Donnerstag, 18. Dezember 2014

Glaube doch nicht etwa, . . .


„Glaube doch nicht etwa, dass du Gott
zu korrigieren hättest. Gib ihm nur jede
deiner Taten in die Hand und überlasse
es ihm, damit zu tun, wie ihm beliebt.
Bilde dir aber nur nicht ein, dass du das
Ziel immer kennst, wenn du etwas tust.“
(Franz Herwig)

In Wirklichkeit kann man es doch nicht für
verlorene Zeit ansehen, wenn man den
Willen Gottes erleidet, der in unvermeid-
lichen Tatsachen und Umständen zum Aus-
druck kommt. Wir bitten ihn um das, was uns
passt, er gibt uns das, was Not tut: das sind
offenbar ganz verschiedene Dinge.

Oft beten wir im Vaterunser: „Dein Wille
geschehe . . .“ Unser Beten allein tut es nicht,
wir müssen uns auch danach richten lernen.


„Ich bin vom Himmel herabgestiegen, nicht
um Meinen eigenen Willen zu vollbringen,
vielmehr den Willen Dessen, der Mich gesandt
hat.“  (Joh. 6, 38.)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. - St. Gabriel-Verlag, Wien

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