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Advent

Es ist Advent. Unser Jahrhundert nötigt uns, die Wahrheit des Advents ganz neu zu erlernen: die Wahrheit nämlich, dass immer schon Advent war, aber auch immer noch Advent ist. Dass die ganze Menschheit eine einzige ist vor Gottes Angesicht. Dass die ganze Menschheit im Dunkeln steht, dass aber auch die ganze Menschheit ausgeleuchtet ist von Gottes Licht. Papst Benedikt XVI. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Gedanke zum Tage

Erkenntnis ist der Lohn, nicht die Ursache des Glaubens. Deshalb versuche nicht zu verstehen, sondern glaube, damit du verstehst. Augustinus von Hippo (354 – 430), Kirchenlehrer, Philosoph. Quelle: Das Wort Gottes für jeden Tag St. Benno-Verlag, Leipzig.

Wir kennen Jesus nicht!

„Das Grundübel unserer Zeit bezeichnen wir mit dem Satz: Wir kennen Jesus nicht, und darum lieben wir ihn nicht. - Was erzählen uns denn die heiligen Bücher von Jesus?  Sie erzählen von einer unermüdlichen Hirtensorge, die sich um jede einzelne Seele annimmt, von seinen mühevollen Wanderungen durch die sonnverbrannten Wege des Heiligen Landes. Von seinen unvergleichlich schönen Gleichnissen: vom barmherzigen Samaritan, vom guten Hirten, der das verlorene Schäflein sucht, von der armen Frau, die eine Drachme verloren hat, von den verlorenen Sohn und dem Vater, der ihm verzeihend und freudig entgegengeht und ihn aufnimmt. Alles Herz Jesu Bilder von unvergleichlicher Schönheit, durch die der göttliche Heiland uns einen Blick in sein erbarmungsvolles Herz machen lässt. Denkt an das Goldene Wort: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren war. Die Evangelisten erzählen aber auch von den größten Beweisen der Liebe des Herzens Jesu: von der Einsetzung de...

Kein Stillschweigen

 Kardinal Jean-Louis Tauran, Vatikan-Beauftragter für den interreligiösen Dialog, forderte im Rahmen des Kolloquiums „Christen und Muslime im konstruktiven Dialog zum Wohl der Gesellschaft“ des Iranischen Zentrums für Interreligiösen Dialog und des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog in Teheran, dass Iran Religionsfreiheit garantieren müsse.  Kardinal Tauran bekräftigte, man dürfe nicht im Stillschweigen verharren angesichts der extremen, unmenschlichen und vielgestaltigen Gewalt, die Christen im Irak erlitten. Viele der Opfer hätten es vorgezogen zu sterben statt von ihrem Glauben abzulassen. Das Opfer dieser wahren Märtyrer dürfe nicht vergessen werden. Quelle: Zenit.org

Ein ganzes Gewirr von Menschenstimmen

Ein ganzes Gewirr von Menschenstimmen herrscht auf der Erde. Die einen hört man schimpfen, fluchen, lästern. Die anderen hört man jammern, klagen, unzufrieden sein. Wenige schweigen oder reden leise miteinander. Das sind jene, die zufrieden sind mit Gottes Weltregierung und und Menschenbehandlung. So war es, so ist es, so wird es weiter sein. Nur wenige sind es, die ruhig bleiben und Gott dafür danken, wenn auch nicht alles nach ihrem Wunsch und Willen geschieht. Gott der Herr freut sich, wenn er aus dem Stimmengewirre heraus leise oder laut hört: „Herr, nur weiter so, wenn es genehm ist in Deinen Augen!“ Möchtest du nicht dein kleines Herz in beide Hände nehmen und ihm sagen: „Mein kleines, liebes Herz, gib dich zufrieden, wie auch alles ist und kommt!“ Sage tapfer und heldenmütig zu allem, was Gott schickt oder geschehen lässt: „In Gottes Namen! Amen.“  Das klingt wie ein Loblied unter den Hassgesängen, wie ein Preislied unter den Jammerklängen, wie  ein Dankeslied aus ...

Die Symbole im Herz-Jesu-Bild und ihre Bedeutung

Aus dem heiligsten Herzen ragt das Kreuz hervor; es ist das Sinnbild des wahren Glaubens; er soll fest in unserem Herzen verankert seine, er lenkt unseren Blick beständig nach oben und vereinigt uns mit dem Heiland. Danken wir daher oft dem Herrn, wenn wir das Herz Jesu Bild ansehen, dass wir katholisch sind! Das heiligste Herz ist von einem Dornenkranz umgeben. Es ist das Sinnbild der Herzensbewachung und mahnt uns deshalb zur Haltung der Gebote. Die heilige Seitenwund erinnert uns daran, dass wir erlöst sind, und fordert uns auf zum Gottvertrauen. Denn der Heiland, der uns so sehr geliebt hat, dass er sein Blut für uns vergossen hat, kann uns in keiner Not verlassen. Gottvertrauen gibt uns Flügel, dass wir uns aufschwingen bis zum Herzen Gottes. Quelle: Der Erste Freitag – Mitteilungsblatt der Aktion Das Herz Jesu Apostolat – Hrsg.: Deutsche Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum e. V. (TFP)

Katholische Kirche wird in China weiter unterdrückt

Die chinesische Regierung hat ihren kirchenfeindlichen Kurs in jüngster Zeit verschärft. Dies sagte der emeritierte Bischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun dem weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not". Bezogen auf die Situation der Katholiken in China berichtete Zen: "Kirchen wurden abgerissen und Kreuze von Gebäuden entfernt. Die katholische Kirche wird nach wie vor von der chinesischen Regierung unterdrückt." Der Kardinal ist davon überzeugt, dass die Zeit für einen Papstbesuch in China noch nicht reif sei. Denn die chinesische Regierung bemühe sich offensichtlich keineswegs, ihre Beziehungen zum Heiligen Stuhl und die Situation der katholischen Kirche im Land zu verbessern. Außerdem befürchtet Zen, dass die chinesische Regierung versuchen würde, den Ablauf einer päpstlichen Pastoralreise zu steuern. "Man würde nicht zulassen, dass der Papst diejenigen trifft, denen er gerne begegnen würde. Stattdessen würde man versuchen, ihn zu zwin...