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Es werden Posts vom Dezember, 2013 angezeigt.

Christliche Wurzeln nicht vergessen

„Das Europa, das wir wollen, das wir wollen müssen, wird nie bestehen können, wenn es seine christlichen Wurzel vergisst. Europa, das Abendland, ist durch das Christentum geschaffen worden. Nimmt man Europa dieses Christentum, dann bleibt nichts übrig von Europas Geistigkeit, Kultur und Zivilisation. Ist aber nicht die Achtung vor dem Leben, also auch vor dem ungeborenen Leben, ein Teil der christlichen Verpflichtung? Es bleibt unsere christliche Verpflichtung auch dann, wenn viele Politiker unlängst anderer Meinung waren. Was unter Missachtung von einer Million Österreichern verabschiedet wurde, kann auch wieder abgeschafft werden. Denn Gottes Gesetze sind gültiger als die Beschlüsse einer parlamentarischen Zufallsmehrheit“.  (Otto von Habsburg)
Quelle: Reinigung der Erde – Prophezeiungen über die Zukunft der Menschheit – Josef Stocker – Mediatrix-Verlag  - Wien

JAHRESENDE!

Meine Pflichten gegen Gott:
Habe ich meinen Glauben frei und offen bekannt?
War mein Vertrauen auf Gottes Vorsehung stets ohne Wanken?
Wie war mein Beten: Morgen-, Abend-, Tischgebet, Engel des Herrn, Besuch der Heiligen Messe, Empfang der heiligen Sakramente?
Wie war mein Arbeiten (Pflichtarbeit, Gebrauch der Zeit...?
Meine Pflichten gegen den Nächsten:
Habe ich jemanden die Ehre genommen?
Wiedergutgemacht?
Habe ich alles verziehen?
Wie war mein Beispiel – zum Guten? – zum Bösen?
Habe ich allen, die ich in Not wusste (Arme, Kranke, Trostlose...), nach Möglichkeit geholfen – durch ein freundliches Wort, eine kleine Dienstleistung, ein Gebet...?
Haben meine Hände Gutes getan, auch wenn sie müde waren Oder schmutzig wurden?
Habe ich alle gesegnet, die an mir vorübergingen?
Muss ich fürchten, wenn ich an das Wort Jesu denke: Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan..., nicht getan habt?
Meine Pflichten gegen mich selbst:
Übung des Opfergeistes („mein Blumenstreuen“), unbedingte Wahrhaftigkeit?
...O Vater, sei…

Allein vor Gott

Eine Aussage der hl. Edith Stein:
Was ich zu verantworten habe, das habe ich vor Gott zu verantworten. Worin es besteht, d. h. was meine Pflicht ist, das sagt mir mein Gewissen.
Ihm zu folgen ist Sache meiner Freiheit. Es gibt in jedem Menschen einen Bezirk, der frei ist von jeder irdischen Bindung, der nicht von anderen Menschen stammt und nicht von anderen Menschen bestimmt wird.
Hier steht er allein vor Gott.

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Älteste deutsche Herz-Jesu-Litanei von 1699

(Zum Privatgebrauch.)

Herz Jesu in dem Sakramente des Altares, - erbarme dich unser,
Herz Jesu, du größte Freude des Vaters,
Herz Jesu, du Ruhestätte des Sohnes,
Herz Jesu, du Werkzeug des heiligen Geistes,
Herz Jesu, du Ehrensaal der heiligsten Dreifaltigkeit,
Herz Jesu, du Thron der vollkommensten Seele,
Herz Jesu, du wahre Freude der Jungfrau Maria,
Herz Jesu, du ständiger Sitz der göttlichen Liebe,
Herz Jesu, du reichste Schatzkammer aller Gaben Gottes,
Herz Jesu, du Spiegel aller Tugenden,
Herz Jesu, du Paradies aller Heiligen,
Herz Jesu, du Herz unseres besten Freundes,
Herz Jesu, du Herz unseres größten Liebhabers,
Herz Jesu, du reinstes Herz,
Herz Jesu, du demütigstes Herz
Herz Jesu, du sanftmütigstes Herz
Herz Jesu, du geduldigstes Herz
Herz Jesu, du liebreichstes Herz,
Herz Jesu, du treuestes Herz,
Herz Jesu, du erbarmungsvollstes Herz,
Herz Jesu, du liebenswürdigstes Herz
Herz Jesu, du Buch der Auserwählten,
Herz Jesu, du Arznei der Schwachen,
Herz Jesu, du Arche der Bedrän…

Die Hauptsache ist immer JESUS!

Wie die Anbetung des verklärten Jesus den Mittelpunkt des Himmels, so bildet die Verehrung des verborgenen Jesus den Mittelpunkt der gläubigen Erde. Die Hauptsache ist immer Jesus, „denn es ist kein anderer Name gegeben im Himmel und auf Erden, in dem wir selig werden können.“
Von unserer Stellung zu Jesus, von unserer Beziehung zur heiligen Eucharistie hängt unser religiöses Leben, hängt unser ewiges Leben ab.
„Wer mein Fleisch nicht isst, wird das Leben nicht in sich haben!“
Die heilige Hostie, die Eucharistie, ist hier die goldene Brücke, welche Gott und uns, Himmel und Erde, Zeit und Ewigkeit verbindet.
Man kann sich wenden, wie man will, das Herz wird ohne ihn nicht still.
„Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht!“  (Ps. 94, 8.)
„Seit fünfundzwanzig Jahren leite ich Seelen, und die Erfahrung hat mir die unaussprechliche Wirksamkeit des heiligsten Sakrament des Altares gezeigt, um die Seelen zu bewahren, zu stärken, zu ermuntern, mit einem Wort: zu vergöttlichen,…

Die 3. große Offenbarung des göttlichen Herzens an Margareta Maria Alacoque

Die Undankbarkeit der Menschen, für die sie Ersatz leisten soll

Einmal, als wieder das Allerheiligste ausgesetzt war und mich durch eine außerordentliche Sammlung aller meiner Sinne und Kräfte ganz in mein Inneres zurückgezogen fühlte, erschien mir Jesus Christus, mein geliebter Meister, im Glanz seiner Verherrlichung mit seinen fünf Wundmalen, die wie fünf Sonnen leuchteten. Überall aus dieser seiner heiligen Menschenheit drangen Flammen hervor, besonders aus seiner anbetungswürdigen Brust, die einem Glutmeer glich. Er zeigte mir sein liebevolles und liebenswertes Herz, das der Quell dieser Flammen war. Darauf entdeckte er mir die unaussprechlichen Wunder seiner reinen Liebe und das Übermaß dieser Liebe zu den Menschen, von denen er nichts als Undank und Verkennung erführt: "Das trifft mich viel schmerzlicher", sagte er, "als alles, was ich in meiner Passion erduldete. Wenn sie meine Liebe nur ein wenig erwiderten, so würde ich alles, was ich für sie tat…

Der hl. Johannes, der erste Verehrer des Herzens Jesu

Schon immer hat es die Verehrung des Herzens Jesu in der Kirche gegeben. Ein besonderer Platz kommt in dieser Verehrung dem heiligen Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu zu. Die katholische Frömmigkeit pflegt ihn als den ersten Verehrer des Herzens Jesu anzusehen, denn als er beim letzten Abendmahl seinen Kopf an der Brust des Heilands barg, konnte er als erster den Schlag des göttlichen Herzens vernehmen.
Wer die wahre Natur der Herz-Jesu-Verehrung verstehen will, muss nach den Worten Pius’ XII. „von der Heiligen Schrift, der Überlieferung und der Liturgie“ ausgehen.
Das vorherrschende Motiv der Herz-Jesu-Verehrung ist die Liebe Jesu zu den Menschen und zum Vater. Diese Liebe offenbart sich in der Heiligen Schrift immer wieder. In seiner Enzyklika Haurietis aquas zitiert Pius XII. die Worte des Propheten Isaias, die sich auf das Herz Jesu anwenden lassen: „Vergisst denn eine Frau ihren Säugling, erbarmt sie sich nicht ihres leiblichen Sohnes? Möge auch diese vergessen, ich …

An der Krippe ist Platz für die Großen und die Kleinen

Die Weisen Könige kamen, nach der Tradition, aus dem Morgenlande und brachten ihre Geschenke dem Jesuskind.
Auf dem Fresko des berühmten italienischen Malers Giotto erscheint die Muttergottes fürstlich gekleidet, mit ihrem göttlichen Kind auf dem Schoße, auf einem kleinen Thron sitzend. Ein reicher Teppich überzieht das Podium worauf er steht. Für den Empfang der Könige versteht sich die Pracht der Szene.
Links neben der Muttergottes steht ein Engel, rechts der hl. Josef, Heilige und andere, die der Künstler darstellen wollte. Oder es sind Menschen, die eines Tages, in der Zukunft, diese Szene geistig und im Gebet betrachten würden.
Folgendes fällt besonders auf: Einer der Könige betet gerade das Jesuskind an und küsst ihm die Füße. Die beiden anderen Könige verweilen ruhig, im Gebet vor der Gottesmutter und dem göttlichen Kind, und finden Gefallen an der Anbetungsgeste ihres königlichen Mitbruders. Sie sind zufrieden und vergnügt mit allem was geschieht und warten bis sie an der Reih…

Durch Maria zum Heiligsten Herzen Jesu

Die Gottesmutter ist die universelle Vermittlerin aller Gnaden. Also erhalten wir durch SIE auch die Gnade der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu.
Die heilige Margareta Maria pflegte dieses Stoßgebet zu benutzen: „Göttliches Herz Jesu, ich bete Dich an und liebe Dich so, wie Du im Herzen Mariens lebst, und ich bitte Dich, in allen Herzen zu leben und zu herrschen.

Ihr Beichtvater, der heilige Claude de la Colombière, weist uns den gleichen Weg: „Ich habe beschlossen, in meinen Gebeten Gott nie um etwas zu bitten, es sei denn durch Maria.“

Brief eines jungen Soldaten

Noch heute früh habe ich den Brief eines jungen Soldaten an der Ostfront erhalten, worin er schreibt: „Wir werden Weihnachten in grausiger Kälte feiern. Wir haben Furchtbares erlebt. Eines aber ist mir wie noch nie zur Gewissheit geworden: Unser Glauben überwindet alles.“ Im Lichte dieses Glaubens trösten wir uns auch mit dem Gedanken: „Ein Gott ist, ein heiliger Wille lebt!“ Sein ist die Weltregierung und damit der Endsieg des Guten.
Quelle: Auf zu den Sternen – Sentenzen von Kardinal Faulhaber

Wir wünschen allen Lesern von „Herz Jesu Bulletin“ ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr

Vision der seligen Angela von Foligno

In einer Vision hörte die Selige Angela v. Foligno die Worte:
„Wer mich nicht klein gesehen, wird mich auch nicht groß sehen.“
Wie klein haben wir Dich gesehen, o Jesus?
Und wie haben wir an Dich geglaubt und Dich geliebt!
Klein, so klein, am Wegrand geboren; von den Menschen verleugnet, noch eher Du gekommen!
Und kaum geboren, zu Tode verfolgt.
„Aber je kleiner Du für mich geworden bist, desto lieber habe ich Dich.“  Hl. Bernhard)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien

„Lerne dich freuen!“

(Seneca)  Liebe kann man nur durch Liebe lernen und gewinnen. Freude nur durch Sichfreuen. Man kann nach außen fröhlich scheinen, wenn im inneren das Herz blutet. Aber die Macht des Willens reicht noch viel weiter. Er bestimmt die Seelenwitterung für den heutigen Tag und die jetzige Stunde und wer weiß trotz Wechselfällen, das Barometer immer wieder auf Schön einzustellen.

Die Imperative der Heiligen Schrift: Dienet Gott in Fröhlichkeit! Freuet euch im Herrn! Sind eigentlich Befehle, und ihrer Erfüllung ist möglich. Es gibt einen Willen zur Freude, man muß ihn nur wecken, üben, konsequent ausbilden. Was hindert dich dein Herz jeden Morgen zur Freude aufzurufen und den Tag über dies mehrmals zu wiederholen? Fehlt es an Stoff, an Anlass, an Grund zur Freude? Ist dein Auge hell, so wird es zu beiden Seiten des Lebensweges mindestens ebensoviel finden, worüber man sich freuen, als worüber man sich grämen kann.
Wer du auch sein magst, und welches dein Leben und Geschick sei, lass keinen Tag …

„Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns...“

Maria ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen,
und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?

(Lk. 1, 40 – 43)

Quelle: Das Geheimnis Mariens – Dr. Herbert Madinger – Erzdiözese, Wien

Ein Kleiner Katechismus über Brautstand und Ehestand

Das Buch Tobias, ein kleiner Katechismus über Brautstand und Ehestand, erzählt uns, wie die Brautleute Tobias und Sara und ihre Eltern zu Gott beteten und durch ihr Gebet eine glückliche Ehe begründet haben. Dort lesen wir auch das Wort: „Über  den Menschen, die beim Eintritt in den Ehestand Gott von sich und ihren Gedanken ausschließen und nur der Wollust ergeben sind, über diese hat der böse Feind Gewalt“ (Tob. 6, 17). Geht den Weg zum Traualtar in der Gnade Gottes!

Der Ehevertrag ist vor dem Altare Gottes abgeschlossen und sozusagen von Gott mitunterzeichnet. Gott aber nimmt seine Unterschrift nicht mehr zurück, weil er in die Natur des Ehevertrages selbst die lebenslängliche Dauer gelegt hat.

Der Hochzeitstag soll nicht wie ein rein weltlicher Feiertag in Saus und Braus eingeleitet werden. Die Verantwortung dieses Tages ist schwer wie ein Mühlstein, und alle Blumen und Jubelschreie und Festlichkeiten können eine sinnige Seele über den Ernst des Tages nicht hinwegtäuschen. Von einer …

Die Mutter der Kirche; Deine Mutter

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der Junge Jesus blieb aber in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit, dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht Fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.

Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muß, was meinem Va…

BERUFUNG was ist das?

Was ist überhaupt Berufung? Das Wort „Berufung“ meint, dass jeder Mensch von Gott zu etwas Einzigartigen bestimmt ist, dass Gott ihm eine ganz persönliche Lebensaufgabe zugedacht hat, die nur er erfüllen kann. Sie gilt es „herauszuhören“. Die allererste Berufung ist allerdings die zum Christsein!

Quelle: Geh in meinen Weinberg – Hrsg. Spätberufenenschule St. Josef der Oblaten des hl. Franz von Sales, Fockenfeld

AUF EIN WORT

Der Herr des Weinbergs schickte
zuerst seine Knechte zu den bösen Winzern,
„zuletzt aber seinen Sohn, denn er sagte sich:
wenigstens vor meinem Sohne werden sie
Achtung haben.
Sie aber warfen ihn aus den Weinberg hinaus
und  töteten ihn.“
Zu uns schickt der Herr seine Mutter.
Wir sehen sie vor uns stehen, bittend,
warnend, beschwörend,
blutige Tränen vergießend um uns
und die Arme Welt, die wieder einmal ihren
Tag nicht erkennt: das Herz müsste es uns zerreißen.

(P. Gerhard Hermes SAC. (1909-1988)

Quelle: Fatima Ruft 2/2009

Die 2. große Offenbarung des göttlichen Herzens an Margareta Maria Alacoque

Er ließ mich sodann erkennen, wie das brennende Verlangen, von den Menschen geliebt zu werden und sie vom Weg des Verderbens zurückzureißen, auf den der Satan so viele führte, ihn den Entschluss eingegeben habe, sein Herz den Menschen zu offenbaren. Von seinen Schätzen der Liebe, des Erbarmens, der Gnade, der Heiligung und des Heiles sollten sie erfahren, damit er jene, die ihn die Verehrung, Liebe und Verherrlichung erweisen würden, zu der sie fähig sind, in überströmender und verschwenderischer Fülle mit diesen Schätzen des Herzens Gottes beglücken könne. Dieses wünschte er unter der Gestalt eines menschlichen Herzen verehrt zu sehen. Das Bild solle man aufgestellt und bei sich auf dem Herzen tragen, damit die Menschenherzen die göttliche Liebe eingeprägt und es mit allen Gnaden erfüllt werde, und damit es die Zerstörung aller ungeordneten Neigungen bewirke. Überall, wo dieses heilige Bild zur Verehrung aufgestellt sei, würde er seine Gnaden und seinen Segen ausgießen.…

Herr, mache mein Herz bereit, Dich zu empfangen

Herr,
mache mein Herz bereit, Dich zu empfangen:
Schaffe durch Deine Gnade
in meinem Herzen Raum und Freiheit,
so dass Du darin aufbauen kannst,
was Dir wohlgefällig ist.
Räume weg in mir, was Dir im Wege steht,
durchdringe, was Dein Wirken hemmt,
ergänze, was mir mangelt
und vermehre stets, was zu dir führt,
damit Deine überfließende Gnade
mich reinige im Lichte Deines Kommens.
Amen.

O Jesus, Du bist die kaum erblühte Blum (Gedicht der Hl. Therese vom Kinde Jesus)

O Jesus, Du bist die kaum erblühte Blume.
Ich betrachte Dich in Deinem ersten Erwachen;
O Jesus, Du bist die entzückende Rose,
Die frische Knospe, anmutig und rot.
Die reinen Arme Deiner geliebten Mutter
Bilden Dir eine Wiege, einen königlichen Thron.
Deine sanfte Sonne ist der Leib Mariens,
Und Dein Tau ist die jungfräuliche Milch.

Mein Geliebter, mein kleiner göttlicher Bruder,
In Deinem Blick erkenne ich die Zukunft,
Bald wirst Du für mich Deine Mutter verlassen,
Schon drängt Dich die Liebe zum Leiden!
Aber auf dem Kreuz, o entfaltete Blume!
Ich erkenne Deinen morgendlichen Duft;
Ich erkenne die Perlen Mariens,
Dein göttliches Blut ist die jungfräuliche Milch!

Dieser Tau ist im Heiligtum,
Auch der Engel wollte davon trinken;
Gott sein erhabenes Gebet aufopfernd,
sagt er wie Johannes; „Seht, hier ist Er!“
Ja, hier ist das zur Hostie gemachte Wort,
Ewiger Priester, priesterliches Lamm!
Der Sohn Gottes ist der Sohn Mariens …
Das Brot der Engel ist die jungfräuliche Milch!

Der Seraph e…

Höre nicht

Höre nicht, was Menschen sagen, tue ruhig deine Pflicht. Gott wird nicht die Menschen fragen, wenn Er dir dein Urteil spricht. Ob mich Menschen tadeln, loben, ob sie mich auch mißverstehen, Herr, Dein Wohlgefallen droben soll mir über alles gehen.

„Immer schon wollte ich dazu gehören, katholisch sein“

Wenn ich heute auf die 61 Jahre gelebtes Leben zurückblicke, dann hat mich wohl tatsächlich Maria geleitet. Im Schulgottesdienst in der wunderbaren Barockkirche der Gebrüder Asam in Tegernsee im Kloster, wurde mir nie langweilig. So vieles gab es zu entdecken an den Wänden, Decken, mit den Skulpturen. Und immer schon wollte ich dazu gehören, katholisch sein. Nicht evangelisch, wie meine Eltern ihre einzige Tochter getauft hatten.
So war ich das einzige protestantische Kind in einer rein katholischen Klasse... der Pfarrer ließ mich am Religionsunterricht teilhaben, ganz hinten. Ich durfte im weißen langen Kleid bei der Kommunion in der Egerner Laurentius Kirche mitgehen... die Kommunion aber bekam ich natürlich nicht. Von Nottaufe war in einer Religionsstunde die Rede... und ich bat meine Freundinnen mich doch auch notzutaufen... ich sei doch so in Not, nicht dazu zugehören.
Jetzt könnte man argumentieren, der Pfarrer hätte es nur raffiniert angelegt um mich zum katholischen Glauben zu l…

Papst erinnerte an eine der größten Mystikerinnen

Papst Johannes Paul II. erinnerte (1995), an die Bedeutung der heiligen Birgitta von Schweden für unsere Zeit. Der Papst sprach vor allem über die Friedensmission dieser großen Mystikerin, Seherin und Heiligen, die für das Europa ihrer Zeit eine “bedeutende Sendung“ vollbracht habe. Die Heilige, durch die Gott Großes wirkte, hatte die Gabe der Seelenschau und die Gabe der Prophetie. Sie empfing wunderbare Offenbarungen von Christus...
Wir haben die päpstliche Würdigung der großen Heiligen zum Anlass genommen, erneut auf die 15 Gebete hinzuweisen, die Christus ihr in einer Vision übermittelte, nachdem sie ihn immer wieder gebeten hatte, ihr di Zahl aller Verletzungen zu sagen, die er bei seiner Passion erlitten hatte.

Mit den 15 Gebeten verband Christus Verheißungen, die erst in apokalyptischer Zeit wirklich verstanden werden, denn es kann jeder Gläubige durch diese wunderwirkenden Gebete seine gefährdeten Familienmitglieder bekehren und retten sowie Angehörige, Freunde und Bekannte aus …

Ich bin da vor dir, mein Gott

Ich bin da vor dir ,mein Gott .
Ich versuche ,mein Leben zu verstehen.
Du kennst und verstehst mich besser,als ich mich kenne und verstehe.
Vor dir darh ich ans Licht bringen,was in mir dunkel ist.

Vor dir ich ans Licht bringen,was in mir dunkel ist .
Vor dir darf ich zulassen,
Was ich vor meinen Mitmenschen zu verbergen versuche .
Vor dir darf ich annehmen ,
was ich sonst nicht an mir wahrhaben will.
Gott,
durch Christus hast du mich und mein leben angenommen,
und du hast mich mit all meinen Schwächen und Fehlern angenommen.

Komm mir mit Deinem Heiligen Geist zu Hilfe
,damit ich es wage ,
in das Dunkel meines Lebens zu schauen .
Hilf mir ,mich zu verstehen.

Schenk mir das Vertrauen und die Hoffnung ,daß sich das Dunkel in mir in Licht verwandelt .
Befreie mich in Jesus Christus und durch die Kraft des Heiligen Geistes zu neuem Leben.
Amen.

Atme in mir du Heiliger Geist

Atme in mir du Heiliger Geist ,
daß ich Heiliges denke .
Treibe mich ,du Heiliger Geist ,
daß ich Heiliges tue .
Locke mich,du Heiliger Geist ,
daß ich Heiliges liebe .
Stärke mich ,du Heiliger Geist ,
daß ich Heiliges Hüte .
Hüte mich ,du Heiliger Geist ,
daß ich das Heilige nimmer verliere! Amen .

Heilige Gemma Galgani: Jesus, du musst mir mehr Liebe zum Leiden geben

" Des weiteren soll mir niemand Mühe bereiten. Ich trage die Kennzeichen Jesu, des Herrn, an meinem Leibe." (Gal. 6,17.)

"Jesus, du musst mir mehr Liebe zum Leiden geben..., denn ich möchte leiden in meinem Fleische... O Jesus, was hast du mir gesagt: dass die Liebe nach Angleichungen verlangt. Aber welche Angleichung ist möglich zwischen mir und dem Gekreuzigten?" (A. 80: 30.1.1902.)

ÜBER DIE WELT HINAUS (Weihnachtsgedicht der hl. Edith Stein)

Wohin das Kind in der Krippe uns auf dieser Welt
Führen will, das wissen wir nicht und sollen wir nicht
Vor der Zeit fragen.
Nur das wissen wir, das denen, die den Herrn
Lieben, alle Dinge zum Guten gereichen.
Und ferner, daß die Wege, die der Heiland führt,
über diese Welt hinausgehen

(Edith Stein)

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag – Leipzig

Gegrüßet seist du!

Ich grüße dich, Maria, mit staunender Ehrfurcht, so wie Gott selbst dich einst gegrüßt hat durch seinen Boten in Nazareth.

Ich möchte dich grüßen mit dem verhaltenen Jubel des Engels Gabriel und der und der frühlingshaften Frische seines ersten Grußes.

Ich möchte dich grüßen mit allen Seelen, die seither dir ihren Gruß geschenkt haben: mit Elisabeth, die bei deinem Anblick plötzlich vom Heiligen Geist ergriffen wurde, mit deinem Sohne Jesus, der dich hienieden so oft gegrüßt hat, ehe er dich bei deiner Aufnahme in den Himmel empfing, mit den Engeln, die sich vor dir neigen, mit den Heiligen, deren Glück, dich im Himmel zu schauen, dir ein sieghaftes, ewiges Ave singt, mit der ganzen Kirche, die im Rosenkranz das Flehen zahlloser Seelen zu dir aufsteigen lässt, mit allen Menschen, die in diesem Augenblick ihr Glück darin finden, dich als ihre vielgeliebte Mutter zu grüßen.
Mit dieser gewaltigen Harmonie betender Stimmen soll meine Schwache Stimme verschmelzen, die so gern frohlockend zu d…

Einen Freund

Einen Freund

Daß du in jeder Stunde einen Freund habest,
der der Freundschaft wert ist,
dem du vertrauend die Hand reichen kannst,
wenn es schwer wird,
mit dem du den Stürmen trotzen
und die Spitzen der Berge erreichen kannst.
Und daß in jede Stunde der Freude
und des Leides das freudenbringende Lächeln
des menschgewordenen Gotteskindes
mit dir sei und daß du
und der Nähe Gottes bleibst!

Aus Irland

Quelle: Adventskalender 2013

GÜTE

Wie viele werden uns beim jüngsten Gericht vorwerfen:
„Wenn ihr auf unsere Beleidigungen nur mit Güte und Liebe
geantwortet hättet, wären wir jetzt gerettet.“

Goldene Worte des hl. Pfarrer von Ars

Quelle: Wie lebt ein Christ? – von Dr. Hanns-Albert Reul – Marianische Priesterbewegung, Tengen

Jesus, Du liebender Sohn der Jungfrau Maria

Du hast in der Verborgenheit zu Nazareth Maria ständig geschaut; Deine Kinderaugen haben sie immer wieder neu entdeckt. Du wurdest nicht müde, sie staunend zu betrachten und aus ganzem Herzen zu lieben: Hilf uns, Deine Mutter zu betrachten, Tag für Tag ihre Reinheit und Heiligkeit tiefer zu erfassen, um ergriffen zu werden von ihrer ganz innerlichen, vergeistigten Schönheit.

Gib uns Augen, die diese gnadenerfüllte Schönheit der Seele zu sehen verstehen, die so einfach, so tief, so gerade, so liebend ist. Gib, daß unsere liebende Schau ihr Bild tief in uns einpräge.

Gib das die Betrachtung Mariens unser Herz umwandle; daß der Anblick ihrer Heiligkeit uns lehre, einzig für Gott zu leben; daß der Anblick ihrer Reinheit uns Abscheu vor jede Sünde einflöße; daß Anblick ihrer Güte uns geduldiger, verstehender, hochherziger mache; daß der Anblick ihrer Liebe uns zu gänzlicher Hingabe an Gott und den Nächsten dränge!

Quelle: Maria sei gegrüßt – J. Galot SJ – Johannes-Verlag, Leutesdorf am Rhein

Mögest Du in Deinem Herzen (Gedicht)

Mögest Du

in deinem Herzen
das Vergangene Jahr
in Dankbarkeit bewahren.

Mit jedem Jahr wachsen die Gaben,
die Gott dir schenkte,
um alle, die du Liebst
mit Freude zu erfüllen.

In jeder Stunde,
Freud und Leid,
lächelt der Menschgewordene dir zu –
bleib du in seiner Nähe.


Aus Irland

Quelle: Einkehr für die Seele
             St. Benno-Verlag, Leipzig

Krippe, Kreuz, Sakrament!

„Wunderbarer Dreiklang, der Himmel und Erde entzückt, wunderbare Melodie auf den Satz: ,Gott ist die Lieb!'

Aber, ohne Krippe hätten wir kein Kreuz, keinen Ostermorgen, kein Sakrament der Liebe. Zugleich redet ja auch nirgendwo so zart und gewinnend die göttliche Liebe zu uns als auch die Krippe. Ja, der ewige Sohn Gottes wusste, was er tat, als er in Kindesgestalt unter uns erschien. Er kannte ja so gut das Menschenherz. Alle wollten die göttliche Liebe gewinnen und retten, und dazu reichten das Kreuz und das Sakrament der Liebe allein nicht hin. Der blutüberströmte Kalvaria machte keinen Eindruck auf viele; sie gingen vielleicht höhnend und fluchend an der in der Todespein am Kreuze zuckenden göttlichen Liebe vorüber. Aber als die Allmacht und holdselige Schwachheit eines Kindleins ihnen aus der Krippe entgegenlächelte und ihre kleinen Ärmchen ihnen entgegenstreckte, da waren sie besiegt.“  (P. H. Wegener SVD.)

„Heute sollt ihr wissen: Der Herr ist schon im Kommen, Er wird unser R…

Die 1. große Offenbarung des göttlichen Herzens an Margareta Maria Alacoque

"Mein göttliches Herz brennt so von Liebe zu den Menschen und besonders zu dir, das es die Flammen dieses Feuers nicht mehr in sich verschließen kann. Es muss sich deshalb durch dich ausbreiten, es muss sich offenbaren, um die Menschen mit den kostbaren Schätzen zu bereichern, die Ich dir enthülle. Sie bergen die Gnaden, die ihnen zum Heile dienen und sie vom Abgrund des Verderbens zurückreißen. Dich, die du ein Abgrund der Unwürdigkeit und Unwissenheit bist, habe ich zur Ausführung dieses großen Planes ausersehen, damit Ich allein es sei, der dieses Werk vollbringt."

Jesus im Himmel

Jesus im Himmel,
Jesus im Herzen,
der Himmel im Herzen,
das Herz im dem Himmel !

Die Liebe ruft

"Die Liebe verwandelt ihre (der Seelen) gewöhnlichsten Handlungen und gibt ihnen übernatürlichen Wert.

Aber sie tut noch mehr: Ich liebe Meine Auserwählten so sehr, daß Ich sogar Nutzen ziehe aus ihren Schwächen und Fehlern.

Wenn eine Seele klar erkennt, wie elend sie ist, so hört sie auf, sich selbst etwas Gutes zuzuschreiben.

Sie erlangt eine gewisse innere Demut, was nicht der Fall wäre, wenn sie sich weniger unvollkommen fände. Wenn euch bei der Arbeit oder im Apostolat das Bewusstsein euer Unfähigkeit überkommt … oder das Widerstreben, anderen den Weg zu einer Vollkommenheit zu weisen, die ihr selber noch nicht erreicht habt, so ist das wiederum ein Grund zur Verdemütigung.

Treibt euch die Selbsterkenntnis dazu, euch mir zu Füßen zu werfen und in innerer Beschämung über euren geringen Fortschritt Mein Herz um Kraft und Mut anzuflehen, so werde Ich mit ungeahnter Liebe auf euch schauen und euer Wirken wunderbar befruchten."

Nach der Erscheinung vom 12. Dezember 1922

Heiligstes Herz Jesu, Quelle alles Guten (Gebet)

Heiligstes Herz Jesu,
Quelle alles Guten, ich bete Dich an,
ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich,
ich liebe Dich und bereue alle meine Sünden.

Dir schenke ich dieses mein armes Herz,
mache es demütig, geduldig, rein
und in allem Deinen Wünschen entsprechend.
Gib, o guter Jesus, daß ich in Dir und Du in mir lebst.

Beschütze mich in Gefahren,
tröste mich in Trübsal und Betrübnissen.
Gewähre mir die Gesundheit des Leibes,
Deinen Segen für alle meine Werke
und die Gnade eines heiligen Todes. Amen.
(Benedikt XV, 04.12.1915)

Die Kirchenväter und das Herz Jesu

Bereits die Kirchenväter sahen in der geöffneten Seite des Gekreuzigten (vgl. Joh 19,34 EU) die geöffnete Pforte des Heils, aus der der Kirche alle Ströme der Gnade zufliessen: die Sakramente, besonders das Blut Christi der Eucharistie und das Wasser der Taufe. Ebenso betrachteten sie gern Johannes den Evangelisten, den "Lieblingsjünger", der "am Herzen Jesu ruhte" und dem die Geheimnisse dieses Herzens offenbar wurden. Es ist das Herz des Mystischen Leibes Christi.

Die Übung der neun Herz-Jesu-Freitage

"Ich verspreche dir in der unendlichen Barmherzigkeit meines Herzens, dass seine allmächtige Liebe allen, die an neun aufeinanderfolgenden ersten Freitagen des Monats kommunizieren, die Gnade der endlichen Beharrlichkeit verliehen wird. Sie werden nicht sterben, ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zuflucht in der letzten Stunde sein."

Jesus Kindchen klein (Gebet)

Jesus Kindchen klein ,
Mach mein Herzchen rein .!
Soll niemand drin wohnen ,
Als Jesus allein ! Amen

Erbsünde und Erziehung

Ungläubige „Weltweise“ wie z.B. Jean-Jacques Rousseau (Literat und Philosoph, gest. 1778) hat behauptet, der Mensch sei von Natur aus ganz gut und unverdorben. Man solle daher die Kinder nicht eigentlich „erziehen“, sondern nur ihre natürlichen Anlagen entfalten lassen; so würden aus ihnen die besten Menschen werden.
Viele Erzieher haben sich an diese Anweisung gehalten, aber dabei die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Dennoch sind immer noch viele Eltern in diesem Irrtum befangen. Auch viele junge Leute halten es für das Beste, sich ihre Triebe ungehindert ausleben zu lassen. Die Erfahrung zeigt aber, daß das nur zu Charakterschwäche, Selbstsucht, Roheit und noch schlimmeren Dingen führt.
Die Lehre von der Erbsünde gibt uns da das rechte Licht. Sie sagt uns, daß in die menschliche Natur der Keim des Bösen gelegt worden ist, und daß dieser Keim beständig bekämpft werden muß: zuerst durch Einwirkung von Eltern und Erziehern, dann aber durch Selbsterziehung, Selbstüberwindung und Selbstb…

Die große Verheißung des Herzens Jesu

Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen (erster Freitag im Monat ist der Herz-Jesu-Freitag) neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein.

Wer am Sonntag zuvor würdig gebeichtet hat und im Stande der Gnade ist, braucht am Herz-Jesu-Freitag nicht nochmals zu beichten. Man opfere die empfangene heilige Hostie dem göttlichen Herzen als Sühnekommunion auf für die Unbilden, die ihm stets zugefügt werden.

Ein großer Trost

Es ist ein großer Trost, daß unser himmlischer Vater alle unsere Schicksale lenkt. 
Wenn wir ihm treu sind, muß alles zuletzt zu unserem Besten gereichen: „Denen, die Gott lieben, gereich alles zum Guten,“ sagt die Heilige Schrift. (Röm. 8, 28) 
Fügen wir uns in die Anordnungen Gottes und vertrauen wir ihnen auch dann, wenn wir sie nicht begreifen. „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege nicht meine Wege,“ spricht der Herr.
„Wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege, und meine Gedanken über eure Gedanken.“ (Is. 55, 8. 9)