Samstag, 20. September 2014

Nachfolge Christi



Der liebe Jesus sagt nicht: „Nehmet mein Kreuz auf euch!“,  sondern: „Jeder Mensch nehme sein Kreuz auf sich!“ - Was eines Menschen Fug ist, das fügt den anderen nicht. Schaue jeder Mensch auf sich selbst und merke, was Gott von ihm haben wolle!    (S. Suso OP.)

Krankheit ist ein Fragen Gottes nach den Grenzen unserer Kraft und unseres guten Willens. Gott schickt dir nicht mehr Leiden, als du tragen kannst. Auf der Brücke des Leidens schreitet dir Gott entgegen.

Der priesterliche Dichter Seeber lässt einen, der in den Tod für Christus geht, sprechen: „Mein Erbe bleibt das Kreuz. Ich aß von Christi Fleisch und trank sein Blut: Sie wurden meiner Seele Nerv und Sehne.“

„Danken wir Gott für alle Leiden! Denn wie soll unsere Tugend mannhaft werden, wenn sie nicht durch Leiden hindurchgeführt wird?“     (P. A.)

„Es müssen alle gekreuzigt werden, eh' sie auferstehen.“  (Seemann)


„Geliebteste! Lasst euch die Feuerprobe, die euch zur Prüfung
widerfährt, nicht befremden, als widerführe euch etwas Seltsames;
sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch bei
der Offenbarung seiner Herrlichkeit euch freuen und
frohlocken könnt.“
(1 Petr. 4, 12. 13.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. - St. Gabriel-Verlag, Wien



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