Montag, 5. Januar 2015

Epiphaniefest – 6. Januar


Fest der Erscheinung,
Fest des christlichen Glaubens.
Stelle dir vor:
die Reise – Jerusalem und Bethlehem

Betrachte die Personen. - Die, welche den Stern sehen und keinen Nutzen aus seinem Erscheinen ziehen. - Die Magier, welche sich mutig entschließen, der himmlischen Mahnung zu folgen. Betrachte sie bei der Abreise, auf dem Wege.  - Die Bewohner von Jerusalem, Herodes, seinen Hof. - Besonders aber betrachte die heilige Jungfrau und den heiligen Josef bei der Ankunft der Magier. Verlieren wir dieses kleine Kind nicht aus dem Auge; seinetwegen setzt sich alles im Himmel und auf der Erde in Bewegung.

Horche die Worte: - Was sagt man im Orient beim Erscheinen dieses Sternes? Was sagen die Magier, und was hören sie auf der ganzen Reise? - In Jerusalem. Wie einfach, wie entschieden geben sie den Zweck ihrer Reise an! - Was sagt Herodes mit heuchlerischer Verruchtheit? - In dem Stalle wird wenig gesprochen; aber wie innig verkehren die Herzen miteinander! Wie sprechend sind die Blicke, die Tränen, ja selbst das Schweigen!

Betrachte die Handlungen. - Jesus beginnt sein Erlösungswerk. Er lässt einen Stern erscheinen und fordert sie, welche ihn sehen, durch seine Gnade auf, zu ihm zu kommen.

Nur wenige folgen diesen Gnadenruf.

Was tut er nicht für die Bewohner von Jerusalem!Unglückliches Volk! - Es kennt die Wahrheit und folge ihr nicht. - Was tut Herodes? Er ersinnt einen entsetzlichen Plan. - Wie schön ist dagegen das Benehmen der Magier! Nichts is imstande, ihren Mut zu erschüttern; dafür finden sie aber auch einen wunderbaren Lohn.
Rede mit Gott dem Vater, mit Jesus und Maria!

Bete in tiefster Demut das Aufopferungsgebet des heiligen Ignatius: „Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit, nimm hin mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen willen. Alles was ich habe oder besitze, hast du mir gegeben; dir stelle ich es wieder zurück und übergebe es ganz dir, damit du nach deinem heiligen Willen darüber verfügest. Deine Liebe nur gib mir, o Gott, und deine Gnade, dann bis ich reich genug und verlange nichts weiter!“

O Herr, vermehre meinen Glauben!

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main




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