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Posts mit dem Label "Heilig Blut" werden angezeigt.

Apostolatsgebet zum Heiligen Blut (zu Weingarten)

Allmächtiger Gott, Du bist unser Vater! Durch das Herzblut Deines vielgeliebten Sohnes flehen wir mit kindlichem Vertrauen zu Dir: verlaß uns nicht und steh' uns bei in gottfremder Zeit. Nimm gnädig an unser Beten, Arbeiten und Leiden, durch das wir Unwürdige teilnehmen dürfen am Heilswerke Deines Sohnes für die Erlösung der Welt. Erhöre unsere Bitte: es schwinde das Böse, es komme die Gnade, es wachse in uns und um uns Dein Reich! Göttlicher Heiland, Du hast durch Dein Heiliges Blut die ganze Welt erlöst. Deine Liebe zu uns Menschen war so übergroß, daß sie sich im Kreuzestode nicht erschöpfen konnte, sondern nach dem Tode Dir noch den letzten Tropfen Deines Herzblutes auspreßte. Bei dieser göttlich großen Liebe bitten wir Dich, gib uns allen einen starken kindlichen Glauben, ein unbegrenztes Vertrauen, hingebende glühende Liebe und einen nie ruhenden apostolischen Eifer. Segne den Hl. Vater, die ganze heilige Kirche und gib Deinem Volke heilige Priester und Laienapostel, die ...

Die Heilig-Blut-Reliquie auf dem Gottesberg, Bad Wurzach

Die Reliquie ist in einer silbernen Kapsel eingeschlossen. Unter dem Kristallglas sieht man ein mit etwas Blut getränktes Leinwandstückchen und darüber die Aufschrift: "De Sang.-Xti", d.h. "Vom Blut Christi". Das jetzige Reliquiar wurde 1930 von P. Querrikus Bürger SDS entworfen und von der Goldschmiedfirma Hugo Zieher, Biberach, gefertigt. In der Mitte das Kreuz mit dem Heiligen Blut, es ruht auf einem Silbersockel, umgeben von einer Umrahmung, einer Bischofsmitra ähnlich. Diese Umrahmung und Sockel sind durch sieben Medaillen geziert; sie zeigen die sieben Blutvergießungen Jesu: Beschneidung, Ölberg, Geißelung, Dornenkrönung, Kreuzweg, Kreuzigung, Lanzenstich. Geschichte: Nach gesicherten Unterlagen stammt die Blutreliquie aus dem Privatbesitz Papst INNOZENZ XII. (1691-1700). Dieser schenkte sie im Frühjahr 1693 dem Rompilger MARTIN DENZER von Albrechts bei Günzburg. Martin Denzer vermachte sie seinem Schwesternsohn ANTON ALBRECHT, "der die Reliquie in Krie...

Wallfahrt Heiligkreuz, Kempten

Kirche und Ortschaft verdanken ihren Namen einem Kreuze, das auf den Fluren des Bauernhofes Krönlings errichtet worden war zum Gedächtnis an ein Blutwunder, das sich am 24. Juli 1691 dort - wie die Chronik meldet - ereignet hatte. In einem alten Wallfahrtsbuch lesen wir: "Als anno 1691 den 24 Julii, am Vorabend des heiligen Apostels Jakobi, nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr, Elisabeth Wegerin auf einer ¾ Stund ausser dem Hochfürstlichen Stift Kempten ligenden Wisen das abgemähte Heu mit dem Rechen umbwendete. Sihe! Da verspürte sie an ihrem blossen Fuss, und sahe mit den Augen, wie dass ein helles klares Blut aus der Erde an den abgemähten Grass-Stimplen aufspringe". Ein Bild an der unteren Empore zeigt die Begebenheit, von dem Münchner Kunstmaler Jakob Huwyler nach altem Vorbild 1903 geschaffen. Zu diesem Kreuze pilgerten bald viele Wallfahrer in ihren Anliegen. 1694 ließ der Fürstabt des Hochstiftes Kempten-St.Lorenz, Rupert von Bodman, eine hölzerne Kapelle errichten und...