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Bischof Bätzing stoppt Segnungen Homosexueller: Was folgt nun?

  Mathias von Gersdorff Es wurde Bischof Bätzing offenbar zu heiß: Immer mehr war von Kirchenspaltung, Deutsches Schisma, Exkommunikation die Rede.  Stark zusammengefasst: Bischof Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz, hat ein Ende der geplanten Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare angeordnet. Zitat: „Es gehört zum pastoralen Dienst der Kirche, all diesen Menschen in den jeweils konkreten Situationen auf ihrem Lebensweg gerecht zu werden und sie seelsorglich zu begleiten. In diesem Zusammenhang halte ich aber öffentliche Aktionen, wie die für den 10. Mai geplanten, nicht für ein hilfreiches Zeichen und einen weiterführenden Weg. Segnungsgottesdienste haben ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung. Sie sind nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet.“ In den letzten Tagen wuchs in Deutschland, aber vor allem im Ausland das Entsetzen über die grimmige und garstige Reaktion in Deutschland auf eine Stellungnahme d...

Hl. Alfons von Liguori: Warum Beten NOTWENDIG ist!

  Das Büchlein "Ist Beten notwendig" vom Hl. Alfons von Liguori ist äußerst empfehlenswert.  Der Heilige erläutert mit großer Logik und präziser Sprache: "Das Gebet ist zur Seligkeit nicht bloß nützlich, sondern notwendig; daher legt es uns Gott, der uns alle selig haben will, als Gebot auf: Petite et dabitur vobis: “Bittet, so wird euch gegeben werden” (Mt 7, 7)." Die Notwendigkeit des Gebets wird deutlich, wenn wir unsere Unfähigkeit vor Augen haben: "Der Grund dieser Notwendigkeit, sich oft Gott zu empfehlen, liegt in unserer Unfähigkeit, aus eigener Kraft ein gutes Werk zu verrichten und einen guten Gedanken zu fassen: “Ohne mich könnt ihr nichts tun” (Joh 15, 5); “Nicht als wären wir vermögend, von uns selbst etwas zu denken, als aus uns selbst” (2 Kor 3, 5)."

"Maria 2.0" irrt #1: Die Kirche ist keine e.V., sondern der mystische Leib Christi

 

Papst Paul VI. : Durch einen Riss ist der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen (Krise der Kirche #1)

  Papst Paul VI. erklärte in seiner Ansprache „Resistite fortes in fiele", vom 29. Juni 1972 "Auf die heutige Lage der Kirche eingehend, behauptet der Heilige Vater das Gefühl zu haben, dass ,durch irgendeinen Riss der Rauch des Satans in den Tempel Gottes eingedrungen sei'. Es gibt Zweifel, Unsicherheit, umfangreiche Probleme, Unruhe, Unzufriedenheit, Konfrontation. Man hat kein Vertrauen mehr in die Kirche, verlässt sich auf den erstbesten (der Kirche fremden) profanen Propheten, der uns in einer Zeitung oder Sozialbewegung anspricht, um ihm dann hinterher zu laufen und zu fragen, ob er nicht die Formel des wahren Lebens kenne. Und wir merken nicht, daß wir diese bereits besitzen und Meister dann sind. Der Zweifel hat in unser Gewissen Einzug gehalten, und wahrscheinlich ist er durch Fenster eingedrungen, die dem Lichte offenstehen sollten. ...

Juni-Erscheinung in Fatima: Maria verkündet ihre Strategie zur Rettung der Welt

Lukas Leubnitz Die Erscheinung der Muttergottes in Fatima am 13. Juni 1917 verdient eine besonders genaue Analyse, denn in dieser Gelegenheit hat unsere himmlische Mutter den Hirtenkindern ihren Plan zur Rettung vorgestellt. Die wichtigste Passage im Gespräch zwischen der Muttergottes und den Hirtenkindern ist: „Jacinta und Francisco werde ich bald holen. Du aber bleibst noch einige Zeit hier. Jesus möchte sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben. Er möchte auf Erden die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen . Wer sie übt, dem verspreche ich das Heil, und die Seelen werden von Gott geliebt sein wie Blumen, die von mir hingestellt sind, um seinen Thron zu schmücken.“ Wichtig am 13. Juni ist nicht nur das Gespräch, sondern auch die Zeichen, die die Muttergottes den Hirtenkindern zeigte: „Vor dem rechten Handteller Unserer Lieben Frau befand sich ein von Dornen umgebenes Herz, sie schienen in das Herz gebohrt. Wir verstanden, das...

Eine Welt aus den Fugen

Lukas Leubnitz Die Nachrichten der letzten Wochen zeigen ein Bild des Chaos, der Zerstörung, der Verzweiflung, des Hasses, der Hoffnungslosigkeit. In einigen Ländern versuchen sich die Politiker mit Lösungsvorschlägen zu übertreffen. Sie hoffen, damit nachhaltig die Gemüter zu besänftigen. Damit wollen sie einer elementaren Tatsache nicht ins Gesicht sehen: Der Unfriede unserer Zeit ist Folge einer Abkehr von Gott und einer damit verbundenen moralischen Krise. Eine Welt, die Gott ablehnt, kann keinen Frieden finden. Nun könnten manche frommen Menschen versucht sein, zu meinen. sie könnten in dieser Situation nichts tun. Sie seien unbedeutend und könnten sowieso nichts bewegen. Sie müssten dem Chaos in der Welt ohnmächtig zuschauen. Wer so denkt, sollte kurz überlegen, wie die Muttergottes angesichts der Krise der Welt vorgegangen ist. Als die Muttergottes sich entschloss, aktiv gegen das Böse in der Welt zu werden, hat sie folgendes unte...

Plinio Corrêa de Oliveira: Fatima ist das wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts

(Hinweis: Der Originaltext erschien in der April-Ausgabe im Jahr 1953 in der brasilianischen Zeitschrift Catolicismo) Über Fatima wird viel gesprochen, aber wenig Konkretes weiß man darüber, zumindest in der großen Masse. Jedermann weiß, dass es sich um eine neue Anrufung der Mutter Gottes handelt, die am Firmament der Kirche aufleuchtet. Welcher ist der historische Ursprung dieser Anrufung? Was ist ihre genaue Bedeutung? Welche Reichweite hat sie für das spirituelle Leben und für die Tätigkeiten des Apostolats? Viele könnten darüber nichts sagen. Die bedeutende Frömmigkeit des großen brasilianischen Marienapostels, Bischof Antônio de Castro Mayer, wollte in Campos einen Siegesempfang für die Statue Unserer Lieben Frau von Fatima vorbereiten, die jetzt die Welt bereist. Diese Tatsache führt dazu, dass in "Catolicismo" etwas über das Thema gesagt werden soll. Natürlich kann ein einfacher Zeitungsartikel ein so wichtiges und komplexes Thema wie diesen nicht erschöpfen, ...