Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Hl. Paulus" werden angezeigt.

Den guten Kampf gekämpft

„Ich habe den guten Kampf gekämpft; ich habe den Lauf vollendet; ich habe den Glauben bewahrt. Jetzt ist für mich hinterlegt die Krone der Gerechtigkeit, die Gott mir an jenem Tage geben wird. Er, der gerechte Richter; und nicht etwa mir allein, sondern allen jenen, die mit mir in Liebe seine Offenbarung ersehnt haben.“   (2 Tim. 4, 7.) „Vielleicht ist in Pauli Briefen nichts so erhaben wie diese Worte des alten Ringers, der in seinem Glauben stärke ist als je, der keine Müdigkeit kennt, der hinweggehen wird, weil der Wettlauf gewonnen ist. Was ein Mensch und ein vollkommener Heiliger sein kann, finden wir in Paulus unbedingter ausgeprägt als in sonst irgendwem, Es wäre müßig, zu untersuchen, welche Vollkommenheiten ihm in minderem Grade verliehen waren. Zwei Tugenden stellt er höher als alles andere, zwei Tugenden, welche die heidnische Welt nicht kannte: die Demut und die heilige Liebe.“   (E. Baumann) „Ich bin der Geringste unter den Aposteln, n...

Paulus und du!

Während noch die vom Blute des Erzmärtyrers Stephanus geröteten Steine vor den Toren Jerusalems lagen, verwandelte Saulus mit dem Hohen Rat. Dann bestieg er mit seinen Begleitern die Pferde und sprengte mit fliegender Eile nach Damaskus. Nur ein Gedanke, ein Ziel verfolgte er: Die Nazarener müssen vom Grund aus vernichtet werden. Saulus war ein Mann, dessen Charakter keine Halbheiten ertragen konnte. Dem, der Herzen und Nieren erforscht, den er verfolgte, dem war der blinde Stürmer mit seiner ehrlichen, aufrichtigen Gesinnung dennoch wertvoll, lieb und teuer. Voll unendlicher Liebe, erfüllt von unergründlicher Barmherzigkeit, wollte er ihn gürten mit den Banden der Liebe, der Leiden und der Gnade. Der Verfolgte, der von Saulus Verhasste wollte ihn für seine Sache umformen, umbilden, arbeiten sehen. „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ Heilands-, Erlöserworte! Wie Hammerschläge fallen sie auf Saulus ein. Vom wunderbaren Glanze göttlicher Herrlichkeit an seinen Augen geblendet, ...

Mit den Waffen des Lichts

Der hl. Apostel Paulus lehrt uns: „Und dabei sollt ihr am Stand der Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist für euch, um vom Schlaf aufzustehen; denn näher ist jetzt unser Heil, als da wir zum Glauben kamen.  Die Nacht ist vorgerückt, der Tag hat sich genaht.  So lasst uns denn ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Wie am Tage laßt uns ehrbar wandeln, nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Wollust und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht; zieht vielmehr den Herrn Jesus Christus an, und pflegt das Fleisch nicht so, dass es lüstern wird“.  (Römer 13, 11 – 13)