Sonntag, 19. Oktober 2014

Zurück zum Gekreuzigten auf Golgotha!



Wer spricht so? Wer mahnt so eindringlich? Die Heilige Schrift, die Kirche und die Heiligen in Wort und Beispiel.

Als die hl. Brigitta 10 Jahre war, hörte sie einmal in der Kirche eine Predigt über das Leiden Jesu Christi, die einen sehr tiefen Eindruck auf ihr Gemüt machte. In der folgenden Nacht hatte sie eine Erscheinung, Sie erblickte den Heiland am Kreuze hängend und ganz mit wunden und Blut bedeckt. Von schmerzlichen Mitleid ergriffen, rief Brigitta aus: „Ach Herr, wer hat dir das getan?“ Und sie vernahm die Antwort: „Jene sind es die mich verraten und gegen meine Liebe, die ich zu ihnen trage, unempfindlich sind.“

Seit dieser Zeit war Jesus, der Gekreuzigte, für Brigitta fast der ausschließliche Gegenstand ihrer Betrachtung; das Bild des leidenden schwebte ihr immer wieder vor Augen.

Papst Pius X. hat einst ein bedeutungsvolles Wort gesprochen, würdig seines Amtes, würdig unserer bedrängten Zeitlage:
„Politica nostra crux est! Unsere Politik ist das Kreuz!“

Und Benedikt XV. wieder holt:
„Friede kommt nur vom Kreuz Christi!“

„Mich freut nichts so sehr als die Betrachtung des Lebens und Leidens Jesu Christi,
die ich oft und täglich pflege; und wenn ich bis ans Ende der Welt lebte,
bedürfte ich keiner anderen Lesung.“
(Hl. Franziskus)

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: DVCK e.V., Frankfurt am Main


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