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Es werden Posts vom Februar, 2018 angezeigt.

Chaos in katholischer Kirche Deutschlands beinhaltet weitgehende Implikationen

Deutschland braucht einen neuen hl. Bonifatius Mathias von Gersdorff Lehramtstreue deutsche Katholiken sind schon seit langem Kummer gewohnt. Doch selten kam aus den obersten Stellen, also von den Bischöfen selbst, in geballter Form so viel Respektlosigkeit für Tradition und Lehramt: 1. Anfang des Jahres forderte Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, die Einführung von Segnungen für homosexuelle Paare. 2. Ende Januar drückte sich Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising und Vorsitzender der Bischofskonferenz, lobend über die Beratungsarbeit von Donum Vitae, obwohl diese Beratungsstellen einen sog. Beratungsschein ausstellen, der Abtreibungen ermöglich. Donum Votae hatte sich aus Protest gegen den Ausstieg der katholischen Kirche aus dem staatlichen Schwangerschaftsberatungssystems gegründet. 3. Schließlich plädierte Kardinal Marx für Segnungen homosexueller Paare „im Einzelfall“. Damit wird klar...

Erzbischof Chaput von Philadelphia tadelt Kardinal Marx wegen Homo-Segnungen

Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia kritisiert heftig Kardinal Marx für seinen Vorschlag, Segnungen homosexueller Paare zuzulassen. Philadelphia ist eine der wichtigsten Diözesen der vereinigten Staaten.  In seiner wöchentlichen Kolumne erklärt Erzbischof Chaput: „Es gibt keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit und kein authentisches Mitleid in der Segnung von Handlungsweisen, die Menschen von Gott wegführen.“ Eine Segnung wäre eine Form der Kooperation mit einer „moralisch verbotenen Tat“ (morally forbidden act).  Die Plädoyers von Kardinal Marx und Bischof Bode erzeugten Entsetzen in den Vereinigten Staaten. In zahlreichen Kommentaren wurde mit Fassungslosigkeit reagiert.  Zuvor wurde der Vorstoß von Kardinal Marx von Kardinal Paul Josef Cordes kritisiert. Gegenüber Kath.net sagte er: "Die Kirche ist aber in ihrer Pastoral an die Heilige Schrift und an deren Deutung durch das kirchliche Lehramt gebunden. Der Römerbrief des Apostels Paulus (Verse 1,1...

Homo-Segnungen: Kardinal Cordes widerspricht Kardinal Marx: „Das erscheint nun wirklich frevelhaft“

(Christliches Forum/Felizitas Küble) Wie das Nachrichtenportal „ Kath.net “ am heutigen Mittwoch, dem 7. Februar, berichtet, hat sich der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes gegen den Vorschlag von Kardinal Reinhard Marx gewandt, homosexuelle Partnerschaften in Einzelfällen kirchlich zu segnen.  Der vatikanische Würdenträger kritisiert, der Müncher Erzbischof habe nicht einmal erwähnt, daß praktizierte Homosexualität „immer“ dem Willen Gottes „widerspricht“. In seiner Stellungnahme erklärt Kardinal Cordes bereits eingangs: „Der Vorstoß von Kardinal Marx missachtet die eindeutige Offenbarung Gottes.“ Die Kirche sei aber in ihrer Pastoral (Seelsorge) an die Heilige Schrift und die Verkündigung des Lehramts gebunden; sie sei kein „Ausdruck von sentimentalem Einverständis“. Er verweist sodann auf den Römerbrief (1,18 ff), auf die Erklärung der Glaubenskongregation vom 29.12.1975 und den Weltkatechismus (Nr. 2357). Daraus ergäbe sich eine „verbindliche Weisung der Kirch...

Ja zu Homo-Segnungen entspricht Gründung einer neuen Kirche

Mathias von Gersdorff Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) war sich wohl im Klaren, dass er mit seinem „Ja“ zu Segnungen homosexueller Paare eine rote Linie überschreitet. Im Gegensatz zum Vorschlag von Bischof Franz-Josef Bodes Anfang des Jahres soll es nach Marx´ Auffassung keine generelle Regelung geben. Vielmehr soll in den Pfarreien selbst geprüft werden, ob solche Segnungen „im Einzelfall“ möglich sein können. Diese Einschränkung ist aber eine bloße taktische Augenwischerei. Den linken Pfarrern ebnet er den Weg, solche Segnungen zu gestalten, ohne dass er sich mit einem Dokument theologisch dafür rechtfertigen muss und sich auch der Kritik aussetzt. Ob nun von Pfarrei zu Pfarrei unterschiedliche Regelungen getroffen werden, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kardinal Marx (praktizierte) Homosexualität für unbedenklich...

Segnungen für Homo-Paare: Kardinal Marx und Bischof Bode folgen der sexuellen Revolution

Mathias von Gersdorff In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk hat sich nun Kardinal Reinhard Marx offen für Segnungen homosexueller Paare ausgesprochen: „Da muss man auch ermutigen dazu, dass die Priester und Seelsorger den Menschen in den konkreten Situationen auch einen Zuspruch geben. Ich sehe da eigentlich keine Probleme.“ Als erster deutscher Bischof brachte Franz-Josef Bode von Osnabrück das Thema an die Öffentlichkeit. In der Bischofskonferenz ist Bode wohl der liberalste Bischof, der stets Vorschläge macht, die der katholischen Sexualmoral widersprechen: Die Kirche kann keinen Segen für eine Partnerschaft erteilen, deren Grundlage eine sündhafte Handlung ist. Dazu gehören sog. wilde Ehen, Partnerschaften wiederverheirateter Geschiedener, polygame Beziehungen und eben auch Paare von homosexuellen. Wäre Bischof Bode konsequent gewesen, hätte er Segnungen für alle möglichen Konstellationen von Partnerschaften fordern können, doch dann wäre es zu offensichtlich gewe...