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Kleinode und Sinnbilder des Mittelalters: Suger, Abt von Saint Denis: Im Gottesdienst soll nicht an Kunst und Reichtum gespart werden

Der Abt Suger (1081 – 1151) war von 1122 bis zu seinem Tod Abt von Saint Denis (Frankreich). Er  war ein geschickter Diplomat und Berater im Dienste der Könige Ludwig VI. und Ludwig VII. sowie Reichsverweser während des zweiten Kreuzzugs. Er wird als „Vater der französischen Monarchie“ bezeichnet. Auf Suger geht eine philosophische Rechtfertigung des Lebens und der Kunst, besonders aber der Leistungen der Baukunst  zurück. Die Gefühle des Mittelalters ausdrückend, betrachtete er diese Kulturdenkmale als Werke der Theologie. Abt Sugar war ein großer Theologe und Dichter sowie Schutzherr der Künste und Gestalter des Gottesdienstes. Ausgehend von der richtig verstandenen materiellen Schönheit predigte er den Weg des Aufstiegs der Seele bis zur Versenkung in die göttlichen Dinge. Bewundernswert war sein Einfluss auf die Architektur der Gotik, vor allem in Anbetracht der Einführung herrlicher Neuerungen bei der Gestaltung der Abteikirche von Saint Denis. ...

Rot-China: Kommunisten verbieten religiöse Erziehung

(IGFM) Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen für Kinder betreibt. Lediglich die fünf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften – Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam – dürfen theologische Institute für Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165 Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wird deren Zahl und Effektivität allerdings durch eine Vielzahl bürokratischer und finanzieller Hürden stark eingeschränkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten „patriotische Erziehung“ als Teil des Lehrplans vor. Zwar lässt das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderjährige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings völlig anders aus. Insbesonder...

Ezequiel Moreno y Díaz: Ein heiliger Bischof in Kolumbien

Unter den zahlreichen Bischöfen, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Lateinamerika als Verteidiger der Kirche aufgetreten sind, befindet sich auch ein kanonisierter Heiliger: St. Ezequiel Moreno y Díaz. Der heilige Ezequiel wurde 1848 als Sohn eines frommen Schneiders in Alfaro (La Rioja) geboren. Als 16jähriger trat er im Nachbarort Monteagudo bei den Augustiner-Rekollekten (OAR) ein, legte 1865 seine Ordensgelübde ab und wurde auf die Philippinen gesandt, wo er am 2. Juni 1871 in Manila die Heilige Priesterweihe empfing. In den Jahren 1872-1885 wirkte er als Missionar auf den Inseln Palawan, Mindoro und Luzon unter der dort ansässigen heidnischen Bevölkerung und den weitverstreut lebenden Katholiken. Hier wirkte er auf zwei Gebieten, die den Rest seines Lebens eine besondere Rolle einnahmen: die Katechese und die Krankenpflege. 1885 kehrte er als Novizenmeister nach Spanien zurück, wo er sich besonders der Ausbildung zukünftiger Missionare widmete, um diesen seine eigene Lie...

Herz Jesu: Das Erbarmen Meines Herzens ist unerschöpflich

Die Sünder will Ich lehren, daß das Erbarmen Meines Herzens unerschöpflich ist. Den Lauen und Gleichgültigen will Ich sagen, daß Mein Herz ein Feuer ist, das sie alle durchglühen will, weil Es sie liebt. Die Frommen und Guten sollen wissen, daß Mein Herz der Weg ist, auf dem sie zur Vollkommenheit schreiten und sicher ihr ewiges Heil erlangen werden. Von den Mir geweihten Seelen, von Priestern und Ordensleuten, von Meinen Auserwählten verlange Ich, daß sie Mir ihre Liebe schenken und nicht an Meiner Liebe zweifeln, vor allem aber, daß sie Mir ihr Vertrauen schenken und nicht an Meiner Barmherzigkeit zweifeln! Es ist so leicht, von Meinem Herzen alles zu erwarten!" (11. Juni 1923, S. 491)  Botschaft an Josefa Menéndez

Herz Jesu: Mein Herz ist ein Abgrund des Erbarmens!

Mein Herz ist nicht nur ein Abgrund der Liebe, es ist auch ein Abgrund des Erbarmens! Ich kenne die menschliche Schwäche, Ich weiß, daß auch die geliebtesten Seelen nicht frei von Fehlern sind. Aber Ich will sie für das Werk der Welterlösung gebrauchen, indem Ich den geringsten ihrer Handlungen übernatürlichen Wert verleihe. Nicht alle können predigen, noch die Frohbotschaft in die Ferne zu den Heiden tragen. Aber alle, ja alle können die Liebe und Kenntnis Meines Herzens verbreiten, alle können sich gegenseitig helfen, um die Zahl der Auserwählten zu vermehren, das heißt, das ewige Verderben vieler verhindern ... und zwar durch Meine Liebe und Mein Erbarmen. Botschaft an Josefa Menéndez

Lied zum hl. Antlitz Christi von Josef Viegene

Hier knie ich, Herr, vor Deinem Bild, vor Deinem Antlitz rein und mild. Fast möcht' das Herz mir stille stehn, sobald ich in Dein Antlitz seh'. Niemals sah seinesgleichen ich, nie ein solch edles Angesicht. So unbeschreiblich hoheitsvoll, fürwahr ein König, Herr und Gott. In Deinem Antlitz ich noch find', die Trauer ob der Menschensünd. Sie haben Dir so weh getan, ach Gott, Dich ihrer Fehl erbarm! Und dann vergib, halt nicht Gericht! Auch ich schlug Dir ins Angesicht. Ich bitt' Dich nun, hilf mir bereu'n mein Sündenschuld und auch bewei'n. Nach Reue, Tränen flehn wir dann zu Dir um Bess'rung, Schmerzensmann. Laß uns hier leben voll Vertraun und ewig einst Dein Antlitz schaun.

Maria Christina von Savoyen: Vom Thron zum Altar

Papst Franziskus hat am Donnerstag den Weg für mehrere Seligsprechungen freigemacht. Wie am Freitag bekannt gegeben wurde, unterzeichnete er im Beisein des verantwortlichen Kardinals Angelo Amato mehrere Dekrete, die Wunder auf die Fürbitte der künftigen Seligen anerkennen. Damit wird bald zum ersten Mal seit langem wieder eine Königin in das Buch der Seligen eingetragen. Unter den anerkannten Wundern ist nämlich eines, das der Fürbitte von Maria Christina von Savoyen zugeschrieben wird. Die Tochter des piemontesischen Königs Viktor Emanuel I. war die Frau von König Ferdinand II. beider Sizilien und lebte im 19. Jahrhundert an dessen Hof in Neapel. Sie starb 1836 kurz nach der Geburt eines Sohnes. Das Verfahren zu ihrer Seligsprechung war vor über anderthalb Jahrhunderten eingeleitet worden.