Hier sind die fünf Argumente des heiligen Thomas von Aquin, mit denen er die Existenz Gottes beweist: 1. Der „erste, unbewegte Beweger“ Unsere Sinne verbürgen uns zuverlässig die Tatsache, dass es Bewegung gibt. Alles aber was in Bewegung ist, wird von einer anderen Kraft bewegt. Nun kann es unmöglich so sein, dass alles, was sich bewegt, bis ins Unendliche immer wieder von einem anderen bewegt wird. Es muss also unbedingt ein erstes Bewegendes geben, das von keinen andern bewegt wird. Dieses erste Bewegende ist Gott. 2. Die „Wirkursache“ Jede Ursache wird von einer anderen bewirkt. Es muss aber eine erste Ursache geben, die nicht bewirkt ist, und diese nennt man Gott. 3. Das „notwendige Wesen“ Alle Wesen sind endlich und kontingent („sie sind und hören auf zu sein“). Wenn aber alles so wäre, würden alle Dinge einmal aufhören zu sein und es käme der Moment, in dem nichts mehr wäre. Das ist absurd. Die Existenz von kontingenten Wesen setzt also ein Wesen voraus, das durch ...
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