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Posts mit dem Label "Heilige" werden angezeigt.

Alle Heiligen haben die Irrtümer ihrer Zeit bekämpft - Wie würden Heilige der ersten Jahrhunderte in unseren Tagen wirken?

 

Wie die Hl. Margarete-Maria Alacoque die Botin des Heiligsten Herzen Jesu wurde - "Ich will mich deines Herzens bedienen wie eines Kanals, und den Seelen meine Gnaden zuteilen"

 

Die Beispiele der Heiligen

Die Lebensgeschichte Jesu Christi und der Heiligen fleißig lesen und die religiösen Wahrheiten fleißig betrachten! Die Beispiele der Heiligen spornen uns mächtig an zu deren Nachahmung. Wir sprechen dann ähnlich wie der hl. Augustinus: „Konnte es dieser oder jener, warum nicht auch du, Augustinus? Der hl. Ignatius von Loyola wurde durch das lesen der Lebensgeschichte Christi und der Heiligen ganz umgeändert. Die Heiligen lasen gerne die Lebensgeschichte heiliger Personen und ahmten deren Beispiele nach. „Sie machten es wie der Maler, der sich den Gegenstand oft ansieht, bevor er ihn abzeichnet.“ (Hl. Basilius) - „Sie glichen den Bienen, die aus vielen Blumen den Saft saugen, bevor sie den Honig bereiten.“ (Hl. Gregor der Große) - „Namentlich sollen wir mehr die Lebensgeschichte der Heiligen unseres Standes lesen, weil diese für uns am nützlichsten sind“ (Hl. Franz von Sales) - „Das Leben und die Beispiele der Heiligen sind das praktische, d. i. das angewandte Evangelium.“ (Hl. F...

Heiligsprechung von Joseph Vaz

Bei seiner Reise nach Asien hatte Papst Franziskus auch einem Besuch in Sri Lankas (Ceylon) vor.  Der Inselstaat (20 Millionen Einwohner) ist dem indischen Subkontinent vorgelagert. Bereits im 5. Jahrhundert kamen erste christliche Missionare aus Persien ins heutige Sri Lanka. Doch erst mit der Ankunft der Portugiesen im 16. Jahrhundert begann eine systematische, von katholischen Orden getragene Mission.  Heute leben rund 1,5 Millionen Katholiken, etwa sieben Prozent der Bevölkerung Sri Lanka, im Hautstadt-Erzbistum Colombo und in elf weiteren Bistümern. Sie gehören je etwa zur Hälfte der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit an. In 433 Gemeinden wirken insgesamt 836 Diözesan- und 478 Ordenspriester. Die Zahl der Priesterberufungen gilt als hoch.  Dass die katholische Kirche auf Sri Lanka die Unterdrückung durch die protestantischen Niederländer seit Mitte des 17. Jahrhunderts überlebte, verdankt sie vor allem dem Wirken des indischen Miss...

Der heilige Namenspatron

Die heilige sind lebendige Sterne, welche Gottes Herrlichkeit verkünden, - sie sind an unserem Lebenspfad vom lieben Gott hingestellte Fingerzeige, die zum Himmel weisen. Deshalb feiert die heilige Kirche ihre Feste und macht uns dabei aufmerksam, wie wir nach ihrem Vorbild die Erlösungsgnade benützen, und was wir bei Beharrlichen Willen werden können und sollen. Aus diesem Grunde haben sich schon in den ersten christlichen Jahrhunderten die Gläubigen am jeweiligen Todestage der hl. Märtyrer am Grabe derselben versammelt, die charakteristischen Tugenden dieser Glaubenshelden besprochen und ihre Fürbitte angerufen. Und daraus hat sich die Begehung der Heiligenfeste gebildet. Der Namenspatron sollte unser Lieblingsheiliger werden, der in Lust und Leid, in Kreuz und Freud unser unbedingtes Vertrauen genießen soll. Hast du ein Bild von ihm? – Kennst du sein Leben? Es erweist sich von Nutzen, manche Heilige in besonderen Anliegen anzurufen. Um Erwirkung einer glücklichen Todesstunde bitt...

Auf mein Herz eifersüchtig

Gott ist auf mein Herz eifersüchtig, er will, dass ich ihm mit Großmut alle menschlicher Zuneigung aufopfere, auf dass er darüber als Herr regiere. Ich muß eine große Heilige werden. Mein Jesus will es, ich bin dazu durch meinen Stand verpflichtet. Quelle: Notizbuch mit ganz persönlichen Aufzeichnungen, von der hl. Bernadette Soubirous

WAHRE FREUDE!

Die Hl. Theresia sprach das große Wort aus: "Gott allein genügt!" Das will sagen: Hast du Gott im Herzen und leidest du auch sonst Not, so kannst du dennoch glücklich sein; und hast du Gott nicht im Herzen, so bist du unglücklich, auch wenn du alle Güter der Erde besäßest. Gott allein genügt! Der Hl. Augustinus erfuhr im Saus und Braus des Weltlebens dieselbe Wahrheit und er drückte sie mit den Worten: „Für dich o Gott, hast du uns geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir und du in ihm!“ Kaum ein anderes Wort ist so oft zitiert worden wie dieses; aber auch kaum ein anderes ist so oft praktisch missachtet worden wie dieses. Die Leidenschaft möchte das Wort Lügen strafen, aber es gelingt ihr nicht. Was sie bietet, genügt uns nicht, im Gegenteil, die Leidenschaft gerade ist es, die Leiden schafft. O dass wir uns doch die Wahrheit eingestanden uns von der Stimme Gottes und unseres Herzens leiten ließen! Im Heila...

Über die Armut Jesu

Eine Meditation der hl. Bernadette Soubirous: Die Armut muss nicht nur hinderlich sein, sondern auch kreuzigend. Jesus wählte als seine Bequemlichkeiten das Geringste aus, was es auf der Erde gab: das Stroh, um seinem noch schwachen und zarten Körper Erleichterung zu verschaffen. Wenn er eine Vorliebe gehabt hat, so immer für das Leiden und bei mir im Gegenteil für die Bequemlichkeiten, das Wohlbehagen; das ist daraus geworden. Von heute an will ich mit Hilfe Deiner Gnade in Deinen Spuren gehen. Leiden, mich besiegen und allem absterben, was Du nicht bist, um für Jesus zu leben, mit Jesus und in Jesus. Ich werde also ganz Jesus gehören, dass er mir gnädig sein wird, vereint mit Jesus zu sterben. Quelle: Notizbuch mit ganz persönlichen Aufzeichnungen, von Bernadette Soubirous

Eine schwierige Tugend

    Lieblich erzählt uns die Apostelgeschichte von der Wirksamkeit und dem Tode des heiligen Erzmärtyrers Stephanus. „Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat große Wunder und Zeichen unter dem Volke. Einige aber aus der sogenannten Synagoge der Libertiner von Cyrene und Alexandria standen wider ihn auf, aber sie vermochten nicht, der Weisheit und dem Geiste zu wiederstehen, womit er sprach. In ihrer Ohnmacht und Beschämung wurden sie ganz blind vor Wut, schleppten den jugendlichen Diakon vor die Stadt und steinigten ihn. Stephanus aber sah die Herrlichkeit Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Herr Jesus nimm meinen Geist auf. Herr rechne ihnen dies nicht als Sünde an. Als er dies gesagt hatte, entschlief er im Herrn.“ St. Stephanus stirbt wie Jesus, mit lauter Stimme betend für seine Mörder und ihnen Verzeihung erflehend. Welch herrlicher Jünger des Herrn, der mit seinen letzten Worten eine der schwe...

Heiligenlegende

In jedes katholische Haus, in jede katholische Familie gehört eine Heiligenlegende. Wir wollen sie kennenlernen, alle diejenigen, die vor Baal ihre Knie nicht gebeugt haben, die lieber kaum ausdenkbare Folterqualen erduldeten, als Gott untreu zu werden, die mit sich selber und mit ihrem Inneren, um dem Heiland in unverbrüderlicher Treue anzugehören. Wenn du keine Heiligenlegende besitzest, so erwirb dir doch so bald als möglich eine solche, wenn du um einen erschwinglichen Preis dieses überaus nützliche Buch erstehen kannst. Den Betrag, den du dafür ausgibst, wird eine gute Kapitalanlage sein; denn die Legende wird deine Seele veredeln, wird dich fördern auf dem Weg zum wahren Glück im anderen Leben. Wir sollen die Heiligen verehren, weil sie 1.    Freunde Gottes, 2.    hervorragende Muster der Vollkommenheit, 3.    mächtige und hilfsbereitete Fürbitter sind. Gerne wollen wir das Leben der Heiligen lesen, weil uns ihr Vorbild zum Ei...

Wie der heilige Augustinus sein Glück fand

Der heilige Augustinus, geboren im Jahre 354 zu Tagaste in Nordafrika, suchte in jungen Jahren sein Glück bald da, bald dort. Zuerst in Vergnügungen und Unterhaltungen, dann in Wissenschaft und Ruhm. Er wurde Professor der Beredsamkeit und genoß großes Ansehen. Aber bei all dem fühlte er sich elend und unglücklich. Seine Seele verlangte nach Höherem. Er erkannte, daß ihn Gott zu seiner Liebe und zu seinem Dienst rief. Doch es schien ihm unmöglich, über seine Leidenschaften Herr zu werden und Gottes Gebote zu halten. Endlich ermahnte er sich, durch die Lesung der Heiligen Schrift und durch das Beispiel der heiligen Einsiedler bewogen, und fing an, Gott von ganzem Herzen zu lieben und ihm aus allen Kräften zu dienen. Jetzt fühlte er sich glücklich, überglücklich. In seinem Buch „Bekenntnisse“ schildert er sein Glück mit begeisterten Worten. Gleich am Beginn dieses Buches sagt er: „Du hast uns für dich geschaffen, o Herr, und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in dir!“ ...

GOTT IST FREUDE

Oft kommt es vor, dass man die der Arbeit ebenso Mit Gott vereint ist wie im Gebet. Da kann ich nur Wiederholen: Wo mehr Liebe ist, da ist das Beste. – Die große Treu zu Gott zeigt sich in den kleinen Dingen. – Alles für Gott, in Gott und in Gegenwart Gottes tun ist das einzige Mittel, alles gut zu tun. Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz. – Gott ist der Gott der Freude. Die Freude ist also die echte religiöse Haltung. – Alles was du aus Liebe tust, ist Liebe. Und das Maß der Liebe? Das ist Liebe ohne Maß. (hl. Franz von Sales) Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Der heilige Evangelist Johannes war der erste Verehrer des Herzens Jesu

Schon immer hat es die Verehrung des Herzens Jesu in der Kirche gegeben. Ein besonderer Platz kommt in dieser Verehrung dem heiligen Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu zu. Die katholische Frömmigkeit pflegt ihn als den ersten Verehrer des Herzens Jesu anzusehen, denn als er beim letzten Abendmahl seinen Kopf an der Brust des Heilands barg, konnte er als erster den Schlag des göttlichen Herzens vernehmen. Wer die wahre Natur der Herz-Jesu-Verehrung verstehen will, muss nach den Worten Pius’ XII. „von der Heiligen Schrift, der Überlieferung und der Liturgie“ ausgehen. Das vorherrschende Motiv der Herz-Jesu-Verehrung ist die Liebe Jesu zu den Menschen und zum Vater. Diese Liebe offenbart sich in der Heiligen Schrift immer wieder. In seiner Enzyklika Haurietis aquas zitiert Pius XII. die Worte des Propheten Isaias, die sich auf das Herz Jesu anwenden lassen: „Vergisst denn eine Frau ihren Säugling, erbarmt sie sich nicht ihres leiblichen Sohnes? Möge auch diese v...

Bei der Fünf-Franzen-Kapelle

  Es ist, als möchten die FÜNF FRANZEN von Ibach/Schwyz gleichsam sagen, daß sie zusammengehören als Franzen-Wundertäter. Wie immer der Ursprung der Kapelle gedeutet wird: Für die St.-Jakob-Pilger führt der Weg an dieser kleinen Kapelle vorbei. Hier tankt man gleichsam die Kräfte für den langen Weg nach Compostela in Spanien. Die fünf wichtigsten und begehrtesten Franzen waren für den Erbauer der Kapelle: Franz von Assisi Franz von Sales Franz Xaver Franz Borja Franz von Paola Quelle: Franzenkalender 2011 – Ein Kalender mit tridentinischem Heortologium – Franziska-Verlag

Das KREUZ

Ein Gebet der hl. Bernadette Soubirous: O mein Gott, wenn ich (schon) nicht für Dich mein Blut vergießen und mein Leben hingeben kann, so will ich doch wenigstens allem entsagen was Dir missfällt: der Sünde, den Begierden der Welt, den Lüsternheiten der Sinne, der Welt und mir selbst. Kreuz meines Erlösers, heiliges Kreuz, anbetenswertes Kreuz, auf dich allein setze ich meine Kraft, meine Hoffnung und meine Freude. Du bist der Lebensbaum, die mystische Leiter, die die Erde mit dem Himmel verbindet, und der Altar, auf dem ich mich opfern will, indem ich mit Jesus sterbe. Entsagung ohne Grenzen; Liebe und Treue zu Jesus, meinem Bräutigam, bis zum Tode. Das Herz Jesu mit all seinen Schätzen ist mein Anteil; dort werde ich leben, dort werde ich in Frieden inmitten der Leiden sterben. Mein Jesus, lege soviel Liebe in mein Herz, daß es eines schönen Tages zerbricht, um zu Dir zu gehen. Du weißt es, mein Jesus, ich stelle Dir mein Herz wie ein sicheres Versteck zur Verfügung, b...

Allein vor GOTT

  Eine Aussage der hl. Edith Stein: Was ich zu verantworten habe, das habe ich vor Gott zu verantworten. Worin es besteht, d. h. was meine Pflicht ist, das sagt mir mein Gewissen. Ihm zu folgen ist Sache meiner Freiheit. Es gibt in jedem Menschen einen Bezirk, der frei ist von jeder irdischen Bindung, der nicht von anderen Menschen stammt und nicht von anderen Menschen bestimmt wird. Hier steht er allein vor Gott. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Ein unermüdlicher Beichtvater

Der heilige Franz Johannes Regis SJ war ein unermüdlicher Beichtvater. Im Winter 1637 ging er von Le Puy aus wieder nach Marthes, bergauf, bergab.  Diesmal gab es für Johannes Franz etwas zu erleben. Sein ehemaliger Schüler (Pfarrer Moritz Bayer) fragte ihn einst darüber aus. Die Wege waren vereist. Man brauchte die Hände fast soviel wie die Füße. Etwa zwei Stunden vor Marthes glitt Johannes Franz Regis aus und brach sich das Bein. Mühsam ging es am Arm des Gefährten weiter. P. Johannes Franz ging nach Ankunft sofort in den Beichtstuhl. Erst spät bekam der Pfarrer das Bein zu sehen. Der beigezogene Wundarzt erkannte einen Bruch des Schienbeins, fand ihn aber bereits vernarbt. P. Johannes Franz Regis wurde 1737 von Papst Klemens XII. heiliggesprochen. Quelle: Franzenkalender 2011 – Ein Kalender mit tridentinischem Heortologium – Franziska-Verlag