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Posts mit dem Label "Meditation" werden angezeigt.

Gott allein ist gut.

Wir Menschen haben Schwächen und Fehler als Mitgift in unser Erdenleben bekommen, mit denen wir zu rechnen, mit denen wir uns abzufinden haben. Gott, der uns schwach erschuf, hat Nachsicht mit uns. Aber wir dürfen uns mit ihnen nicht zufrieden geben. Wir dürfen keinerlei Freundschaft mit ihnen schließen, noch stille Duldung ihnen gewähren. Wir müssen gegen sie Kämpfen, solange wir sie haben. Wenn wir sie auch nur einen Tag unbehelligt lassen, werden sie größer. Wer sich nur einen Tag gehen lässt, ist morgen ärger als heute. Sie begleiten uns wie unser Schatten, und gerade dann, wenn wir sie besonders von uns fernhalten wollen, drängen sie sich mit umso größerer  Gewalt durch, weil sie ihren Besitzstand nicht verlieren wollen. So ist zu erklären, dass ein Mensch, der täglich besser wird, immer mehr Fehler an sich findet und sich immer weniger gut vorkommt. Solange wir gegen unsere Fehler kämpfen, steht es nicht schlecht um uns. Also mutig voran! „Ein Kampf ist des Menschen...

Gott suchen

Grüble nicht über die Seltsamkeiten des Lebens. Suche Gott geraden Herzens, suche ihn in allen Dingen; und du wirst ihn finden und in ihm die Ruhe deines Herzens. Wie groß auch die Finsternis sei, wir sind dem Lichte nah. Was bedeutet  es, ob Gott zu uns aus Dornen redet oder aus duftenden Blumen. Nächst der Sünde ist die Aufregung das größte Übel. Ein Heiliger, der traurig ist, ist ein trauriger Heiliger. Hl. Franz von Sales Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Osterbotschaft

Leben, das wollen wir alle. Schon ein griechischer Philosoph sagte: Alle streben nach Leben. Wir Men- schen suche Leben, solange wir sind. Wir hungern nach erfüllten, gelungenen Leben. Manchmal ist der Hunger sogar so groß, dass die Lebenssuche zur Sucht werden kann, die uns raff- gierig und rücksichtslos werden lässt. Sie kann dann auch Leben und Lebendigkeit kosten: Wenn wir etwa voller Leben und Lebendigkeit kosten: Wenn wir etwa voller Stress dem Leben hinterherjagen, weil wir glau- ben, etwas zu versäumen, und wir dabei keine Zeit mehr haben für den Nächsten, für Gott, für uns selbst. Aus der Sucht nach dem Leben kann auch Frust, Überdruss und Ekel am Leben, ja Zerstörungswut wer- den. Die Osterbotschaft spricht von einer anderen Wei- se von Leben: In Jesus Christus selbst ist das Leben. K. K. L. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Meditation für Karsamstag

„Jesus Christus ,in das Reich des Todes hinabgestiegen'.  Was bedeutet dieser Ausdruck? Er besagt, dass der menschgewordene Gott so weit gegangen ist, in die extreme und absolute Einsamkeit des Menschen einzutreten, wohin kein Strahl der Liebe dringt, wo völlige Verlassenheit herrscht, ohne auch nur ein Wort des Trostes: ,das Reich des Todes'.  Jesus Christus hat durch sein im Tod Bleiben das Tor dieser letzten Einsamkeit durchschritten, um auch uns dazu zu führen, es gemeinsam mit ihm zu durchschreiten.  Wir haben alle schon einmal ein  furchtbares Gefühl der Verlassenheit gehabt. Und was uns am Tod am meisten Angst macht ist gerade dies, wie Kinder haben wir Angst, in der Dunkelheit allein zu sein, und nur die Anwesenheit eines Menschen, der uns Liebt, kann uns beruhigen.  Genau das hat sich am Karsamstag ereignet: Im Reich des Todes ist die Stimme Gottes erklungen. Das Undenkbare ist geschehen: Die Liebe ist  vorgedrungen in das ,Reich...

Lass mich dir sagen . .

„Lass mich dir sagen, wie ich ihn kennenlernte. Ich hatte viel von ihm gehört, aber ich beachtete es nicht. Er schickte mir tägliche Gaben und Geschenke, aber niemals dankte ich es ihm. Vielmals schien er meine Freundschaft zu wün- schen, aber ich blieb kalt. Ich war heimatlos und elend, hungrig und stündlich in Gefahr. Er bot mir Obdach und Rast, Speise und sichere Hut, aber immer noch war ich undankbar. Zuletzt kam er auf mich zu und bat mit Tränen in den Augen: Komm und verweile bei mir!“ (Konvertit Hugh Benson + 19.10. 1914) Überlege: auf welchem Wege hast du ihn getroffen? Aus welchem Anlass hast du dich ihm enger ange- schlossen, ihm mehr vertraut, ihn inniger geliebt? Möchtest du ihm dafür nicht herzlich danken? „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren war,“  (Luk. 19, 10.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien

Erkenntnis; Liebe und Tat

Für den Christen gibt es keinen fremden Menschen. Der ist jeweils der Nächste, den wir vor uns haben und der unser am meisten bedarf. Gleichgültig, ob er verwandt ist oder nicht, ob wir ihn mögen oder nicht, ob er der Hilfe moralisch würdig ist oder nicht. Die Liebe kennt keine Grenzen.  Die allerbarmende  Liebe kann sich zu jedem herabneigen. Wir glauben, dass sie es tut. Alles was sonst getrennt auftritt, ist im Glauben verschmolzen: Erkenntnis, Liebe, Tat. Hl. Edith Stein Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Von Gott getragen

Man kann zu allen Zeiten Gott dienen und sein Heil wirken. Ringen wir mit der Zeit, gestalten wir sie, und aus allen Zeiten werden heilige Zeiten. Im Kleinen treu sein ist etwas großes. Willst du groß sein? Fang an beim Kleinen. Die Welt ist nicht wie  ein Gebäude, das weiterbesteht,  wenn auch sein  Baumeister ruht.  Wenn Gott die Welt nicht mehr trägt und regiert, hört sie auf zu sein.  Unsere Vollkom menheit besteht darin, zu wissen,  dass wir nicht  vollkommen sind. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Der Mensch ist der Erde Sinn

Den ersten Menschen hat Gott die Weisung gegeben: „Beherrschte die Erde und macht sie euch untertan!“ - In Gottes Auftrag sollen die Menschen die Erde mit allem, was sie hat und bietet, erforschen und zu ihrem Vorteil ausnützen – die ganze Erde mit all ihren Schönheiten, Schätzen und Kräften. Die Schönheiten der Erde sollen die Menschen erfreuen. Die Schätze und Reichtümer der Erde sollen den Menschen gehören. Ferner die Kräfte der Erde an Licht, Wärme, Elektrizität ...  sollen sie sich zunutze machen. Alles sollen sie sich untertan machen und für alles den Vater preisen, der im Himmel ist. So ist und wird der Mensch der Erde Sinn, und der Lobgesang der Schöpfung – das „Benedicite“ - erhält so seinen wahren Inhalt und seine volle Geltung. Preisen sollen den Herrn alle seine Werke! Der Himmel mit seinen Sternen, die Erde mit allem, was sie erfüllt... Wir aber sollen diese leblosen Geschöpfe den Schöpfer preisen? Es fehlt ihnen der Geist, das Herz, der Mund. Da mu...

Der eine trage des anderen Last . . .

Bleibe ruhig und rege dich nicht auf weder über eigene noch fremde Fehler! Das sind zumeist Schwachheiten, Oberflächlichkeiten, Nachlässigkeiten – selten Bosheiten. Aber freue dich über alles Gute, das du an dir oder anderen findest und danke Gott dafür! Nur ja niemanden grundlos oder gar mit Absicht wehe tun! . . . Um Gottes Willen nicht! . . . Nur ja  niemals absichtlich! . . . Was wir sind, wie wir sind – was wir tun, wie wir es tun: alles muss anderen nützen, nichts darf anderen schaden. Nicht nur nicht wehe tun dürfen wir Menschen uns gegenseitig, sondern wohltun sollen wir einander. „Der eine trage des anderen Last, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“, sagt der hl. Paulus. - Mit der Erfüllung dieses Gesetzes Christi will ich heute entschieden beginnen. „So spricht der Herr der Heerscharen: Gerechtes Urteil fället, Liebe und Barmherzigkeit übet, ein jeglicher mit seinem Bruder.“ (Zach. 7, 9.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch S...

Heiliges Leben

„Umgürtet euch also im Geiste, seid nüchtern und setzt eure ganze Hoffnung auf die Gnade, die bei der Offenbarung Jesu Christi euch zuteil werden soll. Als gehorsame Kinder lasst euch nicht wie früher zur Zeit der Unwissenden von euern Begierden leiten; seid vielmehr heilig in eurem ganzen Wandel, wie der heilig ist, der euch berufen hat. Es steht ja in der Schrift: „Seid heilig, weil ich heilig bin.“ Wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person jeden nach seinen Werken richtet, so wandelt in Furcht, solange ihr noch hienieden in der Fremde weilt. Ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Werten, mit Gold und Silber, von eurem verkehrten, von den Vater ererbten Wandel erlöst seid, sondern durch das kostbare Blut Christi als des Lammes ohne Fehl und Makel. Ausersehen war er schon vor Erschaffung der Welt. Erschienen ist er aber erst am Ende der Zeiten um euretwillen. Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und verhe...

Frage und Antwort

Der Mensch ist eine Frage – Christus ist die Antwort.  Das Menschenleben ist ein Rätsel – Christus ist die Lösung. Das Leben auf Erden ist eine Not – Christus ist die Hilfe Ohne Christus sind wir ohne Weg, ohne Wahrheit, ohne Leben. „Wenn aber Christus Weg, Wahrheit und Leben ist, dann ist der Teufel der Abgrund, die Luge, der Tod.“ Und darum: Wer Christus folgt, der steht und geht nie in Finsternis, sondern ist immer umflutet von göttlichem Licht. Daher die Sicherheit im Handel und Wandel der echten Christen. Daher auch die Unsicherheit und Unstetigkeit der anderen, die sich nicht von Christus führen lassen. Von wem lässt du dich führen ? Habe Dank o lieber Herr, für deine Lehre die mir jeden ernsten Zweifel löst, für Dein Beispiel, das mich sicher führt, für Dein Leiden, in dem ich alle nötigen Gnaden finde! HABE DANK! „Wandelt als Kinder des Lichtes.“  (Eph. 5, 8.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gab...

Innere Ruhe

Manche versteifen sich darauf, durch Meditation oder Nachdenken voranzukommen. Dabei bauen sie zu sehr auf ihre eigenen Kräfte. Das ist ein Fehler, denn in der Macht des Geistes leitet Gott den Menschen auf einem anderen, durchaus verschiedenen Weg, dem der Kontemplation. Der eine ist der Weg vergegenwärtigenden Nachdenkens, der andere hat nichts mit Betrachten und Überlegung zu tun. Hl. Johannes vom Kreuz Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Vom Alltag

Wie du dich durch den Alltag durchfindest, wie du den Alltag gestaltest, das ist die große Lebensfrage Du darfst das Licht Gottes in den Alltag hineintragen. Dein Alltag soll etwas vom Glanz der Sonntage in sich bergen. Du darfst täglich ganz Gottes sein und dich deiner Erlösung freuen. Du darfst jeden Tag beginnen im Aufblick auf Gott. Und jeden Abend kannst du des Tages Last getrost niederlegen zu den Füßen des Ewigen. Bleibe nicht in den kleinen Dingen des Alltags stecken. Du kannst auch in die kleinen Dinge große Liebe und Treue hineinlegen. Der Alltag, ja das ganze Leben besteht aus vielen kleinen Dingen. Wer in diesen kleinen Dingen ganze Treue beweist, der hat große Treue bewiesen. Wer täglich in den kleinen Dingen große Treue beweist, dessen Leben wird zu einem lichten Weg, der zur Pforte des Himmels führt. Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien

Prüfe dich!

In seinen goldenen Exerzitienbüchlein lässt der hl. Ignatius von Loyola die Betrachtung zur Erweckung der Liebe in die Worte ausklingen:  „Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit, nimm hin mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen. Alles,  was ich habe oder besitze, hast du mir gegeben; dir stelle ich es wieder zurück und übergebe es ganz dir, damit du nach deinem heiligen Willen darüber verfügest. Deine Liebe nur gib mir, o Gott, und deine Gnade, dann bin ich reich genug und verlange nichts weiter!“  So betete seine große Seele.  So handelte er aber auch in gesunden wie in kranken Tagen. Der Arzt meinte, Ignatius habe Angst vor dem Tode. Er versuchte ihn darum aufzumuntern, dass er doch all die Sorgen ausschlage und keine so düsteren und traurigen Gedanken mehr hege. „Düstere und traurige Gedanken?“ - fragte sich der Heilige. Sollte es etwas geben, was ihm schwer und lästig fallen und seinen Seelenfrieden rauben könnte? Er suchte und suchte...

Der gute Diener Gottes

Nach dem hl. Franz von Sales ist jener ein guter Diener Gottes: 1.  der den festen Entschluss hat, Gottes Willen zu erfüllen; 2.  der gegen seine Mitmenschen freundlich und mildtätig ist; 3.  der in Demut und Einfalt des Herzens Gott anhängt und eben sooft wieder aufsteht, wie er fällt; 4. d er sich an das ertragen der Fehler des Nächsten und seiner eigenen gewöhnt. „Die Welt will gewonnen sein durch glaubenstreues Gebet, Gutes Beispiel. Das Schwert, das Gott zur Entscheidung in unsere Hand gelegt hat, muss mit starkem Arm geführt werden. Sonst ist das Heil eines Jahrtausends verloren.“    (Görres) „Niemand geben wir irgendwie Anstoß, damit auf unser Amt kein Tadel fällt. Vielmehr erweisen wir uns in allem als Diener Gottes.“  (2 Kor. 6, 3, 4.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD – St. Gabriel-Verlag, Wien

Gelassenheit

Damit wir uns in der Gelassenheit üben, schenkt Gott uns oft großartige Pläne, deren Verwirklichung er jedoch nicht will. Da müssen wir kühn, mutig und beharrlich das Werk anfangen und weiterführen, solange es möglich ist; dann aber ebenso gelassen und ruhig in den Ausgang des Unternehmens einwilligen, so wie es Gott gefällt, ihn zu geben. Hl. Franz von Sales Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Liebe und tue, was du willst!

Ein für alle Mal schreibt dir darum ein kurzes Gebot folgendes vor: Liebe und tue, was du willst! Wenn du schweigst, schweige aus Liebe; sprichst du, so sprich aus Liebe; wenn du tadelst, tadle aus Liebe; wenn du verzeihst, verzeih aus Liebe.  Die Wurzel der  Liebe soll das innerste deines Herzens sein:  Aus dieser  Wurzel kann nichts als Gutes hervorkommen. Hl. Augustinus Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

„Was wächst, macht keinen Lärm“

                 (Kloster Beuron) „Ruhig willst du werden? Werde Stark! Nur die Starken sind ruhig.  Mit den Schwachen spielt der Wind. Und lebendig willst du sein? Schaffe still! Nur durch viel innerliches Ringen wird die Seele reich an Leben, an schöpferi- schem Leben.“ Und wachsen willst du und groß und grö- ßer werden? Merke dir: Nur Geschaffenes wachsen, Gott ist immer Groß. Aber nur der Mensch, der aus sich etwas machen will, der groß und größer werden will vor der Erde, braucht den Lärm, weil man ihn sonst nicht sieht und nicht beachtet. Groß scheinen will er vor der Welt. Darum braucht er Reklame, Licht und Lärm. Lohnt sich das? Du willst wachsen und groß werden vor Gott. Dazu brauchst du keine Reklame, kein Licht, keinen Lärm. Werde nur klein vor den Menschen und dir! Tu deine Pflicht so ganz still, so ganz treu! So wächst du vor Gott. ...

Lerne dich selbst kennen!

Lerne dich selbst kennen! Es ist nicht leicht, aber es lohnt sich. Denke oft und gründlich nach über deine guten und schwachen Seiten! Jene, um sie entschiedener zu pflegen, diese, um sie  gründlicher zu bessern. „Die einfachste Methode, sich selbst der Hauptsache nach kennen zu lernen, besteht darin, dass man täglich bei den einzelnen Handlungen ehrlich sein Gewissen erforscht, warum man dies getan hat, was der eigentliche Beweggrund gewesen sei“  (A. Stolz). Die Kenntnis deiner selbst, sowie der Gedanke an die Verantwortung vor Gott über den rechten Gebrauch aller Anlagen und Fähigkeiten bewahrt dich vor Überschätzung, aber auch vor Unterschätzung deiner selbst. „Das Unglück vieler Menschen kommt meist daher, dass sie aus ihren Grenzen herauswollen“  (Herwig). „So stolz der Mensch auch sonst auf seine Geisteskräfte ist, so gerne ist er bereit, sie herabzusetzen, sobald man ihm vorhält, dass sie stark genug seien, um ihn zum Herrn seines Geschickes und seine...

Wenn ich´s bedenke!

„Wenn ich's bedenke…! Wie viele der Wege, der harten, der langen Bin ich schon auf blutenden Füßen gegangen, Und hatte kein Licht und hatte keinen Schein! Und wanderte, einsam, verlassen, allein . . . Und wusste nur dieses: Es muß wohl so sein! Doch – da kam ich dann endlich zur Wegeswende Und meinte, nun sei meine Kraft am Ende, Da fand ich den Einen, der vor mir gegangen Auf einsamen Wegen, den harten, den langen, Mit blutenden Füßen, vom Kreuze beschwert! Da wurde mein Leiden in Freude verkehrt! Wenn ich's bedenke…“  (Anna Freiin von Kraue) Du bist unser Vorbild, unser Trost, unsere Hilfe durchs Erdenleben Gott entgegen. „O Du in das armselige Gewand unseres Fleisches gekleideter Gottessohn!“   (P. A.) „Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach.“   (Mk. 8, 34.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien