Donnerstag, 22. Juni 2017

23. Juni 2017: Fest des Allerheiligsten Herzens Jesu


 
(Am Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes)

Heute verehrt die Kirche das Heiligste Herz unseres Erlösers, den Sitz und das Sinnbild seiner Liebe und Erbarmung, die er im Tode bekundet. Weit steht es offen für alle. Aber wie es einst auf Erden „Schmach und Elend“ erdulden musste, so verachten auch heute viele seine Liebe und kränken und verwunden es durch ihre Sünden. Wir wollen ihm in treuer und hingebender Gefolgschaft seine Wohltaten vergelten und unser Leben nach seinem Beispiel formen. Im heiligen Messopfer wollen wir von ihm lernen und aus seinen Gnadenquellen schöpfen, um dann seine Herolde im Heidentum unserer Zeit zu sein.


„Nehmt Mein Joch auf euch und lernt von Mir, denn Ich bin sanft und demütig von Herzen; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“ (Mt 11,29)


(Aus „Das große Volksmessbuch für alle Tage des Kirchenjahres“, Hgb. Abtei Maria Laach, 1932)

Freitag, 26. Mai 2017

Novene zum hl. Bonifatius (5.6.) zur katholischen Erneuerung Deutschlands: vom 27.5. bis 4.6.

Am 05. Juni gedenkt die Kirche des hl. Bonifatius, Bischof, Martyrer, Apostel der Deutschen. Deshalb möchte ich morgen, am Freitag, eine Novene beginnen - zur katholischen Erneuerung Deutschlands! Wer möchte darf sich gerne anschließen.

Diakon Roland

V: Apostel der Deutschen, heiliger Bonifatius! In kraftvollem Wirken hast du den Stämmen unseres Volkes den christlichen Glauben gebracht.

A: Hilf uns, das heilige Erbe zu wahren.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in die Nacht des Heidentums das leuchtende Licht der Frohbotschaft getragen.

A: Hilf uns, Christus und seiner Kirche die Treue zu halten, und lass unser Volk nicht zurückfallen in ein zweites Heidentum.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands in Treue mit dem Stellvertreter Christi auf Erden verbunden.

A: Stärke uns in der Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands geordnet, hast Bistümer gegründet und Oberhirten eingesetzt, für das Volk Gottes zu sorgen.

A: Erbitte unseren Bischöfen Erleuchtung und Kraft, damit sie das Werk des Glaubens fortführen und verteidigen. Dem christlichen Volke aber erbitte freudige Ergebenheit gegen seine Oberhirten, besonders für die Zeiten des Kampfes und der Entscheidung.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in deutschen Landen Klöster gegründet als heilige Gottesburgen des Glaubens und der Kirche.

A: Segne die deutschen Klöster und Ordenshäuser, lass sie wachsen nach innen und nach außen und schütze sie gegen die Angriffe ihrer Feinde.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast das Licht des Glaubens mitten hineingetragen in Unglauben und Aberglauben; stets waren die Christen deine besondere Sorge, die in heidnischer Umwelt leben mussten. Auch heute müssen viele unserer Brüder ihren Glauben wahren inmitten von Unglauben, Irrglauben und Gotteshass.

A: Komm ihnen zu Hilfe, die in der Zerstreuung leben, die deinem Schutze besonders anempfohlen sind! Hilf ihnen das heilige Erbe zu wahren, hilf ihnen treu nach ihrem Glauben zu leben, für ihren Glauben zu kämpfen und Opfer zubringen.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast für den Glauben unseres Volkes in heiliger Bereitschaft und Freude selbst dein Leben hingegeben.

A: Erflehe auch uns diesen heiligen christlichen Starkmut, dass wir lieber bereit sind zu sterben, als das Erbe unserer Väter, den heiligen katholischen Glauben zu verleugnen.

V: Heiliger Bonifatius! Lass uns eingedenk sein der großen christlichen Geschichte des Reiches der Deutschen, der großen Gnaden, die der Herr gerade unserem Volke geschenkt hat!

A: Hilf uns, das heilige Erbe unseres Glaubens zu bewahren.

V: Bitte für uns heiliger Bonifatius,

A: auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

V: Lasset uns beten. O Gott, Du hast durch den Eifer Deines heiligen Märtyrers und Bischofs Bonifatius zahlreiche Völker zur Erkenntnis Deines Namens huldvoll berufen. Laß uns die Macht seiner Fürbitte erfahren! Durch Christus, unsern Herrn. Amen

Donnerstag, 18. Mai 2017

Bistum Osnabrück 2017: Zum ersten mal seit über 100 Jahren keine Priesterweihe

Marc Lüger

Da es nun seit über hundert Jahren zum ersten Mal keine Priesterweihe im Bistum Osnabrück geben wird, ist ein blamabler Tiefpunkt erreicht. Als Katholik bin ich über den Priestermangel in Deutschlands Diözesen nicht verwundert. Die Probleme sind hausgemacht.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Liberale Bischöfe und Priester ohne römisch-katholisches Profil, die politisieren und sich immer mehr dem linksliberalen Zeitgeist anpassen.

Bischöfe, die keine Vorbilder mehr sind, weil sie im vergangenen Jahr am Tempelberg in Jerusalem ihre Kreuze ablegten und sich den islamischen Autoritäten beugten, statt sich deutlich zum Kreuz und somit zu Jesus Christus zu bekennen.

Das größte Problem ist jedoch die Verweltlichung der katholischen Kirche in Deutschland.

Die vom großen Papst Benedikt XVI. völlig zu Recht angemahnte „Entweltlichung der Kirche“ ist bis dato nicht geschehen. Deshalb plädiere ich für die Abschaffung der Kirchensteuer. Bischöfe und Priester sollten nach Leistung bezahlt werden.

Diejenigen Bischöfe und Priester, die ständig politisieren, die die Gläubigen nicht mehr erreichen und sich nicht eindeutig zur heiligen römisch-katholischen Kirche und ihrer Lehre bekennen, sollte der Vatikan aus ihren Ämtern entfernen.

    Aufgabe der Bischöfe und Priester ist die Verkündigung des Evangeliums, die Spendung der heiligen Sakramente und die Seelenrettung, nicht das Politisieren.

Der Ruf nach Reformen, die Forderung nach Anpassung der Kirche an die Welt ist nicht christlich. Der christliche Glaube ist eine ewig gültige Konstante. Er ist nicht verhandelbar.

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Hier können Sie dem Autor auf Twitter folgen: MARC LÜGER

Dienstag, 11. April 2017

Das Herz Jesu sehnt sich nach uns

Für jeden bin ich bereit, meine ganze Liebe zu schenken

Komm, damit ich euch alle an meinen Herz ziehe, das so sehr auf euch wartet. Meine Liebe sehnt sich nach jedem einzelnen von euch. Für jeden bin ich bereit, meine ganze Liebe zu schenken, um euch ewig glücklich zu machen. Von Ewigkeit her ist diese Liebe durch meinen Vater meinem Herzen eingegossen.Verborgen ruhte sie in meinem Kinderherzen, das in dieser Liebe nie vom Vater und seine unendlichen Güte zu euch getrennt war. Mein Leben war in der immerwährenden Liebe zum Vater immerzu eins mit seinem Willen, zu eurer Rettung und Erlösung.

Es hat seine Erfüllung gefunden in der Kreuzesliebe, die die innigste Verbindung ist zwischen dem Vater und mir, und damit auch die Tiefste Liebe zu euch. Möchtet ihr doch staunend stehen vor dem Wunder dieser Liebe und euch hineinziehen lassen in das Herz des Vaters, in dem ich bin, und das euch in mir aufgeschlossen ist zu ewiger Seligkeit.


Quelle: Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Franziska Maria von der gekreuzigten Liebe – Betrachtungen – Band 2 – Verlag UCLG, Augsburg

Freitag, 7. April 2017

Der Herz-Jesu-Freitag: ein Tag der Segnungen

Die Feier des ersten Freitags jeden Monats ist wie keine andere Andachtsübung geeignet, in die wahre Andacht zum heiligsten Herzen einzuführen. Als Jesus sich eines Tages der heiligen Margarete-Maria offenbarte, verlieh er ihr eine innige Liebe zu ihm und ließ in ihrem Herzen als Zeichen hierfür einen heftigen Schmerz zurück, der ihr ganzes Leben andauerte. Dieser Schmerz stellte sich jeden ersten Monatsfreitag ein, wobei der Herr ihr Geheimnisse seines heiligsten Herzens enthüllte. In einer dieser Erscheinungen zeigte der heiland ihr seine heiligen fünf Wunden in himmlischem Glanze. Er beklagte sich über den Undank und die Kälte der Menschen gegen seine Liebe und gab ihr den Auftrag, ihn am ersten Freitag eines jeden Monats in der heiligen Kommunion zu empfangen, um so die Unbill gutzumachen, die während des vorhergehenden Monats vor dem Allerheiligsten begangen wurde, Von da an ermunterte die Heilige auch andere dieser Übung.

Schon zu ihren Lebzeiten wurde auf ihre Anregung in Paray jeden ersten Freitag des Monats eine Prozession mit feierlicher Abbitte vor dem Allerheiligsten abgehalten. Damals schon gab es Kapellen, in denen von frommen Verehrern des heiligsten Herzens Jesu Messen für alle ersten Freitage des ganzen Jahres gestiftet wurde.

Die Päpste haben die Andacht zum göttlichen Herzen Jesu begrüßt. In dem Schreiben der Ritenkongregation vom 21. Juni 1899 heißt es: "Der Heilige Vater wünscht, dass die dringend empfohlene und an vielen Orten übliche Praxis, am ersten Freitag eines jeden Monats eine Andacht zu Ehren des göttlichen Herzens Jesu abzuhalten, sich immer weiter ausbreite und dass dabei die von ihm approbierte Litanei öffentlich gebetet und die Weihe erneuert werde."

Die Herz-Jesu-Verehrung an den ersten Freitagen hat sich in der ganzen katholischen Welt rasch verbreitet, sie wird wie eine Quelle betrachtet, der viel Segen entströmt und die reichliche Gnaden auf die Pfarreien und die einzelnen Seelen herabzieht.