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Posts mit dem Label "Hl. Ignatius von Loyola" werden angezeigt.

Gesundes Fasten

Was nun Fasten und Abstinenz betrifft, so wäre ich dafür, Sie würden sich für den Dienst unseres Herrn Ihre Körper- kräfte gesund erhalten und noch stärken, anstatt sie zu schwächen... Da Sie mit Leib und Seele Ihrem Schöpfer und Herrn gehören, müssen Sie für das Ganze gute Rechenschaft ablegen können und dürfen deshalb nicht die leibliche Gesundheit schwächen. Denn ist einmal der Leib geschwächt, so kann die Seele ihre Tätigkeit nicht mehr frei entfalten. Gewiss lobe ich für eine gewisse Zeit das Fasten und die Abstinenz und freue mich darüber. Aber auf längere Zeit kann ich es nicht billigen. Hl. Ignatius von Loyola Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Prüfe dich!

In seinen goldenen Exerzitienbüchlein lässt der hl. Ignatius von Loyola die Betrachtung zur Erweckung der Liebe in die Worte ausklingen:  „Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit, nimm hin mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen. Alles,  was ich habe oder besitze, hast du mir gegeben; dir stelle ich es wieder zurück und übergebe es ganz dir, damit du nach deinem heiligen Willen darüber verfügest. Deine Liebe nur gib mir, o Gott, und deine Gnade, dann bin ich reich genug und verlange nichts weiter!“  So betete seine große Seele.  So handelte er aber auch in gesunden wie in kranken Tagen. Der Arzt meinte, Ignatius habe Angst vor dem Tode. Er versuchte ihn darum aufzumuntern, dass er doch all die Sorgen ausschlage und keine so düsteren und traurigen Gedanken mehr hege. „Düstere und traurige Gedanken?“ - fragte sich der Heilige. Sollte es etwas geben, was ihm schwer und lästig fallen und seinen Seelenfrieden rauben könnte? Er suchte und suchte...

Liebe zur Einsamkeit

Wenn bei der Taufe Jesu gleichsam die äußere Einführung ins Lehramt stattfand, so wurde hier die innere vollzogen. In der Gebets-, Buß, und Kampftüchtigkeit besteht die Rüstung des Starken. Christus selbst gibt uns ein Beispiel. Christus entfloh in die Einsamkeit, bald auf einen Berg (Joh. 6, 15), bald in die Wüste (Luk. 5, 16), bald auf den Ölberg (Joh. 22, 39), und brachte diese Zeit im Gebete zu. Bis zu seinem 30. Lebensjahr lebte Christus beständig in der Verborgenheit. Wir wissen auch, dass sich heilige Männer oft in die Einsamkeit zurückgezogen und hier geistliche Übungen verrichteten.  So tat es der hl. Ordensstifter Benedikt, er lebte drei Jahre in einer Höhle im Gebirge. Der hl. Ignatius v. Loyola verbrachte längere Zeit in der Grotte von Manresa. Auch der hl. Apostel Paulus ging nach seiner Bekehrung nach Arabien (Gal. 1, 17) in die Einsamkeit der Wüste. Die jetzt verkannt und verborgen in Gott leben, werden einst in Herrlichkeit strahlen. „Das eins...

Deine Gnade

Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit. Nimm mein Gedächtnis, mein Verstand, meinen ganzen Willen.  Was ich habe und  besitze, hast du mir geschenkt.  Ich stelle  es dir wieder ganz und gar zurück und  übergebe alles dir, dass du es lenkest nach deinem Willen.  Nur deine Liebe schenke mir mit deiner Gnade, und ich bin reich genug und suche nichts weiter. Hl. Ignatius von Loyola Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Heilige Exerzitien

„Viele Gnadenrufe ergehen an den Priester, abereiner der mächtigsten ist der zu den heiligen Exerzitien!“ (Regens und Kanonikus Stiegele) „Nach allgemeiner Erfahrung gibt es keine bessere Willens- und Charakterschule, keine bessere Schule für Führer und Apostel als die heiligen Exerzitien. Das sind die Seminarien unserer Laienapostel, unserer standhaften Männer und Frauen, unserer begeisterten Jünglinge und Jungfrauen!“ (Hirtenbrief von Bischof Mathias in Würzburg) „Es ruht ein unendlicher Segen auf den Übungen des Heiligen Ignatius! Um sein geistiges Leben auf eine sichere Grundlage zu bauen und der Ungewissheit gegenüber, in die wir durch unsere Schwäche und fortwährende Berührung mit der Welt geraten, kenne ich kein besseres Mittel als die Exerzitien. Auch sind sie so recht für den Weltmenschen eingerichtet, um in geistiger Einsamkeit gleichsam die Rechnung über sein geistliches Leben abzuschließen und nach den dabei gesammelten Erfahrungen über das geistige Vermögen Pläne ...

Gebetsschule des heiligen Ignatius

 „Stelle dich vor dem Beten lebhaft in Gottes Gegenwart.“ Der heilige Ignatius drückt das so aus: „Ich will ein oder zwei Schritte vor dem Orte, an dem ich meine Gebete verrichten will, stehen bleiben, ein Vaterunser lang mein Gemüt zu Gott erheben und erwägen, wie Gott, unser Herr, auf mich hernieder sieht, und dann einen Akt der Ehrfurcht und der Verdemütigung machen.“ Alle Geisteslehrer betonen diese Vergegenwärtigung Gottes am Anfang des Gebetes, aber keiner beschreibt es uns so praktisch wie der Meister der Exerzitien. Es ist, als ob wir dem Betrachtenden zuschauen könnten: Da begibt er sich zum Gebete, wir sehen das Zimmer, den Betschemel, der vor ihm steht – ein oder zwei Schritte – der Beter; langsam erhebt er seinen Geist zu Gott, in einem lebendigen Glaubensakte versetzt er sich in die Gegenwart Gottes, schaut ihm, wie er ins Herz sieht. Das alles während der Dauer eines Vaterunsers; dann macht er eine Verneigung voll Ehrfurcht, voll Demut. Und was er dab...

Die beginnende neue Zeit

Wussten Sie, daß der heilige Ignatius von Loyola (+ 1556), der Gründer des Jesuitenordens und Verfasser des „Exerzitienbüchleins“, ein ganz weltzugewandter Offizier war? Daß seine Bekehrung auf schweren Krankenlager vor allem durch eine Vision des göttlichen Kindes und seine jungfräulichen Mutter Maria herbeigeführt und besiegelt wurde? Vernehmen wir eine Erzählung darüber: „Als ich einmal schlaflos dalag, sah ich ein Bild Unsrer Lieben Frau mit dem heiligen Jesuskind. Bei diesem Anblick empfand ich für geraume Zeit ganz außerordentlichen Trost. Es erfüllte mich ein solcher Abscheu vor meinem ganzen vergangenen Leben und besonders vor den Sünden des Fleisches, daß ich meinte, aus meiner Seele seien alle Vorstellungen verschwunden, die ich früher in sie eingeprägt hatte. Von jener Stunde an gab ich niemals mehr meine Zustimmung bei sinnlichen Versuchungen. Auch nicht im geringsten!“ Nun verstehen wir, warum der heilige Ignatius in seinem Exerzitienbüchlein auch größten Wert auf di...

Gleichmut!

Gleichmut gegen alles, ob Ehre oder Verachtung, ob Gesundheit oder Krankheit, Reichtum oder Armut, Angenehmes oder Unangenehmes – gleichviel, wenn nur Gottes Wille geschieht. Noch mehr: Liebe zu dem, was am sichersten zur Demut führt. „Es gibt keinen Stand, der nicht seine Verdrießlichkeiten, Leiden und Bitterkeiten mit sich bringt; das Mittel jedoch, um diese nicht zu empfinden, besteht darin, dass wir unseren Willen ganz aufgeben und uns ganz in die Hände der göttlichen Vorsehung übergeben“. (Hl. Franz von Sales) Gott in allen Dingen finden lernen, ihn in allem lieben und alles in ihm! Zwischen den äußeren Arbeiten den Geist zu Gott erheben! Wer alles auf den Dienst Gottes richtet, für den ist alles Gebet“.  (Hl. Ignatius von Loyola) Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e. V.  - Frankfurt am Main

Gleichmut!

Gleichmut gegen alles, ob Ehre oder Verachtung, ob Gesundheit oder Krankheit, Reichtum oder Armut, Angenehmes oder Unangenehmes – gleichviel, wenn nur Gottes Wille geschieht. Noch mehr: Liebe zu dem, was am sichersten zur Demut führt. „Es gibt keinen Stand, der nicht seine Verdrießlichkeiten, Leiden und Bitterkeiten mit sich bringt; das Mittel jedoch, um diese nicht zu empfinden, besteht darin, dass wir unseren Willen ganz aufgeben und uns ganz in die Hände der göttlichen Vorsehung übergeben“. (Hl. Franz von Sales) Gott in allen Dingen finden lernen, ihn in allem lieben und alles in ihm! Zwischen den äußeren Arbeiten den Geist zu Gott erheben! Wer alles auf den Dienst Gottes richtet, für den ist alles Gebet“.  (Hl. Ignatius von Loyola) Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e. V.  - Frankfurt am Main

Die beginnende neue Zeit

Wussten Sie, daß der heilige Ignatius von Loyola (+ 1556), der Gründer des Jesuitenordens und Verfasser des „Exerzitienbüchleins“, ein ganz weltzugewandter Offizier war? Daß seine Bekehrung auf schweren Krankenlager vor allem durch eine Vision des göttlichen Kindes und seine jungfräulichen Mutter Maria herbeigeführt und besiegelt wurde? Vernehmen wir eine Erzählung darüber: „Als ich einmal schlaflos dalag, sah ich ein Bild Unserer Lieben Frau mit dem heiligen Jesuskind. Bei diesem Anblick empfand ich für geraume Zeit ganz außerordentlichen Trost. Es erfüllte mich ein solcher Abscheu vor meinem ganzen vergangenen Leben und besonders vor den Sünden des Fleisches, daß ich meinte, aus meiner Seele seien alle Vorstellungen verschwunden, die ich früher in sie eingeprägt hatte. Von jener Stunde an gab ich niemals mehr meine Zustimmung bei sinnlichen Versuchungen. Auch nicht im geringsten!“ Nun verstehen wir, warum der heilige Ignatius in seinem Exerzitienbüchlein auch größten Wert auf di...