Unter den Bewegendsten Bildern der Göttlichen Liebe zu den Menschen im Alten Testament sei hier an zwei erinnert, die auch Papst Pius XII. in seiner Enzyklika über das Heiligste Herz Jesu, Haurietis Aquas, anführt: „Als Israel Kind war, gewann ich es lieb, berief meinen Sohn aus Ägypterland“ (Os 11, 1). „Vergisst wohl ein Weib seinen Säugling, erbarmt es sich nicht seines lieblichen Sohnes? Mögen auch diese vergessen, ich vergesse dich nicht“ (Is. 49, 15). Im Neuen Testament erklärt der heilige Johannes: „Denn so liebte Gott die Welt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab“ (Joh. 3, 16). Und er beschreibt das Gefühl unseres Herren am Vorabend seines Leidens: „Da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um hinüberzugehen aus der Welt zum Vater, zeigte er den Seinen, die er in dieser Welt liebte, die Liebe bis zur Vollendung“ (Joh. 13, 1). Die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu ist eine neue Art und Weise, dies Liebe Gottes zu dem Menschen kundzutun. Als er den toten, von d...