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Plinio Correa de Oliveira: Die christliche Auffassung von Gott und Schöpfung

Gemäß der katholischen Lehre ist Gott ein persönliches, transzendentales Wesen, das Wesen par excellence, das in sich alle Vollkommenheit birgt. Alle anderen Wesen wurden aus dem Nichts von Gott geschaffen und würden zum Nichts zurückkehren, wenn Gott ihr Bestehen nicht ununterbrochen erhielte. Ihre Eigenschaften sind nicht mehr als eine Widerspiegelung seiner eigenen Vollkommenheit. Ihr einziges Ziel besteht darin, Gott zu dienen und ihn zu verherrlichen. Zwischen Gott und den Geschöpfen besteht also die größte Ungleichheit, die man sich vorstellen kann. 

Ihrerseits, sind die Geschöpfe unter sich ungleich. Die Engel sind reine Geister. Nach ihnen kommen die Menschen, die zugleich Geist und Körper besitzen; dann, in herabsteigender Rangordnung, die Tiere, die Pflanzen und die Mineralien. Jede dieser Kategorien weist ihrerseits eine Hierarchie auf. Die Engel sind in neun ungleichen Chören unterteilt. Die Menschen wurden zu einem unterschiedlichen Grad der Heiligkeit berufen und sind vor Gott unterschiedlich in den Reihen der glorreichen, sühnenden oder streitenden Kirche platziert, je nach dem wie sie der Gnade entsprochen haben oder entsprechen.

Auch wenn wir die Struktur der Kirche betrachten, wie viele Ungleichheiten kommen da zum Vorschein! Die Kirche setzt sich aus zwei extrem unterschiedlichen Teilen zusammen: Erstens, die Hierarchie, der die Aufgabe zukommt, das Volk zu führen, zu lehren und zu heiligen und zweitens, die Laien, die geführt, gelehrt und geheiligt werden.

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Der Dampfplauderer und die Abschaffung des Abendlands

von Michael Rieger

Kardinal Marx hat folgendes zu Protokoll gegeben: Vom Begriff des „christlichen Abendlands“ halte er nicht viel. Und er geht offensichtlich davon aus, dass es uns zu interessieren hat, wovon er viel oder wenig hält. Der Begriff sei „ausgrenzend“ (vgl. katholisch.de, 11. Januar 2019), er tauge nicht angesichts der Herausforderung, vor der Europa stehe, nämlich angesichts des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen.

Da hat der Dampfplauderer Marx mal wieder auf den Tisch gehauen und vor allem eine Menge... Dampf produziert. Er redet halt gern und viel und hört sich auch gern und viel reden und er mag es, wenn die Leute ihn gern und viel reden hören mögen. Daher war es sehr erfreulich, als Oliver Maksan ein wenig von diesem Dampf, von dieser heißen Luft weggepustet hat und darauf hinwies, dass die Begriffskonstruktion „christliches Abendland“ eine Tautologie ist (vgl. Die Tagespost, 17. Januar 2019). Das ist in etwa so, als würde man von einem katholische…

Die Symbole im Herz-Jesu Bild und ihre Bedeutung

Aus dem heiligsten Herzen ragt das Kreuz hervor; es ist das Sinnbild des wahren Glaubens; er soll fest in unserem Herzen verankert sein, er lenkt unseren Blick beständig nach oben und vereingt uns mit dem Heiland. Danken wir daher oft dem Herrn, wenn wir das Herz Jesu Bild ansehen, daß wir katholisch sind!

Das heiligste Herz ist von einem Dornenkranz umgeben. Es ist das Sinnbild der Herzensbewachnung und mahnt uns deshalb zur Haltung der Gebote.

Die heilige Seitenwunde erinnert uns daran, daß wir erlöst sind, und fordert uns auf zum Gottvertrauen. Denn der Heiland, der uns so sehr geliebt hat, daß er sein Blut für uns vergossen hat, kann uns in keiner Not verlassen. Gottvertrauen gibt uns Flügel, daß wir uns aufschwingen bis zum Herzen Gottes.

Quelle: Sonne Dich, P. Max Dudle, 6. Juni

Du mein Schutzgeist Gottes Engel (Gebet zum Schutzengel)

Du mein Schutzgeist Gottes Engel
weiche ,weiche nicht von mir .
Leite mich durchs Tal der Mängel ,
Bis hinauf ,hinauf zu dir .

Laß mich stets auf dieser Erde,deiner Führung würdig sein ,
Daß ich immer besser werde,
Und mein Herz stets bleibe rein.

Sei zum Kampf an meiner Seite,
Wenn mir die Versuchung winkt,
Steh mir bei im letzten Streite ,wenn mein müdes Leben sinkt.

Sei in dieser Welt voll Mängel stets mein Freund und Führer hier!
Du mein Schutzgeist Gottes
Engel ,weiche ,weiche nicht von mir!