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Posts mit dem Label "Märtyrer" werden angezeigt.

Blutzeugen des 20. Jahrhunderts

Deutsches Martyrologium in sechster Auflage Zur Erinnerung an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts ist jetzt die sechste Auflage des Deutschen Martyrologiums unter dem Titel „Zeugen für Christus“ erschienen. Damit kommt die katholische Kirche in Deutschland dem Aufruf von Papst Johannes Paul II. nach, die Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Erinnerung zu halten: „Die Märtyrer sind zurückgekehrt, häufig unbekannt, gleichsam ‚unbekannte Soldaten‘ der großen Sache Gottes. Soweit als möglich dürfen ihre Zeugnisse in der Kirche nicht verloren gehen. Wie beim Konsistorium empfohlen wurde, muss von den Ortskirchen alles unternommen werden, um durch das Anlegen der notwendigen Dokumentation nicht die Erinnerung zu verlieren an diejenigen, die das Martyrium erlitten haben“, so Papst Johannes Paul II. in seinem Schreiben zur Einberufung des Heiligen Jahrs 2000. Dieser Aufgabe stellt sich seit vielen Jahren im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz Prälat Prof. Dr. Helmut Moll. Mit mehr als 1...

Eine schwierige Tugend

    Lieblich erzählt uns die Apostelgeschichte von der Wirksamkeit und dem Tode des heiligen Erzmärtyrers Stephanus. „Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat große Wunder und Zeichen unter dem Volke. Einige aber aus der sogenannten Synagoge der Libertiner von Cyrene und Alexandria standen wider ihn auf, aber sie vermochten nicht, der Weisheit und dem Geiste zu wiederstehen, womit er sprach. In ihrer Ohnmacht und Beschämung wurden sie ganz blind vor Wut, schleppten den jugendlichen Diakon vor die Stadt und steinigten ihn. Stephanus aber sah die Herrlichkeit Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Herr Jesus nimm meinen Geist auf. Herr rechne ihnen dies nicht als Sünde an. Als er dies gesagt hatte, entschlief er im Herrn.“ St. Stephanus stirbt wie Jesus, mit lauter Stimme betend für seine Mörder und ihnen Verzeihung erflehend. Welch herrlicher Jünger des Herrn, der mit seinen letzten Worten eine der schwe...

Ein junger Märtyrer des Abstinenzgebotes

Am 17. März 1893 wurde in Ipek, einer Ortschaft Albaniens, ein achtjähriger unschuldiger Christenknabe das Oper muselmännischen Christenhasses. Während sich das Kind im Haufe eines türkischen Verwandten aufhielt, such es dieser auf alle mögliche Weise zu bewegen, ein Kruzifix anzuspucken und an einem Abstinenztage Fleisch zu essen; jedoch umsonst. Mutig drückte der Kleine das Kreuzbild an seine Brust und bedeckte es mit zärtlichen Küssen. Darüber geriet der fanatische Türke so in Wut, dass er den Knaben mit drei Revolverschüssen tot zu Boden streckte.