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Posts mit dem Label "Sprüche" werden angezeigt.

„Ich kenne de Meinen“

Unser Herr sagt: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich!“ „Ich kenne die Meinen!“ Wir freuen uns darüber, daß Du uns kennst! Soviel werden wir verkannt und wie verkannt! Du kennst uns gut mit unseren guten und bösen Seiten, ja wir haben auch gute Seiten, über die wir uns freuen dürfen und für die wir danken müssen. Wir leugnen sie nicht ab. – Du kennst auch unsere schlimmen Seiten und weißt sie viel besser zu entschuldigen als die Menschen. – Aber wir kennen auch Dich mit Deinem so lieben, grundgütigen Herzen. Und weil wir dich kennen, werden wir trotz unserer Schwächen und Fehler nicht irre an Dir, sondern vertrauen fest auf Dich und fühlen uns bei Dir geborgen. – Du kennst mich – das ist mein Trost.  – Ich kenne Dich – das ist meine Hoffnung und Zuversicht.  – Du – der gute Hirt! Und ich – das Schäflein Deiner Herde! – Du gibst Dein Leben für mich. – Was soll ich Dir geben? – Vielleicht heute einmal ein ganz tadelloses Tagewerk . . . „Du allein durchschaust da...

Gott lebt in unserem Herzen

Gott, so hoffen wir, lebt in unsrem Herzen. Gott lebt oder möchte leben auch in den Herzen unserer Mitmenschen. Daß er Leben gewinne in den Herzen aller, deren Sorge uns irgendwie anvertraut ist, muß Ziel unserer Wünsche und unseres apostolischen Arbeitens sein! Das ist echte Nächstenliebe, echte Verwandten- und Freundesliebe: die Seelen zu Gott, zum ewigen Leben führen. Tust du hierin genug? Betest du in dieser Meinung genug? Opferst du genug? Wagst du genug? Erinnere dich an den Grundsatz, der hier besondere Geltung hat: Genug ist nie genug, wenn mehr nötig ist! – Genug ist nie genug, wenn mehr leicht möglich ist! Hast du die Seele deines Bruders gewonnen . . . „Ich will meinem Amte Ehre machen und auf irgendeine Weise die, mit denen ich dem Fleische nach verwandt bin, zum Nacheifern anspornen . . .“  (Röm. 11, 13.)

Nur nicht Unrecht tun

Nur nicht Unrecht tun – nie – niemandem! Aber lerne Unrecht bei Zeiten zu ertragen! Stelle dich darauf ein: von anderen, vielleicht gerade in dem, was dir besonders heilig ist, verleumdet zu werden; von deinen besten Freunden oder Vorgesetzten eines Tages, ungerecht und ungehört, scharf getadelt und zurechtgewiesen  zu werden. Nur einer kann verzeihen und möge vergessen: jener dem Unrecht getan wurde. Die anderen, die dieses Unrecht taten, können und dürfen das zugefügte Unrecht nie und niemals vergessen wollen, solange irgendeine Spur davon übrig ist. die noch gutgemacht werden muß. Fühlte sich Dein Gewissen ganz ohne Schuld? Denke nach...! „Wir sollen auch mit den Schwächen der anderen Geduld haben.“  (P.A.) „Des Mannes Einsicht erkennt man in seine Geduld, und sein Ruhm ist es, über Unrecht hinwegzusehen.“ (Spr. 19, 11.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien