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Posts mit dem Label "Seele" werden angezeigt.

Wie tickt deine innere Uhr?

Der Frühling naht mit aller Macht, eine neue Zeitrechnung beginnt allmählich mit den länger werdenden Tagen. Wenn bald die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, sind unsere inneren Uhren schon längst auf die neue Zeit geeicht. Dann weichen die dunklen Wintertage enthaltsamen Fastens endlich der grünen Hochzeit österlicher Freude. Täuscht der Eindruck? Ist die angezeigte Zeit auf jener Kirchenuhr im anbei gefügten Bild "fünf nach zwölf" - oder gar schon "ein Uhr"? Sind wir nur verspätet - oder sogar so spät, dass die Zeit gar keine Rolle mehr spielt? Gott in seiner unermesslichen Gnade lehrt uns, dass es nie zu spät ist. Dennoch sollte uns eine "fünf nach zwölf"-Haltung nicht zur Gewohnheit werden. "Fünf vor zwölf" muss uns immer eine Mahnung zur Pflichteinhaltung sein. Denn was der Zeiger an der Uhr bedeutet, symbolisiert die Zunge am menschlichen Körper. Der heilige Jakobus schreibt: "Wer mit der Zunge sich nicht verfehlt, der ist e...

Unsere Seele ist unsterblich

  Das lehrt uns Jesus Christus, der uns deutlich geoffenbart hat, was auf unsere Seele nach dem Tode wartet, und der uns gesagt hat: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können!“ (Matth. 10, 28) Auch unsere Vernunft sagt uns, daß es nach dem Tod ein anderes Leben geben muß, wo das Gute belohnt und das Böse bestraft wird. Sonst blieben gerade die edelsten Taten, der Heldentod für den Glauben und für das Vaterland unbelohnt, und zahllose Verbrechen blieben ungestraft. Das kann der gerechte Gott nicht zulassen. Die Körper sterben dadurch ab, daß sie sich in ihre Teile auflösen. Die Seele aber kann sich nicht auflösen; denn ein denkendes Wesen, ein Geist, wie die Seele ist, besteht nicht aus Teilen. Es haben auch alle Völker, die es je gegeben hat, an ein Fortleben nach dem Tode geglaubt. Geleugnet haben es immer nur einzelne Menschen, und zwar solche, die Grund hatten, das andere Leben zu fürchten. Durch Verstand, freien Willen u...

Ein Leugner der Unsterblichkeit

Der französische Gelehrte Voltaire verspottete in vielen Schriften den Glauben an die Unsterblichkeit der Seele und die ganze christliche Religion und verführte dadurch Unzählige zum Unglauben. Die Ursache seiner Feindseligkeit gegen den Glauben war wohl sein sittenloses Leben. Im Innersten war er aber von dem, was er gegen die Religion schrieb, selbst nicht überzeugt. Denn als es mit ihm zum Sterben kam, überfiel ihn eine schreckliche Angst. Er wollte einen Priester rufen lassen und beichten. Aber die gottlosen Freunde Voltairs ließen trotz seiner inständigen Bitten keinen Priester zu ihm. Da wurde die Angst Voltairs immer größer. Er schrie: „Ich fühle eine Hand, die mich erfaßt und mich zum Richterstuhle Gottes zerrt! Der Teufel ist da – er will mich packen – ich sehe die Hölle – o verbergt sie mir!“  Vor Verzweiflung krümmte er sich wie ein Wurm und zerfleischte sich mit den eigenen Nägeln. Zuletzt schrie er noch einmal entsetzlich auf; dann sank er zurück u...