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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

Die Herz-Jesu-Verehrung

Eine Devotion, die den Hass der Gottlosen auf sich zieht

„Fast immer waren die Feinde dos Herzens Jesu auch die Feinde der Kirche“, stellt mit aller Deutlichkeit der große Historiker der Herz-Jesu-Verehrung, P. Auguste Hamon S.J., fest.

Dieser Hass, der bereits zur Zeit der heiligen Margareta zu spüren war, griff besonders während der Französischen Revolution um sich, in deren Verlauf viele Verehrer des Heiligen Herzens Jesu gemartert wurden.

Später brach dieser Hass auch unter den Anhängern des Kommunismus aus, die im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts ihrer Wut bei zahllosen Gelegenheiten Ausdruck verliehen. Der bezeichnendste Zwischenfall, bei dem sich der ganze kommuno-sozialistische Hass auf das heiligste Herz Jesu entlud, ereignete sich 1936, als die majestätische Herz-Jesu-Statue auf dem Cerro de los Angeles in der Umgebung von Madrid beschossen und mit einer Ladung Dynamit in die Luft gesprengt wurde.

Das Vaterunser ist das vollkommenste Gebet

„Als er [Jesus] einmal an einem Orte betete, sagte, als er aufgehört hatte, einer seiner Jünger zu ihm: ,Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger gelehrt hat.' Da sprach er zu ihnen: ,Wenn ihr betet, so sagt ...'.“ (Lk 11, 1-2)

So beschreibt der Evangelist Lukas, wie Christus seine Jünger das Vaterunser gelehrt hat. Wir finden dieses Gebet auch bei Mathäus (Kap. 6, Verse 9-13).

 Das Vaterunser, das wir auch das Gebet des Herrn nennen, erhält seine besondere Vortrefflichkeit durch seinen Autor, der nicht einfach ein Mensch oder Engel war, sondern Unser Herr Jesus Christus selbst.

Das Gebet des Herrn ist das vollkommenste, denn es enthält alles, worum wir bitten wollen, sowohl in Bezug auf Gott (die ersten drei Bitten) als auch auf uns selber und unsren Nächsten (die vier letzten Bitten).

Wir beginnen mit der Anrufung Gottes, Vater unser, um auf diese Weise als seine Adoptivkinder unsere Liebe zu ihm und unser Vertrauen in ihn auszudrücken und so seil Wohlwollen un…

Gott allein ist des Menschen Sinn

Deine Aufgabe auf Erden ist die Erfüllung des Göttlichen Willens. Dazu hat dich Gott erschaffen. Das ist die Aufgabe, die Er dir ins Leben mitgegeben hat. Darüber wird Er einmal mit dir ins Gericht gehen und das Urteil fällen. Das wird die Grundlage und Umfang deiner ewigen Seligkeit ausmachen . . .

Daraus ergeben sich trostvolle Folgerungen:

Es kommt nicht auf kurzes oder langes Leben an, nicht auf Gesundheit oder Siechtum . . .

Es kommt nicht auf Amt und würde an, nicht auf vornehme Arbeit oder hohe Stellung . . .

Es kommt nicht darauf an, was die Menschen mit dir machen, wie sie mit dir umgehen, ob sie dich ehren oder schmähen, ob sie dich verachten oder lieben, ob sie dich kümmern oder dich achtlos am Wegrand liegen lassen . . .

Es kommt nicht darauf an, ob du in einer Großstadt oder in einer Wüste, im Getöse der Welt oder in der Stille eines Klosters dein Leben verbringst . . .

Wenn du nur immer, überall, in allem Gottes heiligsten Willen erfüllst; dann hast du alles getan, was …

Gott ist das unendlich tiefe Geheimnis

Gott ist das unendlich tiefe Geheimnis, an das wir glauben! Gott ist auch die unendlich gütige Vorsehung, auf die wir vertrauen. Das Vertrauen führt uns einen großen Schritt näher zu Gott, indem wir seine Hand erfassen.

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinen ganzen Herzen,
mit deiner ganzen Seele,
mit deinen ganzen Gemüte und
mit allen deinen Kräften.  (Mark. 12, 30)


Quelle:: Auf zu den Sternen – Sentenzen von Kardinal Faulhaber – Abendland-Verlag, Wuppertal

Der Name Jesu sei euer Gruß!

Mit dem hl. Bruder Klaus sollten wir alle den frommen Wunsch zum neuen Jahr anbieten: „Der Name Jesu sei euer Gruß!“

Dieser heiligste Name erzeugt ja die wunderbarsten Wirkungen.

Der heilige Bernhard zeichnet sie in den Worten: „Jesu Name leuchtet, wo er gepredigt wird; er nährt. Wo er betrachtet wird; er lindert und tröstet, wo er angerufen wird!“

In Jesu Namen tritt daher ein ins neue Jahr! In kindlichem Vertrauen überlass dich der göttlichen Führung, die zu jeder Stunde das gibt, was wir bedürfen. Wandle im Lichte des Glaubens.

Der Name Jesu sei deine Waffe im Kampfe des Lebens. „Was ihr immer den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben!“ Dann wirst du stark wie der Apostel, der freudig bekennt: „Ich kann alles in dem, der mich stärkt!“

Der Name Jesu sei die Freude deines Herzens, und das Lied der Engel auf den Fluren Bethlehems wird in dir zur Wahrheit: „Friede den Menschen auf Erden!“ Friede herrscht in dir, Friede um dich.

Der Name Jesu sei dein Gruß, er se…

Christsein heißt...

Christsein heißt Gutes zu tun um Christi Willen und vor allem das Gebet und die Verehrung Gottes zu pflegen.

Unsere Zeit hat demütige Menschen nötig.

Demut ist eine christliche Tugend, die leider oft auch frommen Menschen schwer fällt. Das Eingeständnis, selber Fehler zu begehen, der Mut, andere um Verzeihung zu bitten, sich zu entschuldigen, das sind kleine, aber schwere alltägliche Aufgaben, die wir nicht gerne übernehmen. Täglich müssen wir daher an unserer eigenen Bekehrung arbeiten.

Quelle: Fatima Ruft –Heft Nr. 128 – Dezember 1993

Der Hass gegen die Herz-Jesu-Verehrung

Der Hass der Bösen gegen die Herz-Jesu-Verehrung nahm während der französischen Revolution zum ersten Mal blutige Formen an. In jenen traurigen Tagen trafen zwei Faktoren gegensätzlicher Natur aufeinander. Auf der einen Seite standen die von der Revolution verfolgten Katholiken, die, einer übernatürlichen Eingebung folgend, in der Andacht zum Herzen Jesu ihre Zuflucht suchten. Auf der anderen Seite nahm währenddessen der revolutionäre Instinkt wahr, das die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu ein Zeichen unbeugsamen Widerstandes bedeutete.

Die Tragödie jener Jahre machte einen besonderen Zug dieser Devotion deutlich: ihren militanten Charakter. Diese Haltung hat sich mit der Zeit weiter gefestigt und ist dann im 19. Jahrhundert, dem so genannten Jahrhundert des Herzens Jesu, besonders deutlich hervorgetreten, als die Verehrung des Herzens Jesu von einer frommen, militanten Ablehnung der Prinzipien der Französischen Revolution geprägt war.

Gott ist die Liebe!

Das versteht man in der Kinderstube so gut wie auf der Hochschule. Es gibt Wesen, welche Liebe haben. Gott aber hat nicht nur Liebe. Er ist die Liebe.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Warum? Aus Liebe. Er wollte andere glücklich machen. In der Mitte der Zeiten hat Gott seinen ewigen Sohn als Heiland der Welt gesandt.

Der Grund? Die Liebe Christus wird nicht müde, in seiner Predigt Gottes Vaterschaft und Vaternamen zu verkünden.

Gott ist die Liebe, die allumfassende, wohlwollende, Menschenfreundliche, barmherzige, fürsorgende Liebe. Ziel und Zweck der ganzen Schöpfung ist der Himmel, der Ort unaussprechlicher, unermesslicher, ewiger Seligkeit der Kinder Gottes in der Anschauung und im Genusse des Allerhöchsten.

„Gott ist die Liebe!“
(Joh. 4, 16.)

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.

Herz-Jesu-Schilde, Schutz in Unglücksfällen

Schon lange vor der französischen Revolution war das Tragen von Herz-Jesu-Schilden, kleinen weißen oder roten, gewöhlich aus Baumwolle gefertigten Abzeichen, auf denen das Herz-Jesu-Bild zu sehen war, weit verbreitet. Von einer bestimmten Epoche an trugen diese die Aufschrift: „Halt! Das Herz Jesu ist mit mir. Dein Reich komme!“

Ihr Ursprung geht wahrscheinlich auf die von der heiligen Margareta Maria empfohlene Sitte zurück, stets ein Bildnis des heiligsten Herzens Jesu bei sich zu tragen.

Später hatte die selige Anna Magdalena Ramuzat (1696-1730), eine Visitandinnen-Schwester, die das Werk der heiligen Margareta Maria weiterführte, diesen frommen Brauch vor allem während der 1720 in Marseille wütenden Pest empfohlen. Um das Bild herum war die Aufschrift zu lesen: „Herz Jesu, Abgrund der Liebe und Barmherzigkeit, auf Dich setze ich meine ganze Hoffnung“. Diese Bitte um Schutz verlieh den Menschen Sicherheit gegen die Übel der Pest. Seither wird das Herz-Jesu-Schild auch zum Schutz v…

Auf ein Wort

Heute muss in Deutschland niemand mehr sein Leben lassen für sein Katholisch-Sein. Aber auf diesen Glauben kommt es an. Ohne ihn ist keine „Reform“ zu machen, ist kein Aufbruch möglich: Zweitausend Jahre Geschichte des Christentums lehren uns, dass nur eine Erneuerung und Vertiefung des Glaubenslebens jenes geistliche Wachstum bringt, das man sich für die Kirche in deutschen Landen wünschen kann. Es sei denn, man möchte, dass es sich noch mehr dem Lebensstil der säkularen Gesellschaft anpasst – aber diese hat mit Kirche nun einmal nichts zu tun. Die wahre Kirche Jesu Christi ist immer ein Gegenentwurf zu einer Gesellschaft, die das Evangelium hinter sich gelassen hat, sie kann gar nicht anders sein.

Guido Horst, Chefredakteur des Vatican Magazins und Rom-Korrespondent der Tagespost.

Quelle: Fatima Ruft – Heft 3/2011 – Nr. 214

LICHT DES SCHÖPFERS

Jeder erträgt den Nächsten in dem Maße, in dem er
ihn liebt. Wenn ihr liebt, ertragt ihr euch; wenn ihr
zu lieben aufhört, hört ihr auf, euch zu verstehen.
Überwinde die Abneigung, und du erträgst das Tun
des Nächsten viel leichter.

Wenn eine Seele den Schöpfer sieht, erscheint ihr die
ganze Schöpfung klein. Auch wenn es nur ganz wenig
ist, was sie vom Licht des Schöpfers erblickt hat, so
wird ihr davon doch alles Geschaffene zu eng.

Videnti Creatorem angusta est omnis creatura.

Papst Gregor der Große

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Ein Eucharistisches Wunder in unseren Tagen

Es war in Perugia, Italien. Ein weitum bekannter Arzt und Chirurg, er hatte bereit an die 2.000 Operationen durchgeführt, wurde selbst schwer krank (Krebs) und alle Bemühungen seiner Berufskollegen waren umsonst. Er war dem Tode geweiht!

Da kam jemand aus seinem Bekanntenkreis auf den Gedanken, sich in dieser äußersten Not an eine Person zu wenden, die schon viel von sich reden gemacht hatte und nicht allzu weit entfernt war: die spanische Klosterfrau Madre Speranza im neu errichteten Heiligtum „Von der Barmherzigen Liebe“ zu Collevalenza bei Todi. Dor war schon ein wunderbares Zentrum entstanden, in dem schon so vielen Menschen geholfen worden war (mystische Erlebnisse, wunderbare Heilquelle usw.). So hoffte man auch in diesen Fall noch am ehesten dort in irgendeiner Weise Hilfe zu finden.

Man wollte gar nicht einmal daran denken, daß der berühmte Arzt selbst wieder gesund werden sollte oder könnte, der war ohnehin schon dem Tode geweiht. Und so brachte man es auch der begnadeten Mu…

GOTT IST FREUDE

Oft kommt es vor, dass man die der Arbeit ebenso
Mit Gott vereint ist wie im Gebet. Da kann ich nur
Wiederholen: Wo mehr Liebe ist, da ist das Beste. –
Die große Treu zu Gott zeigt sich in den kleinen
Dingen. –
Alles für Gott, in Gott und in Gegenwart Gottes tun ist
das einzige Mittel, alles gut zu tun.
Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz. –
Gott ist der Gott der Freude. Die Freude ist also die
echte religiöse Haltung. –
Alles was du aus Liebe tust, ist Liebe.
Und das Maß der Liebe?
Das ist Liebe ohne Maß.

(hl. Franz von Sales)

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Martyrerfeste

Wenn uns auch die vielen großen Heiligen des Mittelalters und der Neuzeit bekannter sind und zeitlich näher stehen, so sollten wir doch stets von der höchsten Ehrfurcht erfüllt werden, wenn wir ein Fest der alten Martyrer feiern.

Wie viel Glaubensstärke, Leidensmut und Christusliebe spricht aus ihrem Opfertod, durch dem Sie dem Herrn so ähnlich wurden. Sie sind der Samen, aus dem die reiche Saat der christlichen Völker, auch wir, hervorgegangen sind. Und wie innig lässt sich das heilige Meßopfer mit einen Martyrerfest verbinden.

Die Kirche versetzt uns zum Grabe der Martyrer, auf dem wir das heilige Opfer feiern. Die Martyrer erneuern da ihre Lebensopfer und vereinen es mit dem Erlösungsopfer Christi und gehen ein in die ewige Ruhe; und wir empfangen von ihnen Glaubenskraft und nehmen teil an ihrer Verklärung. Das Martyrium ist auch eine Fortsetzung und Erneuerung des Todes Christi in seinem mystischen Leibe.

Wir gehören zur Familie der Martyrer; darum sollen wir wenigstens Geduld un…

Gebet von der hl. Theresia von Avila

„Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Gott ändert sich nicht, wer Gott besitzt
Dem Mangelt nichts, Gott allein genügt. Amen“

Richte nicht!

„Blick erst auf dich, dann richte mich!“
„Solange ich mir etwas durchgehen lasse, habe ich als Richter kein gutes Gewissen.“  (Fock)
„Wie du richtest, wirst du gerichtet.“
Ich habe einen sagen hören: „Ich werde nur einmal an einem Menschen irre, dann ist mein Vertrauen zu ihm erloschen, dann ist der Riss fertig, dann gibt es kein Anknüpfen mehr . . . “ Als ich diesen Satz hörte, erschrak ich in tiefster Seele . . . Doch ich beruhigte mich, es war ja nur ein Mensch, der ihn sagte. Gott ist nicht so. Gott verzeiht immer wieder, so oft wir mit Reue zu ihm zurückfinden.
„Nehmt die Menschen, wie sie Sind, nicht, wie sein sollen.“ (Franz Schubert + 20.11.1828)
Wir haben alle unsere Fehler und brauchen Gottes Barmherzigkeit; wenn unsere Fehler auch zahllos sind, so ist Gottes Barmherzigkeit unendlich.
„Durch dein Urteil über den anderen verurteilst du dich selbst:  denn du reichtest und tust doch dasselbe.“   (Röm. 2, 1.)
Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag – Wien


STERNBILDER DES LEBENS

Es ist wichtig, den Stern zu sehen und sich von ihm Auf dem Weg bringen lassen, nicht nur um ihm Selber nachzugehen, sondern um andere die Sternbilder des Lebens zu enträtseln und ihnen zu Helfen, dass sie den finden, der in der Schöpfung, im Wort Gottes, im Sakramente, im Zeugnis gelebten Glaubens uns aufleuchtet, uns vorangeht und uns Zum großen Aufbruch, zur Wanderschaft auf das Wahre Ziel hin einlädt: das wirkliche Leben, die große Liebe, die bleibende Freundschaft, das unverlierbare Zuhause.
Papst Benedikt XVI.
Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Treue Mitwirkung mit der Gnade

„Die Gnade hat ihre Augenblicke.“ Wer es verschiebt, ihr zu folgen, sagt der hl. Augustinus, setzt sich der Gefahr aus, ihr vielleicht nicht mehr folgen zu können.
Wenn Zachäus nicht augenblicklich vom Baum herabgestiegen wäre, so wie ihm gesagt worden war: „steige eilends herab, festinans descende,“ würde er dann das Glück gehabt haben, Gastfreundschaft an dem Herrn des Universums üben zu können und das beseligende Wort zu hören: „Heute ist deinem Hause Heil widerfahren!“ ?

Quelle: Sonne Dich – p. Max Dudle SJ – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DEVCK e.V.


Blumen Streuen

Aus einem Gedicht der hl. Theresia vom Kinde Jesu:
„Du, meine Liebe, sieh mich hier zu Deinen Füßen, Allabendlich ich komme, Blumen Dir zu streuen, Entblätternd eine Rose, Dich zu Grüßen Und Dich, Betrübten, zu erfreuen. Dir Blumen streuen heißt, als Erstlingsgabe bringen Den kleinsten Seufzer und des Herzens größte Pein, Mein Kummer, opfern und mein frohes Singen. Das sollen meine Blumen sein ...“

Der Mensch stammt nicht aus dem Tierreich

Die Ungläubigen wollen keine Geschöpfe Gottes sein. Darum behaupten viele von ihnen, der Mensch hätte sich allmählich aus irgendeiner Tierart – sie sind nicht einig, aus welcher – entwickelt. Wenn dies der Fall wäre, müßte es zwischen jener Tierart und dem Menschen eine Menge Zwischenformen gegeben haben, die halb Tier, halb Mensch waren, und von diesen Zwischenformen würden sich in der Erde sicher viele Überreste finden. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall. Und wenn auch wirklich der Leib des Menschen aus dem Tierreich hervorgegangen wäre, so könnte dies nicht von selbst, sondern nur durch die Allmacht Gottes geschehen sein, und der Mensch wäre auch so ein Geschöpf Gottes.

         Nie und nimmer aber kann die Seele des Menschen aus dem Tierreich stammen. Denn die Tiere haben keine Seele, die denken, berechnen, forschen, erfinden und sich frei entschließen kann wie die menschliche Seele. Sie werden ganz und gar von ihren Naturtrieben geleitet und beherrscht (vgl. folgende Lesun…

Der majestätische Titel des Herrn

„Herr über Leben und Tod“.
Er hält in seine Hände die Lose des Lebens (Ps. 30, 16) und die Schlüssel zu Tod und Unterwelt (Offb. 1, 18). In seinem Buch, im Buch der Vorherbestimmung, sind alle Menschenkinder eingeschrieben, vom ersten Anfang ihres Lebens (Ps. 138, 16) bis zur Stunde ihres Todes.
In dem Titel  „Herr über Leben und Tod“ liegt aber auch eine große Beruhigung: Wenn es um uns dunkelt, wenn die Mühseligkeit des Alters sich melden, das für sich schon eine Krankheit ist, wenn Zeiten kommen, in denen man die Toten beneiden möchte, dann sagt uns der Glaube: Dominus est. Halte dich bereit und erwarte in Geduld und Ruhe die Stunde, in der der Herr vor der Türe steht und anklopft. Sein ist der Tag und sein ist die Nacht.
Quelle: „Auf zu den Sternen“ – Sentenzen von Kardinal Faulhaber – Abendland-Verlag, Wuppertal


Reiseprogramm für die Ewigkeit

Zeit der Abfahrt: Jede Minute geht ein Schnellzug. Zeit der Ankunft:Wann Gott will. Preise der Plätze: 1. Klasse: Unschuld, Martyrium oder Ordensprofess mit den Gelübden der freiwilligen Armut, der steten Keuschheit und des vollkommenen Gehorsams; 2. Klasse: Buße und Vertrauen auf Gott mittels eines frommen und reinen Lebenswandels; 3. Klasse: Vollkommene Reue und Ergebung in Gottes heiligen Willen, Beobachtung der Gebote Gottes und Erfüllung der jeweiligen Standespflichten.
Bemerkungen: Retourbillette werden nicht ausgegeben;Vergnügungszüge gehen nicht ab;Kleine Kinder, die noch nicht zum Gebrauch der Vernunft gekommen sind, bezahlen nichts, wenn sie sich nur im Schoße ihrer Mutter, der Kirche, befinden.Die Reisenden werden gebeten, kein anderes Gepäck mitzunehmen als gute Werke, wenn sie nicht den Zug verfehlen oder auf der vorletzten Station, Fegefeuer genannt, wo jedes andere Gepäck abgelegt werden muß, einen unliebsamen Aufenthalt erleiden wollen.…

Reif sein ist alles

"Reif sein ist alles!"   (Shakespeare) 
Reif sein für die Ewigkeit, für den Himmel, für Gott Kleine Frucht, spürst du, daß du noch nicht reif bist? Kleine Seele, spürst du, was nicht alles dir noch fehlt: Erleuchtung, Wille, Gnade, Sturm, Prüfung? Daß du verankerst in deinem Gott, Daß du ganz treu wirst dem Gott, Daß du ganz edel wirst in deinem Denken, Reden, Handeln ... Daß du wirst wie Jesus und Maria ... Reif werden: reifer werden, jeden Tag, das ist der Weg dahin. Kleine Frucht, kleine Seele, ringe, bete zu Jesus, zu Maria, daß sie dich machen wie sie sind!
„Der Ackersmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde.“  (Jak. 5, 7.)

Quelle: „Weggeleit“ P. Jakob Koch SVD. St. Gabriel-Verlag. Wien


„Zu uns komme Dein Reich!“

Wir beten um das Kommen des dreifachen Reiches Gottes: um das Reich der ewigen Seligkeit im Himmel, das uns allen einmal zuteil werden möge, um das Reich der Gnade, daß Gott in allen Menschenseelen wohne, um das Reich der Kirche Jesu Christi, daß diese sich auf Erden immer mehr ausbreite und heimisch werde. Durch Sie soll Gott herrschen auf Erden in den Menschen, über die Menschen.
Gottes Offenbarung soll anerkannt, Gottes Gesetz soll beobachtet, Gottes Gnade soll beachtet und erstrebt werden. Durch seine Wahrheit soll Gott herrschen über allen menschlichen Verstand, durch seine Gebote über allen menschlichen Willen, durch seine Gnade soll Gott in jeder Menschenseele wohnen. Von einem Ende der Erde bis zum andern soll das Vaterunser gebetet werden und ein Inhalt Geltung haben.
Vergiss nicht: auch du bist berufen und verpflichtet, an der Ausarbeitung dieses Gottesreiches auf Erden durch gebet und Opfer mitzuwirken. Frage dich, ob es genug ist was du tust:
„Dem König der Ewigkeit, dem uns…

Die Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung und die 12 Verheißungen

W. Gabriel Die enorme Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung begann mit den Erscheinungen an die heilige Margareta Maria Alacoque gegen Mitte des XVII. Jahrhunderts. Die erste Erscheinung fand am Festtag des heiligen Johannes des Täufers, vor dem Heiligen Sakrament, statt. In all seinen Erscheinungen spricht Jesus von seiner Liebe zu den Menschen. Der heiligen Margarita Maria vertraut Unser Herr an, daß Ihm die Undankbarkeit der Menschen weh tat: „Was mich besonders verletzt,  ist es, wenn dies von Herzen, die mir geweiht sind, kommt“ (cf. J.-V. Bainvel, La dévotion au Sacré Coeur de Jésus, Gabriel Beauchesne, Paris, 1930, p. 29. Man kann wohl de göttliche Klage verstehen. Die Undankbarkeit eines Sohnes oder einer Tochter kann für den Vater noch schmerzlicher sein als die Beleidigung eines Fremden.  Es muss aber gesagt werden, daß es für Gott keinen Fremden gibt.  Unser Herr Jesus Christus starb am Kreuz für alle Menschen.
Eine Bitte, die Jesus an die heilige Margareta Maria richtete, war…

Der heilige Evangelist Johannes war der erste Verehrer des Herzens Jesu

Schon immer hat es die Verehrung des Herzens Jesu in der Kirche gegeben. Ein besonderer Platz kommt in dieser Verehrung dem heiligen Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu zu. Die katholische Frömmigkeit pflegt ihn als den ersten Verehrer des Herzens Jesu anzusehen, denn als er beim letzten Abendmahl seinen Kopf an der Brust des Heilands barg, konnte er als erster den Schlag des göttlichen Herzens vernehmen.
Wer die wahre Natur der Herz-Jesu-Verehrung verstehen will, muss nach den Worten Pius’ XII. „von der Heiligen Schrift, der Überlieferung und der Liturgie“ ausgehen.
Das vorherrschende Motiv der Herz-Jesu-Verehrung ist die Liebe Jesu zu den Menschen und zum Vater. Diese Liebe offenbart sich in der Heiligen Schrift immer wieder. In seiner Enzyklika Haurietis aquas zitiert Pius XII. die Worte des Propheten Isaias, die sich auf das Herz Jesu anwenden lassen: „Vergisst denn eine Frau ihren Säugling, erbarmt sie sich nicht ihres leiblichen Sohnes? Möge auch diese vergessen, ich …

BETEN

Für das Beten ist keine Voraussetzung erforderlich. Bis auf eine, daß ich beten möchte und mit meinem Beten dem Schöpfer einen kleinen Teil der mir geschenkten Lebenszeit zurückgebe.
Alles andere geschieht beim Tiefen Beten von selbst. Selbstverständlich kann ich mein Beten durch bestimmte individuelle Praktiken unterstützen und kultivieren. Doch diese sollte jeder für such selbst herausfinden – Peter Dyckhoff
Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag – Leipzig


Bei der Fünf-Franzen-Kapelle

Es ist, als möchten die FÜNF FRANZEN von Ibach/Schwyz gleichsam sagen, daß sie zusammengehören als Franzen-Wundertäter.
Wie immer der Ursprung der Kapelle gedeutet wird: Für die St.-Jakob-Pilger führt der Weg an dieser kleinen Kapelle vorbei. Hier tankt man gleichsam die Kräfte für den langen Weg nach Compostela in Spanien. Die fünf wichtigsten und begehrtesten Franzen waren für den Erbauer der Kapelle:
Franz von Assisi Franz von Sales Franz Xaver Franz Borja Franz von Paola
Quelle: Franzenkalender 2011 – Ein Kalender mit tridentinischem Heortologium – Franziska-Verlag