Freitag, 29. August 2014

Wahlsprüche des hl. Franz von Sales




Nichts kann dem genügen, dem Gott nicht genug ist.

Mag eine Person Wunder wirken im Gebiet der Religion;
wenn sie ihre tägliche Pflicht nicht tut, ist sie schlechter,
 als wenn sie ungläubig wäre.

Bequeme dich aus Liebe zum Nächsten in allem an, was nicht Sünde ist.

Lass Gott mit dir machen, was er will, wie kleine Kinder die Mutter machen lassen.

Ob Gott dich auf dem rechten oder linken Arm tragen will,
setzen oder aufheben, er weiß schon, was uns Not tut.

Demut die nicht mutig macht, ist gewiss ganz falsch!

Den Mitmenschen von Herzen ertragen!

Ich habe einen instinktiven Abscheu vor Streitigkeiten
unter Katholiken. Es kommt dabei nichts heraus
als Partei der Spaltung.

Lass dich von Gott führen und denke nicht so viel an dich!

Das beste Gebet ist jenes, wo man so in Gott vertieft ist,
daß man weder an sich noch an das Gebet selber denkt.

Das beste Mittel, welches ich gegen die plötzlichen Aufwallungen
der Ungeduld kenne, ist ein sanftes ruhiges Stillschweigen!

Die Sanftmut ist eine Tugend, welche seltener
anzutreffen ist als die Keuschheit; sie ist vorzüglicher
als diese Tugend und als alle anderen,
indem sie die Erfüllung der Liebe ist.

So hoch schätzt der hl. Franz von Sales die Tugend, welche ihn besonders kennzeichnet.


Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg. DVCK e.V.

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