Lukas Leubnitz Das Fest Christi Himmelfahrt wird beim Beten des Rosenkranzes als zweites der glorreichen Geheimnisse meditiert. Mit Seiner Fahrt gen Himmel schließt Unser Heiland Sein Wirken auf dieser Welt ab. Seine Mission auf dieser Erde ist beendet und setzt sich im Himmel fort. So gesehen ist Christi Himmelfahrt die Vollendung des Wirkens Jesu Christi auf Erden um danach über Seine Kirche zu wirken, wozu Er den Heiligen Geist an Pfingsten aussendet, was Inhalt der darauf folgenden Rosenkranz-Meditation ist. Das interessante bzw. das komplexe an Himmelfahrt ist, dass es widersprüchliche Affekte und Emotionen auslöst. An Karfreitag (sollte) überwiegen die Trauer und die Reue über die eigenen Sünden, Weihnachten ist gekennzeichnet durch die Freude um die Geburt Christi und die Erneuerung der Welt durch die Ankunft des Messias. Christi Himmelfahrt ist komplexer, weil dieses Fest eine Schnittstelle in der Heilsgeschichte markiert. Während das Leben des Heilandes auf dieser W...
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