Der Frühling naht mit aller Macht, eine neue Zeitrechnung beginnt allmählich mit den länger werdenden Tagen. Wenn bald die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, sind unsere inneren Uhren schon längst auf die neue Zeit geeicht. Dann weichen die dunklen Wintertage enthaltsamen Fastens endlich der grünen Hochzeit österlicher Freude. Täuscht der Eindruck? Ist die angezeigte Zeit auf jener Kirchenuhr im anbei gefügten Bild "fünf nach zwölf" - oder gar schon "ein Uhr"? Sind wir nur verspätet - oder sogar so spät, dass die Zeit gar keine Rolle mehr spielt? Gott in seiner unermesslichen Gnade lehrt uns, dass es nie zu spät ist. Dennoch sollte uns eine "fünf nach zwölf"-Haltung nicht zur Gewohnheit werden. "Fünf vor zwölf" muss uns immer eine Mahnung zur Pflichteinhaltung sein. Denn was der Zeiger an der Uhr bedeutet, symbolisiert die Zunge am menschlichen Körper. Der heilige Jakobus schreibt: "Wer mit der Zunge sich nicht verfehlt, der ist e...
Blog des Herz Jesu Apostolates - für die Zukunft der Familie