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Posts mit dem Label "Kirchenfeste" werden angezeigt.

Das heilige Fronleichnamsfest

Dieses Fest wurde von Papst Urban IV. im Jahr 1264 für die ganze Christenheit eingeführt. Der hl. Thomas von Aquin, + 1274, der größte Gelehrte seiner Zeit und einer der größten Gelehrten aller Zeiten, wurde von Papst Urban beauftragt, das Festoffizium herzustellen. Er dichtete dabei auch die herrliche Fronleichnamssequenz „Deinem Heiland, deinem Lehrer“, die ein wahres Kunstwerk der Dichtkunst wie die Verbindung der Dichtkunst mit der theologischen Wissenschaft ist. Wir bringen die herrlichen Eingangs- und Schlußstrophen: „Deinem Heiland, deinem Lehrer, deinem Hirten und Ernährer, Sion, stimmt ein Loblied an. Preis nach Kräften seine Würde. Da kein Lobspruch, keine Zierde Seiner Größe gleichen kann. Dieses Brot sollst du erheben, welches lebt und gibt das Leben, das man heut den Cristen zeigt; dieses Brot, das einst im Saale Christus selbst beim Abendmahle die zwölf Jünger selbst gespeist. Laut soll unser Lob erschallen und das Herz in Freude wallen;...

FEST DER HEILIGEN SCHUTZENGEL – 2.Oktober

Ein altes Schutzengelgebet! Dieses liebliche Fest erfüllt uns mit Dankbarkeit gegen unsere besorgten Begleiter durch die Lebensreise. Es ermahnt uns aber auch an eine sehr ernste Pflicht, nämlich auch selber an unseren Mitmenschen Schutz- engeldienst zu verrichten. Beten wir, ob groß oder klein, wenn wir der heiligen Mese nicht beiwohnen können: Heiliger Schutzengel mein, geh für mich zur Kirch' hinein! Knie dich hin an meinen Ort, hör die heilige Messe dort! Bei der Opferung bring mich dar, Gott zum Dienste ganz und gar! Was ich habe, was ich bin, leg als Opfergabe hin! Bei der heiligen Wandlung dann, bet' mit Seraphs inbrunst an! Unsern Heiland Jesus Christ, der wahrhaft zugegen ist! Bet' für die, die mich geliebt, bet' für die, die mich betrübt! Denk auch der Verstorbnen mein, Jesu Blut wasch' alle rein! Beim Genuss vom höchsten Gut, bring mir Jesu Fleisch und Blut! Und im Geist mich ihm verein, lass mein Herr sein Tempel sein! Fleh dass al...

4. Juni - Fronleichnamsfest

Zum Hintergrund des Fronleichnamsfestes Felizitas Küble Seit dem 13. Jahrhundert wird das Fronleichnamsfest zur Erinnerung an das letzte Abendmahl Christi und seiner realen Anwesenheit unter den Gestalten von Brot und Wein gefeiert. Als Ausdruck dieses Glaubens wird die hl. Hostie in einer Monstranz feierlich durch die Straßen getragen. Zur Zeit der Entstehung des Festes “Fronleichnam“ bedeutete das Wort „lebendiger, heil bringender Leib des Herrn“. Damals verstand man unter dem Begriff „lichnam“ noch nicht den toten menschlichen Körper, sondern einen lebendig anwesenden Menschen. Das „fron“ bedeutete “Herr“. Ein Impuls für das Fest geht u. a. zurück auf eine Vision der Augustinernonne Juliane von Lüttich. Der dortige Bischof führte auf diese Anregung hin in seiner Diözese das Fest Fronleichnam 1246 ein. Papst Johannes XXII. erklärte es 1317 zu einem Fest der ganzen Kirche. Nachdem in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die ersten Fronleich-namsprozessionen in Köln stattgefun...

Ein Licht, das die Heiden erleuchtet

2. Februar: Darstellung des Herrn Als die Eltern das Kind in den Tempel bringen, werden sie von dem greisen Simeon und der Witwe Hanna erwartet. Simeon sagte, als er das Jesuskind sah: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ Preislied des Simeon, Lukas 2,29-32

Epiphaniefest – 6. Januar

Fest der Erscheinung, Fest des christlichen Glaubens. Stelle dir vor: die Reise – Jerusalem und Bethlehem Betrachte die Personen. - Die, welche den Stern sehen und keinen Nutzen aus seinem Erscheinen ziehen. - Die Magier, welche sich mutig entschließen, der himmlischen Mahnung zu folgen. Betrachte sie bei der Abreise, auf dem Wege.  - Die Bewohner von Jerusalem, Herodes, seinen Hof. - Besonders aber betrachte die heilige Jungfrau und den heiligen Josef bei der Ankunft der Magier. Verlieren wir dieses kleine Kind nicht aus dem Auge; seinetwegen setzt sich alles im Himmel und auf der Erde in Bewegung. Horche die Worte: - Was sagt man im Orient beim Erscheinen dieses Sternes? Was sagen die Magier, und was hören sie auf der ganzen Reise? - In Jerusalem. Wie einfach, wie entschieden geben sie den Zweck ihrer Reise an! - Was sagt Herodes mit heuchlerischer Verruchtheit? - In dem Stalle wird wenig gesprochen; aber wie innig verkehren die Herzen miteinander! Wie sprechend sind die ...

Advent

Es ist Advent. Unser Jahrhundert nötigt uns, die Wahrheit des Advents ganz neu zu erlernen: die Wahrheit nämlich, dass immer schon Advent war, aber auch immer noch Advent ist. Dass die ganze Menschheit eine einzige ist vor Gottes Angesicht. Dass die ganze Menschheit im Dunkeln steht, dass aber auch die ganze Menschheit ausgeleuchtet ist von Gottes Licht. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig