Donnerstag, 18. Mai 2017

Bistum Osnabrück 2017: Zum ersten mal seit über 100 Jahren keine Priesterweihe

Marc Lüger

Da es nun seit über hundert Jahren zum ersten Mal keine Priesterweihe im Bistum Osnabrück geben wird, ist ein blamabler Tiefpunkt erreicht. Als Katholik bin ich über den Priestermangel in Deutschlands Diözesen nicht verwundert. Die Probleme sind hausgemacht.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Liberale Bischöfe und Priester ohne römisch-katholisches Profil, die politisieren und sich immer mehr dem linksliberalen Zeitgeist anpassen.

Bischöfe, die keine Vorbilder mehr sind, weil sie im vergangenen Jahr am Tempelberg in Jerusalem ihre Kreuze ablegten und sich den islamischen Autoritäten beugten, statt sich deutlich zum Kreuz und somit zu Jesus Christus zu bekennen.

Das größte Problem ist jedoch die Verweltlichung der katholischen Kirche in Deutschland.

Die vom großen Papst Benedikt XVI. völlig zu Recht angemahnte „Entweltlichung der Kirche“ ist bis dato nicht geschehen. Deshalb plädiere ich für die Abschaffung der Kirchensteuer. Bischöfe und Priester sollten nach Leistung bezahlt werden.

Diejenigen Bischöfe und Priester, die ständig politisieren, die die Gläubigen nicht mehr erreichen und sich nicht eindeutig zur heiligen römisch-katholischen Kirche und ihrer Lehre bekennen, sollte der Vatikan aus ihren Ämtern entfernen.

    Aufgabe der Bischöfe und Priester ist die Verkündigung des Evangeliums, die Spendung der heiligen Sakramente und die Seelenrettung, nicht das Politisieren.

Der Ruf nach Reformen, die Forderung nach Anpassung der Kirche an die Welt ist nicht christlich. Der christliche Glaube ist eine ewig gültige Konstante. Er ist nicht verhandelbar.

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Dienstag, 11. April 2017

Das Herz Jesu sehnt sich nach uns

Für jeden bin ich bereit, meine ganze Liebe zu schenken

Komm, damit ich euch alle an meinen Herz ziehe, das so sehr auf euch wartet. Meine Liebe sehnt sich nach jedem einzelnen von euch. Für jeden bin ich bereit, meine ganze Liebe zu schenken, um euch ewig glücklich zu machen. Von Ewigkeit her ist diese Liebe durch meinen Vater meinem Herzen eingegossen.Verborgen ruhte sie in meinem Kinderherzen, das in dieser Liebe nie vom Vater und seine unendlichen Güte zu euch getrennt war. Mein Leben war in der immerwährenden Liebe zum Vater immerzu eins mit seinem Willen, zu eurer Rettung und Erlösung.

Es hat seine Erfüllung gefunden in der Kreuzesliebe, die die innigste Verbindung ist zwischen dem Vater und mir, und damit auch die Tiefste Liebe zu euch. Möchtet ihr doch staunend stehen vor dem Wunder dieser Liebe und euch hineinziehen lassen in das Herz des Vaters, in dem ich bin, und das euch in mir aufgeschlossen ist zu ewiger Seligkeit.


Quelle: Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Franziska Maria von der gekreuzigten Liebe – Betrachtungen – Band 2 – Verlag UCLG, Augsburg

Freitag, 7. April 2017

Der Herz-Jesu-Freitag: ein Tag der Segnungen

Die Feier des ersten Freitags jeden Monats ist wie keine andere Andachtsübung geeignet, in die wahre Andacht zum heiligsten Herzen einzuführen. Als Jesus sich eines Tages der heiligen Margarete-Maria offenbarte, verlieh er ihr eine innige Liebe zu ihm und ließ in ihrem Herzen als Zeichen hierfür einen heftigen Schmerz zurück, der ihr ganzes Leben andauerte. Dieser Schmerz stellte sich jeden ersten Monatsfreitag ein, wobei der Herr ihr Geheimnisse seines heiligsten Herzens enthüllte. In einer dieser Erscheinungen zeigte der heiland ihr seine heiligen fünf Wunden in himmlischem Glanze. Er beklagte sich über den Undank und die Kälte der Menschen gegen seine Liebe und gab ihr den Auftrag, ihn am ersten Freitag eines jeden Monats in der heiligen Kommunion zu empfangen, um so die Unbill gutzumachen, die während des vorhergehenden Monats vor dem Allerheiligsten begangen wurde, Von da an ermunterte die Heilige auch andere dieser Übung.

Schon zu ihren Lebzeiten wurde auf ihre Anregung in Paray jeden ersten Freitag des Monats eine Prozession mit feierlicher Abbitte vor dem Allerheiligsten abgehalten. Damals schon gab es Kapellen, in denen von frommen Verehrern des heiligsten Herzens Jesu Messen für alle ersten Freitage des ganzen Jahres gestiftet wurde.

Die Päpste haben die Andacht zum göttlichen Herzen Jesu begrüßt. In dem Schreiben der Ritenkongregation vom 21. Juni 1899 heißt es: "Der Heilige Vater wünscht, dass die dringend empfohlene und an vielen Orten übliche Praxis, am ersten Freitag eines jeden Monats eine Andacht zu Ehren des göttlichen Herzens Jesu abzuhalten, sich immer weiter ausbreite und dass dabei die von ihm approbierte Litanei öffentlich gebetet und die Weihe erneuert werde."

Die Herz-Jesu-Verehrung an den ersten Freitagen hat sich in der ganzen katholischen Welt rasch verbreitet, sie wird wie eine Quelle betrachtet, der viel Segen entströmt und die reichliche Gnaden auf die Pfarreien und die einzelnen Seelen herabzieht.

Freitag, 3. März 2017

Die große Verheißung hinsichtlich der ersten fünf Samstage

Am 10. Dezember 1925 erschien die heiligste Jungfrau der Seherin Lucia; neben ihr stand das Jesuskind auf einer lichten Wolke. Die Gottesmutter zeigte ihr Herz, das von Dornen umgeben war: das Kind wies darauf und sagte: „Habe Mitleid mit diesem gütigsten Herzen, das immerfort durch die menschliche Undankbarkeit gemartert wird, ohne dass es jemand mit Akten der Sühne tröstete.“

Und die Unbefleckte fügte hinzu:

„Meine Tochter, siehe mein Herz, das von Dornen umgeben ist, durch die es die undankbaren Menschen jeden Augenblick mit ihren Flüchen und ihrer Undankbarkeit durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten; ich meinerseits verspreche allen jenen, welche am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten in der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit den Gnaden beizustehen, die zu ihrem Heil erforderlich sind.“

Zwei Monate später, am 15 Februar 1926, ermutigte das Jesuskind sie in einer neuen Erscheinung, die Andacht zum Unbefleckten Herzen zu verbreiten, trotz der Schwierigkeiten, auf die der Beichtvater hinwies, da sie mit Hilfe der Gnade alle zu überwinden seien. Die Seherin fragte, ob man die Beichte am ersten Samstag ablegen müsse oder ob es genüge, wenn man während der Woche gebeichtet hat; Jesus antwortete ihr, das genüge, vorausgesetzt, dass man die heilige Kommunion im Stande der Gnade empfange und die angegebene Absicht habe.

Aus dem, was kurz dargelegt wurde, erhellt der Ursprung, das Ziel, die Form der Andacht und des Kultes der Liebe und der Sühne gegenüber dem Unbefleckten Herzen Marias, ebenso die dafür  verheißene göttliche Segensfülle.

Quelle: Maria Spricht zur Welt – Geheimnis und Weltgeschichtliche Sendung Fatimas – L. Gonzaga da Fonseca – Tyrolia-Verlag – Innsbruck, Wien, München

Verheißungen zum Herz-Jesu-Freitag

"Ich verspreche dir in der unendlichen Barmherzigkeit meines Herzens, dass seine allmächtige Liebe allen, die an neun aufeinanderfolgenden ersten Freitagen des Monats kommunizieren, die Gnade der endlichen Beharrlichkeit verliehen wird. Sie werden nicht sterben, ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zuflucht in der letzten Stunde sein."