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Posts mit dem Label "Vertrauen" werden angezeigt.

Antwort auf Hoffnung

So lehrt  Papst Benedikt XVI.: Es ist wichtig zu wissen: Ich darf immer hoffen, auch wenn ich für mein Leben oder für meine geschichtliche Stunde augenscheinlich nichts mehr zu erwarten habe. Nur die große Hoffnungsgewissheit, dass trotz allen Scheiterns mein eigenes Leben und die Geschichte im Ganzen in einer unzerstörbaren Macht der Liebe geborgen ist und von ihr her, für sie Sinn und Bedeutung hat, kann dann noch Mut zum Wirken und zum Weitergehen schenken. Gewiss, wir können das Reich Gottes nicht selber „bauen“ – was wir bauen, bleibt immer Menschenreich mit allen Begrenzungen, die im menschlichen Wesen liegen. Das Reich Gottes ist Geschenk, und eben darum ist es groß und schön und Antwort auf Hoffnung. Quelle: Wo das Herz zu Hause ist – Quellen innerer Kraft – Herder-Verlag

„Mut und Vertrauen, ihr armen Kranken!“

Ein Stahlwerk-Arbeiter in Lothringen wurde von einer Maschine so furchtbar zu Boden geschleudert, daß drei Rückenwirbel brachen. Außerdem erlitt er schwere Verletzungen in der rechten Schulter-Arm-Region und an den Eingeweiden. Dazu kam noch eine Blutstauung im Lungen-Brustfell-Bereich. In diesem hoffnungslosen Zustand wurde der Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert. Da mit seinem baldigen Tod gerechnet wurde, empfing der Mann noch am gleichen Tag mit inniger Andacht die heiligen Sterbesakramente. Um jene Zeit war gerade ein kleines Kind, das bereits mit dem Tode rang, durch eine Andacht zum Prager Jesulein auffallend geheilt worden. Als unser schwerverletzter Mann davon hörte, nahm er in unerschütterlichem Vertrauen auch seinerseits Zuflucht zum göttlichen Gnadenkind. Und siehe! Der Anfangs so gefährlich verletzte und lebenslänglicher Lähmung verurteilte Mann konnte bald darauf in häusliche Pflege entlassen werden und nach einiger Zeit sogar wieder ohne Krücken gehen. „Darum M...

Der Grund unserer Hoffnung

Die Hoffnung macht unsere Seele weit. Und sie gibt uns den Mut, nie aufzugeben, weder uns selbst, noch eine anderen aufzugeben, sondern durch alle Turbulenzen des Lebens im Vertrauen weiterzugehen, weil Gott selbst mit uns ist und Christus mit uns im Boot sitzt. Christus, der gestorben und auferstanden ist, ist der eigentliche und tiefste Grund unserer Hoffnung. Er zeigt uns, daß selbst der Tod, selbst das Scheitern am Kreuz uns die Hoffnung nicht zu rauben vermag. Die Liebe ist stärker als der Tod. Das ist der eigentliche Grund unserer Hoffnung. Anselm Grün

Der Krebskranke Peter und eine wundersame Heilung

Als Peter Srsich 17 Jahre alt war, wurde bei ihm eine aggressive Art von Krebs diagnostiziert. Auf dem Röntgenbild seiner Brust war ein etwa 11 cm. großer Tumor zu sehen. Nach Auskunft der Ärzte handelte es sich um ein „Non-Hodkin Lymphom“ im vierten Stadium, ein fortgeschrittenes Stadium in dem auch Organe betroffen sind, die nicht primär zum lymphatischen System gehören. Peter war verzweifelt. Seine Schmerzen waren so stark, daß er die Hoffnung aufgeben wollte. Doch dann brachte ein Katechet die Heilige Kommunion zu ihm ins Hospital. Und als er die Hostie hochhielt und sprach: „Leib Christi“, veränderte sich alles. „Augenblicklich konnte ich Jesus im Raum spüren. Ich fühlte, er sorgt sich um mich, er ist bei mir“ erzählt Peter heute. „Danach wuchs der Wunsch in ihm, Papst Benedikt XVI. zu treffen.“ Über einer Stiftung, die schwer kranken Kindern und Jugendlichen Wünsche erfüllt, konnte Peter dann tatsächlich den Heiligen Vater im Rahmen einer Audienz im Mai 2012 treffe...

Christus führt uns

  Wenn kein Rat ist, sagen wir: Christus ist die Tür. Also gehen wir durch diese Tür. Wir werden die Wahrheit finden. Wenn die Seele hungert, sagen wir: Christus das Brot. Wir werden also finden, was wir brauchen. Wenn die Kraft schwindet: Christus, der Weinstock. Seine Kraft ist in uns, und sie wird wachsen. Wenn es dunkel wird: Christus, das licht. Er macht uns selbst zu einem licht. Wenn die Angst groß ist: Christus der Hirte. Wir vertrauen uns ihm an. Er wird uns ans ZIEL führen. Jörg Zink Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno Verlag – Leipzig

Die Herz-Jesu Verehrung lässt uns hindurch auf den Wassern des Lebens gehen

Der Selige Hermann Joseph fasst in folgenden Strophen seines Herz-Jesu-Liedes das Ziel der Verehrung des Göttlichen Herzens: Welche Lieb hat dich bezwungen! Welcher Schmerz hat dich durchdrungen, Als Du ganz dich hast enteignet Und uns liebend zugeeignet, Dass nicht dem Tod erliegen wir. O wie bitter, ohne Milde, War der Tod, der herzlos wilde, Der das Heiligtum erstrebte, Drin des Weltalls Leben lebte; Dich treffend, Herz voll Süßigkeit. Zieh mein Herz zu deinem Herzen; Dass geheilt in Reueschmerzen; Es nicht bleib´ in ferner Weite; Schließ es ein in deine Seite; Dass es in dir sich finde neu! Die Herz-Jesu Verehrung, so wie sie im Mittelalter praktiziert wurde, bestand aus der Betrachtung des leiblichen, von der Lanze verwundeten Herzen, sowie die Betrachtung des geistigen, von Liebe und Schmerz verwundeten Herzens. Herz-Jesu-Andacht, Lobpreis, Gegenliebe und Mitleid, Bitte und vollkommene Hingabe waren die Übungen, die zu einer immer tieferen Vereinigung mit dem Herzen des Erl...

Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!

Das Vertrauen zum Herzen Jesu ist nicht bloß nützlich, sondern ist ein essentieller Bestandteil unserer persönlichen Beziehung zu Ihm Das Stoßgebet „Herz Jesu, ich vertraue auf Dich“ finden wir sehr oft in Abbildungen des Herzens Jesu, insbesondere unter dem Bild, das mit Hilfe der Anleitungen der Hl. Faustyna Kowalska angefertigt wurde. Und überhaupt ruft uns die Kirche dazu auf, Vertrauen in Gott, in die Muttergottes, in die Göttliche Vorsehung zu haben. In der Tat ist diese Tugend äußerst wichtig, denn ohne sie ist es nicht möglich, zu Gott eine persönliche Beziehung aufzubauen. Ohne Vertrauen bleibt Gott ein Wesen außerhalb des realen und alltäglichen Leben, etwa so, wie sich die Agnostiker Gott vorstellten: Als den Schöpfer des Universums, aber völlig am weiteren Geschehen seiner Geschöpfe – Menschen und sonstige - desinteressiert. Kein Gläubiger wird heute meinen, Gott hätte alles Erschaffen um sich danach sich zurückzuziehen und nicht mehr einzugreifen. Wohl kaum ein pra...