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Posts mit dem Label "Papst Benedikt XVI." werden angezeigt.

Benedikt XVI.: Das Göttliche Herz ruft unser Herz - Am PLAN des VATERS mitarbeiten und CHRISTUS zum HERZ der WELT machen

 

150. Geburtstag der Hl. Thérèse von Lisieux: Benedikt XVI.: Führerin für alle, besonders für die Theologen - Wissenschaft der Liebe

 

R.I.P.: Wofür wir Papst Benedikt XVI. dankbar sein müssen - Nachruf

 

Was Medienecho auf Gesundheitszustand von Benedikt XVI. offenbart - Menschheit hält Atem an, denn sie ahnt: Gott tritt in die Geschichte ein

 

Papst Benedikt XVI. fasst die Christologie des hl. Cyrill von Alexandrien zusammen:

In einem Brief an Nestorius, der später im Jahr 451 beim vierten ökumenischen Konzil von Chalcedon gutgeheißen werden sollte, beschreibt Cyrill klar seinen christologischen Glauben, dass „aus den beiden verschiedenen, zu wahrer Einheit verbundenen Naturen ein Christus und Sohn geworden ist. Nicht wie wenn die Verschiedenheit der Naturen um der Einigung willen aufgehoben worden wäre, sondern so, dass Gottheit und Menschheit zusammen uns den einen Herrn und Christus und Sohn erbaut haben, vermöge der unaussprechlichen und geheimnisvollen Verbindung zu einer Einheit“. Und das ist wichtig: die wahre Menschheit und die wahre Gottheit vereinen sich wirklich in einer einzigen Person, unserem Herrn Jesus Christus. „In dieser Weise“, so fährt der Bischof von Alexandrien fort, „bekennen wir einen Christus und Herrn, indem wir nicht etwa einen Menschen mit dem Worte zusammen anbeten, damit nicht durch das ,zusammen‘ die Vorstellung einer Scheidung eingeführt werde, sondern einen und denselb...

Die Kirche leidet

Die  Kirche – und in ihr Christus – leidet auch heute. In ihr wird Christus immer wieder verspottet und geschlagen; immer wieder versucht man, ihn aus der Welt zu verdrängen.  Immer wieder wird das kleine Boot der Kirche vom Wind der Ideologien hin- und hergeworfen, die mit ihren Wassern eindringen und es scheinbar zum Untergang verurteilen. Und dennoch ist Christus gerade in der leidenden Kirche siegreich. Quelle: Wer nicht Gott gibt, gibt zu wenig –  Ausgewählte Gedanken von Papst Benedikt XVI.  Hrsg.: Kirche in Not/Ostpriesterhilfe - Königstein

Zu dunklen Stunden

Niemanden bleiben die Stunden des Dunkels erspart, der Herr schickt sie, damit unsere Sehnsucht wächst, damit wir Geduld erlernen, damit wir die Beharrlich- keit finden, die ihn nicht loslässt: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Ich glaube, wir müssen diese Geduld des Wartens, des Aushaltens, das Demütige und beharrliche Klopfen an die Tür des schweigenden Gottes ganz erlernen; die Bibel ist voll davon. Erst so werden wir geformt, erst dieser innere Weg wird wahre Wanderschaft, Aufstieg zu den Höhen des Ewigen. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Sternbilder des Lebens

Es ist wichtig den Stern zu sehen und sich von ihm auf dem Weg bringen zu lassen, nicht nur um ihm selber nachzugehen, sondern um anderen die Sternbilder des Lebens zu enträtseln und ihnen zu helfen, dass sie den finden, der in der Schöpfung, im Wort Gottes, im Sakrament, im Zeugnis gelebten Glaubens uns aufleuchtet, uns vorangeht und uns zum großen Aufbruch, zur Wanderschaft auf das wahre Ziel hin einlädt: das wirkliche Leben, die große Liebe, die bleibende Freundschaft, das unverlierbare Zuhause. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

WEGWEISER

Die Weisen aus dem Morgenland, diese großen Pilger auf der Suche nach dem Angesicht Gottes, stehen vor uns als Wegweiser, als Pilgerführer wie auch als Bilder unseres Lebens, denn wir alle sind auf der Suche nach dem wahren Stern, sind Wandernde, die in ihrem Leben nicht im Kreis gehen, sondern den rechten Weg und das rechte Ziel finden wollen. Die neue Bibelübersetzung nennt die Weisen „Sterndeuter“; Sie haben den wahren Stern gefunden, der sie auf den Weg des Lebens führte. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

EIN STERN WEIST DEN WEG

Viele Lichter, die heute an Weihnachten Straßen und Häuser erhellen, haben kaum noch etwas mit diesem Licht zu tun. Es sind grelle Lichter, die dem Geschäft dienen und inwendig nicht warm machen können. Sie erinnern mich oft daran, dass heute die Sternwarten sich aus Europa zurückziehen müssen, weil die Lichter unserer Städte so grell geworden sind, dass sie das Licht von oben, das Licht der Sterne verdecken. Viele modernen Weihnachtslichter, sind nur Menschenlichter, die uns das Licht Gottes eher verbergen als zeigen. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Advent

Es ist Advent. Unser Jahrhundert nötigt uns, die Wahrheit des Advents ganz neu zu erlernen: die Wahrheit nämlich, dass immer schon Advent war, aber auch immer noch Advent ist. Dass die ganze Menschheit eine einzige ist vor Gottes Angesicht. Dass die ganze Menschheit im Dunkeln steht, dass aber auch die ganze Menschheit ausgeleuchtet ist von Gottes Licht. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Die drei Weisen

Wenn wir im Evangelium die Geschichte von den Weisen aufmerksam lesen, können wir zwei Phasen ihres Weges unterscheiden. Da ist zunächst das Angerührtsein vom Stern und der große freudige Aufbruch. Aber dann kommt die Phase der Verdunklung, das Erlöschen des Sterns, die Ratlosigkeit und die Furcht vor dem Umsonst. Die Augenblicke des Dunkels, das Erlöschen der Sterne oder doch ihr Sichvebergen, das gehört in jeden Leben hinein. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele St. Benno-Verlag, Leipzig

Antwort auf Hoffnung

Es ist wichtig zu wissen: Ich darf immer hoffen, auch wenn ich für mein Leben oder für meine geschichtliche Stunde augenscheinlich nichts mehr zu erwarten habe. Nur die große Hoffnungsgewissheit, dass trotz allen Scheiterns mein eigenes Leben und die Geschichte im Ganzen in einer unzerstörbaren Macht der Liebe geborgen ist und von ihr her, für sie Sinn und Bedeutung hat, kann dann noch Mut zum Wirken und zum Weitergehen schenken. Gewiss, wir können das Reich Gottes nicht selber „bauen“ – was wir bauen, bleibt immer Menschenreich mit allen Begrenzungen, die im menschlichen Wesen liegen. Das Reich Gottes ist Geschenk, und eben darum ist es groß und schön und Antwort auf Hoffnung. (Papst Benedikt XVI.) Quelle: Wo das Herz zu Hause ist – Quellen innerer Kraft – Herder-Verlag

DAS WUNDERBARE BUCH

In der Welt, in der wir leben, wir es fast zur Notwendigkeit, sich an Körper und Geist zu erholen, vor allem für die Stadtbewohner, denn in der Stadt lassen die oft hektischen Lebensbedingungen wenig Zeit für Stille, Betrachtung und einen entspannenden Kontakt zur Natur. Der Urlaub ist außerdem eine Zeit, in der man sich im unbeschwerten Kreis der Familienangehörigen und Freunde ausgiebig dem Gebet, dem Lesen und dem Nachdenken über den tiefen Sinn des Lebens widmen kann. Die Ferienzeit bietet einzig- artige Gelegenheiten zum innehalten vor den großartigen Schauspielen der Natur, dieses wunderbaren „Buches“, das allen Großen und Kleinen offen steht. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele

Spuren des Guten

Im Kontakt mit der Natur findet der Mensche seine rechte Dimension wieder; er entdeckt sich von Neuem als kleines aber zugleich einzigartiges Geschöpf, das „gottfähig“ ist, weil es seinem Inneren für den Unendlichen offen ist. Angetrieben Von der Sinnfrage, die in seinem Herzen brennt, erkennt der Mensch in der ihn umgebenden Welt die Spuren des Guten, des Schönen und der göttlichen Vorsehung und öffnet sich gleichsam von Natur aus Dem Lob und dem Gebet. Papst Benedikt XVI Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Antwort auf Hoffnung

So lehrt  Papst Benedikt XVI.: Es ist wichtig zu wissen: Ich darf immer hoffen, auch wenn ich für mein Leben oder für meine geschichtliche Stunde augenscheinlich nichts mehr zu erwarten habe. Nur die große Hoffnungsgewissheit, dass trotz allen Scheiterns mein eigenes Leben und die Geschichte im Ganzen in einer unzerstörbaren Macht der Liebe geborgen ist und von ihr her, für sie Sinn und Bedeutung hat, kann dann noch Mut zum Wirken und zum Weitergehen schenken. Gewiss, wir können das Reich Gottes nicht selber „bauen“ – was wir bauen, bleibt immer Menschenreich mit allen Begrenzungen, die im menschlichen Wesen liegen. Das Reich Gottes ist Geschenk, und eben darum ist es groß und schön und Antwort auf Hoffnung. Quelle: Wo das Herz zu Hause ist – Quellen innerer Kraft – Herder-Verlag

STERNBILDER DES LEBENS

Es ist wichtig, den Stern zu sehen und sich von ihm Auf dem Weg bringen lassen, nicht nur um ihm Selber nachzugehen, sondern um andere die Sternbilder des Lebens zu enträtseln und ihnen zu Helfen, dass sie den finden, der in der Schöpfung, im Wort Gottes, im Sakramente, im Zeugnis gelebten Glaubens uns aufleuchtet, uns vorangeht und uns Zum großen Aufbruch, zur Wanderschaft auf das Wahre Ziel hin einlädt: das wirkliche Leben, die große Liebe, die bleibende Freundschaft, das unverlierbare Zuhause. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Predigt von Papst Benedikt XVI. bei der Heiligsprechung von Anna Schäffer

Anna Schäffer aus Mindelstetten wollte als Jugendliche in einen Missionsorden eintreten. Da sie aus einfachen Verhältnissen stammte, versuchte sie die nötige Aussteuer für die Aufnahme ins Kloster als Dienstmagd zu verdienen. In dieser Stellung erlitt sie einen schweren Unfall mit unheilbaren Verbrennungen an den Beinen, der sie für ihr ganzes weiteres Leben ans Bett fesselte. So wurde ihr das Krankenlager zur Klosterzelle und das Leiden zum Missionsdienst. Sie haderte zunächst mit ihrem Schicksal, verstand ihre Situation dann aber als einen liebevollen Ruf des Gekreuzigten in seine Nachfolge. Gestärkt durch die tägliche Kommunion wurde sie zu einer unermüdlichen Fürsprecherin im Gebet und zu einem Spiegel der Liebe Gottes für viele Ratsuchende. Ihr Apostolat des Betens und des Leidens, des Opferns und des Sühnens sei den Gläubigen in ihrer Heimat ein leuchtendes Vorbild, ihre Fürbitte stärke die christliche Hospizbewegung in ihrem segensreichen Wirken. Predigt von Papst Benedikt...