Freitag, 14. Oktober 2016

Treuebekenntnis zur unveränderlichen Lehre der Kirche über die Ehe und zu ihrer ununterbrochenen Disziplin


„Die Ehe soll von allen in Ehre gehalten werden" (Heb. 13:4)

ZUSAMMENFASSUNG

(Dieser Text ist eine Zusammenfassung des Treuebekenntnisses. Falls Sie die vollständige Version lesen möchten. gehen Sie bitte zu diesem LINK )

In katholischen Kreisen sind Irrtümer über die Wahrheit der Ehe und der Familie weit verbreitet, vor allem seit den Außerordentlichen und Ordentlichen Familiensynoden und seit der Veröffentlichung von Amoris Laetitia.

Angesichts dieser Tatsache möchte diese Erklärung die Entschiedenheit ihrer Unterzeichner zum Ausdruck bringen, den unveränderlichen Lehren der Kirche zur Moral und zu den Sakramenten der Ehe, der Versöhnung und der Eucharistie treu zu bleiben, sowie zu  Ihrer zeitlosen und weiterhin bestehenden Disziplin im Zusammenhang mit diesen Sakramenten.

Im Einzelnen hält das Treuebekenntnis entschieden an Folgendem fest:

I. Bezüglich der Keuschheit, der Ehe und den Rechten der Eltern
-         Alle Formen des Zusammenlebens more uxorio außerhalb einer gültigen Ehe widersprechen in einer schwerwiegenden Weise dem Willen Gottes.
-         Die Ehe und der eheliche Akt zielen sowohl auf Zeugung als auch auf Vereinigung; jeder eheliche Akt muss für das Geschenk des Lebens offen sein.
-         Die sogenannte Sexualaufklärung ist ein grundlegendes und primäres Recht der Eltern, und sie hat grundsätzlich unter deren umsichtiger Leitung stattzufinden.
-         Wenn sich eine Person durch ein Leben vollkommener Keuschheit Gott auf immer weiht, dann ist das objektiv vorzüglicher als die Ehe.

II. Bezüglich des Zusammenlebens, gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und zivil wiederverheirateter Geschiedener
-         Irreguläre Verbindungen können der Ehe nie gleichgestellt, als moralisch legitim oder gesetzlich anerkannt werden.
-         Irreguläre Verbindungen stehen in scharfem Widerspruch zum Gut der christlichen Ehe und können dieses nicht weder teilweise noch analog zum Ausdruck bringen. Sie müssen daher als sündiger Lebenswandel angesehen werden.
-         Irreguläre Verbindungen können nicht als eine kluge und graduelle Erfüllung des göttlichen Gebots empfohlen werden.

III. Zum Thema Naturgesetz und individuelles Gewissen
-         Das Gewissen ist nicht die Quelle von Gut und Böse, sondern eine Erinnerung daran, wie eine Handlung dem göttlichen Gesetz und dem Naturgesetz zu entsprechen hat.
-         Ein gut gebildetes Gewissen wird nie zu dem Schluss kommen können, dass das Verbleiben in einer objektiv sündhaften Situation die bestmögliche Antwort auf das Evangelium ist oder dass es dem entspricht, was Gott von ihm verlangt.
-         Die Menschen dürfen das sechste Gebot und die Unauflöslichkeit der Ehe nicht lediglich als ein anzustrebendes Ideal ansehen.
-         Eine persönliche und pastorale Urteilsfindung darf in keinem Fall Geschiedene, die zivil "wiederverheiratet" sind, zu dem Schluss verleiten,
o   ihre ehebrecherische Vereinigung könne durch "Treue" zu ihrem neuen Partner moralisch gerechtfertigt werden,
o   die Beendigung der ehebrecherischen Vereinigung sei unmöglich,
o   oder sie würden sich in diesem Fall neuer Sünden schuldig machen.
-         Geschiedene, die zivil "wiederverheiratet" sind und die der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, sind moralisch verpflichtet, als "Bruder und Schwester" zusammenzuleben und ein öffentliches Ärgernis zu vermeiden, vor allem jene Akte der Intimität, die sich nur verheirateten Paaren eigen sind.

IV. Hinsichtlich Unterscheidung, Verantwortung, Stand der Gnade und Stand der Sünde
-         Geschiedene, die zivil "wiederverheiratet" sind und sich dafür wissentlich und willentlich entschieden haben, sind keine lebendigen Mitglieder der Kirche, weil sie sich in einem Zustand schwerer Sünde befinden, der verhindert, dass sie wahrhaft lieben und in der Liebe zunehmen können.
-         Es gibt keine Mitte zwischen der Teilhaftigkeit an der göttlichen Gnade und dem Umstand, der Gnade aufgrund einer Todsünde beraubt zu sein. Für eine Person, die in einem objektiven Zustand der Sünde lebt, besteht geistiges Wachstum darin, diese Situation zu beenden.
-         Da Gott allwissend ist, decken das offenbarte und das Naturgesetz sämtliche Einzelsituationen ab, gerade dann, wenn sie Handlungsweisen verbieten, die "an sich böse" sind.
-         Die Komplexität von Situationen und die diversen Verantwortlichkeitsgrade in Einzelfällen dürfen Seelsorger nicht davon abhalten, darauf hinzuweisen, dass diejenigen, die in einer irregulären Partnerschaft leben, sich in einem objektiven Zustand offenkundiger schwerer Sünde befinden; und im forum externum festzustellen, dass sie sich der heiligmachenden Gnade beraubt haben.
-         Da der Mensch mit einem freien Willen geschaffen wurde, müssen freiwillige sittliche Akte ihrem Urheber zugeschrieben werden, und diese Zurechenbarkeit muss vorausgesetzt werden.

V. Zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie
-         Der Beichtvater ist verpflichtet, die Beichtenden bezüglich der Übertretungen von Gottes Gesetz zu belehren und zu ermahnen; und sicherzustellen, dass es ihnen wirklich um die Absolution und um die Vergebung Gottes geht, und dass sie entschlossen sind, ihr Verhalten zu überdenken und zu korrigieren.
-         Geschiedene, die zivil "wiederverheiratet" sind und im objektiven Zustand des Ehebruchs verharren, dürfen keinesfalls von einem Beichtvater so beurteilt werden, als befänden sie sich in einem objektiven Stand der Gnade. Wenn sie keine Reue bekunden und keinen festen Vorsatz haben, ihren sündhaften Lebenswandel aufzugeben, dürften sie keine Lossprechung erhalten oder zur Heiligen Eucharistie zugelassen werden.
-         Es kann kein verantwortungsbewusstes Urteil geben, das – unter Hinweis darauf, dass es aufgrund verminderter Verantwortlichkeit kein schweres Vergehen vorliegt – feststellt, die Zulassung zur Eucharistie könne Geschiedenen erlaubt werden, die zivil "wiederverheiratet" sind und offen more uxorio leben. Ein solcher äußerer Lebensstand widerspricht nämlich objektiv der Unauflöslichkeit christlicher Ehe.
-         Subjektive Gewissenssicherheit hinsichtlich der Ungültigkeit einer vorangegangenen Ehe ist niemals für sich genommen ausreichend, zivil "wiederverheiratete" Geschiedene von der bestehenden Sünde des Ehebruchs freizusprechen oder ihnen zu erlauben, die sakramentalen Folgen zu ignorieren, die ein offen praktiziertes sündhaftes Leben mit sich bringt.
-         Diejenigen, die die heilige Eucharistie empfangen, müssen dessen würdig sein, indem sie sich im Stand der Gnade befinden. Daher begehen Geschiedene, die zivil "wieder verheiratet" sind und bekanntermaßen in Sünde leben, ein Sakrileg, wenn sie die heilige Kommunion empfangen.
-         Gemäß der Logik des Evangeliums sind Menschen, die im Zustand der Todsünde und unversöhnt mit Gott sterben, zu ewiger Höllenstrafe verurteilt.

VI. Zur mütterlichen, seelsorglichen Haltung der Kirche
-         Die klare, eindeutige Vermittlung der Wahrheit ist ein ausgezeichnetes und ein hervorragend wichtiges Werk der Barmherzigkeit und Nächstenliebe.
-         Die Unmöglichkeit, Katholiken die Absolution zu erteilen und ihnen die heilige Kommunion zu reichen, welche bekanntermaßen in einem objektiven Zustand schwerer Sünde leben, entspringt der mütterlichen Fürsorge der Kirche. Die Kirche ist nämlich nicht die Besitzerin der Sakramente, sondern deren treue Verwalterin.

VII. Zur überzeitlichen Gültigkeit der beständigen Lehre der Kirche
-         Die lehramtlichen, moralischen und pastoralen Fragen bezüglich der Sakramente der Eucharistie, der Buße und der Ehe müssen durch eine Intervention des Lehramts beantwortet werden. Sie müssen in ihrer Eigenschaft als lehramtliche, moralische und pastorale Fragen widersprüchliche Interpretationen oder die Ableitung grundsätzlich unterschiedlicher praktischer Konsequenzen ausschließen.



Die Übel das Scheidung und der sexuellen Verkommenheit sind allgemein verbreitet, sogar innerhalb des Lebens der Kirche. Es ist daher die Pflicht von Bischöfen, Priestern und katholischen Gläubigen, mit einer Stimme ihre Treue zu den unveränderlichen Lehren der Kirche über die Ehe und zu deren ununterbrochener Disziplin, wie sie uns von den Aposteln überliefert ist, zu äußern.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Viel Christen - aber wenig Freunde Christi und seines Kreuzes!



Jesus hat jetzt viele Jünger, die im himmlischen Reich gern mit ihm herrschen möchten, aber wenige, die sein Kreuz auf Erden tragen wollen. Viele, die gerne seine Seligkeit mit ihm teilen möchten, aber wenige, die in der Trübsal mit ihm aushalten wollen. Viele, die mit ihm essen und trinken möchten, aber wenige, die mit ihm fasten wollen. Alle möchten mit ihm Freude haben, aber wenige wollen mit ihm leiden. Viele folgen Jesu nach bis zum Brotbrechen beim Abendmahle, aber wenige bis zum Trinken aus dem Leidenskelche. Viele ehren seine Wunder, die er getan, aber wenige teilen mit ihm die Schmach des Kreuzes, die er gelitten hat. Viele lieben Jesus, solange sie nichts zu leiden haben, loben und preisen ihn, solange sie Tröstungen von ihm empfangen. Aber wenn er sich verbirgt und nur eine kurze Weile sie allein lässt, da klagen sie oder verlieren gar allen Mut.
 
Die aber Jesus seinethalben und nicht ihres Trostes wegen lieb haben, die loben ihn in den Tagen der heißesten Angst wie in den Stunden des höchsten Jubels. Und wenn er ihnen nie eine himmlische Tröstung senden wollte, würden sie ihn doch immer loben, ihm allzeit danken.
 
Wenn der Mensch all seine Habe daran gibt, so ist es noch so viel als nichts. Wenn er die strengste Buße tut, so ist es noch sehr gering. Wenn er alle Wissenschaft erfasst hätte, so wäre er noch fern. Und wenn er große Tugend und brennende Andacht hätte, so fehlte ihm noch viel, nämlich gerade das eine Notwendige. Dieses ist: Nachdem du alles andere schon verlassen hast, so musst du auch dich selbst verlassen, ganz von dir selbst dich entfernen und alle Eigenliebe ohne Erbarmen ans Kreuz schlagen.
 
(Thomas von Kempen, Vier Bücher von der Nachfolge Christi, München 1917, S. 107f.)
 
 

Freitag, 30. September 2016

Tagesheiliger 30. September: hl. Hieronymus


 
                                                         Hl. Hieronymus

Hieronymus, einer der vier großen abendländischen Kirchenväter, zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der gesamten Kirchengeschichte. Geboren wurde er um das Jahr 347 in der römischen Provinz Illyrien, im heutigen Kroatien. Seine Eltern waren Christen, doch wurde er, wie damals üblich, erst als Erwachsener getauft. Dies geschah, während er in Rom sein Studium absolvierte. Schon früh schloss sich Hieronymus einem asketischen Freundeskreis an, pilgerte mehrmals ins Heilige Land, lebte dann abgeschieden von der Welt in einer Mönchsgemeinschaft in Syrien, kehrte aber zuletzt nach Rom zurück. Hier wurde der hochgebildete Mann, der mehrere Sprachen fließend beherrschte, zum Sekretär des Papstes ernannt. Als sein Gönner, Papst Damasus I., 384 starb, hoffte er, dessen Nachfolger zu werden. Doch ein anderer wurde ihm vorgezogen. Enttäuscht kehrte Hieronymus Rom den Rücken und ließ sich in Bethlehem nieder. Und hier wurde er zu einem der größten lateinischen Kirchenschriftsteller und zum Wegbereiter des abendländischen Mönchtums.


Seine zahlreichen Schriften beeinflussten das ganze kirchliche Leben seiner Zeit. Höhepunkt und Krönung seines Werkes ist die Vulgata, die Übersetzung der Bibel ins Lateinische. 


Im Alter von 73 Jahren starb der bedeutende Kirchenlehrer am 30.September 420 in seinem Exil in Bethlehem. Gegen Ende des 13. Jh. gelangten seine Reliquien nach Rom, wo sie in der Kirche Santa Maria Maggiore beigesetzt wurden. Hieronymus ist der Patron der Theologen, der Gelehrten, der Studenten, Schüler und Übersetzer sowie der Universitäten und wissenschaftlichen Vereinigungen.

Quelle: http://namenstage.katholisch.de/namenstage.php

Dienstag, 13. September 2016

In exaltatióne Crucis! - Fest Kreuzerhöhung!

Berthold Furtmeyr, "Baum des Lebens und des Todes",
Salzburger Missale, 15. Jahrhundert, Quelle: Wikipedia, gemeinfrei.
Flecte ramos, arbor alta,
Tensa laxa víscera,
Et rigor lentéscat ille,
Quem dedit natívitas:
Ut supérni membra Regis
Tende miti stípite.
 
Neige, hoher Baum, die Äste,
Deine Fasern beug' erschlafft;
Deine Härte soll verschwinden.
Die der Ursprung dir verschafft;
Deines hohen Königs Glieder
Spanne aus auf zartem Schaft.
 
(Aus: Anselm Schott OSB, Das Meßbuch der heiligen Kirche, Freiburg i.B. 1943/47, S. 337.)

Gestalt und Entwicklung des Baumes sind dem Menschen vertraut: Er wurzelt in der Erde, wächst dem Himmel entgegen, grünt, blüht und fruchtet. Das Kreuzesholz, an dem Jesu im menschlichen Sterben den Tod auf göttliche Weise überwindet, ist der Baum des Lebens schlechthin. Exemplarisch steht ihm der schlangenumschlungene Baum des Sündenfalls gegenüber, wovon der Tod seinen Ausgang nahm.
In einem Präfationsgebet heißt es, im Ton des vertrauensvollen Du an Gott gerichtet: "Du hast das Heil der Welt auf das Holz des Kreuzes gegründet. Vom Baum des Paradieses kam der Tod, vom Baum des Kreuzes erstand das Leben. Der Feind, der am Holz gesiegt hat, wurde auch am Holze besiegt durch unseren Herrn Jesus Christus.“ Der niedergerungene Feind ist die zertretene Schlange - ein leidensvoller Triumph über den Teufel.
Im Evangelium kündet der göttliche Heiland seinen Tod am Kreuze an und verspricht, dass er vom Kreuze aus alles an sich ziehen werde. "Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt." (Gal 6.14)
 
Als Kaiser Konstantin den Bau der Grabeskirche in Jerusalem am Berg Golgatha in Auftrag gab, soll der Legende nach durch Kaiserin Helena das Kreuz Christi aufgefunden worden sein. In der ersten feierlichen Messe in der Basilika am 14. September 335 n. Chr. wurde das Kreuzesholz erstmals vor aller Augen weithin sichtbar gezeigt und hochgehalten - also "erhöht" und zur Verehrung dargereicht.
 
Als im frühen 7. Jahrhundert Jerusalem durch die persischen Sasaniden besetzt und das Kreuzesholz als Kriegsbeute in deren Hauptstadt verschleppt wurde, war es der byzantinische Kaiser Herakleios, der mit viel Geschick und noch mehr Wagemut Jerusalem und große Teile der verlorenen Gebiete von den Sasaniden zurückeroberte - und auch das Kreuzesholz als wichtigste Reliquie der Christenheit nach Jerusalem zurückholte. Das war im Jahre 630 n. Chr., als Mohammeds dschihadistischer Siegeszug von der arabischen Halbinsel begann und der Islam sich im Orient immer mehr ausbreitete. 637 n. Chr. war bereits Jerusalem Teil des neuen Islamischen Reiches. Doch das Kreuz wurde gerettet - und das Fest Kreuzerhöhung avancierte zu einem Staatsfeiertag im ganzen byzantinischen Reich.

Seien wir wachsam, wenn sich in unseren Baum des Lebens unversehens Sünde und Tod einnisten! Lasst uns die Schlange, wenn sie sich verführerisch anzuschmiegen versucht, lieber zertreten, als ihr die Möglichkeit zu geben, uns zu umschlingen und das Gute in uns abzuwürgen! Jesu Leiden und Durchhaltevermögen am Kreuze, seine Kraft, der Versuchung zu widerstehen, seien uns Vorbild - heute am Tage der Kreuzeserhöhung! So wandelt sich jede Niederlage in einen Sieg!



Donnerstag, 18. August 2016

Vertrauensnovene zum heiligsten Herzen Jesu

An neun aufeinander folgenden Tagen sind nachstehende Gebete zu verrichten:

1. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden,
klopfet an und es wird euch aufgetan werden", siehe, ich
suche und klopfe an und bitte Dich um die Gnade...
Vater unser ... Gegrüsset seist du Maria ... Ehre sei dem Vater ...
Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auch Dich!

2. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
was immer ihr in Meinem Namen den Vater bitten werdet,
das wird Er euch geben", siehe ich bitte Deinen Vater
in Deinem Namen um die Gnade ... Vater unser ... Gegrüsset seist
du, Maria ... Ehre sei dem Vater ... Heiligstes Herz Jesu,
ich vertraue und hoffe auf Dich!

3. O mein Jesus, der Du gesagt hast: "In Wahrheit sage ich euch,
Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden
nicht vergehen", siehe, gestützt auf die Unfehlbarkeit Deiner
heiligen Worte, bitte ich Dich um die Gnade ... Vater unser ...
Gegrüsset seist du, Maria ... Ehre sei dem Vater ... Heiligstes
Herz Jesu, ich vertraue und hoffe auch Dich!

O heiligstes Herz Jesu, habe Erbarmen mit mir armem(r) Sünder(in) und gewähre mir die Gnade,
um die ich Dich durch das Unbefleckte Herz Deiner heiligsten Mutter bitte.

Heiliger Josef, du Freund des heiligsten Herzens Jesu, bitte für uns!

Sei gegrüsst, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben,
unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüsst! Zu Dir rufen
wir verbannte Kinder Evas, zu dir seufzen wir trauernd und weinend
in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen zu uns, und nach diesem Elende
zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süsse Jungfrau Maria!
Amen.