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Posts

Es werden Posts vom Januar, 2013 angezeigt.

Besonders empfehlenswerte Devotion: Die Stunde der Barmherigkeit

Im Oktober 1937 in Krakau (Polen) empfahl Jesus, die Stunde seines Todes zu ehren, und sich im Gebet durch mindestens eine kurze Weile auf den Wert und die Verdienste seines Leidens zu berufen.

    "Ich erinnere dich daran, daß du, so oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in Meine Barmherzigkeit versenkst, sie verherrlichend und preisend. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt (...) In dieser Stunde kannst du alles für dich selbst und für andere erbitten. In dieser Stunde kam die Gnade für die ganze Welt. Barmherzigkeit besiegte die Gerechtigkeit (...) bemühe dich in dieser Stunde, den Kreuzweg abzuhalten. Wenn dir das aber nicht möglich ist, dann gehe für eine Weile in die Kapelle und verehre Mein Herz, das voller Barmherzigkeit im Allerheiligsten Altarsakrament verweilt. Falls dir auch das nicht möglich ist, versenke dich, wenn auch nur kurz, im Gebet, an dem Ort, wo du gerade bist. Ich verlange für Meine Barmherzigkeit Ehre von jedem Geschöpf" (Ta…

Papst Pius X. über die Trennung von Kirche und Staat

Wir stellen nun nicht ohne größte Befürchtungen fest, dass die öffentliche Gewalt bei Euch einen Schritt unternommen hat, der zur völligen Umwälzung des Staatswesens führen kann, nachdem nun einmal die Fackel des unheilvollen Religionskampfes unter das ohnehin schon aufgereizte Volk geschleudert wurde.

Eingedenk Unserer Apostolischen Pflicht, die heiligen Rechte der Kirche gegen jeden Angriff zu schützen, weisen Wir somit das offiziell bestätigte Gesetz, das den französischen Staat von der Kirche völlig trennt, gemäß der göttlichen, Uns übertragenen Gewalt zurück und verurteilen es. Die Gründe für diese Verwerfung haben Wir dargelegt. Das Gesetz ist ein schweres Unrecht gegen Gott, den es feierlich entrechtet, indem es den Grundsatz verkündet, der Staat habe an der Gottesverehrung keinen Anteil zu nehmen. Es verletzt das Natur- und Völkerrecht und die öffentliche Vertragspflicht. Es steht im Widerspruch zur göttlichen Verfassung der Kirche, ihrem innersten Geist und ihrer Freiheit. Es …

Papst Pius IX.: Die katholische Lehre über das Papsttum

Um aber den Episkopat selbst in voller Einigkeit zusammenzuhalten und um durch die geschlossene Einheit des Priestertums zugleich die Gesamtheit der Gläubigen in der Einheit des Glaubens und der Liebesgemeinschaft zu bewahren, hat Christus den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und so in ihm dieser zweifachen Einheit einen beständigen Quell und ein sichtbares Fundament gegeben. Auf diesem starken Grunde sollte der ewige Tempel erbaut werden und auf seines [des hl. Petrus] Glaubens Festigkeit sollte die Kirche sich erheben und hineinwachsen bis in den Himmel (Leo I serm. 4 (al. 3.) c. 2. in diem natalis sui).

Daher Kampf aller Kirchenfeinde gegen den Apostolischen Primat

Dieses von Gott gelegte Fundament ist es, gegen das die Gewalten der Hölle mit täglich wachsendem Hass von allen Seiten Sturm laufen, um dadurch, wenn das möglich wäre, die Kirche selbst zum Einsturz zu bringen. Darum erachten Wir es zum Schutz, zur Sicherheit und zum Gedeihen der katholischen Her…

Bistum Roermond schließt Seligsprechungsverfahren für Antoing am 30. Januar 2013 ab

Das Seligsprechungsverfahren für den Kanoniker Ailbertus von Antoing (um 1060-1122) aus Bornheim-Sechtem bei Bonn ist auf Diözesanebene abgeschlossen. Das teilte der Beauftragte des Erzbistums Köln für Selig- und Heiligsprechungsverfahren, Prälat Helmut Moll, am Mittwoch mit. Der Bischof des niederländischen Bistums Roermond, Frans Wiertz, werde das Verfahren am 30. Januar offiziell beenden.

Während eines kirchlichen Untersuchungsverfahren für eine Seligsprechung werden jeweils im Heimatbistum Informationen über Leben und Sterben der Person gesammelt. Ziel ist es, ein Wunder oder den Märtyrertod sowie Tugendhaftigkeit und den «Ruf der Heiligkeit» nachzuweisen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Akten der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse zugeleitet. Sie prüft die Echtheit der Dokumente und Zeugenaussagen und holt gegebenenfalls Gutachten über Wunder ein.

Nach Worten von Wiertz kann Ailbertus aufgrund der lärmerfüllten Gegenwart und der Orientie…

Plinio Corrêa de Oliveira: Das eucharistische Herz Jesu, die unendliche Barmherzigkeit

Morgen ist das Fest des Eucharistischen Herzen Jesu und zugleich das Fest des hl. Barnabas,  Apostel, der gemeinsam mit dem hl. Paulus auch Apostel der Heiden genannt wird. Unsere Gedanken wollen wir auf das Fest des Eucharistischen Herzen Jesu richten.
Das Thema und die Verehrung dieser Anrufung verstehen wir als die Hinwendung des Heiligsten Herzen Jesu zu den Seelen in der Heiligen Eucharistie, oder die Eucharistie als das größte Wunder der Barmherzigkeit des Herzen Jesu. Wir werden einige praktische Erwägungen machen, die uns in unsere morgigen Kommunion behilflich sein können.
Da wir morgen das Herz Jesu Fest feiern, sollten wir uns an das wichtige Prinzip erinnern, dass ein liturgisches Fest besondere Gnaden mit sich bringt, die mit dem gefeierten in Verbindung stehen. Wir alle werden also morgen besondere Gnaden empfangen, die aus dem Eucharistischen Herzen Jesu hervorgehen. Zugleich, da es sich um ein eucharistisches Fest handelt, sind diese Gnaden besonders reich in der heilige…

Papst Benedikt XVI.: Was ist im Leben notwendig?

Liebe Freunde, das ist die zentrale Frage: Was ist in meinem Leben wirklich notwendig? Ich antworte mit dem hl. Alfons: »Das Heil und alle dazu notwendigen Gnaden« (ebd.). Natürlich meint er(Hl. Alfons Maria von Liguori) damit nicht nur das leibliche Heil, sondern vor allem das der Seele, das Jesus uns schenkt. Mehr als alles andere brauchen wir seine befreiende Gegenwart, die unser Leben wirklich zutiefst menschlich macht und daher mit Freude erfüllt. Und nur durch das Gebet können wir ihn, seine Gnade annehmen, die uns in jeder Situation erleuchtet und uns das wahre Wohl erkennen läßt. Und indem sie uns stärkt, macht sie auch unseren Willen wirkkräftig, das heißt, sie macht ihn fähig, das erkannte Gute umzusetzen. Oft erkennen wir das Gute, sind aber nicht in der Lage, es zu tun. Mit dem Gebet gelangen wir dahin, es zu tun. Der Jünger des Herrn weiß, daß er stets der Versuchung ausgesetzt ist, und versäumt es nicht, Gott im Gebet um Hilfe zu bitten, um sie zu überwinden.
Generalaudie…

Papst Benedikt XVI. erläutert das Niederknien vor dem Allerheiligsten Sakrament

Der Kniefall vor dem Allerheiligsten Sakrament oder das Niederknien im Gebet bringen die Anbetung gegenüber Gott zum Ausdruck, auch mit dem Leib. Daher ist es wichtig, diese Geste nicht aus Gewohnheit und in Eile durchzuführen, sondern im tiefen Bewußtsein. Wenn wir vor dem Herrn niederknien, bekennen wir unseren Glauben an ihn, erkennen wir ihn als den einzigen Herrn unseres Lebens an.
Generalaudienz vom 27. Juni 2012

Plinio Correa de Oliveira: Die Anbetung der Könige/Übernatürliche Ruhe und Gebet vor dem Gotteskind

Die Weisen Könige kamen, nach der Tradition, aus dem Morgenlande und brachten ihre Geschenke dem Jesuskind.
Auf diesem Fresco des berühmten italienischen Malers Giotto erscheint die Muttergottes fürstlich gekleidet, mit ihrem göttlichen Kind auf dem Schoß, auf einem kleinen Thron sitzend. Ein reicher Teppich überzieht das Podium worauf er steht. Für den Empfang der Könige versteht sich die Pracht der Szene.
Links neben der Muttergottes steht ein Engel, rechts der hl. Josef, Heilige und andere, die der Künstler darstellen wollte. Oder es sind Menschen, die eines Tages, in der Zukunft, diese Szene geistig und im Gebet betrachten würden.
Folgendes fällt besonders auf: Einer der Könige betet gerade das Jesuskind an und küsst ihm die Füße. Die beiden anderen Könige verweilen ruhig, im Gebet vor der Gottesmutter und dem göttlichen Kind, und finden Gefallen an der Anbetungsgeste ihres königlichen Mitbruders. Sie sind zufrieden und vergnügt mit allem was geschieht und warten bis sie an der Reihe…

Litanei um Demut

Herr Jesus, gewähre mir:

O Jesus! Sanft und demütig von Herzen, bilde mein Herz nach Deinem Herzen und erhöre mich.

Von dem Wunsch, geschätzt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, geliebt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, erhoben zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, geehrt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, gelobt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, bevorzugt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, um Rat gefragt zu werden, befreie mich o Jesus.

Von dem Wunsch, Zustimmung zu finden, befreie mich o Jesus.

Daß andere mehr geliebt werden als ich, befreie mich o Jesus.

Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen, Daß andere höher geschätzt werden als ich -

Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen, Daß andere mehr geliebt werden als ich -

Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen, Daß andere auserwählt werden und ich leer ausgehe -

Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen, Daß andere Lob erhalten und ich übersehen werd…

Plinio Corrêa de Oliveira, Geschichtstheologe des 20. Jahrhunderts

Aus eine Vortrag von Prof. Roberto de Mattei auf der 6. Sommerakademie der TFP 2006
Der heilige Augustinus hat über die Tragödie seiner Zeit nachgedacht, hat sich aber weder das Mittelalter noch die darauf folgenden Jahrhunderte der Entfremdung vom Glauben vorstellen können. Doch fünfzehn Jahrhunderte nach Augustinus' Tod hat ein großer katholischer Denker mit Adleraugen das Panorama seiner Zeit und die Geschichte der ihr vorausgegangenen Jahrhunderte erfasst und wie kein anderer vor ihm die zerstörerische Kraft der Eigenliebe und die belebende Kraft der Liebe zu Gott verstanden.
Auch unser Zeitalter hat ihren heiligen Augustinus gehabt. Dieser Mann ist Plinio Corrêa de Oliveira. Man kann sein langes Leben als eine Tag für Tag im Laufe eines Jahrhunderts, vielleicht des schrecklichsten der Geschichte, gelebte Geschichtstheologie betrachten.
Der heilige Augustinus hat über den Untergang des Römischen Reiches meditiert. Plinio Corrêa de Oliveira hat den Untergang der christlichen Zivil…

Plinio Correa de Oliveira: An der Krippe ist Platz für die Großen und die Kleinen

Wer vermag zu sagen, wie viele Menschen an diesem Weihnachtsfest vor einer Krippe niederfallen werden? Wer ist in der Lage, die Menschen aus allen Rassen und in allen Breiten zu zählen, die an die Wiege des göttlichen Knaben herantreten werden, um ihn an diesem Tage, an dem sich die Pforten der göttlichen Barmherzigkeit in all ihrer Großzügigkeit öffnen, besonders reiche Gnaden zu erbitten?

Der göttlichen Vorsehung hat es gefallen, dem Jesusknaben drei Weisen, die nach einer ehrwürdigen Überlieferung auch Könige waren, und einige Hirten als Besuch zu schicken, ausgerechnet die Vertreter der äußersten Enden der menschlichen Wertschätzungsskala, denn der König steht von Rechts wegen an der Spitze der gesellschaftlichen Hochschätzung, der politischen Autorität und der wirtschaftlichen Macht, und der Weise ist der Ausdruck geistigen Vermögens. Der Hirte aber steht in der Werteskala ganz unten, wenn es um Prestige, Macht und Wissen geht. Nun hat aber die Gnade, die aus fernen Ländern die we…

Heroischer Tugendgrad von Klara Ludwika Szczęsna bestätigt

Papst Benedikt XVI. hat der heroischen Tugendgrad von Klara Ludwika Szczęsna (1863-1916), der Mitbegründerin der "Mägde des Heiligsten Heruens Jesu"  bestätigt.
Die Feststellung des heroischen Tugendgrades ist in der katholischen Kirche eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Selig- und Heiligsprechung. Steht dessen heroischer Tugendgrad nicht fest beziehungsweise wird er während des Verfahrens nicht erwiesen, geht der Prozess nicht weiter. 
Klara Ludwika Szczęsna darf nun Ehrwürdiger Diener Gottes (Venerabilis Dei servus) genannt werden.

Die Gaben der Heiligen drei Könige: Gold, Weihrauch, Myrrhe

Die Christus huldigenden Magier sind ikonographisch typisiert in dem aus der Antike bekannten Zeremoniell des „aurum coronarium“, der Goldkranzspende. Dabei überreicht in der Regel ein Barbar dem Triumphator einen goldenen Siegeskranz, Gaben oder Geld als Geschenk zu dessen Anfertigung. Die Gabe von Gold ist eine symbolische Handlung: Gottes Sohn wird durch das Kostbarste geehrt, was die Erde bietet. Die Propheten – so interpretieren die Christen – beschreiben schon vorausschauend die messianische Endzeit, indem sie die Heiden mit Gaben und Schätzen in das Reich Gottes ziehen sehen: vgl. Jes 60,3 und Ps 72,10. Die Kirchenväter sehen die erste, symbolische Erfüllung dieser Weissagung in den Gaben der Magier an den neugeborenen Messiaskönig: „Die Weisen bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe dar. Gold gebührt dem König [...] Die Weisen verkünden also den, den sie anbeten, auch mit geheimnisvollen Geschenken: durch das Gold den König. Auch wir opfern dem neugeborenen Herrn Gold, indem wir ih…

Namen Jesu Novene

In dieser neuntägigen Andacht ruft man zum Gottessohn. Diese Novene eignet sich besonders auch als Danksagung und Lobeshymne.


Jesus, du Sohn des lebendigen Gottes - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du Sohn der Jungfrau Maria - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du langersehnter Messias - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du vom Vater gesandter Erlöser - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du Blume aus der Wurzel Jesse - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du unser Heil und unsere Hoffnung - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du wahrer Emanuel - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du wahres Licht aller Völker - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du guter Hirt - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du Arzt der Kranken - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du Hoffnung der ganzen Schöpfung - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, du Heiland, Erlöser und Seligmacher - gepriesen sei dein heiligster Name.

Jesus, dich will ic…

Zum Fest des heiligsten Names Jesu

O lieber Jesu, denk ich dein,
strömt Glück in meine Seele ein;
doch meine höchste Freude ist,
wenn du, o Jesu, bei mir bist.

Kein Lied so sehr zu Herzen dringt,
kein Klang, kein Ton so lieblich klingt,
kein Name bringt so reichen Lohn
als Jesus Christus, Gottes Sohn.


Der ganze Monat Januar ist übrigens nach alter kirchlicher Tradition der Betrachtung des Namens Jesu besonders gewidmet. Der uns beim Namen gerufen hat, nimmt selbst einen menschlichen Namen an, wendet uns sein heiligstes Antlitz zu, in seiner Menschwerdung.