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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Papst Benedikt XVI.: Nur von Gott kommt das Heil, nicht von der Wissenschaft, der Techink, der Ideologie

Eine zweite, noch wichtigere Sache sagt uns die Unbefleckte Jungfrau Maria, wenn wir hierherkommen: daß das Heil der Welt nicht das Werk des Menschen – der Wissenschaft, der Technik, der Ideologie – ist, sondern von der Gnade kommt. Was bedeutet dieses Wort? Gnade bedeutet die Liebe in ihrer Reinheit und Schönheit, sie ist Gott selbst so wie er sich in der Heilsgeschichte offenbart hat, über die die Bibel berichtet und die in Jesus Christus ihre Erfüllung findet. Maria wird die »Begnadete« genannt (Lk 1,28), und mit dieser Identität erinnert sie uns an den Primat Gottes in unserem Leben und in der Geschichte der Welt; sie erinnert uns daran, daß die Kraft der Liebe Gottes stärker ist als das Böse, daß sie die Leere füllen kann, die der Egoismus in der Geschichte der Personen, der Familien, der Nationen und der Welt hervorruft. Diese Leere kann zur Hölle werden, wo das menschliche Leben gleichsam in die Tiefe und ins Nichts gezogen wird, den Sinn und das Licht verliert. Die falschen G...

2012 wurden über 100.000 Christen weltweit wegen ihres Glaubens ermordet

2012 war ein schreckliches Jahr für viele Christen: 105.000 Gläubige wurden wegen ihres Glaubens ermordet. Dies sagt der italienische Jurist und Soziologie-Professor Massimo Introvigne, im Interview mit Radio Vatikan. Der OSZE-Beobachter für Religionsfreiheit erklärt:   „Den besten Überblick über die aktuelle Statistik der Christenverfolgungen hat wahrscheinlich das von David Barret in den USA gegründete Zentrum. Demnach wurden auch im Jahr 2012 wieder sehr viele Christen wegen ihres Glaubens getötet – um genau zu sein 105.000. Das heißt: Alle fünf Minuten stirbt ein Christ. Das ist wirklich extrem erschreckend.” Es gebe sehr viele Teile der Welt, in denen Christen gefährdet seien. Ganz besonders gelte dies für folgende Regionen: „Brenzlig wird es für Christen in all den Ländern, in denen der islamische Fundamentalismus sehr präsent ist, wie in Nigeria, Somalia, Mali, Pakistan und bestimmten Teilen Ägyptens. Auch in Ländern, die stark kommunistisch geprägt sind  -...

Papst Benedikt XVI.: Wir müssen stets das Wort des Evangeliums mit Vernunftgründen rechtfertigen können

Paulus sieht im Kreuz kein irrationales Ereignis, sondern ein Heilsgeschehen, das eine eigene Vernünftigkeit besitzt, die im Licht des Glaubens erkennbar ist. Gleichzeitig hat er ein solches Vertrauen in die menschliche Vernunft, daß er sich sogar darüber wundert, daß viele, obwohl sie die Werke sehen, die Gott vollbringt, darauf beharren, nicht an ihn zu glauben. Im Brief an die Römer sagt er: »Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit« (1,20). So ermahnt auch der hl. Petrus die Christen in der Diaspora: »Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt« (1Petr 3,15). In einer Atmosphäre der Verfolgung und der dringenden Notwendigkeit, den Glauben zu bezeugen, wird von den Gläubigen verlangt, ihre Zustimmung zum Wort des Evangeliums mit Vernunftgründen zu rechtfertigen, jede...

Papst Benedikt XVI.: Das Gebet ist die Seele des Apostolats

Wie im 16. Jahrhundert so gilt auch heute, inmitten rascher Veränderungen, daß das vertrauensvolle Gebet die Seele des Apostolats ist, damit die erlösende Botschaft Jesu Christi mit heller Klarheit und mächtiger Dynamik widerhallt. Es ist dringend notwendig, daß das Wort des Lebens harmonisch in den Seelen schwingt, mit klangvollen und anziehenden Tönen. Bei dieser faszinierenden Aufgabe ist das Vorbild Teresas von Ávila uns eine große Hilfe. Wir können sagen, daß die Heilige zu ihrer Zeit ohne jede Lauheit evangelisierte, mit nie erlöschender Leidenschaft, mit Methoden, denen jede Trägheit fremd war, mit lichtumkränzten Worten. Botschaft an den Bischof von Avila vom 16. Juni 2012

Litanei zum göttlichen Jesuskind

Herr, erbarme Dich unser! Christus, erbarme Dich unser! Herr, erbarme Dich unser! Christus, höre uns! - Christus, erhöre uns! Gott Vater vom Himmel - Erbarme Dich unser! Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott, Heiliger Geist Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott Jesus, Du wahrer Gott und Abglanz des Vaters Jesus, Du schönstes und liebenswürdigstes aller Menschenkinder Jesus, Du holde Blume und Freude Deiner jungfräulichen Mutter Jesus, Du kleine und glorreiche Majestät aller Menschen und Engel Jesus, du wahrer Freund und Liebhaber der Armen und Kleinen Jesus, Du freundlicher Stern der Heidenwelt und der Heidenkönige Jesus, Du makelloses Opferlamm für unsere Sünden Jesus, Du lieblicher und mächtiger Lehrmeister aller Tugenden Jesus, Du Liebe und Freude aller frommen Herzen Wir armen Sünder - Wir bitten Dich, erhöre uns" Durch Deine erbarmende Liebe, welche Dich für uns Menschen zum Menschen und zum Kinde gemacht hat Durch Deine Armut und Verlassenheit und Deine kindlichen Tränen Dur...

Plinio Correa de Oliveira: Licht, das große Geschenk

„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht; siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lk 2,8-11). Zu mitternächtlicher Stunde hatte die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht. Über den Herden ringsum lag Ungewissheit, Gefahr. Von der Müdigkeit übermannt, war der eine oder andere Hirte sogar eingenickt. Andere aber ließen Eifer und Pflichtbewusstsein nicht schlafen. Sie wachten. Wahrscheinlich beteten sie auch, dass Gott die lauernden Gefahren von ihnen fernhalten möge. Plötzlich erschien ihnen ein Licht und „die Klarheit des Herrn leuchtete um sie“. Die Angst vor Gefahren löste sich auf. Und es wurde ihnen die Lösung aller Probleme und Gefahren verkündet. D...

Die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit

Erster Tag JESUS: “Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean Meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du die Bitternis um die verlorenen Seelen.” Wir bitten um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit.     Barmherziger Jesus, Du bist Erbarmen und Verzeihung, schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf das Vertrauen, welches wir auf Deine unendliche Güte setzen. Nimm uns alle auf in Dein mitleidvolles Herz und weise niemanden zurück. Wir flehen zu Dir durch die Liebe, welche Dich mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint. Ewiger Vater, sieh mit Deinen barmherzigen Augen auf die ganze Menschheit herab, vor allem auf die armen Sünder, deren einzige Hoffnung das barmherzige Herz Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus ist. Durch sein schmerzhaftes Leiden schenke uns Deine Barmherzigkeit, auf daß wir alle zusammen Deine Allmacht in Ewigkeit lobpreisen. Amen. + Barmherzigkeitsrosenkranz (siehe den Hinweis am Ende ...

Fünf Millionen kamen auf Hamburgs Weihnachtsmärkten

Rund fünf Millionen Besucher auf den Hamburger Weihnachtsmärkten, über zehn Millionen Tages- und Übernachtungsgäste und ein geschätzter Umsatz von rund 600 Millionen Euro alleine durch Touristen ist die positive Bilanz der Initiative “Weihnachtliches Hamburg” zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft in Hamburg. Diese Zahlen machen die Hansestadt zur zurzeit erfolgreichsten Weihnachtsdestination in Nordeuropa. In ein paar Tagen ist es soweit, die Hamburger Weihnachtsmärkte schließen ihre Pforten und es kann auf den über fünfzehn Weihnachtsmärkten der Stadt und in den Geschäften der Innenstadt Bilanz gezogen werden. n keiner anderen Stadt Europas reihten sich in diesem Jahr so viele und unterschiedliche weihnachtliche Märkte aneinander und machten den Stadtbummel und die vorweihnachtliche Shoppingtour zu einem einzigartigen Erlebnis. Allein die Veranstalter der neun innerstädtischen Märkte rechnen in diesem Jahr mit fünf Millionen Besuchern und bieten größtenteils noch bis Silvester die Gel...

Rekord: Deutsche kaufen 29,2 Millionen Weihnachtsbäume 2012/Plastiktannen sind Ladenhüter

Die Deutschen kaufen immer mehr Weihnachtsbäume: 2012 wurde der Verkaufs-Rekord von über 29,2 Millionen Tannen, Fichten & Co. erreicht - rund 100.000 mehr als 2011.  Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf den Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)." HDH-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas sagte gegenüber "bild.de": "Auch Menschen, die allein leben, wollen auf den Tannengeruch und den Schmuck eines echten Baumes zu dieser Jahreszeit nicht verzichten." Denn ein Grund für den steigenden Absatz sei die zunehmende Anzahl von Single-Haushalten sowie der "Trend zum Zweitbaum auf Balkon und Terrasse". Der Umsatz der Branche blieb hingegen stabil, da Billig-Anbieter auf den Markt drängten und immer mehr Menschen ihren Weihnachtsbaum online bestellt hätten, vor allem kleinere Tannen." Besonders beliebt waren wie in den letzten Jahren Nordmanntanne (75 Prozent) und Blaufichte (20 Prozent), nur run...

Zahl der Christen weltweit auf 2,2 Milliarden angestiegen

Mit insgesamt 2,2 Milliarden Anhängern sind Christen die weltweit größte religiöse Gruppe. Davon sind die Hälfte Katholiken. Das geht aus einer am Dienstag in Washington veröffentlichten Studie des Pew Research Center hervor. Die zweitgrößte Religionsgemeinschaft ist der Islam mit 1,6 Milliarden Angehörigen. Hindus kommen demnach auf eine Milliarde, Buddhisten auf fast 500 Millionen und Juden auf 14 Millionen. Insgesamt gehörten 5,8 Milliarden oder 84 Prozent der 6,9 Milliarden Menschen auf der Welt einer Religion an. Die drittgrößte Gruppe überhaupt nach Christen und Muslimen bilden mit 1,1 Milliarden jene, die sich keiner Religion zugehörig fühlen. Quelle: Radio Vatikan

Gebet der Eltern zu den Schutzengeln ihrer Kinder

Ihr heiligen Schutzengel, ihr treuen gottbefohlenen Freunde meiner Kinder, ich wende mich vertrauensvoll an euch. Erfleht mir vor allem die Gnade, dass ich sie alle für Gott und den Himmel erziehe. Beschützet sie, wo mein Auge nicht über sie wachen kann. Begleitet sie, wohin ihnen mein Fuß nicht folgen kann. Warnt sie, wo meine Stimme nicht zu ihnen dringt. Führt und rettet sie für den Himmel! Amen.

Litanei zum heiligen Josef

Herr, erbarme dich unser Christus, erbarme dich unser Herr, erbarme dich unser, Christus höre uns Christus, erhöre uns Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott Heiliger Gest Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott Heilige Maria, bitte für uns Heiliger Josef du erhabener Sproß Davids du Leuchte unter den Patriarchen du Bräutigam der Mutter Gottes du keuscher Beschützer der Jungfrau du Nährvater des Sohnes Gottes du sorgsamer Verteidiger Christi du Haupt der Heiligen Familie Josef, ausgezeichnet durch Gerechtigkeit Josef, leuchtend in heiliger Reinheit Josef, Vorbild der Klugheit Josef, Mann voll Starkmut Josef, Beispiel des Gehorsams Josef, Vorbild der Treue du Spiegel der Geduld du Freund der Armut du Vorbild der Arbeiter du Zierde des häuslichen Lebens du Beschützer der Jungfrauen du Stütze der Familien du Trost der Bedrängten du Hoffnung der Kranken du Patron der Sterbenden du Schreck...

Weihnachtsgedanken des hl. Augustinus: für dich ist Gott Mensch geworden!

«Wach auf, Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden! ‹Wach auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten› (Epheserbrief 5,14). Für dich, sage ich, ist Gott Mensch geworden. Für alle Ewigkeit wärest du gestorben, wäre er nicht in der Zeit geboren» (Predigt 185,1).

Papst Pius XII.: Fortschritte der Technik auf dem Gebiete des Bildes, des Tones und der Ideenverbreitung können Quellen unzähliger Übel werden

Heute können gleichweise die Fortschritte der Technik auf dem Gebiete des Bildes, des Tones und der Ideenverbreitung, wenn sie sich nicht dem milden Joch des Gesetzes Christi beugen, Quellen unzähliger Übel werden, Übel, die schon durch den Umstand an Schwere zunehmen, daß nicht nur die materiellen, sondern auch die geistigen Kräfte elender Sklaverei überantwortet und so die Erfindungen des Menschen jenes heilbringenden Nutzens beraubt werden, den sie nach dem Plan der göttlichen Vorsehung an erster Stelle suchen sollten. Ppst Pius XII., Enzyklika Miranda Prorsus

Gebet zur Geistigen Kommunion

Mein Jesus ! Ich glaube, dass Du im allerheiligsten Sakrament gegenwärtig bist. Ich liebe Dich über alles, und meine Seele verlangt nach Dir. Da ich Dich jetzt aber nicht im heiligen Sakrament empfangen kann, so bitte ich Dich innig, komme geistiger weise zu mir und nimm Wohnung in meinem Herzen. Ich begrüße Dich als wärst Du wirklich zu mir gekommen und vereinige mich ganz mit Dir. Lass nicht zu, dass ich mich jemals von Dir trenne. Amen

Papst Benedikt XVI.: Wie können wir die Stimme Gottes hören?

Die Begegnung zwischen dem Himmelsboten und der Unbefleckten Jungfrau geht völlig unbemerkt vonstatten: Niemand weiß es, niemand spricht darüber. Wenn dieses Ereignis in unserer Zeit geschähe, würde es keine Spur in den Zeitungen und Zeitschriften hinterlassen, denn es ist ein Geheimnis, das im Stillen geschieht. Die wirklich großen Dinge geschehen oft unbemerkt, und die tiefe Stille erweist sich als fruchtbarer als die hektische Geschäftigkeit, die in unseren Städten herrscht, die aber auch – im entsprechenden Verhältnis – schon in wichtigen Städten wie dem damaligen Jerusalem gelebt wurde: jener Aktivismus, der uns unfähig macht innezuhalten, ruhig zu sein, die Stille zu hören, in der der Herr seine sanfte Stimme vernehmen läßt. An jenem Tag, an dem Maria die Verkündigung des Engels empfing, war sie ganz gesammelt und gleichzeitig offen, um auf Gott zu hören. In ihr ist kein Hindernis, keine Abschirmung, nichts, was sie von Gott trennt. Papst Benedikt XVI.: Ansprache am 8. Deze...

Litanei zum Heiligen Erzengel Michael

Herr, erbarme dich unser Christus, erbarme dich unser Herr, erbarme dich unser, Christus höre uns Christus, erhöre uns Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott Heiliger Geist Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser Heilige Maria, Königin der Engel, bitte für uns Heiliger Michael, voll der Weisheit Gottes Heiliger Michael, vollkommener Anbeter des Wortes Gottes Heiliger Michael, mit Ruhm und Ehre gekrönt Heiliger Michael, du mächtiger Fürst der himmlischen Heere Heiliger Michael, du Fahnenträger der Heiligsten Dreifaltigkeit Heiliger Michael, du Wächter des Paradieses Heiliger Michael, du Führer und Tröster des Volkes Israel. Heiliger Michael, du Glanz und Stütze der streitenden Kirche Heiliger Michael, du Ehre und Freude der triumphierenden Kirche Heiliger Michael, du Licht der Engel Heiliger Michael, du Bollwerk der Rechtgläubigen Heiliger Michael, du Kraft derer, die unter dem Kreuzesbanner kämpfen Heiliger Michael, du Licht un...

Papst Benedikt XVI.: Die Sünde bringt Traurigkeit, Das Christentum Freude

Die Sünde bringt eine negative Traurigkeit mit sich, die dazu verleitet, sich in sich selbst zu verschließen. Die Gnade bringt die wahre Freude, die nicht vom materiellen Besitz abhängt, sondern tief im Innern des Menschen verwurzelt ist und die nichts und niemand wegnehmen kann. Das Christentum ist im wesentlichen ein »Evangelium«, eine »Frohe Botschaft«, während einige meinen, es verhindere die Freude, weil sie in ihm eine Ansammlung von Verboten und Regeln sehen. In Wirklichkeit ist das Christentum die Verkündigung des Sieges der Gnade über die Sünde, des Lebens über den Tod. Und wenn es Verzicht und eine Disziplin des Geistes, des Herzens und des Verhaltens mit sich bringt, dann eben deshalb, weil im Menschen die giftige Wurzel des Egoismus vorhanden ist, der ihm selbst und den anderen Schaden zufügt. Man muß also lernen, »nein« zu sagen zur Stimme des Egoismus und »ja« zu sagen zur Stimme der wahren Liebe. Marias Freude ist vollkommen, denn in ihrem Herzen gibt es keinen Schatte...

Weihegebet an das Heiligste Herz Herz Jesu vom hl. Pfarrer von Ars

O Jesus, ich weihe Dir mein Herz. Komm, schließe es in das Deinige ein. In Deinem Herzen will ich wohnen, durch Dein Herz will ich lieben, in Deinem Herzen will ich leben, der Welt unbekannt. In Ihm werde ich Licht, Mut, Kraft und wahren Trost finden. In Ihm werde ich die Liebe finden, die mein Herz verzehren soll. O heiligstes Herz Jesu, mein Herz sei der Altar, auf dem ich mich Dir opfere.

Weihnachtspredigt (181) des hl. Augustinus

Predigt 181 "Wir nennen Geburtstag des Herrn den Tag, an dem die Weisheit Gottes sich in einem Kind offenbarteund dasWort Gottes, das sich ohne Worte ausdrückt, menschliche Lautevon sichgab. Die in diesem Kind versteckte Göttlichkeit wurde jedochden Magierndurch einen Stern angezeigt und wurde den Hirten von der Stimmeder Engelverkündigt. Mit diesem Fest, das jedes Jahr wiederkehrt, feiernwir alsoden Tag, an dem sich die Weissagung erfüllte: Wahrheit sproßtaus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder (Ps. 84,12). Die Wahrheit,die im Schoß des Vaters ist, ist aus der Erde hervorgesprossen,damitsie auch im Schoß einer Mutter sei. Die Wahrheit, die die ganzeWeltregiert, ist aus der Erde hervorgesprossen, um von den Händen einerFraugehalten zu werden. Die Wahrheit, die ohne Ende die Seligkeit der Engelnährt, ist aus der Erde herausgesprossen, um von der Brust einer Fraugestillt zu werden. Die Wahrheit, die der Himmel nicht umfassen kann, istaus der Erde herausgesp...

Papst Benedikt XVI.: Christus ist die Grundlage der wahren Freiheit

Und beten wir darum, daß alle in Christus den Sinn des Lebens und die Grundlage der wahren Freiheit finden mögen: Denn ohne Gott verliert der Mensch sich selbst. Die Zeugnisse derer, die uns vorausgegangen sind und dem Evangelium ihr Leben gewidmet haben, bestätigen das für immer. Es ist vernünftig zu glauben, unsere Existenz steht auf dem Spiel. Es lohnt sich, sich für Christus hinzugeben, er allein stillt das Verlangen nach der Wahrheit und dem Guten, das in der Seele eines jeden Menschen verwurzelt ist: jetzt, in der vergänglichen Zeit und am nie endenden Tag der ewigen Glückseligkeit. Papst Benedikt XVI. Generalaudienz vom 21. November 2012

Dokumentation: Hirtenbrief der vier Bischöfe des "alten Tirol" zum Herz-Jesu-Sonntag im Gedenkjahr des Tiroler Freiheitskampfes von 1809 (Auszüge)

„Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37) Liebe Gläubige der Bistümer des alten Tirol! Das Herz-Jesu-Fest Im Jahre 1796 haben die Tiroler Landstände angesichts der heranrückenden Truppen Napoleons in Bozen das feierliche Gelübde abgelegt, fortan das Herz-Jesu-Fest feierlich zu begehen, was dann auch am 3. Juni 1796 in der Bozner Pfarrkirche (damals zur Diözese Trient gehörig) zum ersten Mal geschehen ist. Es ist gut und richtig, wenn wir Gläubige, in Kontinuität mit unseren Vorfahren, geloben wollen, der uns im Herzen Jesu erschlossenen Liebe Gottes die Treue zu halten. Das für das Herz-Jesu-Fest vorgesehene Evangelium aus dem 19. Kapitel des Johannesevangeliums schließt mit einem Schriftzitat: „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ (Joh 19,37). „In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten - Liebe in ihrer radikalsten Form“ (Papst Benedikt...

Wie bete ich den Barmherzigkeitsrosenkranz?

An den drei ersten drei Perlen: 1 x Vater unser, Gegrüßet seist Du Maria und Credo An den Einzelperlen: “Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung zu erlangen für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.” Dann jeweils zehnmal: “Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und der ganzen Welt.” Am Ende dreimal: “Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.”

Weihnachtsgedanken des h. Augustinus: Siehe, o Mensch, was Gott für dich geworden ist

«Siehe, o Mensch, was Gott für dich geworden ist: erkenne die Lehre solch großer Demut, auch wenn ihr Lehrer der Sprache noch nicht mächtig ist. ... Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen, er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war. Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, so dass nur noch göttliche Demut dich wieder aufzurichten vermochte» (Predigt 188,3)

Papst Benedikt XVI.: Bereit sein, für die Wahrheit zu sterben

Als letzte Tat bezeugt der Täufer mit dem Blut seine Treue zu den Geboten Gottes, ohne nachzugeben oder zurückzuweichen, und erfüllt so seine Sendung bis ins Letzte. Der hl. Beda, ein Mönch des 8. Jahrhunderts, sagt in seinen Predigten: Der hl. Johannes gab für [Christus] sein Leben hin, auch wenn ihm nicht geboten wurde, Jesus Christus zu verleugnen. Ihm wurde nur geboten, die Wahrheit zu verschweigen (vgl. Hom. 23: CCL 122,354). Und er verschwieg die Wahrheit nicht und starb so für Christus, der die Wahrheit ist. Gerade aus Liebe zur Wahrheit ließ er sich nicht auf Kompromisse ein und hatte keine Angst, starke Worte an jene zu richten, die den Weg Gottes verloren hatten. Wir sehen diese große Gestalt, diese Kraft im Leiden, im Widerstand gegen die Mächtigen. Wir fragen: Woraus entsteht dieses Leben, diese so starke, so aufrichtige, so konsequente Innerlichkeit, die so vollkommen für Gott hingegeben wurde und dafür, Jesus den Weg zu bereiten? Die Antwort ist einfach: aus der Beziehu...

Papst Leo XIII.: Die unchristliche Kultur richtet die Völker zugrunde

Aber gerade jene Art von Zivilisation und Kultur, welche zu den heiligen Lehren und Gesetzen der Kirche in Widerspruch steht, hat als Trugbild wahrer Zivilisation und leerer Name ohne Inhalt zu gelten. Hierfür liefern einen offenkundigen Beweis jene Völker, denen das Licht des Evangeliums nicht geleuchtet hat, in deren Leben sich zwar ein gewisser Schein von Kultur zeigte, doch ohne die Güter echter Kultur. Es kann doch wahrhaftig in keiner Weise ein Zeugnis von Kultur sein, wenn jegliche rechtmäßige Gewalt dreist verachtet wird; noch ist als wahre Freiheit zu bezeichnen, wenn unter diesem Namen nur ungehinderte Verbreitung von Irrtümern, hemmungslose Entfesselung jeglicher bösen Begierde, Straflosigkeit von Schandtaten und Lastern, Unterdrückung der besten Bürger jeden Standes grassieren. Denn da all dies irrig, verderblich und töricht ist, hat es auch nicht die Macht, die Menschheitsfamilie zu vervollkommnen, ihr Glück und Gedeihen zu bringen, „denn die Sünde macht die Völker elend...

Litanei zum Heiligen Geist

Herr, erbarme dich unser Christus, erbarme dich unser Herr, erbarme dich unser Christus, höre uns - Christus, erhöre uns Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser Gott Sohn, Erlöser der Welt, erhöre uns Gott Heiliger Geist, erhöre uns Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erhöre uns Heiliger Geist, gleicher Majestät mit dem Vater und dem Sohne, erhöre uns Heiliger Geist, mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht, erhöre uns Heiliger Geist, Herr und Spender allen Lebens Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe Geist der Wahrheit und der Liebe, erhöre uns Geist der Weisheit und des Verstandes, erhöre uns Geist des Rates und der Stärke, erhöre uns Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit Geist der Furcht des Herrn, erhöre uns Geist der Freude und des Friedens, erhöre uns Geist der Demut und Milde, erhöre uns Geist der Geduld und Langmut, erhöre uns Geist der Güte und Erbarmung, erhöre uns Geist der Keuschheit und Jungfräulichkeit, erhöre uns Geist der T...

Josefa Menéndez: Mystikerin des Heiligsten Herzens Jesu

Schwester Josefa Menendez, Laienschwester aus der Gesellschaft der Ordensfrauen vom Heiligsten Herzen Jesu, 1890-1923, war eine stille, verborgene, demütige Seele. Ihre Familie lebte in Madrid. Als ältestes von vier Kindern mußte sie vom siebzehnten Jahre an als Schneiderin den Lebensunterhalt für ihre durch Krankheit der Eltern und frühen Tod des Vaters in enge Verhältnisse geratene Familie verdienen. Dreißigjährig trat sie 1920 ins Kloster der Ordensfrauen in Poitiers (Frankreich) ein. Auch dort arbeitete sie als Schneiderin; sie fertigte die Kleider der Pensionatszöglinge an und unterwies junge Arbeiterinnen und Mitschwestern im Nähen. Keiner ihrer Mitschwestern wurde die außergewöhnliche Begnadigung Josefas zur Zeit ihres Lebens bekannt. Oft hat sie den Herrn geschaut, mit ihm das Kreuz getragen und die Leiden seiner Passion für die Bekehrung der Sünder durchlitten. Schwere Versuchungen hat der Widersacher alles Guten ihr bereitet. Wie eine heilige Theresia hat auch Josefa die ...

Hunderte Krippen aus aller Welt im Glattbacher Krippenmuseum

Das Glattbacher Krippenmuseum beherbergt eine der größten völkerkundlichen Krippensammlung aus vier Kontinenten und über 60 Ländern. Die Sammlung bietet einen großen Überblick über die vielfältigen Werke der Volkskunst mit der Darstellung des Weihnachtsgeschehens. In den Krippen zeigt sich dem Betrachter deutlich, wie die Botschaft von der Geburt Christi in unterschiedlichen Kulturen entsprechend der Bild- und Formsprache der Völker sowie ihrer Vorstellungsgabe in die bildliche Darstellung umgesetzt wird. So mannigfaltig die Darstellungsweise, so vielfältig waren auch die Materialien, mit denen die meist unbekannten Volkskünstler ihre Krippen schufen. Ob in Bronze oder Zinn, Holz oder Stroh, Ton oder Brotteig, Pappmaché oder Wachs, Elfenbein oder Bast, jedes Material scheint recht zu sein, selbst der Kürbis, um die Geburt des göttlichen Sohnes durch die Krippe zu verkünden. Wie in Deutschland das Ereignis von Bethlehem in eine alpenländische Szenerie gesetzt wird, so stellt der Afri...

Weihnachtsmärkte beliebter denn je

Die deutschen Weihnachtsmärkte sind beliebter denn je. Nach einer aktuellen Studie im Auftrag des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) ziehen die 1500 Weihnachtsmärkte in Deutschland mittlerweile 85 Millionen Besucher an. Zum Vergleich: 2001 waren es 50 Millionen - das bedeutet eine Steigerung von 70 Prozent. Die Stadt mit den besucherstärksten Weihnachtsmärkten ist demnach Köln (vier Millionen Besucher), gefolgt von Dortmund, Stuttgart und Frankfurt. Ausländische Touristen machen nach einer Schätzung von DSB-Präsident Albert Ritter etwa 30 Prozent der Besucher aus. Nach Stuttgart kämen auffällig viele Italiener, nach Freiburg viele Schweizer, nach Aachen viele Engländer und ins Ruhrgebiet viele Niederländer. Quel le: Hamburg er Abendblatt

Kardinal Donald Wuerl (Washington): Säkularisierung ist wie ein Tsunami

„Die gegenwärtige Situation hat ihre Wurzeln in den Umbrüchen der 1970er und 1980er Jahre, Jahrzehnte, in denen es offenkundig eine mangelhafte oder fehlerhafte Katechese auf vielen Unterrichtsebenen gab. Wir standen vor einer Hermeneutik der Diskontinuität, von der das Milieu der höheren Bildungszentren durchdrungen war und die sich auch in einer irrigen liturgischen Praxis widerspiegelte. Ganze Generationen wurden getrennt von dem System der Unterstützung, das die Glaubensweitergabe erleichterte. Es ist, als hätte sich der Einfluss der Säkularisierung wie ein Tsunami über die kulturelle Landschaft ergossen und wichtige Kennzeichen der Gesellschaft wie Ehe, Familie, den Begriff des Gemeinwohls und des objektiven ‚richtig’ und ‚falsch’ hinweggespült.“ Bischofssynode 2012

Gebet an die Muttergottes "Lass mich Apostel sein" (Papst Pius XII.)

Mutter Gottes, Königin der Apostel, du hast der Welt Christus geschenkt. Du warst der erste Apostel deines Sohnes, da du ihn zu Elisabeth getragen hast, da du ihn den Hirten, den Magiern und Simeon zeigtest. Du hast die Apostel in der Verborgenheit des Abendmahlsaales, bevor sie über die ganze Welt zerstreut wurden, um dich versammelt und ihren Aposteleifer entfacht. Gib mir ein waches und edles Herz, kämpferisch und zugleich gesammelt. Ein Herz, das mich antreibt, bei jeder Gelegenheit zu bezeugen, dass Christus, dein Sohn, das Licht der Welt ist. Dass er allein Worte des Lebens hat und dass die Menschen in seinem Reich den Frieden finden. Dich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt und der Seelen, so viele Schmerzen, so viele Ängste von Vätern und Müttern, von Ehegatten, Brüdern und unschuldigen Kindern. Dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschen, so viele gemarterte und sterbende Menschen, so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen....

Papst Benedikt XVI.: Die Liebe zu Christus, zu seinem Wort, zur Wahrheit erlaubt keine Kompromisse

Liebe Brüder und Schwestern, die Feier des Martyriums des hl. Johannes des Täufers erinnert auch uns, die Christen unserer heutigen Zeit, daran, daß man gegenüber der Liebe zu Christus, zu seinem Wort, zur Wahrheit keine Kompromisse eingehen kann. Die Wahrheit ist Wahrheit, es gibt keine Kompromisse. Das christliche Leben verlangt sozusagen das »Martyrium« der täglichen Treue zum Evangelium, also den Mut, Christus in uns wachsen zu lassen und an Christus unser Denken und unser Handeln auszurichten. Das kann in unserem Leben jedoch nur dann geschehen, wenn die Beziehung zu Gott gefestigt ist. Das Gebet ist keine verlorene Zeit, es bedeutet nicht, den Tätigkeiten – auch den Tätigkeiten des Apostolats – Platz wegzunehmen, sondern genau das Gegenteil ist der Fall: Nur wenn wir in der Lage sind, ein treues, beständiges, vertrauensvolles Gebets - leben zu haben, dann wird Gott selbst uns die Fähigkeit und die Kraft schenken, glücklich und in Frieden zu leben, die Schwierigkeiten zu überwin...

Litanei von der Liebe Gottes

verfasst von Papst Pius VI. (1775-1799) Herr, erbarme dich unser! - Christus, ... Herr, ... Christus, höre uns! Christus, erhöre uns! Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser! Gott Sohn, Erlöser der Welt, ... Gott Heiliger Geist, ... Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, ... Der Du die unendliche Liebe bist, ich liebe Dich, oh mein Gott! Der Du mich zuerst geliebt hast, ... Der Du mir geboten hast, Dich zu lieben, ... Mit meinem ganzen Herzen, liebe ich Dich, oh mein Gott! Mit meiner ganzen Seele, ... Mit meinem ganzen Denken, ... Mit meiner ganzen Kraft, ... Mehr als Besitz und Ehre, ... Mehr als Freuden und Genuss, ... Mehr als mich selbst und alles was mir gehört, ... Mehr als alle meine Verwandten und Freunde, ... Mehr als alle Menschen und Engel, ... Mehr als alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden, ... Nur um Deinetwillen, ... Weil Du das erhabenste Gut bist, ... Weil Du meiner Liebe unendlich würdig bist, ... Weil Du unendlich vollkommen bist, ... Auch wenn Du mir nicht den...

Krippenausstellung an der Piazza de Popolo in Rom

»100 Krippen« heißt wieder die Ausstellung im Gebäudekomplex von »Santa Maria del Popolo« in Rom, der Titelkirche des Krakauer Kardinals Stanislaw Dziwisz, der Privatsekretär des seligen Papstes Johannes Paul II. war. Am gleichnamigen Platz mitten in der historischen Innenstadt wurde sie von Kardinal Angelo Comastri Ende November eröffnet, und sie ist bis 6. Januar zu sehen.  Es sind diesmal sogar 171 Krippen, die meisten aus 14 italienischen Regionen, aber auch ein gutes Drittel aus dem Ausland. Jene kommen aus 16 Nationen, aus dem chinesischen Taiwan ebenso wie aus Afrika, Südamerika und vielen Oststaaten, auch aus vorwiegend islamischen Ländern. Italienische Familien und auch Touristen besuchen zwischen Weihnachtseinkäufen gern diese Krippenschau aus Künstler-Kreationen und Museums-Leihgaben, ergänzt mit allerlei phantasievollen Schaubeiträgen von Schülern und Hobbybastlern. Es gibt auch Kurse für Kinder, die dort das Kreieren von Figuren für den Stall von Bethlehem erlern...

Papst Pius XII.: Nutzen und Notwendigkeit der häufigen Beichte, auch der lässlichen Sünden

Dasselbe geschieht auch durch die falschen Anschauungen jener, die behaupten, man dürfe die häufige Beichte der läßlichen Sünden nicht so hoch einschätzen; das allgemeine Sündenbekenntnis, das die Braut Christi Tag für Tag zusammen mit den ihr im Herrn vereinten Kindern durch die Priester am Fuß des Altares ablege, sei ihr vorzuziehen. Gewiß können solche Sünden, wie euch bekannt ist, Ehrwürdige Brüder, auf mannigfache, höchst lobenswerte Weise gesühnt werden. Aber zum täglich eifrigeren Fortschritt auf dem Wege der Tugend möchten Wir angelegentlichst den frommen Brauch der häufigen Beichte empfohlen wissen, der nicht ohne den Antrieb des Heiligen Geistes in der Kirche eingeführt wurde. Wird doch durch ihn die Selbsterkenntnis gefördert, die christliche Demut vertieft, die sittliche Schwäche an der Wurzel gefaßt, die geistliche Nachlässigkeit und Lauheit bekämpft, das Gewissen gereinigt, der Wille gestärkt, eine heilsame Seelenleitung ermöglicht und kraft des Sakramentes die Gnade ve...

Herz-Jesu-Litanei

V/A Herr, erbarme dich. V/A Christus, erbarme dich. V/A Herr, erbarme dich. V Christus, höre uns. A Christus, erhöre uns. Gott Vater im Himmel, - erbarme dich unser. Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott Heiliger Geist Heiliger dreifaltiger Gott V Du Herz des Sohnes Gottes, - A erbarme dich unser. Herz Jesu, im Schoß der Jungfrau Maria vom Heiligen Geist gebildet Herz Jesu, mit dem Worte Gottes wesenhaft vereinigt Herz Jesu, unendlich erhaben Herz Jesu, du heiliger Tempel Gottes Herz Jesu, du Zelt des Allerhöchsten Herz Jesu, du Haus Gottes und Pforte des Himmels Herz Jesu, du Feuerherd der Liebe Herz Jesu, du Wohnstatt der Gerechtigkeit und Liebe Du Herz voll Güte und Liebe Herz Jesu, du Abgrund aller Tugenden Herz Jesu, würdig allen Lobes Herz Jesu, du König und Mitte aller Herzen Herz Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis sind Herz Jesu, in dem die ganze Fülle der Gottheit wohnt Herz Jesu, das dem Vater wohlgefällt Herz Jesu, aus dessen Gnade wir alle empfangen Herz Jes...

Die Mystikerin Barbara Pfister

Ab und zu lädt auch ein Friedhof zum Schlendern ein, zum gemütlichen Spaziergang, zum Durchatmen. Hier und dort entdeckt man ein Grab, in dem ein Mensch, den man seit Jahren aus den Augen verloren hat, ruht. Gräber können durchaus viel erzählen, sie rufen Gedanken an frühere Zeiten wach, an Freunde, Arbeitskollegen, Erfolgreiche, an Abgerissene, Unfallopfer, Mordopfer, an schräge Typen, an Normalos, an Vergessene, an Unvergessene, Linientreue und Querdenker, Querulanten, Galgenvögel und Gescheiterte, an krumme Touren, an Geradlinigkeit, an berühmte Lebensläufe, an Karrieren nach oben und nach unten. Imposant gleichen die Zigeunergräber auf dem Speyerer Friedhof herrschaftlichen Ruhestätten. Der Judenfriedhof lässt zurück blicken in die Epochen vor Gurs und Auschwitz. Und plötzlich fällt im Süden des Friedhofs ein Grab auf, das nicht nur mit immer frischen Blumen, sondern vor allem mit vielen Votivtafeln hervorsticht, auf denen nur „Danke“ steht, oder „Barbara hat geholfen“. Es ist da...