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Posts mit dem Label "Tugenden" werden angezeigt.

Um Gott recht zu gefallen

„Um Gott recht zu gefallen, musst du mit allen Kräften nach drei Dingen streben: 1. Ein Kind werden vor Gott: recht einfältig und kindlich mit ihm verkehren; alles Widrige ihm aufopfern; für alles Dank sagen! 2. Eine Mutter werden gegen alle Menschen; besonders alle kritisierenden Gedanken  ausschlagen; beten für die Sünder, für die armen Seelen, um viele gute Priester! 3. Ein strenger Richter werden gegen dich selbst: gegen den Hauptfehler immer ankämpfen, elenden Menschenfurcht in nichts nachgeben. Wer nicht entschieden ist, wir nie etwas erreichen!“ (Ferd. Medits + 7.4.1915) „Jedes echte Christenherz hat gleichsam drei Herzen in sich: ein ehrerbietig dankbares gegen Gott, ein mütterlich mitleidendes gegen den Nächsten ein streng richtendes gegen sich selbst. Dieses dreieinige Herz sei das Meine“.   (Sailer) „Selig sind, die ein reines Herz haben, sie werden Gott anschauen“ (Mt. 5, 8.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, W...

Freude und Tugend

Ohne Freude kann der Mensch nicht leben, ohne Freude kann auch der Christ nicht leben, nicht einmal der auf den Höhenwegen der Vollkommenheit wandelnde. Zweifellos ist auch die Zahl der Fröhlichen, Glücklichen, Freundlichen größer im gläubigen und religiösen Teil der Menschheit als unter den Ungläubigen und Religionslosen; - sie ist ganz besonders groß unter den Heiligen. Der Kapuzinermönch (18. Jahrhundert), der Verteidiger der Freude, Ambrosius von Lombez schreibt: „Sie ist von Nutzen für die Tugend, für die Weltlichen Geschäfte, für die Gesellschaft, kurz für alles Gute. Hast du die Freude des Herzens, so wird dein Geist fruchtbarer sein und aufgeweckter, dein Denken klarer, deine Einbildungskraft lebhafter, dein Herz zufriedener, deine Gemütsstimmung gehobener, dein Umgang angenehmer, deine Gesundheit beständiger oder doch weniger schwach, deine Frömmigkeit zarter, deine Tugend opferwilliger“. Die Traurigkeit ist niemals eine Tugend gewesen, sie vermindert vielmehr den Wert de...

Die Tugenden des hl. Arnold Janssen

Der heilige Arnold Janssen, der Gründer der Gesellschaft des göttlichen Wortes (SocietasVerbi Divini), war auch Herausgeber der Zeitschrift „Kleiner-Herz-Jesu-Bote. Von ihm und seinen Tugenden konnte sein Biograph folgendes schreiben: „Seine besonderen Tugenden waren: 1. sein tiefer Glaube und sein Leben und Handeln ganz aus dem Glauben; 2. seine vollständige Hingabe an Gott und Gottes heilige Vorsehung; 3. sein Gebetsleben ... er war immer in Gebetsstimmung; 4. sein Beruf und Arbeitseifer; 5. Seinem göttlichen Herrn galt alle Ehre, den unsterblichen Seelen aller Nutzen, ihm selbst genügte die stille Arbeit.“ Zwei Vorzüge besaß er: Eisernen Fleiß und Gründlichkeit; darin konnte ihn keiner übertreffen. (P. Fischer über den hl. P. Arnold Janssen) „Jedes Werk der Barmherzigkeit wird jedem nach seinem Verdienst einen Platz bereiten, je nachdem sein Wandel weise war.“ (Sir. 16, 15.) Quelle: Weggeleit P. Jakob Koch SVD St. Gabriel-Verlag, Wien

Jesu Gehorsam

1.  Wie sehr Jesus den Gehorsam liebt. Sofort bei seinem Eintritt in die Welt opfert er sich seinem Vater auf, um ihn durch seine Unterwerfung zu ehren. „Einen Leib hast du mir gegeben, und ich habe gesagt: Siehe ich komme; ich werde in allem deinen heiligen Willen erfüllen. Dieses Gesetz ist in meinem Herzen tief eingeprägt.“ Er spricht zu seinen Aposteln von einer Nahrung, die sie nicht kennen, welche ihm aber nie mangelt: es ist dies der Gehorsam gegen den Willen seines Vaters. Er versichert uns, daß er nur deshalb vom Himmel gekommen ist, um zu gehorchen. Er stellt diese Tugend als den Prüfstein wahrer Heiligkeit und als die sichere Bürgschaft für die Aufnahme in den Himmel hin. Wenn ich sie übe, wird er mich lieben wie seine Mutter; alle seine Gnaden werden mir zuteil. 2.  Wie Jesus den Gehorsam übte. Seinem Vater gehorchte er immer und in allem; seinen Eltern war er 30 Jahre hindurch gehorsam; während seines Leidens unterwarf er sich sogar se...