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Posts mit dem Label "Christenverfolgung" werden angezeigt.

Stephanus-Preis für verfolgte Christen an Kardinal Zen aus Hongkong verliehen

(PM Stefanus-Preis für verfolgte Christen) Für seinen Mut und seine Beharrlichkeit im jahrzehntelangen Einsatz für die Freiheitsrechte, insbesondere der Religionsfreiheit, ist am Samstag in Bonn dem früheren Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, der „Stephanus-Preis für verfolgte Christen“ verliehen worden. Der stellvertretende Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, Bischof Thomas Schirrmacher, sagte in seiner Laudatio: „Ihr total friedliches und respektvolles, jedoch kühn und risikoreiches Handeln, in dem Sie sich für diejenigen erheben, die unterdrückt und verfolgt werden, macht Sie zu einem mehr als würdigen Empfänger des Stephanuspreises, der nach dem ersten christlichen Märtyrer benannt ist.“ Schirrmacher hob besonders die Rolle des katholischen Würdenträgers beim Zusammenschluss der Menschenrechtsverteidiger in Hongkong hervor, die sich jedes Jahr am 1. Juli, dem Jahrestag der Übergabe Hongkongs an China im Jahr 1997, gegen den politischen Einfluss ...

Pakistan: Christlicher TV-Sender abgefackelt

(asianews) Die Episoden der Gewalt gegen Christen in dem überwiegend muslimischen Land nehmen nicht ab. In der Nacht auf Mittwoch steckten vermummte Männer einen christlichen Fernsehsender in Karatschi in Brand. Die Büroräume brannten komplett aus. Gawahi TV ist ein Gemeinschaftsunternehmen von katholischen und protestantischen Christen, der Sender war seit zweieinhalb Jahren in Betrieb und erreichte nach Angaben von Asianews rund zwölf Millionen Menschen, die regelmäßig zuschauten. Bereits früher waren Drohungen bei der Sendeanstalt eingegangen. Pakistan ist unter den zehn Ländern mit der höchsten Rate an Christenverfolgung weltweit. asianews 25.11.2015 gs

19. März: Fest des hl. Josefs

Dem Hl. Josef bin ich zu besonderem Dank verpflichtet: Weil er dem Jesuskind so viele und treue Dienste als sein Lebensretter und Pflegevater erwiesen hat; Weil er der allerheiligsten Jungfrau ein so treubesorgter Gemahl und Weggenosse in Freud und Leid gewesen ist; Weil er der heiligen Kirche ein so ganz und zuverlässiger Beschützer war und ist – angefangen von der Flucht nach Ägypten (der ersten Christenverfolgung) bis auf unsere Tage; Weil er so viel Hilfe und Erbarmen allen Brüdern Schwestern, besonders den Sterbenden erwies, die sich im Vertrauen an ihn wandten . . . Für all das will ich dem Hl. Josef heute besonders danken. Ich weiß bestimmt, dass er auch mir einmal ein zuverlässiger Sterbepatron sein wird. „Er hat ihn gesetzt zum Herrn über sein Haus und zum Fürsten.“ ( Ps. 104, 21.) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien

IS-Massenmord an ägyptischen Christen

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ hat in Libyen 21 ägyptische Kopten enthauptet und am Sonntagabend ein Video der Bluttat ins Internet gestellt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: "Mit Entsetzen und Empörung habe ich von der grausamen Hinrichtung der Gruppe koptischer Christen durch Anhänger der Terrormiliz IS in Libyen erfahren. Besonders abstoßend ist, dass die Terroristen ihre Tat auch noch gefilmt und im Netz veröffentlicht haben. Mit dem Titel des Films ‘Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes‘ machte der IS deutlich, dass die Kopten nur deshalb ermordet wurden, weil sie dem christlichen Glauben angehören. Die Terroristen zeigen mit ihren Bluttaten immer wieder, dass sie die freie Welt einschüchtern und die Meinungsfreiheit abschaffen wollen. Gleichzeitig führen sie einen Vernichtungsfeldzug gegen andere Religionen und gegen Muslime, die das radikale Gedankengut der Islamisten nicht teilen. Nun richtete d...

Saudi-Arabien: Mehr Freiheit für Christen ist nicht zu erwarten

(kath.net/ idea ) Nach dem Tod von König Abdullah von Saudi-Arabien erwartet ein evangelikaler Kenner des Landes unter dem Nachfolger, Prinz Salman bin Abdulaziz, keine Verbesserung für die Lage der Christen.  „Ausländer sind als Arbeitskräfte willkommen, dürfen ihren Glauben aber – abgesehen vom Gebet im stillen Kämmerlein – nicht praktizieren. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich daran etwas ändern wird“, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen, Detlef Blöcher, auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Die Religionspolizei gehe immer wieder gegen christliche Hauskreise vor und verhafte deren Mitglieder. König Abdullah, der seit 2005 herrschte, war in der Nacht zum 23. Januar gestorben. Er soll 90 oder 91 Jahre alt gewesen sein Der   künftige Machthaber, der 79-jährige Prinz Salman, gilt als politisch noch konservativer als sein Vorgänger. Er ist ein Halbbruder Abdullahs. Salman praktiziere eine sehr strenge Form des I...

Terroranschläge in Frankreich

Ich bin NICHT Charlie? Was bin ich dann?  Der schreckliche Anschlag, der am 7. Januar von muslimischen Extremisten gegen die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ausgeübt wurde, hat im Verbund mit weiteren Terroranschlägen eine ungeheure Erregung ausgelöst und ist zu Recht auf weltweite Ablehnung gestoßen. Man sprach sogar von einem „französischen 11. September“. Unmittelbar nach dem Geschehen hat der Journalist Joachim Rancin mit typisch französischer Behendigkeit und Kürze die allgemeine Ablehnung in drei Wörtern zusammengefasst: „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie). Und die Franzosen wurden aufgerufen, sich mit diesem Satz zu identifizieren und ihn während der landesweit für die am 10. und 11. Januar stattgefundenen Demonstrationen zur Schau zu stellen, um auf diese Weise ihre Ablehnung des Verbrechens und ihre Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck zu bringen. Dennoch sind bei dem Satz gewisse Einschränkungen geltend zu machen, da er nur auf einen einzelnen Aspekt der Vorf...

Kenia: Tödliche Angriffe von Muslimen gegen Christen

Nach mehreren tödlichen Angriffen im Grenzgebiet zu Somalia ist die Lage im nordöstlichen Kenia extrem angespannt. Islamistische Al-Shabaab-Milizen griffen am 22. November einen Bus an und ermordeten 28 Christen. Am 2. Dezember verloren 36 christliche Arbeiter in einem Steinbruch nahe der Stadt Mandera bei einem weiteren Angriff ihr Leben. Die kenianische Luftwaffe flog zwischenzeitlich Angriffe auf mutmaßliche Lager der Al Shabaab. Die mehrheitlich von Somalis bewohnte Provinzhauptstadt Mandera liegt im äußersten Nordosten Kenias und grenzt unmittelbar an Somalia. Am Morgen des 22. Novembers stoppten Bewaffnete den mit 60 Personen besetzten Bus von Mandera nach Nairobi. Sie sonderten Nicht-Muslime von den übrigen ab, um sie dann gezielt zu ermorden. Der Angriff wird im Zusammenhang mit einer kürzlich in Mombasa durchgeführten Polizeiaktion gesehen. Dabei hatten Beamte in vier Moscheen mindestens 350 Menschen festgenommen sowie Waffen, Handgranaten, Benzinbomben und dschihadisti...

Christenverfolgung in Pakistan: Todesurteil gegen Christin bestätigt

Das Europaparlament hat auf die Bestätigung des Todesurteils gegen die Christin Asia Bibi "mit großer Besorgnis und Trauer" reagiert, wie es in einer Entschließung vom Donnerstag - zwei Tage nach der Rede von Papst Franziskus in Straßburg - hieß. Pakistan wurde dabei aufgerufen, sein umstrittenes Gesetz über Gotteslästerung abzuschaffen und bereits verhängte Todesurteile auf Grundlage dieses Paragrafen fallen zu lassen. Pakistans Blasphemiegesetz könne gegenüber Menschen aller Glaubensrichtungen missbraucht werden, kritisierte das EU-Parlament. Besonders bedroht seien dabei religiöse Minderheiten wie Christen. Asia Bibi war im Jahr 2009 von zwei Arbeitskolleginnen vorgeworfen worden, sich beleidigend über den Propheten Mohammed geäußert zu haben, was sie selbst bestreitet. Nachdem das 2010 ausgesprochene Todesurteil durch Strang im Oktober 2014 vom Berufungsgericht in Lahore bestätigt wurde, wird derzeit über ihren Einspruch vor dem Verfassungsgericht entschiede...

Kein Stillschweigen

 Kardinal Jean-Louis Tauran, Vatikan-Beauftragter für den interreligiösen Dialog, forderte im Rahmen des Kolloquiums „Christen und Muslime im konstruktiven Dialog zum Wohl der Gesellschaft“ des Iranischen Zentrums für Interreligiösen Dialog und des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog in Teheran, dass Iran Religionsfreiheit garantieren müsse.  Kardinal Tauran bekräftigte, man dürfe nicht im Stillschweigen verharren angesichts der extremen, unmenschlichen und vielgestaltigen Gewalt, die Christen im Irak erlitten. Viele der Opfer hätten es vorgezogen zu sterben statt von ihrem Glauben abzulassen. Das Opfer dieser wahren Märtyrer dürfe nicht vergessen werden. Quelle: Zenit.org

Katholische Kirche wird in China weiter unterdrückt

Die chinesische Regierung hat ihren kirchenfeindlichen Kurs in jüngster Zeit verschärft. Dies sagte der emeritierte Bischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun dem weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Bezogen auf die Situation der Katholiken in China berichtete Zen: "Kirchen wurden abgerissen und Kreuze von Gebäuden entfernt. Die katholische Kirche wird nach wie vor von der chinesischen Regierung unterdrückt." Der Kardinal ist davon überzeugt, dass die Zeit für einen Papstbesuch in China noch nicht reif sei. Denn die chinesische Regierung bemühe sich offensichtlich keineswegs, ihre Beziehungen zum Heiligen Stuhl und die Situation der katholischen Kirche im Land zu verbessern. Außerdem befürchtet Zen, dass die chinesische Regierung versuchen würde, den Ablauf einer päpstlichen Pastoralreise zu steuern. "Man würde nicht zulassen, dass der Papst diejenigen trifft, denen er gerne begegnen würde. Stattdessen würde man versuchen, ihn zu zwin...

LAOS - Familien nach Konversion zum Christentum aus ihren Dörfern vertrieben

Sieben Christen aus dem Volk der Hmong wurden am vergangenen 2. November in der Provinz Luang Namtha im Norden von Laos festgenommen, nachdem sie zum Christentum konvertiert waren. Nach der Unteerzeichnung einer Erklärung, in der sie sich verpflichteten, die Entscheidung wieder rückgängig zu machen, wurden fünf der Inhaftierten wieder freigelassen, während die beiden anderen, die dies ablehnten, in das Provinzgefängnis verlegt wurden. Als Grund für die Festnahme wurde „Störung des sozialen Friedens“ angegeben. Unterdessen wurden sechs christliche Hmong-Familien aus ihren Dörfern in der Landesmitte vertrieben, da sie nicht auf den christlichen Glauben verzichten wollten. Insgesamt 25 Personen wurden bei dieser Aktion aus dem Dorf Ki Hai in der Provinz Borikhamxay vertrieben. Zuvor waren zwei Familienoberhäupter wegen ihrer Konversion zwei Monate lang im Gefängnis festgehalten worden. Nachdem sie an ihrem Glauben festhielten wurden ihre Familien des Dorfes verwiesen. Heute leben die F...

Tertullian zur Christenverfolgung

„Nun denn“, heißt es da, „wenn ihr also leiden wollt, warum beklagt ihr euch denn darüber, daß wir euch verfolgen, da ihr doch vielmehr diejenigen lieben müßtet, durch welche euch das begehrte Leiden zuteil wird?“ Allerdings, wir wollen das Leiden, aber in der Weise, wie man auch den Krieg auf sich nimmt. Keiner nimmt ihn gern auf sich, da er notwendig auch Unruhe und Gefahr im Gefolge hat. Dennoch wird der Kampf mit aller Kraft geführt und, wer sich über den Kampf beklagte, freut sich, wenn er im Kampfe siegt, weil ihm Ruhm und Beute zuteil wird. Ein Kampf ist es für uns, wenn wir vor die Schranken des Gerichts gerufen werden, um dort, unser Leben in die Wagschale werfend, für die Wahrheit zu streiten. Siegen aber heißt, das erlangen, wofür man gestritten hat. Dieser Sieg trägt als Ruhm das Wohlgefallen Gottes heim und als Beute das ewige Leben. Aber, wir werden niedergemacht! – Dann, wenn wir sie (die Beute) sicher im Besitz haben. Also siegen wir, wenn wir niedergemacht werden; k...

Das Reich Gottes

Das Reich Gottes ist Friede und Freude im Heiligen Geiste, kann der Apostel aus innerster Erfahrung bezeugen (Röm. 14, 17); er nennt die Freude an zweiter Stelle unter den Früchten des Heiligen Geistes (Gal. 5, 22). Er kann als christliches Lebensgesetz verkündigen: „Freut euch im Herrn immerdar; abermals sage ich euch: Freuet euch“ (Phil. 4, 4); „der Friede Christi jauchze auf in euren Herzen“ (Kol. 4, 15). Die ersten Christengemeinden, wie sie sich von Haus zu Haus bildeten und versammelten, brachen das Brot und nahmen Speise mit Freunden in Einfalt des Herzens (Apg. 2, 46). Alle in der Folgezeit an den Christennamen sich anheftende Trübsal. Not und Verfolgung kann für den Christen bloß eine Scheintraurigkeit bei steter wirklicher Freude begründen (quasi tristes, semper autem gaudentes – wir gelten als Betrübte und sind immer fröhlich 2. Kor. 6, 10). In den Jahrhunderten grausamster und blutigster Verfolgung hört man diese unzerstörbare Freude in Martern und Qualen, aus ...

Frankfurt am Main am 19. September 2014: Kundgebung gegen Christenverfolgung im Irak und Syrien

Christen im Irak von Völkermord bedroht

Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche ruft Internationale Gemeinschaft um Hilfe MüNCHEN, 7. August 2014 ( KIN ) - In der vergangenen Nacht sind Kämpfer des „Islamischen Staats“ durch die kurdischen Verteidigungsstellungen im Nordirak gebrochen und haben die meisten christlichen Dörfer der Ninive-Ebene besetzt. Das schreibt der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak, Louis Rafael I. Sako, in einem Hilferuf an das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not". In Folge dieser Offensive sind etwa 100 000 Christen auf der Flucht. Patriarch Sako schreibt: „Wie bei einem Exodus oder vergleichbar mit einem Kreuzweg flüchten Christen zu Fuß in der sengenden Sommerhitze des Irak in die kurdischen Städte Erbil, Duhok und Sulaymaniya, unter ihnen auch kranke und alte Menschen, Kinder und Schwangere.“ Das sei nicht nur eine humanitäre Katastrophe, es drohe vielmehr ein Völkermord. „Die Menschen benötigen Wasser, Essen und Obdach“, appelliert Sako. Schar...

Irakische Kirchenführer richten Hilferuf an die EU

MüNCHEN, 15. Juli 2014 ( KIN ) - Kirchenführer aus dem Irak haben die Europäische Union um ein Engreifen in ihrem Land gebeten. Auf Einladung der päpstlichen Stiftung "Kirche in Not" war dazu eine Kirchendelegation unter der Führung des chaldäisch-katholischen Patriarchen von Bagdad, Louis Raphaël Sako, in Brüssel mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Mitgliedern der EU-Kommission und des EU-Parlaments zusammengekommen. Das Treffen fand mit Blick auf eine geplante Besprechung der Staatsoberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten über die gemeinsame Krisenpolitik im Irak statt. Patriarch Sako erklärte, die Lage der geschwächten christlichen Minderheit sei extrem schwierig. Ohne eine friedliche Lösung bliebe nur noch eine symbolische Präsenz der Christen im Irak. "Wenn sie fortgehen, ist das das Ende ihrer Geschichte", warnte Sako. Christen und Muslime würden gleichermaßen nach wie vor aus den von militanten Dschihadisten gehaltenen Gebieten im Norden des Irak fliehen....

Sudan: Christen nur Bürger zweiter Klasse

Die Rechtslage von Christen im Sudan ist besorgniserregend. Das erklärte der Bischof der südsudanesischen Diözese Tambura-Yambio, Edward Hiiboro Kussala, bei einem Besuch des internationalen katholischen Hilfswerks "Kirche in Not". "Im Sudan leben Bischöfe und Priester seit der Unabhängigkeit des Südsudans de facto wie Illegale", sagte der Bischof dem Hilfswerk. Zwar garantiere die Verfassung des Sudan allen Bürger unabhängig von ihrem Glauben die gleichen Rechte, die Realität sehe jedoch anders aus. "Wenn wir die Verantwortlichen damit konfrontieren, betonen sie, dass Christen die gleichen Rechte haben wie ihre Landsleute, doch rechtlich ändert sich nichts. Bischöfe und Priester erhalten keine Pässe, haben keinen rechtlichen Status. Sie können zwar das Land verlassen, aber die Wiedereinreise kann ihnen verweigert werden. Priester wurden bereits ausgewiesen; und die Bischöfe sind zum Schweigen verurteilt", beklagte Kussala. Christen im Sudan k önnten zw...

Reliquien des Heiligen Thomas in Sicherheit

ROM, 10. Juli 2014 (Fides) - Die Eroberung Mosuls durch die Dschihadisten des Islamischen Staates im Irak und im Levante, die am vergangenen 9. Juni begonnen hat, hat nicht nur zum Auszug eines Grossteils der sowohl christlichen als auch islamischen Bevölkerung geführt, sondern auch die Verantwortlichen der örtlichen syrisch-orthodoxen Gemeinde dazu veranlasst, die dem Heiligen Thomas zugeschriebene Reliquie in Sicherheit zu bringen. Bisher wurden sie in der städtischen Kirche verehrt, die dem Heiligen geweiht ist.  Schon am 17. Juni ist der Schrein, der die Reliquie enthält, ins syrisch-orthodoxe Kloster Sankt Matthaeus überführt worden, ausserhalb Mosuls. Die Feierlichkeiten für die Aufbewahrungen der Reliquie an ihrem neuen Ort, hat Mar Nichodimos Dawood Saraf zelebriert, der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mosul. Das berichten Quellen der syrisch-orthodoxen Kirche, die Fides befragt hat.  Für die Fuersprache des Heiligen Thomas wird von der syrisch-orthodoxen Gemei...

Ein junger Märtyrer des Abstinenzgebotes

Am 17. März 1893 wurde in Ipek, einer Ortschaft Albaniens, ein achtjähriger unschuldiger Christenknabe das Oper muselmännischen Christenhasses. Während sich das Kind im Haufe eines türkischen Verwandten aufhielt, such es dieser auf alle mögliche Weise zu bewegen, ein Kruzifix anzuspucken und an einem Abstinenztage Fleisch zu essen; jedoch umsonst. Mutig drückte der Kleine das Kreuzbild an seine Brust und bedeckte es mit zärtlichen Küssen. Darüber geriet der fanatische Türke so in Wut, dass er den Knaben mit drei Revolverschüssen tot zu Boden streckte.

100.000 Christen jährlich ermordet

Etwa 100.000 Christen werden jedes Jahr wegen ihres Glaubens getötet. Diese Zahl nannte der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls beim Büro der Vereinten Nationen, Silvano Maria Tomasi, am Montag vor einer UN-Sitzung in Genf. Erzbischof Silvano Maria Tomasi richtete sich an die 23. Sitzung des Rates für Menschenrechte. In seiner Rede, die Radio Vatikan auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, sagte der katholische Geistliche: „Glaubwürdige Nachforschungen leiten zu dem schockierenden Ergebnis, dass ungefähr über 100.000 Christen wegen ihres Glaubens jedes Jahr gewaltsam getötet werden.“ Tomasi fügte hinzu: „Viele der Taten wurden in Teilen des Nahen Ostens verübt, in Afrika und Asien, und sind die Frucht von Bigotterie, Intoleranz, Terrorismus und ausgrenzenden Gesetzen.“ Die „ernsten Verletzungen des Rechtes auf Religionsfreiheit“ und die fortdauernde Diskriminierung und systematischen Angriffe auf christliche Gemeinschaften bereiteten dem Heiligen Stuhl sowie vielen demokratisc...