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Posts mit dem Label "Kreuz" werden angezeigt.

Nimm jedes Kreuz geduldig!

„Lass Gott walten und nimm jedes Kreuz geduldig von ihm an. Die Ge- duld ist ein Schild, der wider alle Pein schützt, welche Verfolgung, Krankheit, Armut und jede andere Trübsal mit sich bringen. Wer diesen Schild nicht hat, ist allen Leiden Bloßgestellt. Bitte darum Gott vor allem um diese Geduld; denn ohne Gebet ist diese große Gabe niemals zu erlangen. Bei Widerwärtigkeiten tue dir Gewalt an, um nicht in ungeduldige Worte oder Klagen auszubrechen. Wenn man dem Feuer den Zutritt der Luft nimmt, erlischt es von selbst!“  (Hl. Alfons von Liguori) Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main

Im Kreuz ist Heil, Leben und Hoffnung

Das ist einer, der diesem Tod entgegengeht, angenagelt zwischen dne Balken des Kreuzes. Er nimmt den freiwillig Tod auf sich, um den willen des Himmlischen Vaters zu erfüllen. Er entläuft nicht. Er steigt nicht herab vom Kreuz, wie von ihm die Spötter es verlangt haben. Er verbirgt die  Schmach nicht, bis die Dunkelheit von Kalvaria ihn wie ein Mantel umkleidet. Er harrt als hängende Last zwischen den Nägeln in den so entsetzlich langen Stunden aus, um immer erneut in den sengenden Flammen des Sterbens sein JA zu sprechen. - Und indem er alles erfüllt, steht nun Gott, der Absolute, dem wir im Paradies entlaufen sind, wieder zwischen den Menschen. Dieser Jesus hat Gott, seinem Vater, nicht nur durch sein Wort un durch seine Lehre verkündet, sondern was er sagt, offenbart sich an Fleisch und Blut und er erfüllt in Schmerzen, obwohl auch er bittet, dass der Kelch des Leidens vorübergehe. Dieser Sohn Davids, der von den Propheten vorausverkündet wurde, erfüllt durch sein umfassendes...

Der Längs- und Querbalken des Kreuzes

Und da sehe ich es, - ich sehe es überdeutlich, - ich sehe es und erschauere. Ich sehe, dass das Kreuz im Herzen eines jeden Menschen aufgerichtet steht. Keiner kann diesem Kreuz entgehen. Jeder muss es ertragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob er dies bejaht oder verneint. Bei vielen aber vernehme ich ein Geschrei der Klage, das mich erreicht, - einen Notruf, der aus dm Urgrund ihres Wesens hervorkommt. Das klagende Rufen ist deutlich und verständig und keiner kann es überhören. Unbegreiflich! Die Menschen verstehen die Sprache ihres eigenen Herzens nicht mehr. Sie vereinen in sich die Stimme aus der Tiefe. Ihr Antlitz ist zerrissen wie das Angesicht mancher Gestalten in Pablo Picassos Gemälden. Ihr Herz ist zerrissen. In einer stetigen Spannung, jagen sie nach draußen vor der Tür in das gleißende Licht nichtsagender Dinge. Pausenlose Bilder und Worte bieten Waren an. Viele stürzen sich auf die aufgebauschten Versprechen, die alle Tage durch nie endende Fernsehsendungen ins Haus k...

Zurück zum Gekreuzigten auf Golgotha!

Wer spricht so? Wer mahnt so eindringlich? Die Heilige Schrift, die Kirche und die Heiligen in Wort und Beispiel. Als die hl. Brigitta 10 Jahre war, hörte sie einmal in der Kirche eine Predigt über das Leiden Jesu Christi, die einen sehr tiefen Eindruck auf ihr Gemüt machte. In der folgenden Nacht hatte sie eine Erscheinung, Sie erblickte den Heiland am Kreuze hängend und ganz mit wunden und Blut bedeckt. Von schmerzlichen Mitleid ergriffen, rief Brigitta aus: „Ach Herr, wer hat dir das getan?“ Und sie vernahm die Antwort: „Jene sind es die mich verraten und gegen meine Liebe, die ich zu ihnen trage, unempfindlich sind.“ Seit dieser Zeit war Jesus, der Gekreuzigte, für Brigitta fast der ausschließliche Gegenstand ihrer Betrachtung; das Bild des leidenden schwebte ihr immer wieder vor Augen. Papst Pius X. hat einst ein bedeutungsvolles Wort gesprochen, würdig seines Amtes, würdig unserer bedrängten Zeitlage: „Politica nostra crux est! Unsere Politik ist das Kreuz!“...

Das kostbare, lebenspendende, heilige Kreuz

Das kostbare, lebenspendende, heilige Kreuz Das historische Ereignis der Rückeroberung des Kreuzes. Die Kirche feiert im Laufe des Jahres so manches Fest zu Ehren des heiligen Kreuzes, damit wir immer wieder zur Verehrung des Zeichens unserer Erlösung angeleitet werden und unser eigenes Kreuz mit Gottergebenheit ertragen.  Der heilige Ephräm der Syrer sagt in seiner Rede über das kostbare und lebenspendende Kreuz: „Lasset uns dieses Kreuzzeichen auf unsere Türen, auf unseren Mund, unsere Brust und auf alle unsere Glieder zeichnen und eingraben. Schmücken wir damit die unbezwingliche Kriegsrüstung der Christen; denn es ist der Sieger über den Tod, die Hoffnung der Gläubigen, das Licht bis an die Grenzen des Erdkreises, der Behüter des Paradieses, der Vernichter der Irrlehren, das Firmament des wahren Glaubens, die große Wache der Gläubigen, der heilsame Ruhm der Kirche. Dieses Zeichen warf den Irrtum der Götzenbilder zu Boden, es hat den Erdkreis erleuchtet, die Fins...

Tägliche Kreuzaufnahme

Der göttliche Heiland sagte einmal: „Wer mir nachfolgen will, nehme täglich sein Kreuz auf sich“. Sobald wir in der Frühe erwachen oder aufstehen, wollen wir uns wenigstens im Geiste niederknien und zum Heiland sprechen: Lieber Heiland, aus deiner Hand nehme ich jetzt das Kreuz auf mich, das du mir für diesen Tag bereitet hast. Gib, dass ich es mit jener Geduld und Liebe trage, mit der du das deine auf den Kalvarienberg hinaufgetragen hast“. Diese Übung hat große Vorteile. Wir bekunden so erstens unseren Leidenswillen: dass wir nämlich das Kreuz, das der liebe Gott uns zuschickt, wirklich freiwillig tragen wollen und dieser Leidenswille ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal der Heiligen. Ferner beweisen wir durch freiwillige Annahme des Kreuzes unsere Liebe zum göttlichen Heiland. Wir pflanzen das Kreuz gleichsam in unserem Herzen auf und werden so dem göttlichen Herzen ähnlich. So machte es auch die kleine heilige Theresia in ihrer letzten schweren Krankheit; sie legte ein...

Das Kreuz

„Das Kreuz ist durch Christus das Zeichen der Charakterstärke, der  Liebe und Treue geworden, der Liebe und Treue bis zum Tode. Das Kreuz ist das Leben der inneren Kraft, und das Kreuztragen ist ein Schreiten auf dem Wege der inneren Kraft. Das Kreuz fliehen heißt: den Kämpfen des Lebens aus dem Wege zu gehen [...] „Jesus hat uns von dem elenden, feigen Menschentum erlöst“  (Heliand) „Je dunkler die Nacht, desto heller glänzen die Sterne“. „Euch ist es gegeben, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden“. (Phil. 1, 29) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien