Samstag, 23. November 2013

Das Herz Jesu, ein Symbol der unermesslichen Liebe Gottes - VI




Kard. Medina Estevez

Einmal sind es die relativ neuen, mehr oder weniger gelungenen Bilder vom Herzen Jesu, die uns nachdrücklich einladen, die Liebe Gottes zu betrachten. Daneben sind da aber auch die bewundernswerten byzantinischen und russischen Ikonen zu nennen, die Christus als Pantokrator darstellen, der das Evangelienbuch in seiner Linken hält, die symbolisch das Wort Gottes verkörpert, das uns die Vertrautheit des eingeborenen Sohnes als Wort der Wahrheit vermittelt, uns wirklich frei macht (vgl. Joh 8,32) und uns der Knechtschaft des Teufels und der Sünde entreißt (vgl. Joh 8,33-46). Dasselbe gilt auch für die verschiedenen Darstellungen des Gekreuzigten, angefangen von den äußerst hieratischen Bildern der romanischen Epoche bis hin zu den höchst dramatischen des späten Mittelalters. Sie alle drücken die Liebe Jesu aus, mit der er den Heilsplan des Vaters ausführte, der Ihn gehorsam bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuz sein ließ (vgl. Phil 2,8). Vor dem Bild des gekreuzigten Jesus kann und muss ein jeder Christ, können und müssen auch du und ich die Worte des heiligen Paulus wiederholen: „Er hat mich geliebt und sich für mich hingegeben“ (Gal 2,20; vgl. Eph 5,2).

(Aus dem Vorwort zum Buch Das Heiligste Herz Jesu)

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