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23. Juni 2017: Fest des Allerheiligsten Herzens Jesu

  (Am Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes) Heute verehrt die Kirche das Heiligste Herz unseres Erlösers, den Sitz und das Sinnbild seiner Liebe und Erbarmung, die er im Tode bekundet. Weit steht es offen für alle. Aber wie es einst auf Erden „Schmach und Elend“ erdulden musste, so verachten auch heute viele seine Liebe und kränken und verwunden es durch ihre Sünden. Wir wollen ihm in treuer und hingebender Gefolgschaft seine Wohltaten vergelten und unser Leben nach seinem Beispiel formen. Im heiligen Messopfer wollen wir von ihm lernen und aus seinen Gnadenquellen schöpfen, um dann seine Herolde im Heidentum unserer Zeit zu sein. „Nehmt Mein Joch auf euch und lernt von Mir, denn Ich bin sanft und demütig von Herzen; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“ (Mt 11,29) (Aus „Das große Volksmessbuch für alle Tage des Kirchenjahres“, Hgb. Abtei Maria Laach, 1932)

Novene zum hl. Bonifatius (5.6.) zur katholischen Erneuerung Deutschlands: vom 27.5. bis 4.6.

Am 05. Juni gedenkt die Kirche des hl. Bonifatius, Bischof, Martyrer, Apostel der Deutschen. Deshalb möchte ich morgen, am Freitag, eine Novene beginnen - zur katholischen Erneuerung Deutschlands! Wer möchte darf sich gerne anschließen. Diakon Roland V: Apostel der Deutschen, heiliger Bonifatius! In kraftvollem Wirken hast du den Stämmen unseres Volkes den christlichen Glauben gebracht. A: Hilf uns, das heilige Erbe zu wahren. V: Heiliger Bonifatius! Du hast in die Nacht des Heidentums das leuchtende Licht der Frohbotschaft getragen. A: Hilf uns, Christus und seiner Kirche die Treue zu halten, und lass unser Volk nicht zurückfallen in ein zweites Heidentum. V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands in Treue mit dem Stellvertreter Christi auf Erden verbunden. A: Stärke uns in der Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus. V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands geordnet, hast Bistümer gegründet und Oberhirten eingesetzt, für das Volk Gottes zu sorgen. A: ...

Der Herz-Jesu-Freitag: ein Tag der Segnungen

Die Feier des ersten Freitags jeden Monats ist wie keine andere Andachtsübung geeignet, in die wahre Andacht zum heiligsten Herzen einzuführen. Als Jesus sich eines Tages der heiligen Margarete-Maria offenbarte, verlieh er ihr eine innige Liebe zu ihm und ließ in ihrem Herzen als Zeichen hierfür einen heftigen Schmerz zurück, der ihr ganzes Leben andauerte. Dieser Schmerz stellte sich jeden ersten Monatsfreitag ein, wobei der Herr ihr Geheimnisse seines heiligsten Herzens enthüllte. In einer dieser Erscheinungen zeigte der Heiland ihr seine heiligen fünf Wunden in himmlischem Glanz. Er beklagte sich über den Undank und die Kälte der Menschen gegen seine Liebe und gab ihr den Auftrag, ihn am ersten Freitag eines jeden Monats in der heiligen Kommunion zu empfangen, um so die Unbill gut zumachen, die während des vorhergehenden Monats vor dem Allerheiligsten begangen wurde, Von da an ermunterte die Heilige auch andere dieser Übung. Schon zu ihren Lebzeiten wurde auf ihre Anregung in Par...

Die große Verheißung hinsichtlich der ersten fünf Samstage

Am 10. Dezember 1925 erschien die heiligste Jungfrau der Seherin Lucia; neben ihr stand das Jesuskind auf einer lichten Wolke. Die Gottesmutter zeigte ihr Herz, das von Dornen umgeben war: das Kind wies darauf und sagte: „ Habe Mitleid mit diesem gütigsten Herzen, das immerfort durch die menschliche Undankbarkeit gemartert wird, ohne dass es jemand mit Akten der Sühne tröstete .“ Und die Unbefleckte fügte hinzu: „Meine Tochter, siehe mein Herz, das von Dornen umgeben ist, durch die es die undankbaren Menschen jeden Augenblick mit ihren Flüchen und ihrer Undankbarkeit durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten; ich meinerseits verspreche allen jenen, welche am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten in der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit den Gnaden beizustehen, die zu ihrem Heil erforderlich sind.“ ...

Die Bedeutung von Aschermittwoch

Bild: Julian Fałat. Foto: Wikimedia Commons, Gemeinfrei Der Aschermittwoch ist traditionsgemäß durch zwei Bräuche gekennzeichnet, die der christlichen Frömmigkeit am Herzen liegen: die Auflegung der Asche und das Fasten: zwei Handlungen, die den Körper betreffen, aber den Geist erreichen. Zwei vielsagende Handlungen, die eine innere Wirklichkeit darstellen. Sich der Speise enthalten, uns der Leidenschaften enthalten, uns der Nichtigkeiten der vergänglichen Welt enthalte, um uns unserer Lage als Sünder und gottbedürftige Geschöpfe klarer bewusst zu werden: Geschöpfe, die sich zu ihm bekehren müssen, der unsere wahre Freude ist. Gott, das unendliche unvergängliche Gut. Die Fastenzeit ist darum eine “heilsame Zeit”, in der wir aufgefordert werden, in unserem Innern Einkehr zu halten, um die wahren Werte neu zu entdecken, auf die sich unser Leben gründen soll. Es ist eine Zeit des Nachdenkens und der Vertiefung, in der ein jeder mutig sein Leben überprüfen soll, so dass er sich der ve...

Gregor XVI.: Erneuerung der Kirche um Bestand zu sichern ist widersinnig

Papst Gregor XVI. Foto: Gemeinfrei, Wikimedia Commons Bedienen Wir Uns der Worte der Väter des Konzils von Trient, die besagen, daß die Kirche von Jesus Christus und Seinen Aposteln unterrichtet und vom Heiligen Geist ohne Unterlaß belehrt wird, der sie in alle Wahrheiten einführt. Deshalb wäre es völlig widersinnig und für die Kirche höchst beleidigend, von einer Erneuerung und Widerbelebung zu sprechen, die notwendig wäre, um ihren Bestand und ihr Wachstum zu sichern, als ob man glauben würde, sie sei dem Untergang, der Verdunkelung oder anderen Mängeln dieser Art ausgesetzt. Die Erneuerer legen mit solchen Bestrebungen die Grundlagen zu neuen, rein menschlichen Einrichtungen und versuchen zu erreichen, was Cyprian immer verabscheut hat, und zwar die Kirche, die eine göttliche Angelegenheit ist, zu einer menschlichen Sache werden zu lassen. Die eine solche Richtung planen, mögen erwägen, daß dem Römischen Papst alleine die Verordnungen der Regeln der Kirche zustehen, so wie es d...

Bistum Chur verbietet Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene

Bischof Vitus Huonder von Chur hat ein Wort zum Nachsynodalen Apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia" veröffentlicht. Der Text verbietet in der Nummer 7 die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene und verlangt in Nr. 8 von Wiederverheirateten ein Zusammenleben wie Geschwister. Die beiden Stellen lauten: 7. Der Empfang der heiligen Kommunion der zivil wiederverheirateten Geschiedenen darf nicht dem subjektiven Entscheid überlassen werden . Man muss sich auf objektive Gegebenheiten stützen können (auf die Vorgaben der Kirche für den Empfang der heiligen Kommunion). Im Falle von zivil wiederverheirateten Geschiedenen ist die Achtung vor dem bestehenden Eheband ausschlaggebend . 8. Wird bei einem Gespräch (bei einer Beichte) die Absolution eines zivil wiederverheirateten Geschiedenen erbeten, muss feststehen, dass diese Person bereit ist, die Vorgaben von Familiaris consortio 84 anzunehmen (JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Familiaris consortio vom 12. Nove...