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Posts mit dem Label "Jesus Christus" werden angezeigt.

Meditation für Karsamstag

„Jesus Christus ,in das Reich des Todes hinabgestiegen'.  Was bedeutet dieser Ausdruck? Er besagt, dass der menschgewordene Gott so weit gegangen ist, in die extreme und absolute Einsamkeit des Menschen einzutreten, wohin kein Strahl der Liebe dringt, wo völlige Verlassenheit herrscht, ohne auch nur ein Wort des Trostes: ,das Reich des Todes'.  Jesus Christus hat durch sein im Tod Bleiben das Tor dieser letzten Einsamkeit durchschritten, um auch uns dazu zu führen, es gemeinsam mit ihm zu durchschreiten.  Wir haben alle schon einmal ein  furchtbares Gefühl der Verlassenheit gehabt. Und was uns am Tod am meisten Angst macht ist gerade dies, wie Kinder haben wir Angst, in der Dunkelheit allein zu sein, und nur die Anwesenheit eines Menschen, der uns Liebt, kann uns beruhigen.  Genau das hat sich am Karsamstag ereignet: Im Reich des Todes ist die Stimme Gottes erklungen. Das Undenkbare ist geschehen: Die Liebe ist  vorgedrungen in das ,Reich...

Jesus, der Freund der Freude!

Von den ersten Wunder, dem auf der Hochzeit zu Kana, sind wir ohne Ausnahme überrascht, denn das hätte wohl kein Mensch vermutet, dass Jesus das erste Wunder bei einer Hochzeit wirken würde, und dass er gar noch Wasser in Wein verwandelt. Das ist der liebe Gottessohn wieder einmal ganz seine eigenen Wege gewandelt, die eben nicht die Pfade der Menschen sind. Aber dennoch sin sie für uns sehr lehrreich. Das Evangelium mit seinem Hochzeitswunder lässt uns einen tiefen Blick in die Persönlichkeit Jesu Christi und seiner heiligen Mutter tun. Welch ein schönes Heilandsbild entfaltet sich uns da! Jesus ist der Freund der Freude, er nimmt teil an Familienfesten und heiligt sie. Und Maria ist so recht das Bild der edlen Frau und Mutter, die ein feines Auge für die Nöten und Schwierigkeiten des Lebens hat, und wäre es nur das Fehlen des Weines beim Mahle. Sie wollte nicht, dass die Brautleute in Verlegenheit kämen. Wie edel und Vornehm! Suchen auch wir, moderne Christen, immer auch die fei...

Die ersten Jünger Jesu

Am folgenden Tage stand Johannes wieder mit zwei von seinen Jüngern da. Als er Jesus daherkommen sah, sprach er: „Siehe das Lamm Gottes!“ Sobald die beiden Jünger dies vernahmen, folgten sie Jesus nach. Jesus wandte sich um, und da er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: „Was sucht ihr?“ Sie sagten zu ihm: „Rabbi“, d. h. Meister, „wo wohnst du?“  „Kommt und seht“, antwortete er ihnen. Sie gingen mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Einer von den beiden, die auf das Wort des Johannes hin ihm nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und berichtete ihm: „Wir haben den Messias (das bedeutet der Gesalbte) gefunden.“ Dann führte er ihm zu Jesus. Jesus schaute ihn an und sprach: „Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas – d. h. Fels – genannt werden.“ Tags darauf wollte Jesus nach Galiläa ziehen. Da traf er Philippus und sprach zu ihm:  „Folge mir...

Frage und Antwort

Der Mensch ist eine Frage – Christus ist die Antwort.  Das Menschenleben ist ein Rätsel – Christus ist die Lösung. Das Leben auf Erden ist eine Not – Christus ist die Hilfe Ohne Christus sind wir ohne Weg, ohne Wahrheit, ohne Leben. „Wenn aber Christus Weg, Wahrheit und Leben ist, dann ist der Teufel der Abgrund, die Luge, der Tod.“ Und darum: Wer Christus folgt, der steht und geht nie in Finsternis, sondern ist immer umflutet von göttlichem Licht. Daher die Sicherheit im Handel und Wandel der echten Christen. Daher auch die Unsicherheit und Unstetigkeit der anderen, die sich nicht von Christus führen lassen. Von wem lässt du dich führen ? Habe Dank o lieber Herr, für deine Lehre die mir jeden ernsten Zweifel löst, für Dein Beispiel, das mich sicher führt, für Dein Leiden, in dem ich alle nötigen Gnaden finde! HABE DANK! „Wandelt als Kinder des Lichtes.“  (Eph. 5, 8.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gab...

Christus ist das Licht der Welt

Christus ist das Licht der Welt und der Wendepunkt der Zeit. Dafür wurde er geboren, dafür hat er gelebt, dafür ist er gestorben. Das Licht der Welt. Er sollte die Wahrheit bringen und uns alle Fragen, die Wert und Bedeutung für unser Leben und Sterben haben, beantworten. Er sollte die großen Rätsel lösen nach dem Woher und Wohin des menschlichen Lebens, nach dem Leid und Weh der Erde, nach der Tilgung bzw. Erlösung aller Schuld... Weder wusste die alte heidnische noch die moderne Wissenschaft eine befriedigende Antwort auf diese wichtigsten Menschheitsfragen zu geben. Christus hat all diese Fragen ganz klar beantwortet: Er ist das Licht der Welt. Christus ist der Wendepunkt der Zeit. Vor ihm müssen alle Menschen einmal stehen und sich für oder wider ihn erklären, ob sie vor ihm die Knie zur Anbetung beugen oder sein Gericht über sich ergehen lassen wollen. - Du glaubst an Christus; du musst fester an ihn glauben. Du musst deutlicher und lauter dich für ihn erklären. Du ...

„Das verborgene Leben Jesu in Nazareth“

Es ist unendlich reich an Inhalt, so wenig leblos und tatenlos als der Ozean in Stunden scheinbarer Ruhe. Was ist der Blumenschmuck der Fluren von Nazareth gegen jenem Frühling heilige Gesinnung, großer Heilsgedanken, ununterbrochener Gebete, gottmenschlicher Opfer und Verdienste!  Was ist die abwechslungsreiche, quelldurchrauschte Landschaft von Nazareth gegen dieses Leben mit seinen Hochgebirgen von Anbetung, mit seinen Abgründen der Demut und Selbstverleugnung, mit seinen Süßquellen der Freuden und seinen bitteren Meeren der Leiden, mit seinem ewig bauen Himmel und seiner still hineinglänzenden Gottesglorie!  Schon ins schlichte Gewebe kindlichen Daseins, in das rauhe Zelttuch eines armen, arbeitsreichen Lebens stickt sich überall der messianische Goldfaden, der blutrote Faden des Opfers ein. O wundervolles Leben Jesu – in den 30 verborgenen Jahren! Hl. Franz von Sales: „Zu deiner Gesellschaft wähle wenige, gute und ehrenhaft Personen: wenige, weil es sch...

Der zwölfjährige Jesus im Tempel

„Seine Eltern zogen alljährlich zum Osterfeste nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt war, pilgerten sie der Festsitte gemäß hinauf nach Jerusalem. Als die Tage vorüber waren, machten sie sich auf dem Heimweg. Der Jesusknabe aber blieb in Jerusalem zurück, ohne dass seine Eltern es merkten. In der Meinung, er sei bei der Reisegesellschaft, gingen sie eine Tagreise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Da sie ihn aber nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen an sie. Alle die ihn hörten, staunten über sein Verständnis und seine Antworten. Da sie ihn erblickten, verwunderten sie sich. Seine Mutter sagte zu ihm: „Kind warum hast du uns das Getan? Siehe dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht!“ Er erwiderte ihnen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem aufgehen muss, was meines Vaters ist...

Liebe zum Kreuz

Merkwürdig! Solange Maria und Josef nach ihrer Vermählung allein lebten, war ihr Leben wohl arm. Aber ruhig und ohne Leid. Kaum jedoch tritt das Gotteskind in Sicht, da melden sich Unruhe, Leid und Kreuz. Denken wir nur an Bethlehem, an Ägypten, an den verlorenen Jesusknaben im Tempel, an die Nachstellung während der Lehr- und Wanderjahre, an das Kreuz auf Golgotha. Es ist wirklich so: Jesus kommt nie gern allein. Er fühlt sich gleichsam nur wohl, wenn in seiner Umgebung sich auch Leid und Kreuz zeigen.  Was Jesus so wohlgefällt, darf uns das schrecken? Wahre Liebe zum Gekreuzigten ohne Liebe zum Kreuz ist nicht denkbar. Je mehr Verdemütigung und Leiden, desto mehr Glorie im schönen Himmel. (Nach P. Wegener) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien

Angst vor Christus als Richter?

Am Ende der Kirchenjahres bzw. Anfang Advent wurde uns Christus vorgestellt als der Richter, der kommen wird und Rechenschaft verlangt. In vielen alten Kirchen in Rom oder Ravenna ist Jesus Christus in der Apsis dargestellt als der Weltenrichter und in der Sixtinischen Kapelle zeigt das Altarbild von Michelangelo das Jüngste Gericht. Muss ich also Angst haben vor Jesus Christus, der wiederkommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten?“ Ich möchte einen Vergleich bringen, wohlwissend, dass Vergleiche immer hinken. Wenn ein Schüler im Unterricht immer anwesend ist. Wenn er seine Hausaufgaben macht und Probleme, die sich auftun mit dem Lehrer bespricht, dann braucht er vor der Prüfung keine Angst zu haben. Es bleibt sicherlich eine gewisse Spannung oder auch Furcht, denn er weiß, dass die Prüfung eine große Bedeutung für die Zukunft hat. Dennoch wäre Angst am falschen Platz. Anders ist es, wenn ein Schüler den Unterricht aus eigener Schuld versäumt, nicht mitschreibt, nicht ...

Flucht nach Ägypten

Nach ihrer Abreise erschien ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten. Dort bleibe, bis ich dir Weisung gebe. Denn Herodes fahndet nach dem Kinde um es zu ermorden.“ Er stand auf, nahm, noch in der Nacht, das Kind und seine Mutter und zog fort nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tode des Herodes. So sollte sich das Wort erfüllen, das der Herr durch den Propheten gesprochen hatte. „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn berufen.“ Joseph gehorchte bereitwilligst und mit unbedingten Vertrauen auf Gottes Vorsehung. - Wo in der Welt findest du Rosen ohne Dornen? Für ein Kreuz, das man abwirft, ladet man sich vielleicht mehrere und schwerere auf. Wenden wir, um unsere Ausdauer zu stärken, das Mittel an, wodurch die des heiligen Joseph unerschütterlich war; er hatte Jesus und seine Mutter bei sich! - Alles geht dir zuwider? Ist das nicht deine Schuld? Do betest ja alle Tage: „Dein Wille geschehe.“ Nimm es ...

Jesu Fürbitte für alle Glaubenden

"In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich." (Johannes 17,1, 20-23)

Der wahre Weinstock

"Ich bin der wahre Weinstock  und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.  Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die  Reben.  Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünge...

Wir lieben Christus

Wir lieben Christus. Wir wissen wer er ist und was wir an ihn haben. Er ist unser Herr und Gott – hochgelobt und gebenedeit in Ewigkeit! Er ist unser Heiland und Erlöser, der mit seinem Kreuz und Leiden allen Fluch von uns genommen und das Tor zum Paradiese wieder geöffnet hat. Er ist uns „der wundervoll liebende Freund, der mit uns unsere Schmerzen leidet, von unseren Freuden bewegt wird, an unserem Todeskampfe teilnimmt und uns in seine Arme und an sein Herz schlissen wird.“ An ihn denken wir, wenn er auch noch so fern ist. Ihn lieben wir, da er im heiligsten Sakramente so nahe ist. Ihm vertrauen wir, weil wir uns in seinen Händen so ganz unbedingt geborgen wissen. Ihm dienen wir – seine Gebote befolgen wir. Das ist unser freier, aber fester Wille. Unser Lohn dafür ist groß im Himmel – Christus, unser Herr und Gott. – Das ist uns Christus! „Wenn alle untreu werden, so  bleib' ich Dir doch treu, daß Dankbarkeit auf Erden nicht ausgestorben sei; Für mich umfing Dich Le...

Der wahre Weinstock

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, nimmt er weg,  und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Schon seid ihr rein, und zwar des Wortes wegen. Bleibt in mir, und ich bleibe in euch. Wie die Rebe nicht aus sich selbst Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Früchte; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bitter um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Johannes 15, 1-8) Quelle: In Gott ist unsere Zukunf...

Brüderliche Zurechtweisung

„Hat dein Bruder wider dich gefehlt, so geh hin und stelle ihn unter vier Augen zur Rede. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er nicht, so nimm noch einen oder zwei hinzu, damit durch die Aussage zweier oder dreier Zeugen alles festgestellt werde (5 Mos. 19, 15) Hört er auch diese nicht, so sag es der Kirche. Hört er aber auch auf die Kirche nicht, so gelte er dir wie ein Heide und ein Zöllner. Wahrlich ich sage euch, alles was ihr auf Erden bindet, wird auch im Himmel gebunden sein und alles was ihr auf Erden löst, wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch, wenn zwei von euch auf Erden um irgend etwas einmütig bitten, so wird es ihnen von meinem himmlischen Vater zuteil werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Da trat Petrus zu ihm mit der Frage: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder verzeihen, wenn er gegen mich fehlt? Etwa siebenmal? Jesus antwortete ihm: „Nein, nicht siebenmal, sondern siebzigm...

Jesus ist alles

Du empfängst von Ihm die Heilung, aber du kannst Ihm nichts geben; du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert. Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist, Er ist Richtscheit für das Verborgene, Er ist Licht für den, der in Finsternis ist, Er ist Heimat für den, der verlassen ist: Alles teilt Er mit dir. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Jesus Christus, der Gott-Mensch

Beim Betrachten der Ungleichheiten in der Kirche, darf man die Göttliche und Menschliche Person Unseres Herrn Jesus Christus nicht vergessen. Als Mensch gewordenes Wort Gottes ist Er über alle Geschöpfe erhaben, in seiner Menschlichkeit unterliegt Er der Natur der Engel, die ihn aber zugleich in seiner Göttlichkeit und Menschlichkeit anbeten. Und die Jungfrau Maria, als Mutter des Gott-Menschen, obwohl sie Gott unendlich untergeordnet und auch, was die Natur betrifft, den Engel unterliegen ist, verdient sie es, dass ihr gedient wird als Königin der Engel.  (Plinio Corrêa de Oliveira) Quelle: Allianz mit Maria – Heft Nr. 2 Juni/Juli 2013 – Hrsg.: DVCK e.V. – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“.

„Lernet von mir“

Stets hat besonders eine Stelle des Evangeliums die Aufmerksamkeit der Gelehrten und Verehrer des Herzens Jesu auf sich gezogen. Da wird gesagt, dass Jesus einmal im Zusammenhang einer Predigt über die Wichtigkeit eines Unschuldigen Gemüts und der Anspruchslosigkeit im Streben nach geistigen Gütern ausrief: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen, den kleinen aber geoffenbart hast“. Indem er dann sein eigenes Herz als Beispiel hinstellte, das von all denen nachgeahmt werden sollte, die einen Weg für ihre Schritte suchen, schloss er seine Ausführungen mit den Worten: „Kommt zu mir alle, die ihr mühselig seid und beladen, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Bürde ist leicht“ (Mt. 11, 25 – 30). Von Unserem Herrn lernen – das ist das Hauptziel der Herz-...

Fronleichnam

Festtag unseres Glaubens an die Gegenwart Jesu Christi in der Heiligen Eucharistie „Wollt auch ihr Weggehen?“ Diese Frage stellt Jesus am Ende der sogenannten Großen Eucharistischen Rede im sechsten Kapitel des Johannesevangeliums (Joh. 6, 67). Er stellt sie aber nicht irgendwelchen seiner Anhänger, er richtet sie an seine zwölf Apostel, an den engsten Kreis! Und er stellt sie, weil anscheinend einige bereits mit diesem Gedanken gespielt haben, weil sie wohl tatsächlich unsicher geworden sind, unsicher in ihrem Glauben an Jesus. Kann jemand ganz bei Trost sein, der so Sachen sagt wie: „Wer mein Fleisch isst, und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag“ (Joh. 6, 54)? Oder: „Dies (sein Fleisch und sein Blut) ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist . . . Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit“ (Joh. 6, 58)? Begonnen hatte Christus ja eigentlich ganz gut: Mit einer wunderbaren Speisung von 5.000 Männern (vgl. Joh. 6, 5...

Der wahre Weinstock

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich bei euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Früchte; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bitter um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Johannes 15, 1-8) Q...