Sonntag, 1. Februar 2015

Wir sind da von Augenblick zu Augenblick



„Wir sind da von Augenblick zu Augenblick. -
Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Bevor irgendein Anfang war, war Gott.
Und wenn von Allen Ende sein wird, ist Gott.
Zwischen Anfang und Ende von allen Geschaffene sind,
auch wir, wie ein kleines Pünktchen,
wie eine kleine Welle.“

Mitten in der Zeit, mitten in der Welt
steht Christus mit seinem Kreuz.
Die Menschen alle müssen an ihm
vorübergehen und Stellung
zu ihm nehmen.

In aller Freiheit können sie sich
entscheiden, ob sie von ihm erlöst
werden oder unerlöst bleiben wollen.
Vor dem kommenden Richter aber
müssen wir alle einmal stehen und
aus seinem Munde ihr Urteil
entgegennehmen über ihr
Glauben und Lieben.

„Welt ist Schöpfung.Christentum ist Gnade.“
Himmel ist Resultat aus der Übereinstimmung
 des freien Willens mit der Gnade Gottes.
Alles, was einmal Welt war, löst sich
zu Augenblicken auf.

Nur Gott bleibt. Nur der Himmel bleibt.
Nur die Hölle bleibt. Eine Frage:
Wie stehst du zu Christi Kreuz?

„Das Wort vom Kreuz ist denen,
die verlorengehen, eine Torheit,
uns aber, die gerettet werden,
eine Gottes Kraft.
(1 Kor. 1, 18.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD

St. Gabriel-Verlag, Wien

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