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Posts mit dem Label "Hl. Augustinus" werden angezeigt.

Von Gott getragen

Man kann zu allen Zeiten Gott dienen und sein Heil wirken. Ringen wir mit der Zeit, gestalten wir sie, und aus allen Zeiten werden heilige Zeiten. Im Kleinen treu sein ist etwas großes. Willst du groß sein? Fang an beim Kleinen. Die Welt ist nicht wie  ein Gebäude, das weiterbesteht,  wenn auch sein  Baumeister ruht.  Wenn Gott die Welt nicht mehr trägt und regiert, hört sie auf zu sein.  Unsere Vollkom menheit besteht darin, zu wissen,  dass wir nicht  vollkommen sind. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Liebe und tue, was du willst!

Ein für alle Mal schreibt dir darum ein kurzes Gebot folgendes vor: Liebe und tue, was du willst! Wenn du schweigst, schweige aus Liebe; sprichst du, so sprich aus Liebe; wenn du tadelst, tadle aus Liebe; wenn du verzeihst, verzeih aus Liebe.  Die Wurzel der  Liebe soll das innerste deines Herzens sein:  Aus dieser  Wurzel kann nichts als Gutes hervorkommen. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Nächstenliebe

Nicht der Name macht die Würde des Christen aus. Es hilft den Christen nichts, Christ zu heißen, wenn er es nicht auch durch seine Werke zeigt. Der Mensch ist nicht zu beurteilen nach dem, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt. Nur die Liebe macht ihn zu dem, der er ist. Herr, gib mir die Kraft, alles zu tun, was du verlangst. Dann verlange von mir, was du willst. Wir müssen unsern Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut werde. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Der Wert einer Seele

Eine Seele, „Die ganze Welt wiegt den Wert einer einzigen Seele nicht auf!“  (Hl. Gregor) „Die Seele ist Gottes Ebenbild und Gottes Odem; lerne hier o Mensch, dein Würde kennen, deinen Adel!“  (Hl. Ambrosius) „Gottes Sohn hat sein Blut für dich vergossen, o Seele, so viel bist du wert! Erhebe dich, o Seele! So viel bist du wert, um solchen Preis hat er dich erkauft! Zähle die Tränen, die er geweint, die er empfunden, die Dornen, die ihn durchstochen, die Nägel, die ihn durchbohrt, die Blutstropfen, die er vergossen!! Betrachte den Galgen, an dem er gehangen, an den er seinen guten Namen geheftet, an dem er sein Leben verhaucht, sein Seele für deine Seele hingegeben hat! Alles das sagt dir, o Seele; Soviel bist du wert!“   (Hl. Augustinus) Frage dich, ob es genug ist, was du zum Heile deiner eigenen Seele, sowie der Seelen deiner Verwandten und anderen Menschen tust. Könntest du, müsstest du nicht vielleicht mehr tun? „Was nützt es dem Mensche...

Ein Gebet zum Heiligen Geist

„Atme in mir, Du Heiliger Geist, Dass ich Heiliges Denke! Treibe mich, Du Heiliger Geist, Dass ich Heiliges Tue! Locke mich, Du Heiliger Geist, Dass ich Heiliges Liebe! Stärke mich, Du Du Heiliger Geist, Dass ich das Heilige pflege! Hüte mich, Du Heiliger Geist, Dass ich das Heilige nimmer verliere! Amen. (Hl. Augustinus) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. - St. Gabriel-Verlag, Wien

In der Arbeit waren sie heilig! - II

Wie der heilige Joseph ein Vorbild für den christlichen Mann ist, so ist die allerheiligste Jungfrau ein hehres Muster für die christliche Frau. „Wie der Mann mehr für die äußeren Beschäftigungen sich eignet“, lehrt der heilige Ambrosius, „So erscheint die Frau geeigneter für die Häuslichen Dienste.“ Wenn ihr mit den Augen des Glaubens die Heilige Familie von Nazareth in ihrer täglichen Arbeit betrachtet, werden die oft gehörten Klagen über die von Gott uns zugewiesene Arbeit auf euren Lippen ersterben; denn Jesus hätte die Familie, in welcher er heranwuchs, mit zeitlichen Gütern segnen können; aber er wollte es nicht, zu unserem Trost und unserer Belehrung. Er hat freiwillig das schwere Los des Arbeitens gewählt. „Ihr kennet die Gnade unseres Herrn Jesus Christus“, schreibt der Apostel, „dass er um euretwillen arm geworden ist, da er reich war, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2. Kor. 8, 9). Liebet die Arbeit und heiligt sie durch die gute Meinung. Wahr bl...

Wenn man nicht schlafen kann

Der verstorbene Bischof Egger von St. Gallen teilte einst einem seiner Freunde im Vertrauen mit: Wenn ich nachts nicht schlafen kann, besuche ich im Geiste die verschiedenen Kirchen meines Bistums und mache in jeder eine kurze Anbetung.  Wie wäre es, lieber Leser, wenn du bei Schlaflosigkeit wenigstens deine Pfarrkirche und vielleicht noch eine andere liebe Kirche besuchtest? Du könntest im Geiste auch zur Domkirche deines Bischofs und nach Rom zur Peterskirche wallfahren und dich so beim Besuch des heiligsten Sakramentes mit dem Heiligen Vater und mit deinem Bischof vereinigen. Vergiss dabei auch nicht jener, welche in dem Augenblick, wo du nicht schlafen kannst, schwer versucht sind, schwer leiden, mit dem Tode ringen oder bereits vor den göttlichen Richter hingetreten sind. „Die Wellen, die das Schifflein peitschen, sie werden es auch tragen!“ „Erziehet eure Kinder für Gott, und ihr habt sie für euch erzogen!“ (Hl. Augustinus) „Du bist kein Prediger, ab...

ZEIT UND EWIGKEIT

Johannes ist die Stimme, der Herr aber „war im Anfang das Wort“. Johannes war die Stimme auf eine Zeit lang, Christus ist das ewige Wort am Anfang. Es ist schwierig, das Wort (Jesus) von der Stimme (Johannes) zu unterscheiden. Darum wurde Johannes selbst für den Messias gehalten. „Ebnet den Weg des Herrn“, sagte die Stimme, als wollte sie sagen: Deswegen erklinge ich, um ihn in das Herz einzuführen. Aber wenn ihr den Weg nicht ebnet, will er nicht eintreten. Hl. Augustinus Quelle:Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

„Der Name Jesu sei euer Gruß!“

    Mit dem hl. Bruder sollten wir alle den frommen Wunsch zum neuen Jahr anbieten: „Der Name Jesu sei euer Gruß!“  Dieser heiligste Name erzeugt ja die wunderbarsten Wirkungen. Der heilige Bernhard zeichnet sie in den Worten: „Jesu Name leuchtet, wo er gepredigt wird; er nährt. Wo er betrachtet wird; er lindert und tröstet, wo er angerufen wird!“ In Jesu Namen tritt daher ein ins neue Jahr! In kindlichem Vertrauen überlass dich der göttlichen Führung, die zu jeder Stunde das gibt, was wir bedürfen. Wandle im Lichte des Glaubens. Der Name Jesu sei deine Waffe im Kampfe des Lebens. „Was ihr immer den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben!“ Dann wirst du stark wie der Apostel, der freudig bekennt: „Ich kann alles in dem, der mich stärkt!“ Der Name Jesu sei die Freude deines Herzens, und das Lied der Engel auf den Fluren Bethlehems wird in dir zur Wahrheit: „Friede den Menschen auf Erden!“ Friede herrscht in dir, Friede um dich. Der Name Jesu...

Gott teilt alles

„Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm“. Gegenseitig wohnen ineinander, der hält und der gehalten wird. Du wohnst in Gott, jedoch so, dass du gehalten wirst; Gott wohnt in dir, jedoch so, dass er dich hält, damit du nicht fällst. Glaube nicht etwa, dass du so das Haus Gottes wirst, wie dein Haus deinen Leib in sich schließt: wenn das Haus zusammenstürzt, in dem du bist, dann fällst du; wenn du dich aber Gott entziehst, so fällt Gott nicht. Er bleibt unversehrt, wenn du ihn verlässt, unversehrt, wenn du zu ihm zurückkehrst.“ Hl. Augustinus

Von Gott getragen

Man kann zu allen Zeiten Gott dienen und sein Heil wirken. Ringen wir mit der Zeit, gestalten wir sie, und aus allen Zeiten werden heilige Zeiten. Im Kleinen treu sein ist etwas Großes. Willst du groß sein? Fang an beim Kleinen. Die Welt ist nicht wie ein Gebäude, das weiterbesteht, wenn auch sein Baumeister ruht. Wenn Gott die Welt nicht mehr trägt und regiert, hört sie auf zu sein. Unsere Vollkommenheit besteht darin, zu wissen, dass wir nicht vollkommen sind. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag – Leipzig

Der Wahrheit vertrauen

Der Wahrheit vertraue all das an, was du von der Wahrheit hast und es wird dir nicht verloren gehen, und was in dir verwelkte, wird wieder aufblühen, alle deine Gebrechen werden heilen, was in dir schon zerfallen war, wir wiedergeformt, erneuert und dir frisch verbunden werden. Hl. Augustinus

Jesus ist alles

Du empfängst von Ihm die Heilung, aber du kannst Ihm nichts geben; du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert. Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist, Er ist Richtscheit für das Verborgene, Er ist Licht für den, der in Finsternis ist, Er ist Heimat für den, der verlassen ist: Alles teilt Er mit dir. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Hl. Augustinus und der Knabe

An dem Meeresufer ging Augustinus einst lustwandeln, Mit den höchsten Gegenständen Sich beschäftigend in Gedanken. Was er sann, blieb unergründlich Seinem forschenden Verstande: Wie in Gott ein einig Wesen Drei Personen doch umfange. Als er, kühn hierüber grübelnd, Seinen Blick zur Seite wandte, Sah er einen Knaben sitzen Neben sich am Meeressande. Eine Muschel in den Händchen, Sitzt der Knabe unverwandten Blicks und schöpfet emsig Wasser Aus der Meeres stillen Rande. „Kind!“ spricht Augustin, „was machst du Hier allein am öden Strande? Ich besorge, daß zuhause Dich vermissen die Verwandten.“ „Nicht umsonst“, versetzt der Kleine, Bin ich hier; bin hergegangen, Um das schöne, lichte Meer In dies Grübchen einzufangen.“ – „Spare Kind,“ sprach Augustinus, „Dir die Mühe! Dein Verlangen Ist unmöglich. Wenn du schöpfest, Bis Jahrtausende vergangen, Bringst du doch, das große Meer Auszuschöpfen, nie zustande.“ Drauf der Knabe: „Ganz wie ich, Vater, scheint Ihr...

Weg des Lebens

Wolle nicht zurückbleiben auf deinem Weg. Wolle nicht umkehren und nicht vom weg abgehen. Wer nicht vorangeht, bleib zurück. Wer zu dem zurückläuft, das er verlassen hat, geht rückwärts. Besser Lahmer auf dem Weg, als Läufer auf dem Irrweg. Es war Gott zu wenig, seinen Sohn zum Wegweiser zu machen; er machte ihn zum Weh, damit er dich beim Gehen leitet. Gott ist wie ein Arzt: Er hört nicht auf den Wunsch des Kranken; er hört auf die Forderung der Gesundheit. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag – Leipzig

Der Wahrheit vertrauen

Der Wahrheit vertraue all das an,  was du von der Wahrheit hast und es wird dir nicht verloren gehen, und was in dir verwelkte, wird wieder aufblühen, alle deine Gebrechen werden heilen, was in dir schon zerfallen war, wir wiedergeformt, erneuert und dir frisch verbunden werden. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St- Benno-Verlag, Leipzig

ER IST ALLES

Du empfängst von ihm die Heilung, aber du kannst ihm nichts geben; du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert. Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist, er ist Richtscheit für das Verborgene, er ist Licht für den, der in Finsternis ist, er ist Heimat für den, der verlassen ist: Alles teilt er mit dir. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

In der Arbeit waren sie heilig!

Bete und Arbeite! Muss heute noch das Losungswort einer jeden Familie sein. Das hehre Vorbild aber für beide, für das Gebet sowohl für die Arbeit, ist die heilige Familie. Das Evangelium sagt bedeutungsvoll vom göttlichen Heiland: „Er war ihnen untertan“. (Luk. 2, 51.) Später als erwachsener Jüngling, teilte er die Beschäftigung seine Nährvaters. Beweis dafür ist das Zeugnis seiner Mitbürger zu Nazareth, welche bei seinem öffentlichen Auftreten verwundert fragten:  „Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn?“ (Math. 13, 55.) „Ist er nicht selbst Zimmermann?“ (Mark. 6, 3.) Im Anschluss an diese Worte der Heiligen Schrift schreibt so schön ein tiefer Geistesmann: „Wer kann ohne Rührung den Sohn Gottes so arbeiten sehen, um sein Brot zu verdienen?“ (Meschler, „Leben Jesu I.“ Seite 170f.) Wie der heilige Joseph ein Vorbild für den Christlichen Mann ist, so ist die Allerseligste Jungfrau ein hehres Muster für die Christliche Frau. „Wie der Mann mehr für die äußeren Beschä...

Ich weiß es . . .

Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; Wenn ich es aber jemanden auf seine Frage Erklären möchte, so weiß ich es nicht. Das jedoch kann ich zuversichtlich sagen: Ich weiß das es keine vergangene Zeit gäbe wenn nichts vorüberginge, keine zukünftige, wenn nichts da wäre. Wie sind nun aber jene beiden Zeiten, Vergangenheit und Zukunft, da ja doch die Vergangenheit nicht mehr ist, und die Zukunft noch nicht ist? Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno Verlag – Leipzig

Zeit und Ewigkeit

Johannes ist die Stimme, der Herr aber, „war im Anfang das Wort“. Johannes war die Stimme auf eine Zeit lang, Christus ist das ewige Wort am Anfang. Es ist schwierig, das Wort (Jesu) von der Stimme (Johannes) zu unterscheiden. Darum wurde Johannes selbst für den Messias gehalten. „Ebnet den Weg des Herrn“, sagte die Stimme, als wolle sie sagen: Deswegen erklinge ich, um ihn das Herz einzuführen. Aber wenn ihr den Weg nicht ebnet, will er nicht eintreten. (Augustinus) Quelle: Einkehr für die Seele St. Benno-Verlag, Leipzig