Mittwoch, 16. April 2014

Der Wert der Betrachtung des Leiden Christi



„Die beständige Betrachtung des Leidens Jesu Christi erhebt das Gemüt zu Gott: sie Zeigt, was man tun, betrachten und wissen soll; sie legt jene Gesinnungen und Empfindungen in das Herz, die man haben soll, sie entflammt und flößt Mut ein, um schwere Dinge zu unternehmen und auszuführen; sie macht, daß es der Mensch gern hat, wenn er von anderen geringgeschätzt, verachtet und geplagt wird; sie ordnet die Gedanken, die Worte und die Werke.

Ist er ein Sünder, so betrachte er das Leiden Christi, um ein Beispiel der Buße daraus zu entnehmen und der Gerechtigkeit Gottes genugzutun. Wandelt er schon auf dem Wege der Tugend, so betrachte er das Leiden Christi, um die Wirkungen desselben zu erforschen, was zu seinem Fortschritt in der Vollkommenheit viel beitragen wird. Ist er endlich in der Gerechtigkeit schon vollkommen, so betrachte er es, um die unaussprechliche Liebe Gottes zu den Menschen zu bewundern. So findet jeder im Leiden Christi seine Nahrung, seinen Wohnort und seinen Mittelpunkt.“  (Hl. Bonaventura „Antrieb zur Liebe“)

„Ihr seid das Salz der Erde!“

Eine Leuchte der Wissenschaft, einen Lehrer voll Geist und Weisheit, eine Priester und Mönch nach dem Herzen Gottes verehren wir in dem seligen Albert, dem die Welt den Ehrentitel der „Große“ beigelegt hat + 1280.

Suchen wir uns und andere vor Fäulnis zu bewahren.

Quelle: „Sonne Dich" – P. Max Dudle SJ. – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.



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