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Demut und Lauterkeit

 Herr,

bilde in mir das Herz eines Armen, der
sein Elend wirklich fühlt und darum seine
ganze Hoffnung auf Gott setzt:

Ein lauteres Herz, das sich ganz löst von
irdischen Gütern und ehrgeizigen Bestre-
bungen;

ein demütiges Herz, das wirklich glücklich
ist, unbekannt zu sein, im Schatten zu blei-
ben, ja sogar verachtet und gestoßen zu
werden;

ein sanftes Herz, das deine Milde und den
Charm deiner Liebe ausstrahlt;

ein offenes Herz, voll Aufnahmebereitschaft
für den Mitmenschen und voll Verständnis
für seine Not;

ein wohlwollendes Herz, das sich zum Boten
deiner Güte und deines Friedens macht;

ein einfaches und frohes Herz, das die
Freude in sich bewahrt durch Vertrauen in
deine allmächtige Liebe, auch wenn es sein
Elend erfährt;

ein schweigendes Herz, das still ist über das
Böse und jede Beleidigung verzeiht und vergißt;

ein großmütiges Herz, das sich niemals weigert,
in Liebe zu dienen, sondern sich ganz verausgabt;

ein geopfertes Herz, das im Verborgenen Gott alle
Prüfungen darbietet für das Heil der Menschheit.

P. J. Galot SJ
Quelle: - Gebete zum Herzen Jesu

Johannes-Verlag, Leutesdorf am Rhein.

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Der Dampfplauderer und die Abschaffung des Abendlands

von Michael Rieger

Kardinal Marx hat folgendes zu Protokoll gegeben: Vom Begriff des „christlichen Abendlands“ halte er nicht viel. Und er geht offensichtlich davon aus, dass es uns zu interessieren hat, wovon er viel oder wenig hält. Der Begriff sei „ausgrenzend“ (vgl. katholisch.de, 11. Januar 2019), er tauge nicht angesichts der Herausforderung, vor der Europa stehe, nämlich angesichts des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen.

Da hat der Dampfplauderer Marx mal wieder auf den Tisch gehauen und vor allem eine Menge... Dampf produziert. Er redet halt gern und viel und hört sich auch gern und viel reden und er mag es, wenn die Leute ihn gern und viel reden hören mögen. Daher war es sehr erfreulich, als Oliver Maksan ein wenig von diesem Dampf, von dieser heißen Luft weggepustet hat und darauf hinwies, dass die Begriffskonstruktion „christliches Abendland“ eine Tautologie ist (vgl. Die Tagespost, 17. Januar 2019). Das ist in etwa so, als würde man von einem katholische…

Die Symbole im Herz-Jesu Bild und ihre Bedeutung

Aus dem heiligsten Herzen ragt das Kreuz hervor; es ist das Sinnbild des wahren Glaubens; er soll fest in unserem Herzen verankert sein, er lenkt unseren Blick beständig nach oben und vereingt uns mit dem Heiland. Danken wir daher oft dem Herrn, wenn wir das Herz Jesu Bild ansehen, daß wir katholisch sind!

Das heiligste Herz ist von einem Dornenkranz umgeben. Es ist das Sinnbild der Herzensbewachnung und mahnt uns deshalb zur Haltung der Gebote.

Die heilige Seitenwunde erinnert uns daran, daß wir erlöst sind, und fordert uns auf zum Gottvertrauen. Denn der Heiland, der uns so sehr geliebt hat, daß er sein Blut für uns vergossen hat, kann uns in keiner Not verlassen. Gottvertrauen gibt uns Flügel, daß wir uns aufschwingen bis zum Herzen Gottes.

Quelle: Sonne Dich, P. Max Dudle, 6. Juni

Du mein Schutzgeist Gottes Engel (Gebet zum Schutzengel)

Du mein Schutzgeist Gottes Engel
weiche ,weiche nicht von mir .
Leite mich durchs Tal der Mängel ,
Bis hinauf ,hinauf zu dir .

Laß mich stets auf dieser Erde,deiner Führung würdig sein ,
Daß ich immer besser werde,
Und mein Herz stets bleibe rein.

Sei zum Kampf an meiner Seite,
Wenn mir die Versuchung winkt,
Steh mir bei im letzten Streite ,wenn mein müdes Leben sinkt.

Sei in dieser Welt voll Mängel stets mein Freund und Führer hier!
Du mein Schutzgeist Gottes
Engel ,weiche ,weiche nicht von mir!