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Rom: Ausstellung über die Gründerin der „Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen“

Das Leben der hl. Francesca Xaviera Cabrini (1850-1917), der Gründerin der „Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen“, ist zusammen mit zwei weiteren Italienerinnen Gegenstand einer Ausstellung in Rom. Die hl. Francesca Cabrini war Gründerin, Schriftstellerin, Unternehmerin und. Erzieherin. Auch hat sie im Zuge der Ausweitung ihres Werkes lange Reisen unternommen. Im „Vittoriano“, in der „Via San Pietro in Carcere“, wird nun eine Vielzahl von Objekten gezeigt, von denen viele vom Cabrini-Museum in Sant´Angelo Lodigiano bei Lodi (Lombardei), ihr Geburtsort, stammen.

Die Herz-Jesu Verehrung lässt uns hindurch auf den Wassern des Lebens gehen

Der Selige Hermann Joseph fasst in folgenden Strophen seines Herz-Jesu-Liedes das Ziel der Verehrung des Göttlichen Herzens: Welche Lieb hat dich bezwungen! Welcher Schmerz hat dich durchdrungen, Als Du ganz dich hast enteignet Und uns liebend zugeeignet, Dass nicht dem Tod erliegen wir. O wie bitter, ohne Milde, War der Tod, der herzlos wilde, Der das Heiligtum erstrebte, Drin des Weltalls Leben lebte; Dich treffend, Herz voll Süßigkeit. Zieh mein Herz zu deinem Herzen; Dass geheilt in Reueschmerzen; Es nicht bleib´ in ferner Weite; Schließ es ein in deine Seite; Dass es in dir sich finde neu! Die Herz-Jesu Verehrung, so wie sie im Mittelalter praktiziert wurde, bestand aus der Betrachtung des leiblichen, von der Lanze verwundeten Herzen, sowie die Betrachtung des geistigen, von Liebe und Schmerz verwundeten Herzens. Herz-Jesu-Andacht, Lobpreis, Gegenliebe und Mitleid, Bitte und vollkommene Hingabe waren die Übungen, die zu einer immer tieferen Vereinigung mit dem Herzen des Erl...

Die Herz-Jesu-Verehrung und die Heilige Eucharistie

Worte des Papstes Johannes Paul II. anläßlich des 100. Jahrestages der Weihe der Menschheit an das Heiligste Herz Jesu  „Ich möchte all jenen meine Unterstützung und Ermutigung aussprechen, die – in welcher Position auch immer – die Herz-Jesu-Verehrung in der Kirche weiter pflegen, vertiefen und fördern; sie tun dies in einer Sprach- und Ausdrucksform, die unserer Zeit angemessen ist, damit diese Verehrung den künftigen Generationen in dem Geist, der sie immer beseelt hat, weitergegeben werden kann. Auch heute geht es darum, die Gläubigen dahin zu führen, ihren Blick in Anbetung auf das Geheimnis Christi, Gott und Mensch, zu richten, um zu Männern und Frauen verinnerlichten Lebens zu werden, zu Menschen also, die eine Berufung zum neuen Leben, zur Heiligkeit, zur Wiedergutmachung, die apostolische Zusammenarbeit zum Heil der Welt ist, empfinden und leben, Menschen, die sich auf die Neuevangelisierung vorbereiten, indem sie Christi Herz als Mittelpunkt der Kirche anerkennen: ...

Die Berechtigung der Herz-Jesu-Verehrung für unsere Zeit

K. Schaffer Nach dem Zweiten Weltkrieg stieß die Herz-Jesu-Verehrung allgemein auf wachsende Kritik und Ablehnung. Viele Menschen fragten sich, warum das Herz des Erlösers gesondert verehren werden sollte und nicht der ganze Christus. Die Herz-Jesu-Verehrung erschien als etwas nicht mehr Zeitgemäßes und verlor daher für den modernen Menschen und für die Seelsorge an Bedeutung und an Wert. Um diese Kritik zu entschärfen veröffentlichte Papst Pius XII. 1956 die Enzyklika "Haurietis Aquas" , die bisher letzte große kirchliche Stellungnahme zur Herz-Jesu-Verehrung. In dieser Enzyklika bedauerte der Papst, "daß in vergangenen Zeiten und auch heute diese höchst würdige Andacht nicht die Ehre und Wertschätzung findet, zuweilen auch bei solchen, die sich als eifrige, nach Heiligkeit strebende Katholiken bekennen". Papst Johannes Paul II. bezeichnete die Herz-Jesu-Verehrung als eine besonders wertvolle Andacht für die Kirche. Und seine Enzyklika "Dives in misericor...

Weihegebet der Seligen Maria Droste zu Vischering, von Papst Leo XIII. im Jahr 1902 approbiert:

Mein liebenswürdigster Jesus! Ich opfere mich heute von neuem und ohne Vorbehalt Deinem göttlichen Herzen auf. Ich weihe Dir meinen Leib mit allen seinen Sinnen, meine Seele mit allen ihren Fähigkeiten und mich ganz und gar mit allem, was ich bin und habe. Dir opfere ich alle meine Gedanken, meine Worte und Werke auf, alle meine Leiden und Mühen, alle meine Hoffnungen, Tröstungen und Freuden, ganz besonders aber weihe ich Dir dieses mein armes Herz, damit es nur Dich allein liebe und sich als Opfer in den Flammen Deiner Liebe verzehre. Nimm, o Jesus, mein liebeswürdigster Bräutigam, mein sehnliches Verlangen gnädig auf, Dein göttliches Herz zu trösten und Dir für immer anzugehören. Nimm in solcher Weise Besitz von mir, daß ich von nun an keine andere Freiheit mehr habe, als Dich zu lieben, und kein anderes Leben, als für Dich zu leiden und zu sterben. Auf Dich setze ich mein unbegrenztes Vertrauen und von Deiner unendlichen Barmherzigkeit erhoffe ich die Verzeihung meiner Sünden. In De...

Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!

Das Vertrauen zum Herzen Jesu ist nicht bloß nützlich, sondern ist ein essentieller Bestandteil unserer persönlichen Beziehung zu Ihm Das Stoßgebet „Herz Jesu, ich vertraue auf Dich“ finden wir sehr oft in Abbildungen des Herzens Jesu, insbesondere unter dem Bild, das mit Hilfe der Anleitungen der Hl. Faustyna Kowalska angefertigt wurde. Und überhaupt ruft uns die Kirche dazu auf, Vertrauen in Gott, in die Muttergottes, in die Göttliche Vorsehung zu haben. In der Tat ist diese Tugend äußerst wichtig, denn ohne sie ist es nicht möglich, zu Gott eine persönliche Beziehung aufzubauen. Ohne Vertrauen bleibt Gott ein Wesen außerhalb des realen und alltäglichen Leben, etwa so, wie sich die Agnostiker Gott vorstellten: Als den Schöpfer des Universums, aber völlig am weiteren Geschehen seiner Geschöpfe – Menschen und sonstige - desinteressiert. Kein Gläubiger wird heute meinen, Gott hätte alles Erschaffen um sich danach sich zurückzuziehen und nicht mehr einzugreifen. Wohl kaum ein pra...

Unser Herr Jesus Christus: König von Vilnius und von Salcininkai in Litauen

29. Dezember 2009 / Michel Janva Die Stadträte von Salcininkai, einer Stadt in Litauen mit 39.000 Einwohner haben Jesus Christus als ihren König erwählt Der Bürgermeister von Salcininkai, Zdzislav Palevic, gab folgende Erklärung ab: „Jesus Christus als den König unserer Stadt anzuerkennen, heißt feierlich erklären, dass er unser Herrscher und Schirmherr ist. Während dieser für uns so schwierigen Zeit, wo die Krise die gesamte Welt erfasst, ist Jesus Christus nicht nur im persönlichen Leben der Menschen sondern auch im politischen und kulturellen Bereich von wesentlicher Bedeutung.“ Leonarda Stancikiene, eine von 25 Mitgliedern des Stadtrates erläutert: „Diese Entscheidung kann keinen Schaden anrichten. Die Region ist sehr katholisch und wenn es dazu führt, dass die Bevölkerung die 10 Gebote einhält, warum nicht?“ Diese Stadt liegt ca. 50 km südöstlich von der Hauptstadt Vilnius, welche als erste litauische Stadt ihr Schicksal Jesus Christus anvertraut hat. Am 12. Juni 2009 wu...