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Es werden Posts vom März, 2014 angezeigt.

WAHRE FREUDE!

Die Hl. Theresia sprach das große Wort aus: "Gott allein genügt!"

Das will sagen: Hast du Gott im Herzen und leidest du auch sonst Not, so kannst du dennoch glücklich sein; und hast du Gott nicht im Herzen, so bist du unglücklich, auch wenn du alle Güter der Erde besäßest. Gott allein genügt! Der Hl. Augustinus erfuhr im Saus und Braus des Weltlebens dieselbe Wahrheit und er drückte sie mit den Worten:
„Für dich o Gott, hast du uns geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir und du in ihm!“
Kaum ein anderes Wort ist so oft zitiert worden wie dieses; aber auch kaum ein anderes ist so oft praktisch missachtet worden wie dieses.
Die Leidenschaft möchte das Wort Lügen strafen, aber es gelingt ihr nicht. Was sie bietet, genügt uns nicht, im Gegenteil, die Leidenschaft gerade ist es, die Leiden schafft. O dass wir uns doch die Wahrheit eingestanden uns von der Stimme Gottes und unseres Herzens leiten ließen! Im Heiland ist unser Glück begründet!
Wenn ich ihn nur habe, Wenn …

Jesu Gehorsam

1. Wie sehr Jesus den Gehorsam liebt.
Sofort bei seinem Eintritt in die Welt opfert er sich seinem Vater auf, um ihn durch seine Unterwerfung zu ehren. „Einen Leib hast du mir gegeben, und ich habe gesagt: Siehe ich komme; ich werde in allem deinen heiligen Willen erfüllen. Dieses Gesetz ist in meinem Herzen tief eingeprägt.“
Er spricht zu seinen Aposteln von einer Nahrung, die sie nicht kennen, welche ihm aber nie mangelt: es ist dies der Gehorsam gegen den Willen seines Vaters. Er versichert uns, daß er nur deshalb vom Himmel gekommen ist, um zu gehorchen. Er stellt diese Tugend als den Prüfstein wahrer Heiligkeit und als die sichere Bürgschaft für die Aufnahme in den Himmel hin. Wenn ich sie übe, wird er mich lieben wie seine Mutter; alle seine Gnaden werden mir zuteil.
2. Wie Jesus den Gehorsam übte.
Seinem Vater gehorchte er immer und in allem; seinen Eltern war er 30 Jahre hindurch gehorsam; während seines Leidens unterwarf er sich sogar seinen ungerechten Richtern und sei…

Kennst Du den Weg der Freude?

Er ist für viele ein unbekannter Weg. So wenige verstehen es, die Religion liebenswürdig und freundschaftlich zu machen.
Halte Gott fest in deiner Seele! Keine schwere Sünde, dann bist du ein rechter Freund Gottes. Halte zu Gott mit dem Munde, pflege das Gebetsleben. Der heilige Chrysostomus nennt das Gebet ein „Asyl für jeden Kummer, ein Grundlage der Freude, eine Quelle ständigern Glückes!“
Halte Gott fest im Willen! Sagt doch schon der weise Sirach 40, 18: „Das Leben des Arbeitsamen wird versüßt und du kannst darin einen Schatz finden!“
Halte Gott fest in Lieben! Gemeint ist die Liebe zum Nebenmenschen, was gleichbedeutend ist mit der Liebe zu Gott selber. Bist du empfindlich, dann verdirbst du leicht die gute Laune bei dir und anderen.
Halte Gott fest im Dulden! Gleich wie das Samenkorn zuerst in der dunkeln Erde ruhen und sterben muss, um dann zur herrliche Blüte und Frucht zu werden, so entwickelt sich aus jedem Opfer, das die Menschen Gott zulieb bringen, die Freude. Das versteht d…

Mein Weg durchs Leben Gott entgegen

Keine andere Richtung als zu Gott. Kein anderes Ziel als zu Gott… Was braucht mich alles andere zu kümmern: ob lang, ob kurz, ob krumm, ob gerade, ob eben, ob uneben…, ob Hindernisse, Steine, Schwierigkeiten, Leiden…
Ich muß heim zu Vater, das kann mir genug sein, das ist mir genug. Unsere Opfer von Heute sind unser Himmel von morgen.
„Ich darf nicht bitten: Mache, Herr, mein Leben zum Sonntag mir! Du hast die Pflicht, die Arbeit mir gegeben. Ich danke dir. Doch will ich bitten: Was du mir gegeben hast, Herr, Lust und Plag, drchleucht es mir und mach mein ganzes Leben zu deinen Tag!“  (M. Feesche)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag – Wien

Am Heiligtum der Familie!

„Nein, der Messias feiert nicht während seines langen Aufenthaltes in Nazareth.
Er ist voll und ganz an der Arbeit. Er kam, um das Heiligtum des Reiches Gottes auf Erden aufzurichten. Da baute er zuerst am Heiligtum der Familie.
Er kommt, um die Menschen zu beglücken und zu beseligen. Da wendet er seine erste Sorge der Familie zu; denn sie ist die Lebenswurzel der Menschheit, die Lebenszelle der Gesellschaft, der Kirche und des Staates. Das Christentum ist aus de Familie herausgeboren, damit die Familie aus dem Christentum neu geboren werde, wie der erste Segen des Schöpfers der Familie galt,“ (1. Mos. 1, 28.) (Bischof von Keppler)
Jede Familie sollte sein: ein Heiligtum, ein Tempel des Heiligen Geistes, wo nach den Worten des Apostels „ein auserwähltes Geschlecht, ein heiliges Volk, ein königliches Priestertum“ (1. Petr. 2, 9) wohnen soll. 
Glücklich die Familie, von der man auf die Frage: Was herrscht hier für ein Geist? sagen kann: Der Heilige Geist!
Wo sind dein Vater, deine Mutter…

Zeit und Ewigkeit

Johannes ist die Stimme, der Herr aber, „war im Anfang das Wort“.
Johannes war die Stimme auf eine Zeit lang, Christus ist das ewige Wort am Anfang.
Es ist schwierig, das Wort (Jesu) von der Stimme (Johannes) zu unterscheiden.
Darum wurde Johannes selbst für den Messias gehalten.
„Ebnet den Weg des Herrn“, sagte die Stimme, als wolle sie sagen:
Deswegen erklinge ich, um ihn das Herz einzuführen.
Aber wenn ihr den Weg nicht ebnet, will er nicht eintreten. (Augustinus)
Quelle: Einkehr für die Seele
St. Benno-Verlag, Leipzig

Über die Armut Jesu

Eine Meditation der hl. Bernadette Soubirous:
Die Armut muss nicht nur hinderlich sein, sondern auch kreuzigend.
Jesus wählte als seine Bequemlichkeiten das Geringste aus, was es auf der Erde gab: das Stroh, um seinem noch schwachen und zarten Körper Erleichterung zu verschaffen.
Wenn er eine Vorliebe gehabt hat, so immer für das Leiden und bei mir im Gegenteil für die Bequemlichkeiten, das Wohlbehagen; das ist daraus geworden.
Von heute an will ich mit Hilfe Deiner Gnade in Deinen Spuren gehen. Leiden, mich besiegen und allem absterben, was Du nicht bist, um für Jesus zu leben, mit Jesus und in Jesus.
Ich werde also ganz Jesus gehören, dass er mir gnädig sein wird, vereint mit Jesus zu sterben.
Quelle: Notizbuch mit ganz persönlichen Aufzeichnungen, von Bernadette Soubirous

Jesus, Du liebender Sohn der Jungfrau Maria

Du hast in der Verborgenheit zu Nazareth Maria ständig geschaut; Deine Kinderaugen haben sie immer wieder neu entdeckt. Du wurdest nicht müde, sie staunend zu betrachten und aus ganzem Herzen zu lieben: Hilf uns, Deine Mutter zu betrachten, Tag für Tag ihre Reinheit und Heiligkeit tiefer zu erfassen, um ergriffen zu werden von ihrer ganz innerlichen, vergeistigten Schönheit.
Gib uns Augen, die diese gnadenerfüllte Schönheit der Seele zu sehen verstehen, die so einfach, so tief, so gerade, so liebend ist. Gib, daß unsere liebende Schau ihr Bild tief in uns einpräge.
Gib das die Betrachtung Mariens unser Herz umwandle; daß der Anblick ihrer Heiligkeit uns lehre, einzig für Gott zu leben; daß der Anblick ihrer Reinheit uns Abscheu vor jede Sünde einflöße; daß Anblick ihrer Güte uns geduldiger, verstehender, hochherziger mache; daß der Anblick ihrer Liebe uns zu gänzlicher Hingabe an Gott und den Nächsten dränge!

Quelle: Maria sei gegrüßt – J. Galot SJ – Johannes-Verlag, Leutesdorf am Rhein

Sonntagsheiligung

Der Sonntag ist Gottes Eigentum, der Tag, der ihm gehört, der Tag des Herrn. Mit welchem recht rührt ihr an etwas, das euch nicht gehört? Ihr wisst das ein gestohlenes Gut niemals Segen bringt, auch nicht der Tag, den ihr dem Herrn nehmt. Ich kenne zwei Wege, wie man sicher arm wird: „am Sonntag arbeiten und fremdes Gut sich aneignen.“ (hl. Pfarrer von Ars)
Quelle: Goldene Worte des hl. Pfarrers von Ars Von Dr. Hanns-Albert Reul
Marianische Priesterbewegung, Tengen

Der Wille

„In unserem kranken Willen liegt das Weh unserer Natur, in der Genesung unseres Willens unser Heil.
Der Wille ist unser wahres Ich ... jeder Mensch hat seine Geschichte zu tun, und daß diese gut ausfalle, hängt nicht vom Talent ab, welches sich keiner gibt, sondern vom Willen, der Wenige mit Lauterkeit des Sinnes und unbedingt haben wollen.“  (Stolberg)
„Die oberste Regel, die allen göttlichen und menschlichen Geboten, die allen Naturgesetzen, aller Statistik und Erfahrung zugrunde liegt, die dein Gewissen unbestechlich und unfehlbar hundertmal des Tages wiederholt, heißt: Für deinen Willen bist du allein verantwortlich und die Folgen deiner Entschließungen musst du allein tragen.
Das ist der Grundstein der Welt. Vergebens bemühst du Dich, ihn auch nur um Haaresbreite zu verrücken!“  (Kralik)
„Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden.“(Mt. 6, 10.)


Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien

Ruhen in Gott

Die heilige Edith Stein lehrt uns:
„Den Mut nicht verlieren, auch wenn äußerlich alles schief geht.
Wenn die Nacht kommt und der Rückblick zeigt, dass alles Stückwerk war und vieles ungetan geblieben ist;
Wenn so manches tiefe Beschämung und Reue weckt; dann alles nehmen, wie es ist, es in Gottes Hände legen und ihm überlassen!
So wird man in ihm ruhen können, wirklich ruhen, und den neuen Tag wie ein neues Leben beginnen.“

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno Verlag, Leipzig



Denksprüche

„Sei treu im Kleinen und Gott wird dich über Großes setzen!“(Hl. Franz von Sales)
Denksprüche:
Still bescheiden Gutes üben, still Gott und Menschen lieben. Still meine Pflicht erfüllen, still erfassen Gottes Willen: Still mit anderen mich erfreuen, still von anderer Fehler sein. Still, wenn mich Menschen kränken, still meiner Schwäche denken. Still teilen fremden Schmerz, still flehen himmelwärts. Still in Wünschen und Verlangen, stille Jesu Kreuz umfangen. Still opfern und entsagen, still des Lebens Wechsel tragen. Still dem Heiland mich anvertrauen, still zur Himmelsheimat schauen. Stille Tugend mir erwerben, stille – stille – bis zum Sterben.
Diese hehre Seelenstille bietet reiche Gnadenfülle.

Quelle: „Sonne Dich“ – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.

Die Seele und die Ewigkeit

„Wir wissen nicht, was es heißt, unsere Seele lebt ewig.
Wir ahnen es und sind erschüttert, wenn wir darüber nachsinnen: Ich werde ewig glücklich oder ich werde ewig unglücklich sein. Die Erde wird ihren Lauf vollenden und in Trümmer sinken; die Fixsterne werden erlöschen und erstarren; die weltbewegenden Kräfte der sichtbaren Schöpfung werden erlahmen; das ganze Universum, das einst am Weltmorgen vor seinem Schöpfer aufjauchzte und mit Riesenschritten auf seine Lebensbahn hinausstürmte, wird seinen Abend finden; die Zeitenuhr wird zum letzten Schlage ausholen und dann ewig stillstehen.
Meine Seele wird alle diese Millionenjährigen Geschehnisse überleben in seligen Friedensgenusse oder in verzweiflungsvoller Qual.“  (P. Fischer)
„Wie würden die Menschen alles tun, um ein anderes Leben zu beginnen, wenn sie wüssten, was die Ewigkeit ist.“
„Der Gedanke an die Ewigkeit erschüttert mich.“ – Auch dich?   (Hl. Hieronymus)
„Des Menschen Lebenstage sind hundert Jahre, wenn's hoch kommt. Wie e…

Das Vaterunser ist das vollkommenste Gebet

„Als er [Jesus] einmal an einem Orte betete, sagte, als er aufgehört hatte, einer seiner Jünger zu ihm: ,Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger gelehrt hat.' Da sprach er zu ihnen: ,Wenn ihr betet, so sagt ...'.“ (Lk 11, 1-2)
So beschreibt der Evangelist Lukas, wie Christus seine Jünger das Vaterunser gelehrt hat. Wir finden dieses Gebet auch bei Mathäus (Kap. 6, Verse 9-13).
 Das Vaterunser, das wir auch das Gebet des Herrn nennen, erhält seine besondere Vortrefflichkeit durch seinen Autor, der nicht einfach ein Mensch oder Engel war, sondern Unser Herr Jesus Christus selbst.
Das Gebet des Herrn ist das vollkommenste, denn es enthält alles, worum wir bitten wollen, sowohl in Bezug auf Gott (die ersten drei Bitten) als auch auf uns selber und unsren Nächsten (die vier letzten Bitten).
Wir beginnen mit der Anrufung Gottes, Vater unser, um auf diese Weise als seine Adoptivkinder unsere Liebe zu ihm und unser Vertrauen in ihn auszudrücken und so seil Wohlwollen und sei…

Eine peinliche Verwechslung: Gottes Gnadenwege

Pater Abel, Männer Apostel Wiens, erzählte einst in einer seiner Predigten:
Mein Onkel war so unglücklich, in seinem 15. Lebensjahr zu hören, daß Napoleon  Freiwillige suche. Sofort war sein Entschluss gefasst: er stahl seinem Vater ein Gewehr und übte sich im Schießen. Und wisst ihr, was er sich für eine Zielscheibe nahm?
Mein Großvater war leider Freimaurer, und so ward auch mein Vater und dessen Bruder in diesem Geiste erzogen. Deshalb wird sich niemand wundern, daß sich mein Onkel ein Kreuz zur Zielscheibe nahm.
Er hat das Kreuz in Splitter Geschossen in seinem 15. Jahre. Von seinem 15. bis 22. Lebensjahr sah mein Onkel keine Kirche, außer am Namenstag de Königs, wo er mit dem Militär ausrücken musste. Er war der ärgste Spötter über den Glauben; er verhöhnte alle, die noch irgend etwas glaubten, auch meinen eigenen Vater, nachdem sich dieser bekehrt hatte.
Als mein Onkel 72 Jahre alt geworden war, bekam mein Vater plötzlich ein Telegramm: „Eilen Sie! Ihr Bruder liegt im sterben.“ Me…

Eine schwierige Tugend

Lieblich erzählt uns die Apostelgeschichte von der Wirksamkeit und dem Tode des heiligen Erzmärtyrers Stephanus.
„Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat große Wunder und Zeichen unter dem Volke. Einige aber aus der sogenannten Synagoge der Libertiner von Cyrene und Alexandria standen wider ihn auf, aber sie vermochten nicht, der Weisheit und dem Geiste zu wiederstehen, womit er sprach. In ihrer Ohnmacht und Beschämung wurden sie ganz blind vor Wut, schleppten den jugendlichen Diakon vor die Stadt und steinigten ihn. Stephanus aber sah die Herrlichkeit Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Herr Jesus nimm meinen Geist auf. Herr rechne ihnen dies nicht als Sünde an. Als er dies gesagt hatte, entschlief er im Herrn.“
St. Stephanus stirbt wie Jesus, mit lauter Stimme betend für seine Mörder und ihnen Verzeihung erflehend. Welch herrlicher Jünger des Herrn, der mit seinen letzten Worten eine der schwersten Tugenden übt: die …

Heiligenlegende

In jedes katholische Haus, in jede katholische Familie gehört eine Heiligenlegende. Wir wollen sie kennenlernen, alle diejenigen, die vor Baal ihre Knie nicht gebeugt haben, die lieber kaum ausdenkbare Folterqualen erduldeten, als Gott untreu zu werden, die mit sich selber und mit ihrem Inneren, um dem Heiland in unverbrüderlicher Treue anzugehören.
Wenn du keine Heiligenlegende besitzest, so erwirb dir doch so bald als möglich eine solche, wenn du um einen erschwinglichen Preis dieses überaus nützliche Buch erstehen kannst. Den Betrag, den du dafür ausgibst, wird eine gute Kapitalanlage sein; denn die Legende wird deine Seele veredeln, wird dich fördern auf dem Weg zum wahren Glück im anderen Leben.
Wir sollen die Heiligen verehren, weil sie
1.Freunde Gottes, 2.hervorragende Muster der Vollkommenheit, 3.mächtige und hilfsbereitete Fürbitter sind.
Gerne wollen wir das Leben der Heiligen lesen, weil uns ihr Vorbild zum Eifer im Tugendstreben anspornt.
Quelle: „Sonne Dich“ -  P. Max Dudle SJ. …

Trostworte

Wenn wieder jemand, der uns so nah angehört hat, von unserer Seite genommen wird, empfinden wir das Weh der Trennung, jenes Trauergefühl eines enger um uns gezogenen Kreises; es ist uns, als ob die andere Welt uns selbst fühlbar anstoße. 
Indessen, das sichere Bewusstsein, dass die Unsrigen in Frieden bei Gott sind, dass ist darum uns nahe, für uns tätig bleiben, dass die geistigen Bande uns enger als je mit ihnen verbinden, dass sie unserer in Herrlichkeit harren zur ewigen und seligen Gemeinschaft, wir mit ihnen für sie und sie für uns beten, bis alles irdische Leid überstanden ist, ist ein so großer Trost, dass er den Schmerz sänftigen muss, der uns beim Verlust überkommt.(Adolph Kolping)
Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig



Heilige Furcht Gottes

Wenn ich meine lehre ändern wollte, wäre ich nicht Gott. Mein Wort ist unabänderlich; es verändert sich nie. Es ist ewig wie Gott! Nun habe ich aber den Menschen eine Lebensregel gegeben, das Gebot der Liebe, und gesagt, daß die Liebe zu Gott mit der Furcht Gottes verbunden sein müsse.
Das die Liebe eine Gabe ist, muß beständig um sie gebetet werden. Eine ebenso große Gabe ist die Furcht Gottes. Fürchte den Herrn, der vorübergeht! Doch die Menschen dieser wahrhaft verdorbenen Generation haben alles umgeworfen und versuchen, alles zu zerstören.
Von der Furcht Gottes spricht man heute nicht mehr. Wenn man von der Liebe Gottes spricht, so nicht von der Furcht, weil man sagt, daß die Furcht sich nicht mit der Liebe verbinden lasse. Wie man im Hochmut Barmherzigkeit und Gerechtigkeit nicht vereinen kann, so meint man auch, die Liebe zu Gott und die Furcht Gottes seien unvereinbar. Man nimmt also an, was der Bequemlichkeit dient, und weist zurück, was unbequem ist.
Dieses sinnlose Verhalten, h…

Bessere Zeiten – Bessere Menschen

Die Besserung aber muß von den Menschen herkommen, getragen und weitergeführt werden. Die Zeiten selbst ändern nichts. Die nehmen alles, wie es ist. Die lassen alles wie es ist. 
Wenn darum die Menschen nicht sich selbst und ihre Zeit in die Hand nehmen und bessern, bleib alles beim alten, bleiben die schlechten Zeiten bei den schlechten Menschen und die schlechten Menschen bei den schlechten Zeiten. 
Die Menschen aber, die mithelfen wollen an der Hebung der gesunkenen Welt und der moralischen Besserung der schlechten Zeiten, müssen wissen, daß nicht durch Jammern und Klagen die Welt gerettet und die Zeiten gebessert werden können, sondern nur durch wohlgemute, kühnen Tat. Mit dieser Tat, mit dieser bessernden Tat muß jeder bei sich selbst einsetzen und alles Ungute aus sich ausscheiden. 
Mag es wahr sein, daß jeder sich selbst blamiert, so gut er kann, dann soll aber auch wahr sein, daß jeder sich zum Helden macht, so gut er kann. Nachdenklich schaut das Auge – entschlossen senkt sich de…

Wie der heilige Augustinus sein Glück fand

Der heilige Augustinus, geboren im Jahre 354 zu Tagaste in Nordafrika, suchte in jungen Jahren sein Glück bald da, bald dort. Zuerst in Vergnügungen und Unterhaltungen, dann in Wissenschaft und Ruhm.
Er wurde Professor der Beredsamkeit und genoß großes Ansehen. Aber bei all dem fühlte er sich elend und unglücklich. Seine Seele verlangte nach Höherem. Er erkannte, daß ihn Gott zu seiner Liebe und zu seinem Dienst rief.
Doch es schien ihm unmöglich, über seine Leidenschaften Herr zu werden und Gottes Gebote zu halten. Endlich ermahnte er sich, durch die Lesung der Heiligen Schrift und durch das Beispiel der heiligen Einsiedler bewogen, und fing an, Gott von ganzem Herzen zu lieben und ihm aus allen Kräften zu dienen. Jetzt fühlte er sich glücklich, überglücklich.
In seinem Buch „Bekenntnisse“ schildert er sein Glück mit begeisterten Worten. Gleich am Beginn dieses Buches sagt er: „Du hast uns für dich geschaffen, o Herr, und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in dir!“

Diese Erfahrung ma…

Was will das Kreuz, das hier am Wege steht?

Es will dem Wanderer, der vorübergeht, das große Wort der Wahrheit sagen: „Der Heiland hat für dich das Kreuz getragen!“ Was will das Kreuz . . . es will dem . . . das Große Wort der Mahnung sagen: „Dein Kreuz sollst du dem Herrn nachtragen!“ Was will das . . . es will dem . . . das große Wort des Trostes sagen: „Dein Kreuz wird dich zum Himmel trage!“  (v. Dyherrn + 29.9.1878)
„In Christi Reich ist das Kreuz die höchste Besoldung.“ „Ein Lot Kreuz wiegt eine Million Gebetbücher auf.“ (Victoria Angelini)
„Wegen der Güter, die ich erwarte, sind mir die Beschwerden ein Zeitvertreib.“ (Franz von Sales)
„Herr, nimm das gegenwärtige Kreuz nicht von mir, es sei denn, du willst mir dafür ein größeres geben.“ (Franz Xaver)
„Viele wandeln als Feinde des Kreuzes Christi.“ (Phil. 3, 18.)
Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag – Wien



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Franz Spirago – Katholis…

DIE GÖTTLICHE LIEBE

Göttliches Leben ist Liebe, überströmende, unbedürftige frei sich schenkende Liebe: Liebe, die Krankes heilt und Totes zum Leben erweckt; Liebe die hütet und hegt, ernährt, lehrt und bildet, Liebe, die mit den Trauerden trauert Und mit den Fröhlichen fröhlich ist; Die jedem Wesen dienstbar wird, damit es das werde, wozu es der Vater bestimmt hat, mit einem Wort: Die Liebe des göttlichen Herzens.
(Hl. Edith Stein)
Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig



Das apostolische Glaubensbekenntnis

Das apostolische Glaubensbekenntnis wird gewöhnlich in drei Hauptteile und außerdem und außerdem in 12 Artikel zerlegt.
Der erste Hauptteil handelt von Gott dem Vater und von der Schöpfung, der zweite von Gott dem Sohne und von unserer Erlösung, der dritte von Gott dem Heiligen Geiste und von unserer Heiligung.
Im apostolischen Glaubensbekenntnis sind die Gedanken gut geordnet. An der Spitze des apostolischen Glaubensbekenntnisses steht der Glaube an GOTT, der die Grundlage aller Religionswahrheiten ist. Gott wird VATER genannt, um auf die Lehre von der hl. DREIFALTIGKEIT hinzuweisen. Durch das Wort „der ALLMÄCHTIGE“ (= Allbelebende, Allherrscher) wir hingewiesen auf die Eigenschaften GOTTES, durch das Wort „SCHÖPFER“ auf GOTTES WERKE (1. Gl. Art.). Darauf wird JESUS CHRISTUS erwähnt, der die in der Schöpfung durch die Sünde gestörte Ordnung als Erlöser wieder gutgemacht hat. Es wird gesagt, was er mit Bezeichnung auf die Gottheit ist, nämlich der EINGEBORENE SOHN GOTTES, und was er mit…

Das Herz

Das Herz, das sich mit dem Herzen Gottes vereinen will, kann nicht anders als lieben und mit Liebe die Pfeile annehmen, mit denen Gott es durchbohrt.
(Hl. Franz von Sales)
Quelle: Franzenkalender 2011
Franziska-Verlag

Der wohnungslose Gott

Der wohnungslose Gott
„Sie hatten keinen Raum.“ Lukas 2, 1-7. Damit fing es an, und immer wieder ist es dabei geblieben. Wer wollte schon zusammenrücken oder gar sein Zimmer mit einem anderen teilen, nur damit ein paar Zuspätgekommene es sich gemütlich machen konnten? Denen, die noch ein Platz gefunden hatten, mögen die Neuankömmlinge sogar Leid getan haben, aber warum sollte gerade sie sich einschränken? Mal abwarten – vielleicht gab es andere, die sich kümmern würden, und ganz schlimm konnte es wohl auch nicht werden. In Betlehem war kein Zimmer frei. So ging es auch weiter. Schon bald folgte die Flucht. Im Herrschaftsgefüge der römischen Provinz Judäa war kein Platz für einen, der in späteren Jahren würde Unruhe stiften können. Schließlich war der König Herodes verantwortlich für Ruhe und Ordnung. Da genügte der Verdacht auf mögliche Störung, um sofort und mit aller Härte die eigene Macht zu demonstrieren. Für fromme Idealisten war kein Platz. Hier nicht! Mit mir nicht! Für einen Got…

Die Herz-Jesu-Verehrung

Eine Andachtsform, die auch für Männer sehr geeignet ist

Einen Beweggrund bietet uns die Geschichte. Großen Männer verdanken wir, daß diese Andacht gegen die Anfeindungen gründlich verteidigt, in die Liturgie der Kirche aufgenommen, ausgebreitet und befestigt worden ist, daß sie gegenwärtig wahrhaft als eine Weltandacht dasteht.  Es waren hervorragende Gestalten wie die in schweren Leiden erprobten Päpste Pius VI., Pius IX., Leo XIII.; es waren die durch Gelehrsamkeit und Frömmigkeit heiligen Kirchenlehrer Anselm, Bernhard, Bonaventura, Franz von Sales, Alphons Maria von Liguori; es waren die hochwürdigsten Bischöfe der ganzen Welt; es waren jene Männer, welche im Jahre 1871 den Heiligen Vater Pius IX. in Rom besuchten und ihn um die Erhöhung des Herz Jesu-Festes zum Ritus der höchsten Feste ersuchten; es waren Männer, welche im Jahre 1796 das schwer bedrängte Land Tirol vertrauensvoll durch ein feierliches Gelübde unter den Schutz des heiligsten Herzens stellten und siegreich sein B…

Die göttliche Liebe

Göttliches Leben ist Liebe,
überströmende, unbedürftige frei
sich schenkende Liebe:
Liebe, die Krankes heilt und
Totes zum Leben erweckt;
Liebe die hütet und hegt,
ernährt, lehrt und bildet,
Liebe, die mit den Trauerden trauert
Und mit den Fröhlichen fröhlich ist;
Die jedem Wesen dienstbar wird,
damit es das werde, wozu es der
Vater bestimmt hat, mit einem Wort:
Die Liebe des göttlichen Herzens.

(Hl. Edith Stein)

Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig