Donnerstag, 4. September 2014

Von Augenblick zu Augenblick


Wir sind da von Augenblick zu Augenblick. Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Bevor irgendein Anfang war, war Gott. Und wenn von Allem Ende sein wird, ist Gott. Zwischen Anfang und Ende von allem Geschaffenen sind – auch wir, - wie ein kleines Pünktchen – wie eine kleine Welle.

Mitten in der Zeit, mitten in der Welt steht Christus mit seinem Kreuz. Die Menschen alle müssen an ihm vorübergehen und Stellung zu ihm nehmen.

In aller Freiheit können sie sich entscheiden, ob sie von ihm erlöst werden oder unerlöst bleiben wollen.

Vor dem kommenden Richter aber müssen alle einmal stehen und aus seinem Munde ihr Urteil entgegennehmen über ihr Glauben und Leben.

"Welt ist Schöpfung, Christentum ist Gnade."

Himmel ist Resultat aus der Übereinstimmung des freien Willens mit Gottes Gnade. – Alles, was einmal Welt war, löst sich zu Augenblicken auf. Nur Gott bleibt. Nur der Himmel bleibt. Nur die Hölle bleibt.

Eine Frage: - Wie stehst du zu Christi Kreuz?

„Das Wort vom Kreuze ist denen, die verloren gehen, eine Torheit,
uns aber, die gerettet werden, eine Gotteskraft."
(1 Kor. 1, 18)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien


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