Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Gedichte" werden angezeigt.

Ein neues Jahr ist ein neues Leben

Ein Neues Jahr ist eine neues Leben. Neues Leben bedeutet neue Arbeit. Neue Arbeit bedeutet neue Verantwortung. Das Jahr selbst ist nichts und hat nichts. Gott muß ihm Bestand, wir müssen ihm Inhalt geben. Zeit und Ewigkeit entsprechen sich – Auch deine Zeit und deine Ewigkeit. Zeit und Leben sind wie ein Buch. Die Ewigkeit ist lang genug für alles. Zeit und Leben vergehen und alles, was für uns geschieht. Was bleiben soll, muß für die Ewigkeit getan sein. Ich arbeite nicht für die Zeit, ich arbeite für die Ewigkeit. Für immer und ewig soll bleiben, was ich bin und was ich tue – auch in diesem NEUEN JAHR. "Der da weise ist, erwägt in seinem Herzen den Wert und die Bedeutung der Zeit." (Pred. 8, 5) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien

AUF EIN WORT

Der Herr des Weinbergs schickte zuerst seine Knechte zu den bösen Winzern, „zuletzt aber seinen Sohn, denn er sagte sich: wenigstens vor meinem Sohne werden sie Achtung haben. Sie aber warfen ihn aus den Weinberg hinaus und  töteten ihn.“ Zu uns schickt der Herr seine Mutter. Wir sehen sie vor uns stehen, bittend, warnend, beschwörend, blutige Tränen vergießend um uns und die Arme Welt, die wieder einmal ihren Tag nicht erkennt: das Herz müsste es uns zerreißen. (P. Gerhard Hermes SAC. (1909-1988) Quelle: Fatima Ruft 2/2009

O Jesus, Du bist die kaum erblühte Blum (Gedicht der Hl. Therese vom Kinde Jesus)

O Jesus, Du bist die kaum erblühte Blume. Ich betrachte Dich in Deinem ersten Erwachen; O Jesus, Du bist die entzückende Rose, Die frische Knospe, anmutig und rot. Die reinen Arme Deiner geliebten Mutter Bilden Dir eine Wiege, einen königlichen Thron. Deine sanfte Sonne ist der Leib Mariens, Und Dein Tau ist die jungfräuliche Milch. Mein Geliebter, mein kleiner göttlicher Bruder, In Deinem Blick erkenne ich die Zukunft, Bald wirst Du für mich Deine Mutter verlassen, Schon drängt Dich die Liebe zum Leiden! Aber auf dem Kreuz, o entfaltete Blume! Ich erkenne Deinen morgendlichen Duft; Ich erkenne die Perlen Mariens, Dein göttliches Blut ist die jungfräuliche Milch! Dieser Tau ist im Heiligtum, Auch der Engel wollte davon trinken; Gott sein erhabenes Gebet aufopfernd, sagt er wie Johannes; „Seht, hier ist Er!“ Ja, hier ist das zur Hostie gemachte Wort, Ewiger Priester, priesterliches Lamm! Der Sohn Gottes ist der Sohn Mariens … Das Brot der Engel ist die jungfräu...

ÜBER DIE WELT HINAUS (Weihnachtsgedicht der hl. Edith Stein)

Wohin das Kind in der Krippe uns auf dieser Welt Führen will, das wissen wir nicht und sollen wir nicht Vor der Zeit fragen. Nur das wissen wir, das denen, die den Herrn Lieben, alle Dinge zum Guten gereichen. Und ferner, daß die Wege, die der Heiland führt, über diese Welt hinausgehen (Edith Stein) Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag – Leipzig

Einen Freund

Einen Freund Daß du in jeder Stunde einen Freund habest, der der Freundschaft wert ist, dem du vertrauend die Hand reichen kannst, wenn es schwer wird, mit dem du den Stürmen trotzen und die Spitzen der Berge erreichen kannst. Und daß in jede Stunde der Freude und des Leides das freudenbringende Lächeln des menschgewordenen Gotteskindes mit dir sei und daß du und der Nähe Gottes bleibst! Aus Irland Quelle: Adventskalender 2013

Mögest Du in Deinem Herzen (Gedicht)

Mögest Du in deinem Herzen das Vergangene Jahr in Dankbarkeit bewahren. Mit jedem Jahr wachsen die Gaben, die Gott dir schenkte, um alle, die du Liebst mit Freude zu erfüllen. In jeder Stunde, Freud und Leid, lächelt der Menschgewordene dir zu – bleib du in seiner Nähe. Aus Irland Quelle: Einkehr für die Seele              St. Benno-Verlag, Leipzig

Das ist mein allergrösster Schmerz: Dass ich es kenn, des Heilands Herz (Cordula Peregrina)

Das ist mein allergrösster Schmerz: Dass ich es kenn, des Heilands Herz, Dass es mich liebt - o Gott, wie sehr! - Mir Gnaden gibt - und täglich mehr, - Und dass ich Nichts - noch nichts getan, Was Seine Liebe lohnen kann! Das ist mein allergrösster Schmerz: Die Huld von meines Heilands Herz, Die Schuld, die mein´s trägt gegen Ihn, Der mir das höchste Glück verlieh´n, Das Glück, der Kirche mich zu nah´n, - Und - was hab ich für Ihn getan? Das ist mein allergrösster Schmerz, Und o! es zittert d´rob mein Herz! Er liebte mich in Schmerz und Blut, Ja, bis zum Kreuz mit aller Glut, Er gab für mich Sein Leben d´ran - Und - was hab ich für Ihn getan? Das ist mein allergrösster Schmerz, Und o! in Reu fast bricht mein Herz! - Er ruft so oft mich zum Altar, Und reicht mir dort Sich Selber dar, Er kommt zu mir, - ich darf Ihm nah´n, - Und - was hab ich für Ihn getan? Ja - was hab ich für Ihn getan? Ans Kreuz schlug meine Sünd´ Ihn an, Mit Geißeln hat sie Ihn...