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Posts mit dem Label "Ultramontane Texte der Gegenrevolution" werden angezeigt.

Papst Pius XII. und das Apostolische Schreiben Dum maerenti animo: Die Kirche in der Verfolgung

(Auszüge des Apostolisc hen Schreibens vom 29. Juni 1956 ) Heute werdet ihr, die ihr in den erwähnten Ländern wohnt, und mit euch zugleich noch viele andere nicht nur des lateinischen, sondern auch des orientalischen Ritus, östlich von euch oder nördlich längs der Küste des Baltischen Meeres leider wiederum aufs traurigste und kummervollste heimgesucht. Mehr als zehn Jahre sind schon vergangen, seit die Kirche Jesu Christi, wie ihr aus eigener Erfahrung wißt, wenn auch nicht überall gleicherweise, ihrer Rechte beraubt ist; ihre frommen Vereinigungen und religiösen Orden sind aufgelöst und zerstreut, und die Oberhirten können entweder ihre Amtspflichten nicht frei erfüllen oder sie sind von ihrem Amtssitz vertrieben, im Exil oder unter Arrest; ferner hat man inl frevelhafter Weise Diözesen des katholisch-orientalischen Ritus aufgehoben und deren Priester und Gläubige mit, allen Mitteln zur schismatischen Kirche gezwungen. Auch wissen Wir, dass viele, nur weil sie sich offen, aufri...

Papst Pius X. über die Trennung von Kirche und Staat

Wir stellen nun nicht ohne größte Befürchtungen fest, dass die öffentliche Gewalt bei Euch einen Schritt unternommen hat, der zur völligen Umwälzung des Staatswesens führen kann, nachdem nun einmal die Fackel des unheilvollen Religionskampfes unter das ohnehin schon aufgereizte Volk geschleudert wurde. Eingedenk Unserer Apostolischen Pflicht, die heiligen Rechte der Kirche gegen jeden Angriff zu schützen, weisen Wir somit das offiziell bestätigte Gesetz, das den französischen Staat von der Kirche völlig trennt, gemäß der göttlichen, Uns übertragenen Gewalt zurück und verurteilen es. Die Gründe für diese Verwerfung haben Wir dargelegt. Das Gesetz ist ein schweres Unrecht gegen Gott, den es feierlich entrechtet, indem es den Grundsatz verkündet, der Staat habe an der Gottesverehrung keinen Anteil zu nehmen. Es verletzt das Natur- und Völkerrecht und die öffentliche Vertragspflicht. Es steht im Widerspruch zur göttlichen Verfassung der Kirche, ihrem innersten Geist und ihrer Freiheit. E...

Papst Pius IX.: Die katholische Lehre über das Papsttum

Um aber den Episkopat selbst in voller Einigkeit zusammenzuhalten und um durch die geschlossene Einheit des Priestertums zugleich die Gesamtheit der Gläubigen in der Einheit des Glaubens und der Liebesgemeinschaft zu bewahren, hat Christus den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und so in ihm dieser zweifachen Einheit einen beständigen Quell und ein sichtbares Fundament gegeben. Auf diesem starken Grunde sollte der ewige Tempel erbaut werden und auf seines [des hl. Petrus] Glaubens Festigkeit sollte die Kirche sich erheben und hineinwachsen bis in den Himmel (Leo I serm. 4 (al. 3.) c. 2. in diem natalis sui). Daher Kampf aller Kirchenfeinde gegen den Apostolischen Primat Dieses von Gott gelegte Fundament ist es, gegen das die Gewalten der Hölle mit täglich wachsendem Hass von allen Seiten Sturm laufen, um dadurch, wenn das möglich wäre, die Kirche selbst zum Einsturz zu bringen. Darum erachten Wir es zum Schutz, zur Sicherheit und zum Gedeihen der katholischen ...

Papst Benedikt XVI.: Das Gebet ist die Seele des Apostolats

Wie im 16. Jahrhundert so gilt auch heute, inmitten rascher Veränderungen, daß das vertrauensvolle Gebet die Seele des Apostolats ist, damit die erlösende Botschaft Jesu Christi mit heller Klarheit und mächtiger Dynamik widerhallt. Es ist dringend notwendig, daß das Wort des Lebens harmonisch in den Seelen schwingt, mit klangvollen und anziehenden Tönen. Bei dieser faszinierenden Aufgabe ist das Vorbild Teresas von Ávila uns eine große Hilfe. Wir können sagen, daß die Heilige zu ihrer Zeit ohne jede Lauheit evangelisierte, mit nie erlöschender Leidenschaft, mit Methoden, denen jede Trägheit fremd war, mit lichtumkränzten Worten. Botschaft an den Bischof von Avila vom 16. Juni 2012

Plinio Correa de Oliveira: Licht, das große Geschenk

„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lk 2,8-11). Zu mitternächtlicher Stunde hatte die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht. Über den Herden ringsum lag Ungewissheit, Gefahr. Von der Müdigkeit übermannt, war der eine oder andere Hirte sogar eingenickt. Andere aber ließen Eifer und Pflichtbewusstsein nicht schlafen. Sie wachten. Wahrscheinlich beteten sie auch, dass Gott die lauernden Gefahren von ihnen fernhalten möge. Plötzlich erschien ihnen ein Licht und „die Klarheit des Herrn leuchtete um sie“. Die Angst vor Gefahren löste sich auf. Und es wurde ihnen die Lösung aller Probleme und Gefahren verkündet. D...

Papst Pius XII.: Fortschritte der Technik auf dem Gebiete des Bildes, des Tones und der Ideenverbreitung können Quellen unzähliger Übel werden

Heute können gleichweise die Fortschritte der Technik auf dem Gebiete des Bildes, des Tones und der Ideenverbreitung, wenn sie sich nicht dem milden Joch des Gesetzes Christi beugen, Quellen unzähliger Übel werden, Übel, die schon durch den Umstand an Schwere zunehmen, daß nicht nur die materiellen, sondern auch die geistigen Kräfte elender Sklaverei überantwortet und so die Erfindungen des Menschen jenes heilbringenden Nutzens beraubt werden, den sie nach dem Plan der göttlichen Vorsehung an erster Stelle suchen sollten. Ppst Pius XII., Enzyklika Miranda Prorsus

Papst Benedikt XVI.: Bereit sein, für die Wahrheit zu sterben

Als letzte Tat bezeugt der Täufer mit dem Blut seine Treue zu den Geboten Gottes, ohne nachzugeben oder zurückzuweichen, und erfüllt so seine Sendung bis ins Letzte. Der hl. Beda, ein Mönch des 8. Jahrhunderts, sagt in seinen Predigten: Der hl. Johannes gab für [Christus] sein Leben hin, auch wenn ihm nicht geboten wurde, Jesus Christus zu verleugnen. Ihm wurde nur geboten, die Wahrheit zu verschweigen (vgl. Hom. 23: CCL 122,354). Und er verschwieg die Wahrheit nicht und starb so für Christus, der die Wahrheit ist. Gerade aus Liebe zur Wahrheit ließ er sich nicht auf Kompromisse ein und hatte keine Angst, starke Worte an jene zu richten, die den Weg Gottes verloren hatten. Wir sehen diese große Gestalt, diese Kraft im Leiden, im Widerstand gegen die Mächtigen. Wir fragen: Woraus entsteht dieses Leben, diese so starke, so aufrichtige, so konsequente Innerlichkeit, die so vollkommen für Gott hingegeben wurde und dafür, Jesus den Weg zu bereiten? Die Antwort ist einfach: aus der Beziehu...

Papst Leo XIII.: Die unchristliche Kultur richtet die Völker zugrunde

Aber gerade jene Art von Zivilisation und Kultur, welche zu den heiligen Lehren und Gesetzen der Kirche in Widerspruch steht, hat als Trugbild wahrer Zivilisation und leerer Name ohne Inhalt zu gelten. Hierfür liefern einen offenkundigen Beweis jene Völker, denen das Licht des Evangeliums nicht geleuchtet hat, in deren Leben sich zwar ein gewisser Schein von Kultur zeigte, doch ohne die Güter echter Kultur. Es kann doch wahrhaftig in keiner Weise ein Zeugnis von Kultur sein, wenn jegliche rechtmäßige Gewalt dreist verachtet wird; noch ist als wahre Freiheit zu bezeichnen, wenn unter diesem Namen nur ungehinderte Verbreitung von Irrtümern, hemmungslose Entfesselung jeglicher bösen Begierde, Straflosigkeit von Schandtaten und Lastern, Unterdrückung der besten Bürger jeden Standes grassieren. Denn da all dies irrig, verderblich und töricht ist, hat es auch nicht die Macht, die Menschheitsfamilie zu vervollkommnen, ihr Glück und Gedeihen zu bringen, „denn die Sünde macht die Völker elend...

Papst Benedikt XVI.: Die Liebe zu Christus, zu seinem Wort, zur Wahrheit erlaubt keine Kompromisse

Liebe Brüder und Schwestern, die Feier des Martyriums des hl. Johannes des Täufers erinnert auch uns, die Christen unserer heutigen Zeit, daran, daß man gegenüber der Liebe zu Christus, zu seinem Wort, zur Wahrheit keine Kompromisse eingehen kann. Die Wahrheit ist Wahrheit, es gibt keine Kompromisse. Das christliche Leben verlangt sozusagen das »Martyrium« der täglichen Treue zum Evangelium, also den Mut, Christus in uns wachsen zu lassen und an Christus unser Denken und unser Handeln auszurichten. Das kann in unserem Leben jedoch nur dann geschehen, wenn die Beziehung zu Gott gefestigt ist. Das Gebet ist keine verlorene Zeit, es bedeutet nicht, den Tätigkeiten – auch den Tätigkeiten des Apostolats – Platz wegzunehmen, sondern genau das Gegenteil ist der Fall: Nur wenn wir in der Lage sind, ein treues, beständiges, vertrauensvolles Gebets - leben zu haben, dann wird Gott selbst uns die Fähigkeit und die Kraft schenken, glücklich und in Frieden zu leben, die Schwierigkeiten zu überwin...

Papst Pius XI.: Gottesliebe fordert, dass wir möglichst viele Menschen der Herrschaft unseres liebenden Erlösers zuführen

Wenn diejenigen, die zum Schafstalle Christi gehören, sich gar nicht kümmern wollten um alle die andern, die außerhalb der Herde unglücklich umherirren - wie wenig vertrüge sich das mit der Liebe, die wir Gott dem Herrn und allen Menschen schulden. Es ist wahrlich nicht notwendig, des längeren darüber zu reden. Es fordert ja unsere Pflicht der Gottesliebe, dass wir nach Kräften die Zahl derjenigen vergrößern, die ihn kennen und anbeten „in Geist und Wahrheit" (Joh 4, 24). Es fordert ja unsere Pflicht der Gottesliebe weiterhin, dass wir möglichst viele Menschen der Herrschaft unseres liebenden Erlösers zuführen, damit um so reicher der „Nutzen seines Blutes" werde (Ps 29, 10). Und dass wir immer mehr ihm zu Willen sind, ihm, dem gar nichts willkommener sein kann, als dass "alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen" (1 Tim 2, 4). Christus selbst hat eben dies als das besondere und eigentliche bleibende Kennzeichen seiner Jünger hingeste...

Papst Pius XII.: Der Staat, gestützt auf die willenlose Masse, die einfach nur mehr zur Maschine entwürdigt ist, kann seine Willkür dem bessern Teil des wahren Volkes aufzwingen

Volk und gestaltlose Menge oder, wie man gewöhnlich sagt: "Masse", sind zwei verschiedene Begriffe. Volk lebt und bewegt sich durch Eigenleben, Masse ist in sich träge und kann nur von außen bewegt werden. Das Volk lebt aus der Lebensfülle der Menschen, aus denen es sich zusammensetzt und deren jeder einzelne -an seinem Posten und in der ihm eigenen Art- eine der eigenen Verantwortung und der eigenen Überzeugung sich bewußte Person ist. Die Masse hingegen erwartet den Antrieb von außen, sie wird leicht zum Spielball in der Hand eines jeden, der ihre Naturtriebe oder ihre Beeindruckbarkeit auszunützen versteht; sie ist bereit, wie es gerade kommt, heute diesem, morgen jenem Banner zu folgen. Aus der Lebensfülle echten Volkes ergießt sich das Leben, überfließend und reich, in den Staat und alle seine Organe und flößt diesen in unaufhörlich erneuter Kraft das Bewußtsein eigener Verantwortlichkeit und wahres Verständnis für das Gemeinwohl ein. Der elementaren Kraft der Masse je...

Hl. Papst Pius X.: Die Kirche ist eine hierarchische Gesellschaft

Die Heilige Schrift lehrt uns und die Überlieferung der Kirchenväter bestätigt dies, daß die Kirche der mystische Leib Christi ist, der von Hirten und Lehrern geleitet wird; es handelt sich demnach um eine Gesellschaft, in der einige den andern vorstehen und dazu mit der Fülle der Gewalt zu führen, zu lehren und zu richten ausgestattet sind. Diese Gesellschaft ist daher von Natur aus eine ungleiche, denn es gibt in ihr zwei Gruppen von Menschen: Die Hirten und ihre Herde, das heißt diejenigen, die die verschiedenen Stufen der Hierarchie einnehmen, und die Menge der Gläubigen. Diese beiden Gruppen unterscheiden sich grundsätzlich voneinander, allein die Hirten das Recht und die Autorität besitzen, die Menge zu orientieren und sie zum Ziel der Gesellschaft hinzuführen; die Pflicht der Menge aber besteht darin, sich leiten zu lassen und gehorsam den Anweisungen ihrer Führung zu folgen. Enzyklika Vehementer Nos

Plinio Correa de Oliveira: Die christliche Auffassung von Gott und Schöpfung

Gemäß der katholischen Lehre ist Gott ein persönliches, transzendentales Wesen, das Wesen par excellence, das in sich alle Vollkommenheit birgt. Alle anderen Wesen wurden aus dem Nichts von Gott geschaffen und würden zum Nichts zurückkehren, wenn Gott ihr Bestehen nicht ununterbrochen erhielte. Ihre Eigenschaften sind nicht mehr als eine Widerspiegelung seiner eigenen Vollkommenheit. Ihr einziges Ziel besteht darin, Gott zu dienen und ihn zu verherrlichen. Zwischen Gott und den Geschöpfen besteht also die größte Ungleichheit, die man sich vorstellen kann.  Ihrerseits, sind die Geschöpfe unter sich ungleich. Die Engel sind reine Geister. Nach ihnen kommen die Menschen, die zugleich Geist und Körper besitzen; dann, in herabsteigender Rangordnung, die Tiere, die Pflanzen und die Mineralien. Jede dieser Kategorien weist ihrerseits eine Hierarchie auf. Die Engel sind in neun ungleichen Chören unterteilt. Die Menschen wurden zu einem unterschiedlichen Grad der Heiligkeit berufen un...

Papst Leo XIII.: Zerstörung von Ehe und Familie infolge der Gottlosigkeit des laizistischen Staates

Die Wirklichkeit, die wir mit Händen greifen können, bestätigt nur zu sehr unsere Folgerungen, und es ist klar, dass, wenn man nicht rechtzeitig Abhilfe schafft, die Grundfesten des gesellschaftlichen Lebens wanken und die höchsten Prinzipien des Rechtes und die ewigen Gesetze der Moral aus den Angeln gehoben werden. Darunter haben, angefangen mit der Familie, alle Teile des sozialen Körpers schwer zu leiden. Der laizistische Staat streckte ja ohne Rücksicht auf die ihm gezogenen Grenzen oder auf den wesentlichen Zweck seiner Machtbefugnisse seine Hand aus, um dem ehelichen Bund mit dem religiösen Charakter seine Heiligkeit zu nehmen; er erlaubte sich alle möglichen Eingriffe in das natürliche Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder, und mancherorts zerriss er das unauflösliche Band der ehelichen Gemeinschaft durch die gesetzliche Sanktionierung der unseligen Ehescheidung. Jeder kann die Folgen sehen; in ganz unglaublicher Weise mehren sich die Ehen, die einzig und allein aus nie...

Papst Pius XI.: Bischöfe haben die Pflicht, gegen unmoralische Filme vorzugehen

Es gehört also zu den dringlichsten Aufgaben unserer Zeit, zu wachen und zu wirken, daß der Film nicht ferner eine Schule der Verführung sei, sondern daß er sich umgestalte in ein wertvolles Mittel der Erziehung und der Erhebung der Menschheit. Wir erinnern hier auch mit Genugtuung daran, daß manche Regierungen, voll Sorge wegen des Einflusses des Films auf sittlichem und erzieherischem Gebiet, rechtschaffene und ehrenhafte Personen beriefen, insbesondere Familienväter und -mütter, und so Zensurbehörden schufen sowie Ämter zur Regelung der Filmproduktion, mit der Absicht, ihr Anregungen zu geben aus den Werken der großen nationalen Dichter und Schriftsteller. So war es also im höchsten Grade berechtigt und entsprechend, daß ihr, Ehrwürdige Brüder, eine besondere Wachsamkeit der Filmindustrie Eures Landes gewidmet habt, die besonders große Fortschritte gemacht hat und einen nicht geringen Einfluß auf andere Länder ausübt. Es ist aber auch die Pflicht der Bischöfe der ganzen katholisch...

Papst Pius IX.: Liberale Katholiken wollen ein Bündnis zwischen Gerechtigkeit und Unrecht herstellen

„Obwohl die Kinder dieser Welt geschickter sind als die Kinder des Lichtes, hätten ihre List und ihre Gewalttätigkeit sicher weniger Erfolg, wenn ihnen nicht die große Anzahl derer, die sich Katholiken nennen, die Freundeshand entgegenstrecken würden. Leider gibt es solche,die in den Reihen unserer Feinde mitziehen wollen und sich darum bemühen, mithilfe liberal-katholisch genannter Lehren eine Allianz zwischen Licht und Dunkelheit, ein Bündnis zwischen Gerechtigkeit und Unrecht herzustellen.“ Sie drängen die Seelen dazu, „die widerrechtlichsten Gesetze zu respektieren oder doch wenigstens zu tolerieren. Ganz so als ob nicht geschrieben stände, dass niemand zwei Herren dienen kann. Sie sind gewiß viel gefährlicher und verhängnisvoller als die erklärten Feinde...“ „Sie... ködern die unbesonnenen Freunde der Versöhnlichkeit und betrügen rechtschaffende Menschen, die sich sonst gegen einen offenen Irrtum empören würden.“  Papst Pius IX.: Brief v. 6.3.1873 an die Mitglieder des A...

Papst Leo XIII.: Es gab eine Zeit, da waren Staat und Kirche in glücklicher Eintracht und durch gegenseitige Freundesdienste verbunden

Es gab eine Zeit, da bildete die Lehre des Evangeliums die leitenden Gesichtspunkte in der Staatsregierung; Gesetze, Institutionen, Volkssitten, alle Ordnungen und Beziehungen des Staatslebens hatten ihren hohen und segensreichen Einfluss erfahren; da war der Religion Jesu Christi in der Öffentlichkeit jene Auszeichnung gesichert, wie sie ihr gebührt, da blühte sie überall unter dem wohlwollenden Schutze der rechtmäßigen der rechtmäßigen Obrigkeiten und Regenten, da waren Staat und Kirche in glücklicher Eintracht und durch gegenseitige Freundesdienste verbunden. Diese Staatsordnung trug über alles Erwarten reiche Früchte, deren Erinnerung lebt und fortleben wird, bezeugt durch unzählige Denkmäler vollbrachter Werke, welche die Arglist der Feinde in keiner Weise weder fälschen noch verdunkeln kann. – Dass das christliche Europa die barbarischen Völker gesittigt, sie aus dem Zustande der Wildheit zu menschenwürdigem Leben, vom Aberglauben hinweg zur Wahrheit geführt hat, dass es die an...

Plinio Correa de Oliveira: Herz-Jesu Verehrung in Krisenzeiten

Inmitten des Zweiten Weltkrieges, im Angesicht außerordentlicher Gefahren für die Kirche, materieller Zerstörungen und gewaltiger sozio-politischer  Umwälzungen, lud Plinio Correa de Oliveira, damals Präsident der Katholischen Aktion des Erzbistums Sao Paulo, Brasilien, alle Ereignisse aus der Perspektive des Göttlichen Herzen zu betrachten. Die Meditation hat eine erstaunliche Aktualität bewahrt.   Immer wieder haben die Päpste empfohlen, die Menschheit möge die Verehrung, die sie dem Heiligsten Herzen Jesu erweist, verstärken, damit, die Menschen durch die Gnade Gottes erneuert und wissend, dass Gott das Zentrum ihrer Liebe sein muss, auf Erden wieder diese Ruhe der Ordnung herrsche, von der wir uns immer weiter entfernen, je mehr die Welt in die Anarchie fällt.       So kann eine katholische Zeitung auch nicht das vor kurzem gefeierte Fest des Heiligsten Herzen Jesu unbeachtet vorübergehen lassen. Es ist nicht nur eine durch die ...

Plinio Correa de Oliveira: Heiligstes Herz Jesu: Das Abbild der Gewissheit

Plinio Correa de Oliveira Was offenbart diese Herz Jesu Statue unseren Augen? Wenn der Betrachter von einer Gnade berührt wird, zeigt sie deutlich die Gewissheit, dass Unser Herr Jesus Christus Gott ist. Unser Herr ist in dieser Figur so hervorragend dargestellt, so aufrecht; seine Büste und seine Haltung so männlich, so ernst; Eigenschaften eines jeden, der an alles mit Ernsthaftigkeit denkt, um die Wahrhaftigkeit der Dinge zu ergründen. Sie ist das eigentliche Abbild der Gewissheit. In ihrer Gesamtheit offenbart sie die Weite der großen Anschauungen des Universums und der ganzen Schöpfung. Das Haar scheitelt den Kopf in zwei Teile, als ob es eine universale Symmetrie in der Welt hervorheben wollte, in der man alles unter zwei verschiedene aber doch zusammenhängende Aspekte sehen kann, die eine höhere Harmonie darstellen.   Das Haar fällt glatt und sanft auf die Schultern in einer vollkommenen, tadellosen, mühelosen Ordnung, eine einladende und freu...