Montag, 30. März 2015

Erkenntnis; Liebe und Tat


Für den Christen gibt es keinen fremden Menschen.
Der ist jeweils der Nächste, den wir vor uns haben
und der unser am meisten bedarf. Gleichgültig, ob er
verwandt ist oder nicht, ob wir ihn mögen oder nicht,
ob er der Hilfe moralisch würdig ist oder nicht. Die
Liebe kennt keine Grenzen. 

Die allerbarmende Liebe kann sich zu jedem herabneigen.
Wir glauben, dass sie es tut. Alles was sonst
getrennt auftritt, ist im Glauben verschmolzen:
Erkenntnis, Liebe, Tat.

Hl. Edith Stein



Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

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