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Posts mit dem Label "Hl. Gertrud von Helfta" werden angezeigt.

DAS GEBET...

Das Gebet hat große Kraft, das ein Mensch verrichtet nach besten Können: Es macht ein bitteres Herz süß, ein trauriges froh, ein armes reich, ein törichtes weise, ein verzagtes kühn, ein schwaches stark, ein blindes sehend, ein kaltes brennend. Es zieht den großen Gott in ein kleines Herz. Hl. Gertrud von Helfta

Hl. Gertrud von Helfta und die feuerige Liebe zu Jesus Christus

„Die Prophetin des inneren Lebens“ nannte einmal ein Theologe die Mystikerin Gertrud von Helfta, der die Nachwelt den Beinamen „die Große“ gab. Lange Zeit war diese Frau, die oft als größte deutsche Mystikerin bezeichnet wird, von anderen Namen verdrängt, so unter anderem von ihrer Namensgefährtin Gertrud von Hackeborn, ihrer langjährigen Lehrerin. Doch gerade im 20. Jh. erleben ihre Schriften eine Renaissance, vielleicht, weil sie so klar und verständlich in ihrer Sprache sind. Gertrud kam am 6. Januar 1256 in Thüringen, möglicherweise in Eisleben, zur Welt. Schon mit fünf Jahren gaben die Eltern das Mädchen in das Zisterzienserinnenkloster in Helfta nahe Eisleben, dem  Gertrud von Hackeborn als Äbtissin vorstand. Kloster Helfta galt zu jener Zeit als das führende Frauenkloster im deutschsprachigen Raum. Gertrud war glücklich in diesem Haus und nahm, sobald sie das nötige Alter hatte, den Schleier. Am 27. Januar 1281 hatte die 25jährige Gertrud ihre erste Christus-Vision. Vo...