Samstag, 3. Januar 2015

Erzbischof Gänswein warnt vor Islamisierung Europas


Vatikan/Innsbruck (kathnews). Der Privatsekretär des Papstes mahnt den Kontinent, die Gefahren, die von einer Ausbreitung des Islam ausgingen, nicht zu unterschätzen. Auch Marlon Possard von kathnews warnt vor einem „Kultur- und Religionskrieg“, der bereits im Gange sei.

Schleichende Islamisierung Europas

Der Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI. hat vor einer drohenden Islamisierung Europas gewarnt. „Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden”, sagte S.E. Erzbischof Dr. Georg Gänswein. „Die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden.”

Auch Redakteur und „Rom-Insider“ Marlon Possard spricht dieses Thema offen an: „Ich habe viele Kontakte nach Rom, auch in den Vatikan, zu verschiedenen Priestern“, so Possard. „Dieses Thema wird auch dort heiß diskutiert und angesprochen und ist gerade für uns Christen ein brisanter Gesprächspunkt“, äußerte er sich weiter.

Regensburger Rede

Erzbischof Gänswein verteidigte zugleich die umstrittene Regensburger Rede des emeritierten Papstes. Das Kirchenoberhaupt habe nur „einer bestimmten Blauäugigkeit entgegen wirken” wollen, erklärte der Privatsekretär. Mit dem Zitat eines byzantinischen Kaisers, wonach man im Islam „nur Schlechtes und Inhumanes finden” könne, hatte der Papst massive weltweite Proteste von Muslimen ausgelöst
.
Keine Wahnvorstellung

„Der Islam ist in vielen Punkten sehr umstritten. Ich stelle hiermit klar, dass die berechtigten Anliegen der Bürger bezüglich des Islam in Europa absolut berechtigt seien,  denn der Islamismus ist ein reales Problem. Ein Kultur- und Religionskrieg ist keine Wahnvorstellung mehr – nein, er ist bereits im Gange, angeführt vom Islam, wie jüngste Beispiele zeigen“, kritisierte Dipl.-Bkfm. Possard im Interview.
Dialog mit den Ost-Kirchen wichtig

Neben der Auseinandersetzung mit dem Islam sei auch der Dialog mit den Ost-Kirchen wichtig, sagte S.E. Gänswein. Die Spaltung zwischen orthodoxer und katholischer Kirche müsse überwunden werden. „Die Wiederherstellung der vollen Einheit im Glauben ist ganz gewiss ein großes Ziel”, sagte der Papst-Sekretär. Auch müsse etwa noch die Frage nach der Stellung des Papstes geklärt werden, räumte er ein. „Aber es ist ein Skandal, dass die Christenheit noch immer gespalten ist.”

Kommentare:

Michael G. hat gesagt…

Endlich spricht ein hoher Würdenträger der Kirche eine ignorierte und als "rechts" verschriene Wahrheit aus! Dank sei ihm dafür!

Anonym hat gesagt…

Mittlerweile haben nicht christliche Mitmenschen mehr Rechte, als die, die christlich getauft wurden. Und sagt man etwas, ist man gleich ein rechter Nazi oder "Nicht-ins-Bild-von-DE-passender-Volltrottel".

Anonym hat gesagt…

Und warum schaltet der Kölner Dom das Licht aus?

NikoBelik1 hat gesagt…

Ob Christen oder Moslem,beide wollen zurück ins Mittelalter und ihre Macht zurück !

Anonym hat gesagt…

Die wesentliche Aussage des Erzbischofs Gänswein bezüglich des Islam korrespondiert
mit Aussagen, die schon vor vielen Jahren im "Kampf der Kulturen"
getroffen wurden. Um so wichtiger ist es, dass auch in offiziellen Verlautbarungen
des Vatikans einerseits und in den jeweiligen Ländern, so auch in Deutschland,andererseits von offizieller kirchlicher Seite Positionierungen diesbezüglich getroffen werden. Es ist in diesem Zusammenhang nicht hilfreich für die Gläubigen, wenn sich die Katholische Kirche auf einen "Kuschelkurs" in Richtung Islam begibt!! Denke daran: "DEUS VULT"

NikoBelik1 hat gesagt…

Was ist mit den "Ungläubigen" (wie mir) ? Ich habe keine Probleme mit dem Islam,die meisten von denen sind angepasst und leben friedlich mit anderen zusammen ! Einige legen wenn sie länger hier leben ihren Glauben sogar ab und leben dann in der Realität !