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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

Ein Winterabend

Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang sie Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem Saft Wanderer tritt still herein, Schmerz versteinerte die Schwelle. Da erglänzt in reiner Helle Auf dem Tische Brot und Wein Georg Trakl Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Der bessere barmherzige Samaritan

Da geht der Samaritan ein zweites mal nach Jericho, fand einen zweiten Verwundeten, las ein zweites Mal auf. Ging ein drittes, ein viertes, ein fünftes mal den gleichen Weg und fand jedes mal ein Verwundeten. Er ging hundertmal und fand hundertmal. Ging tausendmal und fand tausendmal ... Und immer an der gleichen Stelle. Als er zum 2333. Male von Jerusalem nach Jericho ging, dachte es bei sich: Es liegt bestimmt wieder einer da ... und stolperte darüber ..., holte dann, wie üblich, den üblichen Vorrat aus der Satteltasche und begann mit üblicher Sorge diesen neuesten, 2333. Verwundeten übungsgemäß zu salben und zu wickeln. Um ihn anschließend – weil Übung den Meister macht – mit einen einzigen Ruck auf den Esel zu verladen ... Der auch sofort davonlief, in üblicher Richtung, auf die Herberge. Und dort auch richtig ankam, der Esel mit den Verwundeten ... diesmal nur zu zweit, ohne den Samaritaner. Der Samaritaner war nämlich in der Wüste geblieben, um dort zunächst einmal ein Räu...

Den Nächsten lieben

Den Nächsten lieben, wie sich selbst, meint, dem Nächsten alles das tun, was wir selber gerne hätten, das andere es uns in einer bestimmten Situation tun. Frag also: Was würde ich in dieser und jene Situation Von anderen erwarten, was würde mir weiterhelfen, was mir Freude macht, und dann spring über deinen eigenen Schatten und tu, was du erwartest am andern und für den andern. (Walter Kardinal Kasper) Quelle: Einkehr für die Seele St. Benno-Verlag, Leipzig

Johannes Paul II. zum Beitrag Karls des Großen für die christliche Einheit Europas

Der große Beitrag, den Karl der Große für die Gestaltwerdung des Kontinentes geleistet hat, besteht in der großartigen Synthese zwischen der Kultur der klassischen, vorwiegend römischen Antike und den Kulturen der germanischen und keltischen Völker.  Diese Synthese hat ihre Grundlage im Evangelium Jesu Christi. Denn Europas Einheit wurde nicht vom geographischen Standpunkt aus umschrieben. Nur durch die Annahme des christlichen Glaubens wurde Europa ein Kontinent. Diesem Kontinent gelang es über Jahrhunderte hinweg, seine Werte in fast alle Teile der Welt auszubreiten und so dem Wohl der Menschheit zu dienen. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, daß auch die Ideologien, die im Laufe des 20. Jahrhunderts Ströme von Blut und Tränen auslösten, von einem Europa ausgegangen sind, das seine christlichen Wurzeln vergessen wollte. Die Mühe, die die Europäische Union auf sich nahm, um eine "Charta der Grundrechte" festzuschreiben, stellt einen Versuch dar, an der Schwelle de...

DEUS providebit

Gott ist die Vorsehung. Er wird das Werk seiner Hände nicht zerschlagen und keine Freude am Untergang seiner Geschöpfe haben. Darum schreiben wir über das Eingangstor zu jedem Jahr das Pauluswort: „Der starke Gottesbau bleibt bestehen. Er trägt die Aufschrift: Der Herr kennt die Seinen“ (2. Tim. 2, 19)  Dann sind wir nicht unter die Räder eines unbekannten, unpersönlichen Schicksals geworfen, dann sind wir im Wandel der Zeit in die Arme einer Gütigen Vorsehung gelegt. Quelle: Auf zu den Sternen – Sentenzen von Kardinal Faulhaber – Abendland-Verlag, Wuppertal

Verweilen

„Lass mich langsamer gehen, Herr. Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens durch das Stillwerden meiner Seele. Lass meine hastigen Schritte stetiger werden mit dem Blick auf die weite Zeit der Ewigkeit. Gib mir inmitten der Verwirrung des Tages die Ruhe der ewigen Berge. Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln durch die Sanfte Musik der singenden Wasser, die in meiner Erinnerung lebendig sind. Lass mich die Zauberhaft des Schlafes erkennen, die mich erneuert. Lehre mich di Kunst des freien Augenblicks. Lass mich langsamer gehen, um eine Blume zu sehen, ein paar Worte mit einem Freund zu wechseln, ein Kind zu streicheln, ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen. Lass mich langsamer gehen, Herr, und gib mir den Wunsch, meine Wurzeln tief in den ewigen Grund zu senken, damit ich emporwachse zu meiner wahren Bestimmung!“   Der ist wie ein Baum, gepflanzt a n den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, ...

Das Buch Tobias

Das Buch Tobias, ein kleiner Katechismus über Brautstand und Ehestand, erzählt uns, wie die Brautleute Tobias und Sara und ihre Eltern zu Gott beteten und durch ihr Gebet eine glückliche Ehe begründeten. Dort lesen wir auch das Wort: „Über die Menschen, die beim Eintritt in den Ehestand Gott von sich und ihren Gedanken ausschließen und nur der Wollust ergeben sind, über diese hat der böse Feind Gewalt“ (Tob. 6, 17). "Geht den Weg zum Traualtar in der Gnade Gottes!" Quelle: Auf zu den Sternen – Sentenzen von Kardinal Faulhaber – Abendland-Verlag, Wuppertal

Das KREUZ

Ein Gebet der hl. Bernadette Soubirous: O mein Gott, wenn ich (schon) nicht für Dich mein Blut vergießen und mein Leben hingeben kann, so will ich doch wenigstens allem entsagen was Dir missfällt: der Sünde, den Begierden der Welt, den Lüsternheiten der Sinne, der Welt und mir selbst. Kreuz meines Erlösers, heiliges Kreuz, anbetenswertes Kreuz, auf dich allein setze ich meine Kraft, meine Hoffnung und meine Freude. Du bist der Lebensbaum, die mystische Leiter, die die Erde mit dem Himmel verbindet, und der Altar, auf dem ich mich opfern will, indem ich mit Jesus sterbe. Entsagung ohne Grenzen; Liebe und Treue zu Jesus, meinem Bräutigam, bis zum Tode. Das Herz Jesu mit all seinen Schätzen ist mein Anteil; dort werde ich leben, dort werde ich in Frieden inmitten der Leiden sterben. Mein Jesus, lege soviel Liebe in mein Herz, daß es eines schönen Tages zerbricht, um zu Dir zu gehen. Du weißt es, mein Jesus, ich stelle Dir mein Herz wie ein sicheres Versteck zur Verfügung, b...

Allein vor GOTT

  Eine Aussage der hl. Edith Stein: Was ich zu verantworten habe, das habe ich vor Gott zu verantworten. Worin es besteht, d. h. was meine Pflicht ist, das sagt mir mein Gewissen. Ihm zu folgen ist Sache meiner Freiheit. Es gibt in jedem Menschen einen Bezirk, der frei ist von jeder irdischen Bindung, der nicht von anderen Menschen stammt und nicht von anderen Menschen bestimmt wird. Hier steht er allein vor Gott. Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag, Leipzig

Ein unermüdlicher Beichtvater

Der heilige Franz Johannes Regis SJ war ein unermüdlicher Beichtvater. Im Winter 1637 ging er von Le Puy aus wieder nach Marthes, bergauf, bergab.  Diesmal gab es für Johannes Franz etwas zu erleben. Sein ehemaliger Schüler (Pfarrer Moritz Bayer) fragte ihn einst darüber aus. Die Wege waren vereist. Man brauchte die Hände fast soviel wie die Füße. Etwa zwei Stunden vor Marthes glitt Johannes Franz Regis aus und brach sich das Bein. Mühsam ging es am Arm des Gefährten weiter. P. Johannes Franz ging nach Ankunft sofort in den Beichtstuhl. Erst spät bekam der Pfarrer das Bein zu sehen. Der beigezogene Wundarzt erkannte einen Bruch des Schienbeins, fand ihn aber bereits vernarbt. P. Johannes Franz Regis wurde 1737 von Papst Klemens XII. heiliggesprochen. Quelle: Franzenkalender 2011 – Ein Kalender mit tridentinischem Heortologium – Franziska-Verlag

Das höchste Gebot

    Du sollst den Herren, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzem Gemüt'e und mit allen deinen Kräften (Mark. 12, 30) Quelle: Auf zu den Sternen Sentenzen von Kardinal Faulhaber Abendland-Verlag, Wuppertal

Die Absicht Gottes bei der Erschaffung der Welt

Wenn wir die Größe der Schöpfung betrachten, erhalten wir eine Ahnung von der Größe und Macht Gottes. Überaus groß ist schon die Erde, die Millionen von Menschen und noch viel mehr Tiere beherbergt und ernährt. Die Erde ist aber winzig klein gegen die Sonne, und Hunderte von Millionen Sterne sind jeder so groß oder noch weit größer als die Sonne. Wie groß muß Gott sein, der das alles aus nichts erschaffen hat! So groß die Schöpfung ist, so schön ist sie auch. Sieh die Pracht und die Lieblichkeit des Sternenhimmels, der Berge, Wälder und Wiesen, der Flüsse, Seen und Meere! Wie weise und gut muß Gott sein, der das alles gemacht hat! Die Absicht Gottes bei der Erschaffung der Welt war seine Verherrlichung; er wollte uns seine Herrlichkeit und Güte kundtun, damit wir ihn lieben und loben und preisen.          Zugleich hat aber Gott die Welt zu unserem Besten erschaffen. Nämlich, damit wir in ihr leben, uns an ihr erfreuen und durch ...

Die Devotion zum Jesuskind

  Denkt man an die Verehrung des Jesuskindes, denkt man zuerst an das Prager Jesuskind in der Klosterkirche der Karmeliter zu Prag. Es gibt aber eine ältere Kirche mit einer weitaus älteren Tradition: Die Kirche Santa Maria in Ara Coeli (Altar des Himmels) mitten in Rom, auf dem Kapitol. In dieser Kirche befindet sich nämlich eine Kapelle mit einem Relief, das di Erscheinungen der Muttergottes und die Weissagung der Tiburtinischen Sibylle an Kaiser Augustus zeigt, die in der Legenda Aurea des Jakobus von Voragine beschrieben sind. Der Kaiser wollte wissen, ob je ein mächtigerer Herrscher als er leben würde. Daraufhin machte die Prophetin auf die glanzvolle Erscheinung einer Jungfrau im Strahlenkranz mit einem Kind am Mittagshimmel aufmerksam und erklärte ihm, das Kind würde Weltrichter sein, „dies Kind, Kaiser, ist größer denn als du, darum sollst du es anbeten“. Die christliche Tradition hat niemals die Möglichkeit abgelehnt, dass auch heidnische Propheten die G...

Der Sonntagsgottesdienst

Jeder katholische Christ ist streng verpflichtet, an Sonn- und Feiertagen sich von jeder knechtlichen Arbeit zu enthalten und einer heiligen Messe mit gebührender Andacht beizuwohnen. Heilige Ruhe ist geboten. Der Körper soll ausruhen, die Seele soll ausruhen. Diese findet ihre Ruhe in großen heiligen Gedanken und hoffnungsfroher Ewigkeitssehnsucht. Die Seele ruht ja nicht vom Pflügen, Ackern und Zimmern usw. aus, sondern vom Alltagsgeschwätz und von den täglichen Sorgen. Der Sonntagsgottesdienst ist der Mittelpunkt des ganzen religiösen Lebens einer Pfarrgemeinde und darum von größter Wichtigkeit. Die heilige Messe wiederholt in unblutiger Weise den Erlösungstod auf Kalvaria. Jesus Christus wird in der Kirche anwesend, wie er sterbend lebt und lebend stirbt. Wundervolles Geheimnis, von dem ein religiöses Gemüt immer wieder ergriffen wird! Und aller Segen für unser übernatürliches Leben, für unser Arbeiten im Dienste der ewigen Seligkeit geht von der heiligen Mess...

Der Segen Gottes leuchtet über den Wiegen

Papst Pius XII.: „Die Sozialen Ungleichheiten, auch die mit der Geburt verbundenen, sind nicht zu vermeiden. Die Güte der Natur und Gottes Segen für die Menschheit leuchten über den Wiegen, beschützen und liebkosen sie, machen sie aber nicht gleich. Betrachtet die Gesellschaft in den Ländern, wo sie am unerbittlichsten eingeebnet worden ist! Kein Mittel konnte erreichen, daß der Sohn eines großen Herrschers, eines großen Volksführers durchweg auf derselben Ebene wie ein unbekannter, im Volk verlorener Bürger geblieben ist. Diese unvermeidbaren Ungleichheiten können – vom heidnischen Standpunkt aus gesehen – als eine unerbittliche Folge des Klassenkampfes erscheinen, als eine Folge der von den einen über die anderen errungenen Macht, als eine Folge der blinden Gesetze, die angeblich das menschliche Treiben bestimmen und den Triumph der einen wie auch die Not der anderen herbeiführen. Ein Christlich unterrichteter und erzogener Geist dagegen kann sie nur als gottgewollte Ano...

Der Krebskranke Peter und eine wundersame Heilung

Als Peter Srsich 17 Jahre alt war, wurde bei ihm eine aggressive Art von Krebs diagnostiziert. Auf dem Röntgenbild seiner Brust war ein etwa 11 cm. großer Tumor zu sehen. Nach Auskunft der Ärzte handelte es sich um ein „Non-Hodkin Lymphom“ im vierten Stadium, ein fortgeschrittenes Stadium in dem auch Organe betroffen sind, die nicht primär zum lymphatischen System gehören. Peter war verzweifelt. Seine Schmerzen waren so stark, daß er die Hoffnung aufgeben wollte. Doch dann brachte ein Katechet die Heilige Kommunion zu ihm ins Hospital. Und als er die Hostie hochhielt und sprach: „Leib Christi“, veränderte sich alles. „Augenblicklich konnte ich Jesus im Raum spüren. Ich fühlte, er sorgt sich um mich, er ist bei mir“ erzählt Peter heute. „Danach wuchs der Wunsch in ihm, Papst Benedikt XVI. zu treffen.“ Über einer Stiftung, die schwer kranken Kindern und Jugendlichen Wünsche erfüllt, konnte Peter dann tatsächlich den Heiligen Vater im Rahmen einer Audienz im Mai 2012 treffe...

Mit offenen Augen

Wer mit offenen Augen das Weltgeschehen beobachtet, die Unheilchronik in manchen Familien und Einzelleben, das Aufbäumen des Fleisches wider den Geist (Gal. 5, 17), der kann das Dogma von der unheimlichen erblichen Belastung der menschlichen Natur durch die Stammeltern nicht leugnen.   (Kardinal Faulhaber) Quelle: Auf zu den Sternen – Sentenzen von Kardinal Faulhaber – Abendland-Verlag, Wuppertal

Das Leben Jesu Christi – Ein Vorbild

  So [ist es] immer dasselbe, ein einziger Gegenstand, der Heilige Wille seines Vaters; dies ist sein Gesetz, sein Leben; denn indem er ihn erfüllt, verschafft er die Ehre seines Vaters. Und ich muß mich sehr von diesen Grundsatz durchdringen [lassen], daß alles darin besteht, Gottes heiligen Willen zu tun. Dies ist nicht genug; man muß soweit kommen, daß man praktisch über allem diesen heiligen Wille Gottes liebt. Quelle: Notizbuch mit ganz persönlichen Aufzeichnungen von der hl. Bernadette Soubirous

Warum Gott läßt das Böse zu?

Das Böse, das geschieht, will Gott nicht, aber er läßt es zu, das heißt, er hindert es nicht, weil er den Menschen ihre Freiheit nicht nehmen will und weil er auch das Böse zum Guten zu lenken weiß. Die Sünde Adams hat nicht nur traurige Folgen gehabt. Sie hat Gott auch veranlaßt, uns einen Erlöser zu senden; so haben wir die Liebe Gottes erst recht kennen gelernt. Den ägyptischen Josef verkauften seine Brüder als Sklaven. Das war eine sehr große Sünde, wurde aber von Gott zum Heile Josefs und der Brüder. Josef sagte zuletzt: „Ihr hattet gegen mich Böses im Sinne; aber Gott hat es zum Guten gewendet.“ Die Kreuzigung Jesu war das größte Verbrechen. Gott hat sie zugelassen; damit wir erlöst werden.

Christus führt uns

  Wenn kein Rat ist, sagen wir: Christus ist die Tür. Also gehen wir durch diese Tür. Wir werden die Wahrheit finden. Wenn die Seele hungert, sagen wir: Christus das Brot. Wir werden also finden, was wir brauchen. Wenn die Kraft schwindet: Christus, der Weinstock. Seine Kraft ist in uns, und sie wird wachsen. Wenn es dunkel wird: Christus, das licht. Er macht uns selbst zu einem licht. Wenn die Angst groß ist: Christus der Hirte. Wir vertrauen uns ihm an. Er wird uns ans ZIEL führen. Jörg Zink Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno Verlag – Leipzig

Benütze den Augenblick!

Er kommt, er geht. So schnell er kommt, so schnell geht er. Gott stellt uns immer nur Augenblicke zur Verfügung. In diesen müssen wir wirken und schaffen . . . für unser Erdenglück, für unsere Ewigkeit. Haben wir einen Augenblick versäumt, so ist er dahin, und kein Wunsch und keine Reue bringt ihn zurück. Auf Augenblicke ist unser Leben gestellt, auf Stunden, Wochen, Jahre . . . Ein Augenblick macht ja auch unserem Leben ein Ende und entscheidet unsere Ewigkeit. So ist „der Mächtigste von allen Herrschern“. Der Kleinste Augenblick. „Der Irrtum eines Augenblicks kann der Kummer eines ganzes Lebens sein.“ (Wichner) „Totschlag an der Zeit ist Raub am Leben.“  ( Seemann) „O keine Klage, liebes Leben, Sei glücklich, weil der Tag dir lacht! Das Heute nur ist dir gegeben das Morgen ist Kind der Nacht.“  (Fr. W. Weber) „Bete, als helfe kein Arbeiten! Arbeite, als helfe kein Beten!“ „So viel Eifer und kein Fortschritt! – Warum? – Weil keine Ordnung.“...

Die erste Anbetung Gottes

Als der erste Mensch die Augen aufschlug Und seinen Schöpfer erkannte, begann die erste Anbetung Gottes durch den Einzelmenschen. Als die Chöre der Engel dem Herrn in diese Morgenstunde der Schöpfung hinein ihr Loblied sangen, begann das ERSTE gemeinsame Chorgebet. Quelle: Auf zu den Sternen Sentenzen von Kardinal Faulhaber Abendland-Verlag, Wuppertal

Die 4. große Offenbarung des göttlichen Herzens an Margareta Maria Alacoque

Siehe hier das Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat, um ihnen seine Liebe zu beweisen. Zum Lohn dafür ernte Ich von den meisten nur Undank durch die Unehrerbietigkeiten und Sakrilegien, durch die Kälte und Missachtung, die sie Mir in diesem Sakrament der Liebe zufügen. Doch am schmerzlichsten ist es Mir, dass auch Seelen, die Mir geweiht sind, so gegen Mich handeln. Deshalb verlange Ich von dir, dass am ersten Freitag nach der Fronleichnamsoktav ein besonderes Fest zur Verehrung meines heiligsten Herzens eingesetzt werde. Man soll an diesem Tag die hl. Kommunion empfangen und Mir durch feierliche Abbitte Ehrenersatz leisten, um die Verunehrungen zu sühnen, die dem allerheiligsten Sakrament während der Aussetzung auf den Altären zugefügt werden. Ich verspreche dir, dass mein Herz jene mit dem Strom seiner göttlichen Liebe überschütten wird, die ihm diese Ehre erweisen und sich dafür einsetzen, dass auch andere es tun.

ACHTSAMKEIT

Eine heilige Aufmerksamkeit sollen wir für selber haben  und zu allen Zeiten in uns tragen, dass wir uns vor Gebrechen bewahren. Eine liebende Aufmerksamkeit sollen wir für unsere Mitmenschen haben. Ihnen die Fehler wohlmeinend allein offenbaren. Hl. Mechthild von Magdeburg Quelle: Einkehr für die Seele – St. Benno-Verlag

Ein neues Jahr ist ein neues Leben

Ein Neues Jahr ist eine neues Leben. Neues Leben bedeutet neue Arbeit. Neue Arbeit bedeutet neue Verantwortung. Das Jahr selbst ist nichts und hat nichts. Gott muß ihm Bestand, wir müssen ihm Inhalt geben. Zeit und Ewigkeit entsprechen sich – Auch deine Zeit und deine Ewigkeit. Zeit und Leben sind wie ein Buch. Die Ewigkeit ist lang genug für alles. Zeit und Leben vergehen und alles, was für uns geschieht. Was bleiben soll, muß für die Ewigkeit getan sein. Ich arbeite nicht für die Zeit, ich arbeite für die Ewigkeit. Für immer und ewig soll bleiben, was ich bin und was ich tue – auch in diesem NEUEN JAHR. "Der da weise ist, erwägt in seinem Herzen den Wert und die Bedeutung der Zeit." (Pred. 8, 5) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien

Achte auf dein Beispiel!

Von vielen wird es gesehen; manchen dient es zu Nachahmung. Das gilt vom guten, das gilt vom schlechten Beispiel. Für beide bist du verantwortlich, wie auch immer es sich auswirkt von Geschlecht zu Geschlecht. „Deine Worte und Werke sind Samenkörner, Heil und Unheil kann von ihnen ausgehen.“ „Ach wenn doch mein weniger guter Einfluß mit mir begraben werden könnte!“  hat keiner auf seinem Sterbebette gesagt. „Wehe der Welt um der schlechten Beispiele willen!“ sagt Jesus. Lass dieses „Wehe“ nicht umsonst gesagt sein und achte sorgfältig auf dein Beispiel! Auch in kleinen Dingen kann es schlechte Beispiele geben, die verheerend auf andere wirken. "Sei darauf bedacht, keinem Bruder Anstoß oder Ärgernis zu geben" (Röm. 14, 13) Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD.

Kalender für das kommende Jahr

  „O wie tröstlich ist es doch, bester Vater, daß Du meinen Kalender für da kommende Jahr schon längst und auf das genaueste gemacht hast! So überlasse ich mich ganz Deiner gütigen Vorsehung und kenne nur eine Sorge, Deinen väterlichen Willen zu erkennen und zu erfüllen. Meine Vergangenheit liegt tief versenkt im Schoße der göttlichen Barmherzigkeit. Meine Zukunft ruht wohlgeborgen im Schoße der väterlichen Vorsehung. Meine Gegenwart zeigt mir in meinen Pflichten den allerheiligsten Willen Gottes. Und, dahinein gehöre ich mit Leib und Seele! Dann bin ich und bleibe ich stets vereint mit Gott!“ Wilhelm Eberschweiler SJ., + 23.12.1921 Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. – St. Gabriel-Verlag, Wien