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Posts mit dem Label "Jesuskind" werden angezeigt.

Ein Lied zum Jesuskind: Die Schwermut war weg ...

In Lima war eine reiche Frau, welche so hohe Verehrung zu Franziskus Solanus trug, wie einst jene fromme Matrone Jakoba de Settersoli zu Franciscus Seraphikus. Diese hatte unter Anleitung des Solanus ihr Geld verwendet, um ein Kloster der Tertiarinnen zu stiften und wurde die erste Äbtissin. Einst lag sie zur Weihnachtszeit krank am Fieber und war sehr betrübt und niedergeschlagen. Da schickt sie nach Solanus, ihrem Seelenführer. Während der Heilige ihr Worte des Trostes zusprach, kam ihr im Herzen das Verlangen, daß der gute Vater ein schönes Weihnachtslied singen möchte, deren er so viele wusste. Sie getraute sich aber nichts zu sagen. Doch der Heilige fing auf einmal an, ein Lied zum Jesuskind zu singen, wobei seine eigene Seele zerschmolz, daß der ganze Vortrag einen wunderbaren Eindruck auf die Äbtissin hervorbrachte. Die Schwermut war weg und das Fieber mit. Wäre es nicht eidlich als Wahrheit verbürgt, man möchte glauben, ein Stücklein vom sagenhaften Sänge...

„Er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, daß sie ein Kind erwartete, durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: "Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn  wird sie gebären, und man wird ihm den Namen,  IMMANUEL geben, das heißt übersetzt: GOTT IST MIT UNS. (Mt. 1, 18-23) Quelle: Das Geheimnis Mariens Erzdiöze...

Mut und Vertrauen

Ein Stahlwerk-Arbeiter in Lothringen wurde von einer Maschine so furchtbar zu Boden geschleudert, daß drei Rückenwirbel brachen. Außerdem erlitt er schwere Verletzungen in der rechten Schulter-Arm-Region und an den Eingeweiden. Dazu kam noch eine Blutstauung im Lungen-Brustfell-Bereich. In diesem hoffnungslosen Zustand wurde der Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert. Da mit seinem baldigen Tod gerechnet wurde, empfing der Mann noch am gleichen Tag mit inniger Andacht die heiligen Sterbesakramente. Um jene Zeit war gerade ein kleines Kind, das bereits mit dem Tode rang, durch eine Andacht zum Prager Jesulein auffallend geheilt worden. Als unser schwerverletzter Mann davon hörte, nahm er in unerschütterlichem Vertrauen auch seinerseits Zuflucht zum göttlichen Gnadenkind. Und siehe! Der Anfangs so gefährlich verletzte und lebenslänglicher Lähmung verurteilte Mann konnte bald darauf in häusliche Pflege entlassen werden und nach einiger Zeit sogar wieder ohne Krücken gehen. Darum Mu...

Die beginnende neue Zeit

Wussten Sie, daß der heilige Ignatius von Loyola (+ 1556), der Gründer des Jesuitenordens und Verfasser des „Exerzitienbüchleins“, ein ganz weltzugewandter Offizier war? Daß seine Bekehrung auf schweren Krankenlager vor allem durch eine Vision des göttlichen Kindes und seine jungfräulichen Mutter Maria herbeigeführt und besiegelt wurde? Vernehmen wir eine Erzählung darüber: „Als ich einmal schlaflos dalag, sah ich ein Bild Unserer Lieben Frau mit dem heiligen Jesuskind. Bei diesem Anblick empfand ich für geraume Zeit ganz außerordentlichen Trost. Es erfüllte mich ein solcher Abscheu vor meinem ganzen vergangenen Leben und besonders vor den Sünden des Fleisches, daß ich meinte, aus meiner Seele seien alle Vorstellungen verschwunden, die ich früher in sie eingeprägt hatte. Von jener Stunde an gab ich niemals mehr meine Zustimmung bei sinnlichen Versuchungen. Auch nicht im geringsten!“ Nun verstehen wir, warum der heilige Ignatius in seinem Exerzitienbüchlein auch größten Wert auf di...

Die Devotion zum Jesuskind

  Denkt man an die Verehrung des Jesuskindes, denkt man zuerst an das Prager Jesuskind in der Klosterkirche der Karmeliter zu Prag. Es gibt aber eine ältere Kirche mit einer weitaus älteren Tradition: Die Kirche Santa Maria in Ara Coeli (Altar des Himmels) mitten in Rom, auf dem Kapitol. In dieser Kirche befindet sich nämlich eine Kapelle mit einem Relief, das di Erscheinungen der Muttergottes und die Weissagung der Tiburtinischen Sibylle an Kaiser Augustus zeigt, die in der Legenda Aurea des Jakobus von Voragine beschrieben sind. Der Kaiser wollte wissen, ob je ein mächtigerer Herrscher als er leben würde. Daraufhin machte die Prophetin auf die glanzvolle Erscheinung einer Jungfrau im Strahlenkranz mit einem Kind am Mittagshimmel aufmerksam und erklärte ihm, das Kind würde Weltrichter sein, „dies Kind, Kaiser, ist größer denn als du, darum sollst du es anbeten“. Die christliche Tradition hat niemals die Möglichkeit abgelehnt, dass auch heidnische Propheten die G...

Das verborgene Leben Jesu in Nazareth

„Das verborgene Leben Jesu in Nazareth“ ist unendlich reich an Inhalt, so wenig leblos und tatenlos als der Ozean in Stunden scheinbarer Ruhe. Was ist der Blumenschmuck der Fluren von Nazareth gegen jenen Frühling heiliger Gesinnung, großer Heilsgedanken, ununterbrochener Gebete, gottmenschlicher Opfer und Verdienste! Was ist die abwechslungsreiche, quelldurchrauschte Landschaft von Nazareth gegen dieses Leben mit seinen Hochgebirgen von Anbetung, mit einen Abgründen der Demut und Selbstverleugnung, mit seinen Süßquellen der Freuden und seinen bitteren Meeren der Leiden, mit einen ewig blauen Himmel und seiner still hineinglänzenden Gottesglorie!   Schon ins schlichte Gewebe kindlichen Daseins, in das raue Zelttuch eine armen, arbeitsreichen Lebens stickt sich überall der messianische Goldfaden, der blutrote Faden des Opfers ein.   O wundervolles Leben Jesu – in 30 verborgenen Jahren! Quelle: Sonne Dich