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Das soziale Reich Christi – Das soziale Reich des Herzens Jesu

Paradoxerweise im Frankreich des 19 Jahrhunderts entwickelte sich mit immer größerer Stärke die Idee, daß Jesus Christus über die Herzen aller Menschen herrschen und über diesen Weg eine „Soziale Herrschaft“ entfalten sollte. Paradox dabei ist, daß diese Idee an Kraft just in einer Zeit an Kraft gewann, als der antichristliche Liberalismus und die Feindlichkeit gegen die Kirche die französische Politik dominierten. Der Laizismus und der positivistische Atheismus breiteten sich immer mehr aus und konnten immer mehr auch die Öffentlichkeit prägen. Eine wahre Feindschaft entstand zwischen denen, die sich für die katholische Religion einsetzen und denen, die die Religion völlig in das Privatleben verdrängen wollten. Viele bemerkten wohl in dieser Auseinandersetzung, daß es sich in Wahrheit um einen regelrechten Kulturkampf ging: Sollte das gesellschaftliche Leben vom Geist des Christentums beseelt werden oder vom Laizismus und dem Atheismus. Ist die Problemstellung erstmal so formuliert, ...

Maria-Martha Chambon und die Andacht der Fünf Wunden Jesu Christi

Wenn man sich in die Geschichte der Herz-Jesu-Verehrung vertieft findet man immer wieder großartige Devotionsformen, die leider heute für viele unbekannt sind. Eine davon ist die Andacht der „Fünf Wunden Christi“. Diese geht auf die Erscheinungen des Herzens Jesu der Dienerin Gottes Maria-Martha Chambon (1841-1907), einer Laienschwester des Ordens der Heimsuchung (Salesianerinnen), dessen Mitglied auch die hl. Margareta Maria Alacoque war. Maria-Martha Chambon war eine einfache Frau, ungebildet, anfangs mit groben Umgangsformen und mit bäuerlicher Halsstarrigkeit. Aber sie war herzlich und gutmütig. Aus ihrem Leben gibt es viele lustige Anekdoten. Die Schulkinder liebten es, mit ihr zu scherzen und stellten ihr listige Fragen: „Schwester Maria-Martha, welche Farbe hatte der weiße Helmbusch Heinrich IV.?“ – „Ach Fräulein, da müssen sie Ihre Lehrerin fragen, ich bin nicht in die Schule gegangen“ – „Schwester Maria-Martha, kennen Sie das Buch Don Quichotte?“ – „Nein, Fräulein, ich kann j...

Begriff und Zweck des Fastens

Das Fasten ist ein ebenso wesentlicher Teil des kirchlichen Lebens wie das Beten. Es hat seinen Grund in der bösen Begierlichkeit, die auch nach der Taufe noch bleibt. Sein Zweck ist die Bezähmung der Begierlichkeit, damit der Geist die Herrschaft behaupten und Gott dienen kann. Alles, was zur Bezähmung der Begierlichkeit und zur Förderung der Übermacht des Geistes im Gehorsame gegen den Willen Gottes geschieht, ist Fasten im weiteren Sinne des Wortes. Jede Unterdrückung eines Verlangens nach Vergnügen und Ergötzung ist ein Fasten, wenn sie in der Liebe Gottes ihren Grund und die Förderung dieser Liebe zum Zweck hat. Jede willige Ertragung eines Ungemachs, das der Sinnlichkeit lästig und zuwider ist, gehört zum Fasten. Das friedliche Auskommen mit reizbaren und unverträglichen Menschen, die Unterdrückung jedes unnötigen Verweises, das Schweigen bei Schmähungen, die ungerecht über uns ergehen, das Zufriedensein mit dem Wenigern und Schlechtern – das alles gehört zum Fasten im weiteren ...

In Deutschland mehr als 2000 Kircheneinbrüche pro Jahr

Laut einer Auswertung durch die “Katholische Nachrichtenagentur“ der Statistiken der Landeskriminalämter, werden in Deutschland mehr als 2000 Kircheneinbrüche pro Jahr begangen. So berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 26. Januar 2016. Das Zahlenmaterial stammt aus den Jahren 2010 bis 2014. Für 2015 liegen noch keine Statistiken vor. Im Jahr 2012 wurde mit 2548 der höchste Wert erfasst. Die Statistiken enthalten Daten aus nur 12 Bundesländern, denn Berlin, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern erheben keine gesonderten Daten für die Art von Delikten. Laut dem Bericht geht es meistens um Diebstahl, selten sollen sakrale Gegenstände entwendet werden. Der Bericht geht nicht auf die relativ hohe Anzahl von Brandstiftungen ein. Diese werden praktische immer aus religionsfeindlichen Motiven verübt. So gut wie jede Woche wird ein solcher Fall gemeldet. In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar wurden beispielsweise ein hölzernes Grabkreuz und eine Holzbank in einer Kirche in Kar...

Gebet zum Neuen Jahr

Wie tröstlich est es doch, bester Vater, dass du meine Kalender für das begin- nende Jahr schon längst und auf  das genaueste gemacht hast. So überlasse ich mich ganz deiner gütigen Vorsehung und kenne nur eine Sorge, deinen Väterliche Willen zu erkennen und zu erfüllen. AMEN. Quelle: Der Ruf des Königs – Kongregation der Diener Jesu und Mariens (SJM) Heft Nr. 52 – 13. Jahrgang

Ave, admirabile Cor Jesu!

Sei gegrüsst, wunderbares Herz Jesu! Wir loben Dich. Wir preisen Dich. Wir verherrlichen Dich. Wir sagen Dir Dank. Wir bringen Dir unser Herz. Wir schenken und weihen es Dir. Nimm es an. Nimm es an und mach es Dir ganz zu eigen. Reinige, erleuchte und heilige es; ewig sollst Du in ihm leben und als König herrschen. Sei gegrüsst, wunderbares Herz Jesu! Amen. (Hl. Johannes Eudes)

Pakistan: Christlicher TV-Sender abgefackelt

(asianews) Die Episoden der Gewalt gegen Christen in dem überwiegend muslimischen Land nehmen nicht ab. In der Nacht auf Mittwoch steckten vermummte Männer einen christlichen Fernsehsender in Karatschi in Brand. Die Büroräume brannten komplett aus. Gawahi TV ist ein Gemeinschaftsunternehmen von katholischen und protestantischen Christen, der Sender war seit zweieinhalb Jahren in Betrieb und erreichte nach Angaben von Asianews rund zwölf Millionen Menschen, die regelmäßig zuschauten. Bereits früher waren Drohungen bei der Sendeanstalt eingegangen. Pakistan ist unter den zehn Ländern mit der höchsten Rate an Christenverfolgung weltweit. asianews 25.11.2015 gs