Montag, 18. Juni 2018

Die "unwiderstehliche" Vertrauens-Novene zum Herzen Jesu

Vertrauensnovene zum heiligsten Herzen Jesu

An neun aufeinander folgenden Tagen sind nachstehende Gebete zu verrichten:

1. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden,
klopfet an und es wird euch aufgetan werden", siehe, ich
suche und klopfe an und bitte Dich um die Gnade...
Vater unser ... Gegrüsset seist du Maria ... Ehre sei dem Vater ...
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auch Dich!

2. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
was immer ihr in Meinem Namen den Vater bitten werdet,
das wird Er euch geben", siehe ich bitte Deinen Vater
in Deinem Namen um die Gnade ... Vater unser ... Gegrüsset seist
du, Maria ... Ehre sei dem Vater ... Heiligstes Herz Jesu,
ich vertraue und hoffe auf Dich!

3. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden
nicht vergehen", siehe, gestützt auf die Unfehlbarkeit Deiner
heiligen Worte, bitte ich Dich um die Gnade ... Vater unser ...
Gegrüsset seist du, Maria ... Ehre sei dem Vater ... Heiligstes
Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auch Dich!

O heiligstes Herz Jesu, habe Erbarmen mit mir armem(r) Sünder(in) und gewähre mir die Gnade,
um die ich Dich durch das Unbefleckte Herz Deiner heiligsten Mutter bitte.

Heiliger Josef, du Freund des heiligsten Herzens Jesu, bitte für uns!

Sei gegrüsst, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben,
unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüsst! Zu Dir rufen
wir verbannte Kinder Evas, zu dir seufzen wir trauernd und weinend
in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen zu uns, und nach diesem Elende
zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süsse Jungfrau Maria!
Amen.

Freitag, 8. Juni 2018

Das Hochfest des Allerheiligsten Herzen Jesu!




Heute feiern wir das Fest des Heiligsten Herzen Jesu, das in engem Zusammenhang mit dem Christkönigsfest, dem Unbefleckten Herzen Mariens und Mariakönigin steht. 
Das Fest des Heiligsten Herzen Jesu gilt der Verehrung des physischen Herzen Unseres Herrn Jesus Christus. Das Herz ist das Symbol der Seele Christi und verkörpert das, wsa wir als die Mentalität oder die Psychologie Unseres Herrn bezeichnen können. 
Es ist also ein Fest, wo wir die göttliche und unergründlich vollkommene, einzigartige Persönlichkeit Unseres Herrn feiern. Seine Persönlichkeit umfasst als Mensch und Gott, als zweite Person der Dreifaltigkeit, die Eigenschaften aller Engel und aller Menschen seit den Anfängen der Schöpfung bis zum Ende der Zeiten. Das ist es, was wir eigentlich anbeten, wenn wir das Herz Unseres Herrn verehren. 
Durch eine andere Symbolik verführt, haben die Menschen das Herz einzig als den Inbegriff der Liebe verstanden - als einer Liebe allerdings im verkommenen sentimentalen Sinne, wie sie im 19. Jahrhundert verstanden wurde: reduziert auf rein zärtliche Zuneigung und das Seelengefühl.
Sicherlich besitzt Unser Herr als Mensch eine erhabene Zärtlichkeit, so wie er als Gott eine unendliche Zärtlichkeit hat. Es ist aber nicht in erster Linie seine Zärtlichkeit, die wir am Herz-Jesu-Fest anbeten. Natürlich ist sie anbetungswürdig, aber die Persönlichkeit Jesu erschöpft sich eben nicht nur in Zärtlichkeit. Sie weist einen viel größeren Reichtum an Eigenschaften auf, als wir uns vorstellen können. Unseren Herrn zeichnet zwar eine ausgewogene und einsichtige Zärtlichkeit aus, aber in der Hierarchie der Tugenden für den Menschen hat die Zärtlichkeit bestimmt nicht den höchsten Wert.
In einer Hinsicht hatte die romantische Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts die Zärtlichkeit des Heiligsten Herzens mit Recht hervorgehoben: bei der Betonung der Barmherzigkeit. Es ist die Güte, die Fähigkeit zu vergeben und über die Sünden hinwegzusehen, zu lieben und immer neue Gnaden zu verleihen. Insofern hatte die Zärtlichkeit etwas völlig Legitimes an sich. Der Fehler aber war, dass man sich fast ausschließlich auf die menschliche Zärtlichkeit fixierte.
Trotzdem vollzog sich im 19. Jahrhundert endlich eine Entwicklung, die die größte Verbreitung der Herz-Jesu-Verehrung, und zwar weltweit, mit sich brachte. Vor der Französischen Revolution war es fast ausschließlich eine heimliche Frömmigkeit. Der hl. Johannes Eudes und die hl. Margareta Maria taten viel, um die Verehrung zu verbreiten. Doch sie wurde für eine sehr verwegene Andacht gehalten, die in der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts nur schwer Verständnis fand.  So wollte der Sohn des französischen Königs Ludwig XV. in der Kapelle des Schlosses von Versailles einen Herz-Jesu-Altar errichten, hatte dann aber keinen Mut zur Durchführung. Er brachte es nur soweit, eine Herz-Jesu-Statue hinter dem Hochaltar anzubringen, wo sie sich übrigens noch heute befindet. Daran sieht man die Mischung aus wahrer Frömmigkeit und Heimlichkeit, mit der diese Andacht damals behaftet war.
Im 19. Jahrhundert war der Geist ein anderer: Es war das Jahrhundert der Rückeroberung der Welt durch Unseren Herrn Jesus Christus, der sich am Mariendogma ebenso festmachen ließ wie am Aufblühen der Eucharistischen Andacht, an der Verehrung des Papsttums und der ultramontanistischen Bewegung. Dies alles ereignete sich im Gleichschritt mit der Ausbreitung der Herz-Jesu-Verehrung. 
Der Zusammenhang zwischen dem aufblühenden Katholizismus und der Andacht zum Heiligsten Herzen Jesu könnte man so darstellen: Im Hinblick auf die Barmherzigkeit, die Güte und die Vergebung straft Unser Herr die Menschen nicht mit dem Maß, das sie verdient hätten, sondern er tut ihnen stattdessen etwas Gutes, das sich eigentlich nicht verdient haben. Er will durch seine Barmherzigkeit und durch einen Überfluss an Gnaden, selbst wenn diese nicht mehr angenommen werden, eine aufständische Menschheit zurückerobern. So sehen wir, wie er Schritt für Schritt die Welt erobert. 
Im 20. Jahrhundert kamen die Schneestürme des Progressismus und des Modernismus, die ungestraft über die Welt hereinbrachen, obgleich sie von Papst Pius X. formell verurteilt wurden. Von da an vernehmen wir keine großen Frömmigkeitsbewegungen mehr. Aber: Das Heiligste Herz Jesu ist eine unversiegbare Quelle von Gnaden, die durch das Unbefleckte Herz Mariens, den Kanal aller Gnaden, fließt, und die Menschheit überschwemmt, um sie zurückzuerobern.


Quelle: Plinio Corrêa de Oliveira, Die Herz-Jesu-Verehrung. Betrachtungen und Kommentare, Frankfurt am Main 2015, S. 46-51.

Dienstag, 5. Juni 2018

Die Zwölf Verheissungen des Herzen Jesu

Unser Herr ist mehrere Male der hl. Margareta Maria Alacoque erschienen (von 1673 bis 1675). Während dieser Erscheinungen hat er Seinen Verehrern 12 Versprechen oder Verheißungen gegeben: 


1.  Ich werde die Häuser segnen, in denen das Bild meines Heiligsten Herzens aufgestellt und verehrt wird. 


2.  Ich werde ihnen alle in ihrem Stande notwendigen Gnaden geben. 


3.  Ich werde ihren Familien den Frieden schenken. 


4.  Ich werde sie in all ihren Leiden trösten. 


5. Ich werde ihre sichere Zufluchtsstätte im Leben und besonders im Tode sein. 


6.  Ich werde ihre Unternehmungen mit überreichen Segen begleiten. 


7.  Die Sünder werden in meinem Herzen die Quelle und das unendliche Meer der Barmherzigkeit finden. 


8.  Die lauen Seelen werden eifrig werden. 


9.  Die eifrigen Seelen werden schnell zu großer Vollkommenheit gelangen. 


10.  Den Priestern werde ich die Gabe verleihen, selbst die härtesten Herzen zu rühren. 


11.   Die Namen aller, die diese Andacht verbreiten, werden in meinem Herzen eingeschrieben sein und niemals daraus getilgt werden. 


12.  Ich verspreche allen, die an den ersten Freitagen neun Monate nacheinander kommunizieren, die Gnade eines bußfertigen Endes erhalten, so dass sie weder in meiner Ungnade noch ohne den Empfang der heiligen Sakramente sterben werden.

Montag, 4. Juni 2018

Beginnen Sie den Herz-Jesu-Monat mit Pater Pio

Paul von Oldenburg

Wir alle wollen nichts anderes, als zu Jesus zu kommen.

Doch wie sollen wir das anstellen?

Dafür hat uns Gott die Heiligen geschenkt. Sie zeigten uns einen kurzen und sichern Weg zu Gott und zum Heil.

Zuerst natürlich die Muttergottes.

Doch alle Heiligen sind Geschenke aus Gottes Hand, um zu Ihm zu kommen.

Zu Beginn des Herz-Jesu-Monats, zeigt uns der heilige Pater Pio, wie wir zum Herzen Jesu beten sollen.

Dieses Gebet betete Pater Pio jedes Mal, wenn er Gnaden für andere erflehte.

Haben Sie Verwandte, Freunde und Bekannte, die einer besonderen Gnade bedürfen?

Beten Sie dieses Gebet von Pater Pio.

Brauchen Sie selbst eine Gnade? Dann beten Sie dieses Gebet von Pater Pio.

Dieses Gebet ist eine Variation des Gebetes der Heiligen Margareta Maria Alacoque zum Heiligsten Herzen Jesu (Neuntägige unwiderstehliche Andacht zum heiligsten Herzen Jesu). 

Diese Heilige war mit Visionen des Heiligsten Herzen Jesu gesegnet. Ihr Wirken war entscheidend in der Verbreitung der Ausbreitung der Herz-Jesu-Verehrung. Der heiligen Margareta Maria ist zu verdanken, dass sich diese Devotion zur Volksfrömmigkeit entwickelte.

Aus diesem Grund wollte ich Ihnen zu Beginn des Herz-Jesu-Monats dieses Gebet zu schicken:

GEBET ZUM HEILIGSTEN HERZEN JESU VOM HL. PATER PIO


I - O mein Jesus, der Du gesagt hast: "Wahrlich ich sage euch, bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan werden", siehe, ich klopfe an, ich suche, ich bitte um die Gnade...
Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...

Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!


II - O mein Jesus, der Du gesagt hast: "Wahrlich ich sage euch, um was immer ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, wird Er euch gewähren", siehe, in Deinem Namen erbitte ich von Deinem Vater die Gnade...
Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...

Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!


III - O mein Jesus, der Du gesagt hast: "Wahrlich ich sage euch, Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen", siehe, gestützt auf die Unfehlbarkeit Deiner Worte bitte ich um die Gnade...

Vater unserer... Gegrüßet seist du Maria... Ehre sei...

Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auf Dich!


O Heiligstes Herz Jesu, dem es unmöglich ist, kein Mitleid zu haben mit den Unglücklichen, habe Erbarmen mit mir armem Sünder und gewähre mir die Gnade, um die ich Dich bitte durch das Unbefleckte Herz Mariens, Deiner und unserer zärtlichen Mutter.

Heiliger Josef, innigst mit dem Heiligsten Herzen Jesu verbunden, bitte für uns!

Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, uns're Wonne 
und uns're Hoffnung, sei gegrüßt.
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas,
zu dir seufzen wir 
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, uns're Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus, 
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.


(N. B. Dieses Gebet wurde täglich von Pater Pio für diejenigen gesprochen, die sich seinen Gebeten anvertraut hatten. Es wird daher den Gläubigen nahegelegt, dasselbe zu tun, um sich im Geiste dem Gebet des Heiligen anzuschließen).